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Feuchtgebiete: Roman
 
 

Feuchtgebiete: Roman [Kindle Edition]

Charlotte Roche
2.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1.962 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Mutig, radikal und provokant rebelliert Charlotte Roches Roman gegen Hygienehysterie und die sterile Ästhetik der Frauenzeitschriften, gegen den standardisierten Umgang mit dem weiblichen Körper und seiner Sexualität - und erzählt dabei die wunderbar wilde Geschichte einer ebenso genusssüchtigen wie verletzlichen Heldin." (Buchmagazin)

"... muss man gehört haben. Den Schlusspunkt setzt eine wunderbare Wiedergeburt durch eine Krankenhaustür. Da kann man als Hörer nur noch schreien oder kreischen - vor Begeisterung." (Titel-Magazin)

"Fazit: Peinlich, erschreckend tabulos und unheimlich witzig, ärgerlich, genial, ekelig, das Beste und Unterhaltsamste seit langem (...). Nur wer es gehört hat, darf mitreden." (Audio Vidio Foto BILD)

Kurzbeschreibung

Nach einer missglückten Intimrasur liegt die 18-jährige Helen auf der Inneren Abteilung von Maria Hilf. Sie wartet auf den Besuch ihrer geschiedenen Eltern, in der irren Hoffnung, die beiden könnten sich am Krankenbett der Tochter endlich versöhnen. Unterdessen nimmt sie jene Bereiche ihres Körpers unter die Lupe, die gewöhnlich als unmädchenhaft gelten, und lässt Krankenpfleger Robin die Stellen fotografieren, die sich ihrem neugierigen Blick entziehen. Nebenher pflegt sie ihre Sammlung von Avocadokernen, die ihr auch in sexueller Hinsicht wertvolle Dienste leisten. Selbst wenn Helens Besessenheit eine Notoperation nötig werden lässt – ihr ungestümer Witz und ihre Wahrhaftigkeit machen sie zu einer Sensation nicht nur auf der Station des Krankenhauses. Sie spricht aus, was andere nicht einmal zu denken wagen.„Feuchtgebiete" ist eine Exkursion zu den letzten Tabus der Gegenwart. Mutig, radikal und provokant rebelliert Charlotte Roches Roman gegen Hygienehysterie und die sterile Ästhetik der Frauenzeitschriften, gegen den standardisierten Umgang mit dem weiblichen Körper und seiner Sexualität – und erzählt dabei die wunderbar wilde Geschichte einer ebenso genusssüchtigen wie verletzlichen Heldin.

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 241 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 228 Seiten
  • ISBN-Quelle für Seitenzahl: 3548280404
  • Verlag: DuMont Buchverlag GmbH & Co. KG; Auflage: 2. (1. Oktober 2010)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B004WMP7DC
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1.962 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: #1.011 Bezahlt in Kindle-Shop (Siehe Top 100 Bezahlt in Kindle-Shop)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
62 von 69 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Man muß sich nur zu vermarkten wissen 12. Dezember 2011
Format:Taschenbuch
Charlotte Roche sagte in einem Interview, dass Ihre Eltern in England dieses Buch nie lesen dürften, da es unheimlich peinlich für sie wäre. Da kann ich ihr nur Recht geben, dieses Buch ist mehr als peinlich. Ihre Eltern würden wahrscheinlich im Erdboden versinken.

Ich denke, die reine Provokation war ihr Motiv, dieses Buch zu schreiben. Sie wollte die Aufmerksamkeit der Leser und das um jeden Preis, was ihr ja auch, wie man anhand der Verkaufszahlen sieht, wirklich gelungen ist.
Als Literatur kann man solch einen Schmarrn ja wohl kaum bezeichnen.
Wer trotzdem unbedingt wissen muss, was man mit einem Avocadokern, außer ihn einzupflanzen sonst noch machen kann, oder aber wissen will wie Eiter oder eine Spermapizza schmeckt, der sollte dieses Buch lesen.

Jedem anderen Leser rate ich sich vllt wirklich zu überlegen, ob er nicht doch besser nach einer intelligenteren Lekture schaut.

Mein Fazit zu diesem Buch: Reine Provokation und schlecht geschrieben.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
570 von 660 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Neues aus dem Krankenhaus 7. März 2008
Von Niclas Grabowski TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Broschiert|Von Amazon bestätigter Kauf
Eigentlich ist das Buch gar nicht so schlecht. Dabei ist es überhaupt nicht erotisch. Zwar liest man viel über weibliche Geschlechtsorgane und alle Arten von Körperflüssigkeiten. Aber beim Lesen erinnerte mich das nicht an das Thema Sex, sondern an die netten Gespräche in der Mensa an der Uni, wenn meine guten Freunde aus dem Fachbereich Medizin wieder mal über eiternde Wunden, von Kieferchirurgen geklaute Köpfe und kuriose Sexunfälle sprachen, während sie sich eklig grünen Yoghurt reinlöffelten.

Tatsächlich spielt das Buch auch wirklich im Krankenhaus. Wir lesen von einer jungen Frau, die sich permanent mit ihrem Körper beschäftigt. Und dazu gehört auch die Beschäftigung mit den Dingen, die dieser Körper ausscheidet oder auf andere Weise verliert. Und immer wieder geht es auch um das Thema Sex, um den heißen Pfleger und Erfahrungen beim Rasieren von intimen Zonen. Schließlich hat eine gescheiterte Intimrasur den Krankenhausaufenthalt verursacht. Es bleibt aber nicht nur bei heute allgemein üblichen Badezimmerhandlungen. Es ist buchstäblich schmutzig, was wir hier lesen. So sehr, dass man nach einer Weile wirklich genervt ist. Denn die Traktate über einige der Körpersäfte wiederholen sich gelegentlich.

Leider gelangt man zur wirklichen Aussage des Buches, zu der eigentlich erzählten Geschichte, erst dann, wenn man sich trotzdem durchbeißt und weiterhin aufmerksam auf jeden einzelnen Satz achtet. Das fällt schwer. Bei Seite 130 war ich so weit, dass ich die Lust verlor. Aber weiter zu lesen und sich etwas zu quälen, war dann doch richtig. Denn die Autorin hat hier durchaus mehr untergebracht, als man zuerst vermutet. Es fällt auf, dass die soziale Umgebung dieser Patientin extrem beschränkt ist. Da gibt es Mutter und Vater, beide allerdings geschieden. Ein Bruder, der erst ganz spät im Buch zu Besuch kommt. Mitschüler gibt es wohl, aber sie kommen nicht im Krankenhaus vorbei. Von Männern hört man zwar in den Erzählungen der Protagonistin, aber sie bleiben blass wie unbewiesene Behauptungen. Besuche natürlich Fehlanzeige. Natürlich kein fester Freund. Und soviel hat der heiße Pfleger aus dem Krankenhaus auch nicht zu erzählen. Schrittweise und in wenigen, einzelnen Sätzen erfährt man dann das Drama hinter der Familie. Ein Selbstmordversuch. Der neurotische Katholizismus der Mutter. Die Scheidung. Die Sprachlosigkeit. Und man ahnt, welche Auswirkungen dies auf das Leben der Patientin hat. Schrittweise verwandelt sich der coole Umgang mit dem eigenen Körper in Selbstzerstörung.

Was hier erzählt wird, ist natürlich das Schicksal einer Patientin mit Borderline Syndrom. Nur das hier die Selbstverletzungen nicht mit Klingen sondern mit Keimen erfolgen. Da hilft es auch nicht, dass die Protagonistin sich selbst immer wieder als geile Schlampe darstellt. Denn das Buch ist zwar aus der Ich-Perspektive geschrieben, aber die Ereignisse sind doch zu klar, als dass man die Krankheit ignorieren könnte. Und selbstverständlich wird sie schlimmer im Verlauf des Buches. Bis zum Höhepunkt und Schluss hin. Die Ratio, das eigene Erleben und die Gefühlswelt hinter dem selbst verletzenden Verhalten der Patientin, ist hier wirklich überzeugend und schlüssig dargestellt.

Als Roman ist das Buch aus meiner Sicht dennoch gescheitert. Die Geschichte ist mir dann doch etwas einfach gestrickt. Eine gute Situations- und Charakterbeschreibung macht noch keinen Spannungsbogen. Und die Beschreibungen des scheinbar so coolen Umgangs mit dem eigenen Körper sind zu lang geraten und wohl auch für viele Leser missverständlich. Ich habe den Verdacht. dass dies nicht so sehr an der Intention der Autorin liegt, sondern an der Verkaufsstrategie des Verlages. Mit dem Schlampenimage verkauft sich das Buch einfach besser als über die psychische Erkrankung einer jungen Frau. So erhält man dann einen redaktionellen Artikel in der Zeit und in der Bildzeitung. Und auch die Aussage der Autorin, die Protagonisten sei zu 70% sie selbst, möchte ich mal vorsichtig ins Reich der Verkaufsstrategie verweisen. Denn erstens gönne ich der Autorin ein besseres Leben, und zweitens geht es im Buch um eine 18jährige Schülerin und nicht um eine Bücher schreibende Mutter von Ende 20 mit erfolgreicher Medienkarriere. Hätte man also einfach die scheinbar so coolen Sexpassagen gestrichen, hätte man ein kürzeres, intensiveres, klareres Werk vor der Nase gehabt. Allerdings wohl eher eine Kurzgeschichte als einen Roman.

Fazit: Wer in seinem Leben auf nichts anderes stolz sein kann als nur auf seine Orgasmen, der hat wirklich ein Problem. Und das gilt dann wohl auch für die Männer auf dieser Welt, oder?
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102 von 118 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Wer zuerst k.tzt, hat verloren. 27. März 2008
Format:Broschiert
Leider fühlt man sich bei so einem Buch als Allererstes genötigt, klar und deutlich zu sagen: ich hab überhaupt kein Problem mit Pornographie in Wort und Bild - ganz im Gegenteil. Was Frau Roche da verbal über den Leser erbricht, hat mit befreiter Unzimperlichkeit in sexueller Hinsicht allerdings so oder so nicht viel zu tun. Das einzige Prinzip, das hier zu herrschen scheint, ist: soviel Ekel wie nur möglich beim geschundenen Rezipienten zu erzeugen, um dann das mitleidig-herablassende Urteil "Du bist verklemmt und unlocker" niederkrachen zu lassen. Wer also ein Problem damit hat, sich mit Fäkalien, herausoperierten Hämorrhodien, Popel und anderen Köstlichkeiten einzuschmieren und selbige zu konsumieren, ist für Frau Roche voll uncool und hat mal echt ein Problem mit Körperlichkeit und Lockerheit. Aha. Ok. Ja dann, hau rein, Charlotte.
Dass ich ein Buch beim Lesen derartig auf physische Distanz (durch maximales vom-Körper-Weghalten) bringen musste, um mich nicht dauernd zu übergeben, hab ich das letzte Mal bei "American Psycho" erlebt. Und das war dann wenigstens noch ein gutes Buch.
Um es mit Bernd Begemann zu sagen: "Ich glaub, Du findest das 'rockig'... Ich find's einfach nur eklig."
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3.0 von 5 Sternen wer`s mag
Ware entspricht meiner Vorstellung, Alles Weitere geht aus der Produktbeschreibung hervor, bin zufrieden!
Kann es gut verweden. soweit mein Kommentar
Vor 5 Tagen von speedy veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Nichrt für Schöngeister
Sehr offene Beschreibung eines psycnischen Zustandes wahrscheinlich schon ein Schritt über Borderline. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Tagen von Borek Sommer veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen TOP Buch Frauen können nicht genug haben davon meint Logoprint...
super Buch Frauen saugen sich das Buch in Tagen rein
sagt Gerhard Billich von Logoprint Beschilderung
Preis Leistung ist Top kann sich jeder leisten. Lesen Sie weiter...
Vor 10 Tagen von Logoprint Gerhard Billich veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Schwachsinn
Selten so einen Schwachsinn gelesen! Niveau- und inhaltsloser geht es nicht! Verstehe den riesigen Hype um dieses Buch überhaupt nicht.
Vor 15 Tagen von Stephanie veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Lustig...
Lustig aber nichts für einen sensiblen Magen :-). Ich und mein Mann haben das Buch bereits gelesen und ist echt mal was neues. Lesen Sie weiter...
Vor 15 Tagen von Maria veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen gruselig.
Wo der Hype um dieses Buch her kam hab ich nicht verstanden - vor dem Lesen nicht und danach immernoch nicht. Nicht meins.
Vor 16 Tagen von Tigerzicke veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen es ist ok
Dieses Buch sollte man nicht beim Essen lesen. Es ist sehr detailiert geschrieben. Ließt sich leicht, ist aber manchmal ein wenig zu viel. Lesen Sie weiter...
Vor 17 Tagen von Geier veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Lustig
Ich weiß, Feuchtgebiete ist umstritten, aber ich muss ehrlich sagen, ich hab gelacht, ich fands witzig, ab und zu eben auch mal eklig, aber mein Gott, in Krimis wird auch... Lesen Sie weiter...
Vor 18 Tagen von H. McOnium veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen schmaler Grad zwischen lustig und sehr abstoßend
Ein Kumpel hat mir das Buch empfohlen mit der Warnung dass man manches einfach nicht wissen will.
Ich finde das Buch sehr lustig. Man muss es einfach gelesen haben. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Tagen von Dik124 veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Unangepaßt
Das kann nur jemand mit - frei nach Lisa Fitz: "Mit Eiern" - geschrieben haben.
Erfrischend offen und aufrichtig und anders, als ich vorher vermutete.
Vor 20 Tagen von Gaffer veröffentlicht
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Beliebte Markierungen

 (Was ist das?)
&quote;
Ich benutze mein Smegma wie andere ihre Parfümflakons. Mit dem Finger kurz in die Muschi getunkt und etwas Schleim hinters Ohrläppchen getupft und verrieben. Wirkt schon beim Begrüßungsküsschen Wunder. &quote;
Markiert von 5 Kindle-Nutzern
&quote;
Was jeder der schlecht redenden Elternteile aber nicht bedenkt, ist, dass er dabei auch immer die eine Hälfte des eigenen Kindes beleidigt. &quote;
Markiert von 4 Kindle-Nutzern
&quote;
Wenn du willst, bleibe ich bei dir, auch wenn ich dich nicht mehr liebe. Das ist ein gutes Versprechen. Das heißt wirklich für immer. &quote;
Markiert von 3 Kindle-Nutzern

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