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Feuchtgebiete [Broschiert]

Charlotte Roche
2.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2.285 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

1. Februar 2008
Nach einer missglückten Intimrasur liegt die 18-jährige Helen auf der Inneren Abteilung von Maria Hilf. Sie wartet auf den Besuch ihrer geschiedenen Eltern, in der irren Hoffnung, die beiden könnten sich am Krankenbett der Tochter endlich versöhnen. Unterdessen nimmt sie jene Bereiche ihres Körpers unter die Lupe, die gewöhnlich als unmädchenhaft gelten, und lässt Krankenpfleger Robin die Stellen fotografieren, die sich ihrem neugierigen Blick entziehen. Nebenher pflegt sie ihre Sammlung von Avocadokernen, die ihr auch in sexueller Hinsicht wertvolle Dienste leisten. Selbst wenn Helens Besessenheit eine Notoperation nötig werden lässt – ihr ungestümer Witz und ihre Wahrhaftigkeit machen sie zu einer Sensation nicht nur auf der Station des Krankenhauses. Sie spricht aus, was andere nicht einmal zu denken wagen. „Feuchtgebiete" ist eine Exkursion zu den letzten Tabus der Gegenwart. Mutig, radikal und provokant rebelliert Charlotte Roches Roman gegen Hygienehysterie und die sterile Ästhetik der Frauenzeitschriften, gegen den standardisierten Umgang mit dem weiblichen Körper und seiner Sexualität – und erzählt dabei die wunderbar wilde Geschichte einer ebenso genusssüchtigen wie verletzlichen Heldin.

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Feuchtgebiete + Schoßgebete: Roman + Trockensümpfe: Lauter befriedigende Geschichten
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Produktinformation

  • Broschiert: 220 Seiten
  • Verlag: DuMont Buchverlag; Auflage: 2. (1. Februar 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3832180575
  • ISBN-13: 978-3832180577
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,6 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2.285 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 79.707 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Körpergerüche, Intimrasuren, Hämorrhoiden - es sind nicht gerade die klassischen literarischen Themen, mit denen Charlotte Roche der Durchbruch als Autorin gelang. Aber sie traf einen Nerv, und der gigantische Erfolg ihres Debüts "Feuchtgebiete" dürfte selbst sie als Medienprofi überrascht haben. Wie es sich im Rampenlicht lebt, dazu konnte sie schon als TV-Moderatorin Erfahrungen sammeln. Für Viva, arte und das ZDF stand sie vor der Kamera, für ihre Arbeit wurde sie mit dem Bayerischen Fernsehpreis und dem Grimme-Preis geehrt. Geboren wurde die Autorin 1978 im englischen High Wycombe. Sie lebt in Köln, ist verheiratet und hat eine Tochter.

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Mutig, radikal und provokant rebelliert Charlotte Roches Roman gegen Hygienehysterie und die sterile Ästhetik der Frauenzeitschriften, gegen den standardisierten Umgang mit dem weiblichen Körper und seiner Sexualität - und erzählt dabei die wunderbar wilde Geschichte einer ebenso genusssüchtigen wie verletzlichen Heldin." (Buchmagazin)

"... muss man gehört haben. Den Schlusspunkt setzt eine wunderbare Wiedergeburt durch eine Krankenhaustür. Da kann man als Hörer nur noch schreien oder kreischen - vor Begeisterung." (Titel-Magazin)

"Fazit: Peinlich, erschreckend tabulos und unheimlich witzig, ärgerlich, genial, ekelig, das Beste und Unterhaltsamste seit langem (...). Nur wer es gehört hat, darf mitreden." (Audio Vidio Foto BILD) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Klappentext

"... muss man gehört haben. Den Schlusspunkt setzt eine wunderbare Wiedergeburt durch eine Krankenhaustür. Da kann man als Hörer nur noch schreien oder kreischen - vor Begeisterung."
Titel-Magazin

"Fazit: Peinlich, erschreckend tabulos und unheimlich witzig, ärgerlich, genial, ekelig, das Beste und Unterhaltsamste seit langem (...). Nur wer es gehört hat, darf mitreden."
Audio Vidio Foto BILD

"... ein zwar ausgesprochen derbes, aber unterhaltsames Hörerlebnis."
Musikmarkt -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
249 von 284 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Wer zuerst k.tzt, hat verloren. 27. März 2008
Format:Broschiert
Leider fühlt man sich bei so einem Buch als Allererstes genötigt, klar und deutlich zu sagen: ich hab überhaupt kein Problem mit Pornographie in Wort und Bild - ganz im Gegenteil. Was Frau Roche da verbal über den Leser erbricht, hat mit befreiter Unzimperlichkeit in sexueller Hinsicht allerdings so oder so nicht viel zu tun. Das einzige Prinzip, das hier zu herrschen scheint, ist: soviel Ekel wie nur möglich beim geschundenen Rezipienten zu erzeugen, um dann das mitleidig-herablassende Urteil "Du bist verklemmt und unlocker" niederkrachen zu lassen. Wer also ein Problem damit hat, sich mit Fäkalien, herausoperierten Hämorrhodien, Popel und anderen Köstlichkeiten einzuschmieren und selbige zu konsumieren, ist für Frau Roche voll uncool und hat mal echt ein Problem mit Körperlichkeit und Lockerheit. Aha. Ok. Ja dann, hau rein, Charlotte.
Dass ich ein Buch beim Lesen derartig auf physische Distanz (durch maximales vom-Körper-Weghalten) bringen musste, um mich nicht dauernd zu übergeben, hab ich das letzte Mal bei "American Psycho" erlebt. Und das war dann wenigstens noch ein gutes Buch.
Um es mit Bernd Begemann zu sagen: "Ich glaub, Du findest das 'rockig'... Ich find's einfach nur eklig."
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1.086 von 1.275 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Medienhype olé 9. März 2008
Von A. Fromme
Format:Broschiert|Verifizierter Kauf
Es hat Vorteile, ein Feuilletonliebling zu sein. So wurde schnell eine breite Öffentlichkeit auf das Buch aufmerksam und man durfte sehen, wie ausgerechnet bei Johannes B. Kerner über Schamlippengrößen gesprochen wurde.

Aber worum dreht es sich bei dem ganzen Rummel - um ein Buch mit einem vernachlässigbaren Plot (18-Jährige kommt ins Krankenhaus, erzählt von einigen ihrer Fetische, verliebt sich in den Pfleger), das angereichert ist mit Beschreibungen möglichst vieler Dinge, die landläufig als eklig betrachtet werden. Das ganze ist dabei so plakativ geschrieben, dass mich nach anfänglicher Freude über einige lustige Passagen recht schnell die Langeweile packte. Schließlich läuft auch der Humor zu oft nach dem recht schnell durchschaubaren Schema "trockener Kommentar auf merkwürdigen/komplizierten Sachverhalt". Das verliert dann auch seinen Charme.

Insgesamt bleibt der Eindruck, dass Roche hier versucht, möglichst plakativ über abseitige Praktiken zu schreiben, um so möglichst viel Ekel zu erzeugen, den sie dann wiederum - nach dem Motto "wenn man sich vor so etwas ekelt, ist man unentspannt" - thematisieren kann. Alles wird möglichst langwierig beschrieben und - übertragen gesehen - in Großaufnahme gezeigt. Erinnert mich ein bisschen an die Faszination und Neugier, mit der Kinder die Überreste eines überfahren Froschs begutachten. Das auf gut 200 Seiten ausgebreitet ist aber doch eher öde.

Noch ein Vergleich? Gern - Jahrmarktfreakshow in einem Tim Burton-Film.
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643 von 755 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Neues aus dem Krankenhaus 7. März 2008
Von Niclas Grabowski TOP 500 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTER
Format:Broschiert|Verifizierter Kauf
Eigentlich ist das Buch gar nicht so schlecht. Dabei ist es überhaupt nicht erotisch. Zwar liest man viel über weibliche Geschlechtsorgane und alle Arten von Körperflüssigkeiten. Aber beim Lesen erinnerte mich das nicht an das Thema Sex, sondern an die netten Gespräche in der Mensa an der Uni, wenn meine guten Freunde aus dem Fachbereich Medizin wieder mal über eiternde Wunden, von Kieferchirurgen geklaute Köpfe und kuriose Sexunfälle sprachen, während sie sich eklig grünen Yoghurt reinlöffelten.

Tatsächlich spielt das Buch auch wirklich im Krankenhaus. Wir lesen von einer jungen Frau, die sich permanent mit ihrem Körper beschäftigt. Und dazu gehört auch die Beschäftigung mit den Dingen, die dieser Körper ausscheidet oder auf andere Weise verliert. Und immer wieder geht es auch um das Thema Sex, um den heißen Pfleger und Erfahrungen beim Rasieren von intimen Zonen. Schließlich hat eine gescheiterte Intimrasur den Krankenhausaufenthalt verursacht. Es bleibt aber nicht nur bei heute allgemein üblichen Badezimmerhandlungen. Es ist buchstäblich schmutzig, was wir hier lesen. So sehr, dass man nach einer Weile wirklich genervt ist. Denn die Traktate über einige der Körpersäfte wiederholen sich gelegentlich.

Leider gelangt man zur wirklichen Aussage des Buches, zu der eigentlich erzählten Geschichte, erst dann, wenn man sich trotzdem durchbeißt und weiterhin aufmerksam auf jeden einzelnen Satz achtet. Das fällt schwer. Bei Seite 130 war ich so weit, dass ich die Lust verlor. Aber weiter zu lesen und sich etwas zu quälen, war dann doch richtig. Denn die Autorin hat hier durchaus mehr untergebracht, als man zuerst vermutet.
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384 von 454 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
"Pecunia non olet". Das ist nichts Neues. Aber dass man mit Exkrementen und deren Produktionsumgebung dermaßen viele Sesterze machen kann, hätte sich auch Kaiser Augustus nicht träumen lassen.

Auf alle Fälle hat es die Autorin mit ihrem Buch zur Kleenex-Packung (das die literarische Qualität einer "Made in Taiwan"-Betriebsanleitung hat und so erotisierend wirkt wie ein Bruderkuss zwischen Honecker und Breschnew) auf Dauer in den Olymp der Berufsjugendlichen geschafft; sitzend zur Rechten von Thommy Gottschalk und zur Linken von Bohlen. Hunderttausende Leser spielen mit dem Schmuddelkinde, und dabei fänden sie das Ekelerregende sprachlich viel faszinierender aufbereitet in der "Blechtrommel" oder der "Mittagsfrau". Aber weder Herr Grass noch Frau Franck haben eben bei Viva moderiert.

Was hat sie der Öffentlichkeit an Neuem mitgeteilt? Dass Frauen sich höchst kreativ der Libido-it-yourself widmen? Schon Cleopatra hat Bienen in eine Papyrustüte gesteckt und sie zwecks Lustgewinnung an ihre Klitoris gehalten.
Dass Frauen ein neugierig-freundschaftliches Verhältnis zu ihrem Körper haben können? Schon in den Frauengesundheitszentren der bewegten 70er haben Frauen die Selbstuntersuchung gelernt, um sich in ihrer ureigenen Weiblichkeit besser zu verstehen und unabhängig zu sein von einer männlich geprägten Gynäkologie.
Dass es cool ist, bei promiskem Sexverhalten auf das Kondom zu verzichten wie Luderchen Helen, die mit Gummi auf den Spaß verzichten müsste, die Spermareste ihrer Parttime-Lover als Kaugummi-Ersatz unter den Fingernägeln zu bunkern? Das ist zynisch angesichts steigender HIV-Neuinfektionszahlen.
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Die neuesten Kundenrezensionen
1.0 von 5 Sternen Premiere!
Dieses Buch wird das Allererste sein, welches ich statt weiterzugeben, in den Mülleimer werfen werde. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Tagen von Berger Axel veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Erwartung erfüllt - schnelle Lieferung
Danke für die schnelle Lieferung. Das Buch befindet sich in einem relativ gutem Zustand. Der Preis für das Buch ist natürlich unschlagbar. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Tagen von Klaus Michaelis veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Müll
Müll dumm und blödsinnig, ich frage mich wirklich wer dieses Buch so zum Hipe aufgepusht hat. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Tagen von Matthias Kienz veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Fragezeichen
Hat nicht umbedingt meinen Geschmack getroffen, die Thematik ist halt sehr gewöhnungsbedürftig! Lesen Sie weiter...
Vor 9 Tagen von Dirk Decker veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Na ja....
Selten so einen Schmarrn gelesen, aber jetzt kann ich wenigstens mitreden! Das erste Buch vor dem es mir wirklich gegraust hat. Auf so kranke Gedanke würde ich niemals kommen! Lesen Sie weiter...
Vor 9 Tagen von Isabel Steinhäuser veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Feuchtgebiete
Unmöglich .eine Anhäufung von sinnlosen obszönen Krankheitszuständen.das ist Schund und keine Literatur..rausgeworfenes Geld . Lesen Sie weiter...
Vor 13 Tagen von Amazon Kunde Paulchen veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Warum als Top Buch gesehen?
Kann gut verstehen, dass dieses Buch die Leserschaft spaltet. Nach 40 Seiten weis man genug über A****-Operationen, dass man den Rest nicht mehr braucht. Lesen Sie weiter...
Vor 16 Tagen von Peter Josef Blaeser veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Kann ich nicht empfehlen
Ich gabe noch nie so ein widerliches Buch gelesen. Es hätte noch nicht einmal diesem einen Stern verdient. Schade ums Geld.
Vor 19 Tagen von B.K veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen PERFEKT
Es ist wie immer Perfekt abgelaufen so wie ich das gewönnt bin die Beschreibung war Super das Angebot stimmte ALSO PERFEKT
Vor 23 Tagen von Norbert Heynold veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Mein Einkaufszettel ist literarisch wertvoller als dieses Buch.
Eigentlich wurde zu dem Buch bereits alles gesagt was es zu sagen gibt.
Nach vielen Jahren habe ich es dann auch mal gelesen. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Denise veröffentlicht
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