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Fettnäpfchenführer Italien: Wie man so tut, als sei man Italiener [Gebundene Ausgabe]

Sandro Mattioli
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

März 2010
Dolce Vita, Pasta und Vino - das ist für viele Deutsche Italien. Doch dies ist nur die halbe Wahrheit, das Land ist viel komplexer. Zum Dolce Vita gehört als Gegenpart harte Arbeit, zur Laissez-faire-Attitüde gesellt sich eine Regelwut, die jedem deutschen Ministerialbeamten zur Ehre gereichen würde: Wann bestellt man einen Cappuccino, auf welches Essen darf nun Käse und wann trinkt man besser keinen Wein? Warum lässt man die Jogginghose besser zuhause und mit wem darf ich eigentlich über welche Themen reden? Wer Italien wie ein Italiener erleben möchte, sollte dieses Buch zur Hand nehmen, um die Regeln zu kennen. Sonst fällt man schnell mal unangenehm auf.

Die Erasmus-Studentin Franziska Weiss und ihr Vater Paul, den eine Geschäftsreise nach Rom führt, können davon ein Lied singen. Sie beide lernen, jeder auf seine Art, dass Italiener ganz anders ticken als die Deutschen. Am Ende finden die beiden, die sich nicht mehr viel zu sagen hatten, in Rom neu zueinander. Auch das kann passieren, in Italien, dem Land der Familie und dem Land der starken Gefühle.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 254 Seiten
  • Verlag: Conbook Medien; Auflage: Nachdruck. (März 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3934918476
  • ISBN-13: 978-3934918474
  • Größe und/oder Gewicht: 19,2 x 13,2 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 27.198 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor

Sandro Mattioli ist von klein auf daran gewöhnt worden, mit mehreren Kulturen umzugehen: In seinem Heimatdorf in Schwaben war er für einen Schwaben zu italienisch, in den Ferien in Italien dagegen für einen Italiener zu deutsch. Später kamen zu den gewohnten Reisen zu den Verwandten in einem Kaff in den Abruzzen weitere Touren zu den entlegensten Flecken Italiens. Zudem verfeinerte ein Erasmusaufenthalt in Rom sein Italienbild.

Inzwischen lebt Sandro Mattioli als Freier Reporter in Rom und berichtet dort für namhafte Zeitungen und Magazine aus seinem Vaterland.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
26 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht gerade Insider-Tipps, aber unterhaltsam 25. Juni 2010
Von Doris Waczenski TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Das Buch ist in kleine Geschichten aufgeteilt, in denen Deutsche in Italien "anecken", dann wird aufgeklärt, was aus italienischer Sicht falsch lief und schließlich, was man besser machen kann, um nicht unangenehm aufzufallen. Es geht dabei nicht nur um den Eindruck in der Öffentlichkeit, sondern auch Bereiche wie Universität, Haushalt etc.

Die Geschichten sind leider erzählerisch nicht sonderlich gelungen und eher glossenhaft. Trotzdem sind die Kurzgeschichten eine unterhaltsame Lektüre für zwischendurch, unterwegs oder zum Vorlesen.

Geheimtipps in Sachen "bella figura" wird man hier vergeblich suchen, vieles ist allgemein bekannt, einiges höchstens Italien-Anfängern neu. Manche Gebräuche und "Regeln" sind regional unterschiedlich und jeder Italienkenner könnte mehrere Ausnahmen und Abweichungen zu vielen Geschichten beisteuern. Ein Beispiel ist das traditionell spärliche italiensche Frühstück, doch im Zuge der Globalisierung ist es gerade bei jungen Familien durchaus "in", mit Obst, Müesli, Orangensaft etc. einen gemütlichen Start in den Tag zu machen, wenn die Zeit dafür da ist. Auch die beschriebene, relativ aufdringliche Flirt-Kultur ist lange nicht überall so ausgeprägt wie in Rom, wo die Geschichte spielt. Deshalb sollte jede/r Reisende besser vor Ort Augen, Ohren und Bewusstsein offen halten und sich auf sein Gespür verlassen, als sich an Pauschaltipps zu klammern.

Ein Pluspunkt verdienen aus meiner Sicht die Fußnoten zu weniger bekannten Randthemen, die Erwähnung finden. So kann ein Italien-Laie einen leichteren Zugang zum Buch finden, der Fortgeschrittene kann sie einfach überlesen. Die Themen sind obendrein gut zusammengefasst und teilweise informativer als die Geschichte selbst.

Fazit: Unterhaltsame Geschichten führen um die schlimmsten Fettnäpfchen herum und geben einen groben Einblick in Land und Leute.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen -Wirre Anleitung zur gepflegten Verkrampfung 26. Dezember 2012
Von cipolla
Format:Gebundene Ausgabe
Wie sagte einst Henry Higgins? "Die Sprache macht den Menschen, die Herkunft tut es nicht." Man könnte noch ergänzen, dieser "Fettnäpfchenführer" tut es nicht. Gut, so ganz ernst mag er ja auch nicht gemeint sein, aber geht die Welt wirklich unter, wenn man das "Verbrechen" begeht, in Italien nachmittags einen Cappuccino zu trinken? Mal abgesehen davon, dass ich das auch bei Italienern schon mehrfach beobachtet habe, sollte es wohl ziemlich egal sein, ob ich vor einem x-beliebigen Barista nun unbedingt "Bella figura" mache, oder nicht. Überhaupt scheinen viele der Tips stark lokal - also römisch- gefärbt zu sein und haben mit vielen anderen Regionen, wie z.B. dem Norden Italiens, nur wenig gemein. Man könnte das Buch also allenfalls als "Fettnäpfchenführer Rom" betiteln.
Dass man Personen, die man erst flüchtig kennt, nicht penetrant nach dem genauen Gehalt oder deren Liebesleben fragt, ist eine Binsenweisheit, die weder besonders "italienisch" noch "deutsch" ist, sondern sich ganz einfach mit ein wenig sozialem Gespür von selbst erklären sollte. Dass der chaotische italienische Verkehr nur zu beherrschen ist, wenn man Verkehrsregeln als gut gemeinte Vorschläge, keineswegs aber als "Regeln" interpretiert, dass Italienier handyverrückt, mehrheitlich eitel und vielfach sehr widersprüchlich sind,ist ebenfalls weder besonders neu, noch ausschließlich italienisch. Dass viele Chefs wichtigtuerisch, kritikresistent und blasiert sind und auf absurde Formalien und Hierarchien beharren,ist auch nicht unbedingt nur ein italienisches Problem, wenngleich es im Bel paese besonders ausgeprägt sein mag. Sehr schön fand ich die Belehrung seitens des Autors im Kapitel "Wie Paul Weiss an Jacopo Trombettas Ehre kratzt". Situation: Deutscher Geschäftsmann soll italienischen Betrieb analysieren, Fehlerquellen aufdecken, Verbesserungsvorschläge bringen. Oh Himmel, der zieht das durch! Damit konnte natürlich keiner rechnen. Ergebnis: Italienischer Chef ist stinksauer, Mitarbeiter verwirrt, der Deutsche ertrinkt in Selbstvorwürfen und schlechtem Gewissen. Und nun der Rat des geschätzten Autors: "Arbeiten Sie lieber mit Komplimenten als Kritik, versuchen Sie Kritik möglichst positiv zu formulieren, vermeiden Sie persönliche Kritik, so gut es geht." Aha. Also etwa so:" Lieber Herr X, Ihr Betrieb ist der mieseste Saftladen, den ich je kennengelernt habe, aber Ihr Anzug sitzt einfach perfekt, und Ihre Krawatte war sicher eine Einzelanfertigung? Wer so ein Gespür für Mode hat, kann im Innersten wohl kein schlechter Mensch sein, also haben Sie unsere vollste Unterstützung."
Überhaupt sind viele der verschwörerisch verkauften "Insidertips" ganz gewöhnliche Hinweise, die sich in jedem guten Reiseführer, der nicht einmal aktuell sein muss,zigfach finden lassen.
Das einzige, wirklich wichtige Gebot, welches alle sogenannten Insidertips, Fettnäpfchenführer u.ä. überflüssig machen würde, wird vom Autor indes gar nicht erwähnt: Lernen Sie Italienisch, und zwar so gut und so elegant, wie es nur irgend möglich ist. Für Italiener ist es keinesfalls selbstverständlich, dass Ausländer Italienisch beherrschen, und sie sind umso erfreuter und offener, wenn es jemand dann auch wirklich tut. So verwirklichen Sie die besagte "Bella figura" am ehesten. Anerkennung, Offenheit, Interesse und gute Zusammenarbeit stellen sich in den meisten Fällen dann nämlich ganz von allein ein, auch wenn es "nur" darum gehen sollte, einen Urlaubs-oder Geschäftsaufenthalt in Italien stressfrei zu überstehen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Italien-Knigge 8. September 2011
Von Andrea
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Eine junge Studentin aus Tübingen zieht nach Rom. Natürlich will man in dieser wunderbaren Stadt nicht nur studieren, sondern auch Land und Leute kennenlernen. Und dabei kann einem so manches passieren, wenn man zwar die Sprache, nicht jedoch so manche italienische Handlung versteht. Nicht unbedingt einfacher wird es, wenn ausgerechnet noch der Papa auftraucht, der seine Dienstreise nach Rom nutzen will, um sich seiner Tochter wieder anzunähern. Und tatsächlich finden die beiden wieder zueinander und lassen längst unterdrückte Gefühle wieder heraus.
Das Buch ist in kleine Geschichten unterteilt, die abwechselnd die Erlebnisse der Tochter und die des Vaters erzählen. Am Ende der Geschichte wird immer gefragt, was hier falsch gelaufen ist und es gibt Tipps, wie man es besser machen kann.
Als Italienliebhaberin kaufte ich dieses Buch, schließlich möchte ich mich in Italien auch möglichst italienisch bewegen..;O)
Und es gab in der Tat einige Dinge, die mir noch nicht bekannt waren. Schön ist, dass durch die beiden Hauptpersonen unterschiedliche Bereiche abgedeckt werden. Einmal die Freizeit und einmal das Business.
Ein kurzweiliges, zum Teil amüsantes Buch.
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Die neuesten Kundenrezensionen
3.0 von 5 Sternen Hatte mehr erwartet
Sagt einem Italienkenner eigentlich nicht viel Neues.
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Vor 1 Monat von Rolf Elsemann veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Fettnäpfchenführer Italien
Fettnäpfchenführer Italien: Buch hat mir sehr gut gefallen, habe viel Neues gehört und gelernt, kann das Buch für Italien Interessierte sehr empfehlen.
Vor 2 Monaten von Berthilde Fimberger veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Super interessant
Ein Muss für Leute, die mehr als nur Urlaub in Italien machen und vielleicht einen längeren Aufenthalt planen. Interessant, was man alles falsch machen kann.
Vor 4 Monaten von Ute Beyerlein veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Bräuche in Italien
Die Tipps, wie man sich in Italien verhält, sind sehr informativ. Allerdings könnte man das Ganze etwas peppiger schreiben und mit mehr Infos über ganz Italien und... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Maja Nowotny veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Der "Fettnäpfchenführer", der selbst in Fettnäpfchen...
Ich bin Italiener deutscher Muttersprache und lebe seit mehr aös 30 Jahren mitten in Italien, ca. 160 km von Rom. Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Mattia Niedermayer veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen super witziges Buch
Lustiges Buch zu empfehlen als kleiner Scherz zum verschenken und auch echt günstig. Ach und noch was war echt schnell geliefert:-)
Vor 16 Monaten von Theresa veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Kurzweilige Lektuere
Der Fettnaepfchenfuehrer Italien von Sandro Mattioli kommt als Kurzgeschichte, Reisefuehrer und kleiner Italien-Knigge daher. Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von Stan veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen empfehlenswert
Dieses Buch hat mir bei meinem Italien-Urlaub geholfen mich nicht sooo typisch deutsch bzw. als typischer Touri zu benehmen. Ich kann das Buch nur empfehlen.
Vor 24 Monaten von Marina Braun veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Echt hilfreich....
wenn jemand sich erst als Italien-Fan entwickelt. Für Leute, die schon öfter in diesem Land unterwegs waren, wird einiges sehr bekannt sein. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. Juli 2010 von Claudia
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