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Fettnäpfchenführer Italien: Wie man so tut, als sei man Italiener
 
 
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Fettnäpfchenführer Italien: Wie man so tut, als sei man Italiener [Gebundene Ausgabe]

Sandro Mattioli
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 254 Seiten
  • Verlag: Conbook Medien; Auflage: Nachdruck. (März 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3934918476
  • ISBN-13: 978-3934918474
  • Größe und/oder Gewicht: 19,2 x 13,2 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 7.986 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Sandro Mattioli
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Dolce Vita, Pasta und Vino - das ist für viele Deutsche Italien. Doch dies ist nur die halbe Wahrheit, das Land ist viel komplexer. Zum Dolce Vita gehört als Gegenpart harte Arbeit, zur Laissez-faire-Attitüde gesellt sich eine Regelwut, die jedem deutschen Ministerialbeamten zur Ehre gereichen würde: Wann bestellt man einen Cappuccino, auf welches Essen darf nun Käse und wann trinkt man besser keinen Wein? Warum lässt man die Jogginghose besser zuhause und mit wem darf ich eigentlich über welche Themen reden? Wer Italien wie ein Italiener erleben möchte, sollte dieses Buch zur Hand nehmen, um die Regeln zu kennen. Sonst fällt man schnell mal unangenehm auf.

Die Erasmus-Studentin Franziska Weiss und ihr Vater Paul, den eine Geschäftsreise nach Rom führt, können davon ein Lied singen. Sie beide lernen, jeder auf seine Art, dass Italiener ganz anders ticken als die Deutschen. Am Ende finden die beiden, die sich nicht mehr viel zu sagen hatten, in Rom neu zueinander. Auch das kann passieren, in Italien, dem Land der Familie und dem Land der starken Gefühle.

Über den Autor

Sandro Mattioli ist von klein auf daran gewöhnt worden, mit mehreren Kulturen umzugehen: In seinem Heimatdorf in Schwaben war er für einen Schwaben zu italienisch, in den Ferien in Italien dagegen für einen Italiener zu deutsch. Später kamen zu den gewohnten Reisen zu den Verwandten in einem Kaff in den Abruzzen weitere Touren zu den entlegensten Flecken Italiens. Zudem verfeinerte ein Erasmusaufenthalt in Rom sein Italienbild.

Inzwischen lebt Sandro Mattioli als Freier Reporter in Rom und berichtet dort für namhafte Zeitungen und Magazine aus seinem Vaterland.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
23 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Doris Waczenski TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Das Buch ist in kleine Geschichten aufgeteilt, in denen Deutsche in Italien "anecken", dann wird aufgeklärt, was aus italienischer Sicht falsch lief und schließlich, was man besser machen kann, um nicht unangenehm aufzufallen. Es geht dabei nicht nur um den Eindruck in der Öffentlichkeit, sondern auch Bereiche wie Universität, Haushalt etc.

Die Geschichten sind leider erzählerisch nicht sonderlich gelungen und eher glossenhaft. Trotzdem sind die Kurzgeschichten eine unterhaltsame Lektüre für zwischendurch, unterwegs oder zum Vorlesen.

Geheimtipps in Sachen "bella figura" wird man hier vergeblich suchen, vieles ist allgemein bekannt, einiges höchstens Italien-Anfängern neu. Manche Gebräuche und "Regeln" sind regional unterschiedlich und jeder Italienkenner könnte mehrere Ausnahmen und Abweichungen zu vielen Geschichten beisteuern. Ein Beispiel ist das traditionell spärliche italiensche Frühstück, doch im Zuge der Globalisierung ist es gerade bei jungen Familien durchaus "in", mit Obst, Müesli, Orangensaft etc. einen gemütlichen Start in den Tag zu machen, wenn die Zeit dafür da ist. Auch die beschriebene, relativ aufdringliche Flirt-Kultur ist lange nicht überall so ausgeprägt wie in Rom, wo die Geschichte spielt. Deshalb sollte jede/r Reisende besser vor Ort Augen, Ohren und Bewusstsein offen halten und sich auf sein Gespür verlassen, als sich an Pauschaltipps zu klammern.

Ein Pluspunkt verdienen aus meiner Sicht die Fußnoten zu weniger bekannten Randthemen, die Erwähnung finden. So kann ein Italien-Laie einen leichteren Zugang zum Buch finden, der Fortgeschrittene kann sie einfach überlesen. Die Themen sind obendrein gut zusammengefasst und teilweise informativer als die Geschichte selbst.

Fazit: Unterhaltsame Geschichten führen um die schlimmsten Fettnäpfchen herum und geben einen groben Einblick in Land und Leute.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Italien-Knigge 8. September 2011
Von Andrea
Format:Gebundene Ausgabe
Eine junge Studentin aus Tübingen zieht nach Rom. Natürlich will man in dieser wunderbaren Stadt nicht nur studieren, sondern auch Land und Leute kennenlernen. Und dabei kann einem so manches passieren, wenn man zwar die Sprache, nicht jedoch so manche italienische Handlung versteht. Nicht unbedingt einfacher wird es, wenn ausgerechnet noch der Papa auftraucht, der seine Dienstreise nach Rom nutzen will, um sich seiner Tochter wieder anzunähern. Und tatsächlich finden die beiden wieder zueinander und lassen längst unterdrückte Gefühle wieder heraus.
Das Buch ist in kleine Geschichten unterteilt, die abwechselnd die Erlebnisse der Tochter und die des Vaters erzählen. Am Ende der Geschichte wird immer gefragt, was hier falsch gelaufen ist und es gibt Tipps, wie man es besser machen kann.
Als Italienliebhaberin kaufte ich dieses Buch, schließlich möchte ich mich in Italien auch möglichst italienisch bewegen..;O)
Und es gab in der Tat einige Dinge, die mir noch nicht bekannt waren. Schön ist, dass durch die beiden Hauptpersonen unterschiedliche Bereiche abgedeckt werden. Einmal die Freizeit und einmal das Business.
Ein kurzweiliges, zum Teil amüsantes Buch.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Kurzweilige Lektuere 17. Juni 2011
Von Stan
Format:Gebundene Ausgabe
Der Fettnaepfchenfuehrer Italien von Sandro Mattioli kommt als Kurzgeschichte, Reisefuehrer und kleiner Italien-Knigge daher. Erzaehlt wird der Erasmusaufenthalt einer jungen deutschen Studentin aus Tuebingen sowie die beruflichen Erfahrungen ihres Vaters, der einen Merger seines deutschen Arbeitgebers mit einem italienischen Unternehmen umsetzt. Die Erzaehlung wird in kurzen Episoden anektotenhaft aufbereitet, teilweise ein wenig bemueht, da der rote Faden (die Beziehungen Vater und Tochter) wenig inspirierend erzaehlt wird. Seine Staerken hat das Buch dann zunaechst in den eingestreuten Hinweisen und Fussnoten zu Rom und Italien, also stets dann, wenn es als Reisefuehrer in Erscheinung tritt. Ich habe das Buch auf dem Weg zum roemischen Strand in Ostia gelesen und daher insbesondere die Episode "wie Franziska vom Strand verjagt wird" interessant gefunden - ein Ausflugsziel, das zum Beispiel im National Geographic Reisefuehrer von Spirallo auf ueber 200 Seiten nicht mit einem Wort erwaehnt wird. Daher empfehle ich auf jeden Fall das Buch als Seitenlektuere zu klassischen Rom-Reisefuehrern. Das Hauptanliegen des Autors, im wesentlichen ein Italien-Knigge mit Fettnaepfchen zu schreiben, ist mit Blick auf Italienneulinge, Erausmusstudierenden in Italien und Lesern mit Interesse an interkulturellen Fragestellung gelungen und sehr zu empfehlen. Fuer Leser mit bereits ausgepraegten interkulturellen Kenntnissen hingegen mit Abstrichen. Ausser der Squillo-Episode, die fuer mich wirklich neu war, hat man das Meiste in anderer Form schon irgendwo gelesen, erlebt oder vermutet. Es laedt interkulturelle sensibilisierte Leser aber stets zum erneuten Reflektieren ein bzw. auch zum Streiten - meiner Meinung nach unterschaetzt der Autor die Bedeutung von Hierarchien und das Konzept "Gesicht (wahren)" in deutschen Unternehmen. Ich wuerde daher das Buch jedem Erasmusstudierenden mit Ziel Italien waermstens empfehlen oder selbst als Reiselektuere verschenken.
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