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Fette Jahre: Warum Deutschland eine glänzende Zukunft hat [Gebundene Ausgabe]

Bert Rürup , Dirk Hinrich Heilmann , Peer Steinbrück
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

27. Februar 2012
Euro-Krise, Inflation, Fachkräftemangel, Verlust der Mitte und alternde Bevölkerung: Die Diskussion über die wirtschaftlichen Aussichten Deutschlands ist von Angst dominiert. Doch diese Angst ist unbegründet. In Wahrheit stehen Deutschland goldene Jahre bevor - mit guten Wachstumsraten, sinkenden Arbeitslosenzahlen und steigenden Löhnen. Das industriebasierte Geschäftsmodell Deutschlands hat sich als solider erwiesen als der angloamerikanische Finanzkapitalismus. Die deutsche Industrie ist der große Gewinner der Globalisierung - und sie wird auch künftig von der Nachfrage der aufstrebenden Wirtschaftsnationen nach Investitionsgütern profitieren. Rürup und Heilmann zeichnen ein klares Bild der guten Jahre, die vor uns liegen. Sie zeigen auf, welche Reformen noch nötig sind, damit Deutschland die großen Chancen nutzen kann und damit möglichst alle Bürger davon profitieren. Mit einem Vorwort von Peer Steinbrück.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 304 Seiten
  • Verlag: Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG (27. Februar 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3446429190
  • ISBN-13: 978-3446429192
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 13,2 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 53.233 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"... ist die Lektüre sehr lohnenswert, weil es neben dem durchaus berechtigten Stolz auf unsere Wirtschaftsleistung auch viel fundiertes Wissen und vor allem konkrete Handlungsvorschläge gibt." Harvard Business Manager, Juni 2012

"Das Buch ist lesenswert und ein wichtiger Beitrag gegen die vielen Deutschen eigenen skeptische Nabelschau." Caspar Dohmen, SWR2 Forum Buch, 25.03.2012

"Bemerkenswert ist auch, wie die Autoren in der Frage nach dem richtigen Wirtschaftssystem argumentieren. Vor der Finanzkrise schien es ja, als marschiere der Turbokapitalismus durch. Durch die Krise entstanden bei immer mehr Menschen Zweifel. Rürup und Heilmann beziehen klar Stellung: Für die soziale Marktwirtschaft, weil sie nachhaltiger und gerechter sei als der Finanzkapitalismus angelsächsischer Prägung, der bis vor kurzem die Welt zu regieren schien. Man muss die Euphorie der Autoren über Deutschlands Zukunft nicht in allen Punkten teilen. Fest steht, dass sie in ihrem Buch eine moderne, einfühlsame Antwort darauf geben, wie unser Wirtschaftssystem aussehen soll - damit es die Bürger nicht als Feind empfinden." Alexander Hagelüken, Deutschlandfunk "Andruck", 11.06.2012

Buchrückseite

Euro-Krise, Inflation, Fachkräftemangel, Verlust der Mitte und alternde Bevölkerung: Die Diskussion über die wirtschaftlichen Aussichten Deutschlands ist von Angst dominiert. Doch diese Angst ist unbegründet. In Wahrheit stehen Deutschland goldene Jahre bevor - mit guten Wachstumsraten, sinkenden Arbeitslosenzahlen und steigenden Löhnen. Das industriebasierte Geschäftsmodell Deutschlands hat sich als solider erwiesen als der angloamerikanische Finanzkapitalismus. Die deutsche Industrie ist der große Gewinner der Globalisierung - und sie wird auch künftig von der Nachfrage der aufstrebenden Wirtschaftsnationen nach Investitionsgütern profitieren. Rürup und Heilmann zeichnen ein klares Bild der guten Jahre, die vor uns liegen. Sie zeigen auf, welche Reformen noch nötig sind, damit Deutschland die großen Chancen nutzen kann und damit möglichst alle Bürger davon profitieren. Mit einem Vorwort von Peer Steinbrück.

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5.0 von 5 Sternen Wider dem Defätismus 24. Februar 2012
Von Calavera
Format:Gebundene Ausgabe
Es gibt diese Leute immer - und in Zeiten von Krisen umso mehr. Egal worum es geht, immer kann es nur noch schlechter werden bis hin zum wohlbekannten und vielfach propagierten Untergang unseres geliebten Abendlandes. Kommt es dann mal wirklich zur Krise, wird auf sie geschaut, als wären sie geniehafte Hellseher gewesen, die "es doch schon immer gewusst haben".

Aber es gibt keine unvermeidliche Kausalkette in den Abgrund. Menschen haben immer die Möglichkeit, das Beste aus ihrer Situation zu machen und Krisen als Chance zu begreifen. Und in den allermeisten Fällen braucht es auch keine grundlegende Neuordnung der Verhältnisse. Dank des ach so brutalen Kapitalismus haben wir auf der Welt einen Wohlstand erreicht, der zum einen bis vor hundert Jahren noch unglaublich war und zum anderen immer noch mitten in seiner Entwicklungs- und Wachstumsphase ist. Immer mehr Menschen auf der Welt lösen sich aus der Armutsfalle und nehmen Teil an der globalen Arbeitsteilung, am Welthandel und am daraus erwirtschafteten Wohlstand. Die weltweite Armut ist (von großen Teilen Afrikas abgesehen) stark zurückgegangen.

Eine solche Sicht der Dinge, die auf die positiven Errungenschaften aufmerksam macht, darf selbstverständlich nie die Augen vor den weiterhin bestehenden Problemen verschließen, die es zu lösen gilt. Aber sie hat den Vorteil, dass sie aufgrund eines gewissen Optimismus eben nicht defätistisch ist, sondern umgekehrt gestaltend, formend, handelnd, zielstrebig und mutig. In einer Welt, in der die Zukunft stets ungewiss ist und man niemals vollkommene Kontrolle über die Situationen und Ereignisse ausüben kann, kann es doch keine wichtigeren Eigenschaften geben als diese?!

So verstehe ich dieses Buch. Es beschreibt grob umrissen die Vorgänge der Globalisierung, ihre Vorteile, aber auch Nachteile und die Autoren kommen zu dem Schluss, dass unterm Strich der Nutzen der Globalisierung überwiegt und vor allen Dingen als Chance zu begreifen ist. In diesem Wettbewerb der günstigen Positionierung steht - so die Autoren - Deutschland besonders gut da. Um aus seiner ausgezeichneten Ausgangslage (die nicht vom Himmel fiel, sondern Ergebnis u.a. der Reformen Schröders war) das Beste zu machen, muss die deutsche Regierung aber weitere Schritte unternehmen: Dazu gehört es auch, mehr Bürgern die Früchte des Wohlstandes zur Verfügung zu stellen (beispielsweise durch die Einführung eines Mindeslohnes), das Sozialsystem weiter reformieren und die Europäische Integration unbedingt vorantreiben.

Ich möchte hier gar nicht zuviel aus dem Inhalt preisgeben.
Das Buch ist definitiv optimistisch und beschreibt in gewisser Hinsicht den (realistischsten) Best Case. Sich sowas vor Augen zu führen und darauf hinarbeiten, ohne in Wunschdenken zu verfallen, halte ich für richtig. Wie sinnvoll die einzelnen Vorschläge sind, kann ich nur zum Teil einschätzen. Plausibel sind sie alle. Realistisch lesen sie sich ebenfalls. Um möglichst realistische und gut recherchierte (und eben auch optimistische) Einschätzungen geht es den Autoren auch in erster Linie. Die Mühe, die sie sich hier gemacht haben und die fundierten Kenntnisse, die sie haben, sind deutlich herauszulesen.
Mein einziger Kritikpunkt ist die stark nationale Haltung. Von Menschen in einer derartigen verantwortungsvollen Position hätte ich mir eine "europäisiertere" Identität erhofft. Europa wird von den Autoren - so scheint es - als Plattform verstanden, um deutsche Interessen durchzusetzen. Das halte ich für anachronistisch und sogar durchaus gefährlich. Natürlich geht es in dem Buch eben um Deutschland und die Gesetze, die hier, in diesem Land, umgesetzt werden können; aber man hätte, wie ich finde, das Verhältnis Deutschland-EU auch weniger national und machtpolitisch darstellen können. Aber das kann man selbstverständlich auch anders sehen; schließlich bleibt die EU in dem Buch auch ohnehin nur einer von vielen Teilaspekten.

Nichtsdestotrotz ein wunderbares Buch um endlich mal diesen ganzen Untergangsszenarien und naiven "Alternativ"-Plänen von Nord- und Südeuros zu entfliehen.
Wir brauchen zur Zeit sicher kaum etwas mehr, als Optimismus und Tatendrang.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Intelligent und unterhaltsam 19. Januar 2013
Von Klaus
Format:Gebundene Ausgabe
Rürup entlarvt die tafelt der Hiobsbotschaften über unsere wirtschaftliche Zukunft. Er stellt klar, was eigentlich offensichtlich sein sollte: Deutschlad zählt zu den reichsten Ländern der Erde, aber Bürger und Presse Klagen nur zu gerne. Auch für die Zukunft sind wir nicht schlecht gerüstet, obwohl dies nur gut gelingt, wenn auch die Politik gewisse Hausaufgaben macht. Mehr Bildung unsoziale Gerechtigkeit sind dabei wesentliche Faktoren, aber auch schuldenabbau und weitere Verbesserungen der sozialen Absicherung. In jedem fall lesenswert, wenn auch Streckenweise langatmige Ausführungen über die Situation unserer konkurrenzstaaten
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0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unbedingt lesen 28. April 2012
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Wer die ständigen Botschaften, dass wir Deutschen zu faul sind, zuviel Urlaub haben, zu sehr an Traditionen hängen, wirtschaftlich keine Chance mehr in der Weltwirtschaft haben, gesellschaftlich bereits uneinholbar bis zum Altersheim vorgefahren sind, satt hat und etwas lesen will, was positiv stimmt, kommt an diesem tollen Buch nicht vorbei.

Viel Fachwissen und vor allem viele Vorurteile und immer wieder gepredigte Meinungen aus Funk und Fernsehen werden anschaulich wiederlegt.

Ein tolles Buch.
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