Ich habe mir "Feta und Söhne" als Einstimmung auf unseren Griechenlandurlaub gekauft. Ich dachte, ich kaufe eine leichte, lockere und amüsante Urlaubslektüre. Leider ist das nur zum Teil wahr. Im Ergebnis war das Buch für mich nur vorhersehbar, platt und einfältig.
Hat man den Klappentext gelesen, kennt man im Grunde die gesamte Handlung. Die Handlung ist damit keine Überraschung mehr. Die Personen verhalten sich vorhersehbar und ohne Tiefgang.
Wie platt und einfältig dieses Buch ist, hätte mir eigentlich schon am Klappentext auffallen müssen, denn die Vornamen Adonis, Odysseus und Penelope sind einfach nur dick aufgetragen.
Das Buch ist durchaus amüsant, aber eigentlich wird es nach der Eingangsszene mit den Eltern im Gerichtssaal nicht mehr lustiger. Es plätschert belanglos vor sich hin. Mich hat auch genervt, dass sich im Grunde alles nur um Sex dreht. Zudem hat mich sehr gestört, dass alle vier Familienmitglieder die gleiche Umgangssprache sprechen. Z.B. die Abkürzung ONS für One-Night-Stand passt einfach nicht zum Wortschatz eines 65-jährigen Griechen. Es gibt keine Varianz in der Wortwahl zwischen den Alten und Jungen, den Deutschen und den Griechen. Dadurch bleiben die Charaktere unglaubwürdig und ohne Leben.