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Festung Breslau: Kriminalroman
 
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Festung Breslau: Kriminalroman [Taschenbuch]

Marek Krajewski , Paulina Schulz
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 304 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. September 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423211822
  • ISBN-13: 978-3423211826
  • Originaltitel: Festung Breslau
  • Größe und/oder Gewicht: 19,2 x 11,8 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 16.073 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Marek Krajewski
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Marek Krajewski, 1966 geboren, ist Altphilologe und war Dozent an der Universität Wroclaw. Seit 2007 konzertiert er sich ganz auf seine Tätigkeit als Schriftsteller. Er lebt in Wroclaw/Breslau. Seine Krimiserie mit dem Antihelden Eberhard Mock ist in Polen und inzwischen auch in Deutschland sehr erfolgreich, die Romane wurden in Polen u.a. als »Krimi des Jahres« und mit dem »Paszport Polityki«-Preis der Wochenzeitung Polityka ausgezeichnet, in Deutschland wurden sie mehrmals auf die KrimiWelt-Bestenliste gewählt.«
Ellen Norton, Bayern 2 Favoriten 02.09.2008

»Krajewski versteht es, atmosphärisch unheimlich dicht zu erzählen, man bekommt einen lebhaften Eindruck davon, wie es in einer Stadt zugehen muss, die brennt und einem ständigen Bombehagel ausgesetzt wird. Sein Protagonist Mock ist dabei kein sauberer Held, sondern ein Gerechtigkeitsfanatiker, der selbst vor Folter und auch Mord nicht zurückschreckt, wenn er es für geboten hält.«
Sascha Feuchert, 103.3 Radio FDZ August 2008

»›Festung Breslau‹ ist schon das vierte Buch der erfolgreichen Reihe mit Kommissar Mock. Es bleibt spannend bis zum Schluss. Wenn der Leser nämlich erfährt, wer es ist, der kurz vor dem Ende per U-Boot aus der brennenden Stadt fliehen will und dann doch auf dem Grund der Oder seine letzte Ruhe findet…«
Wolfgang Heidelk, NDR1 25.08.2008

»Festung Breslau ist sicherlich nicht Marek Krajewskis letzter Mock-Krimi. Und was immer da noch folgen wird, ich werde es lesen. Denn jeder Roman, der auch nur halb so gut wäre, wie dieser, wäre schon absolut empfehlenswert!«
Bea Falk, literaturzirkel.eu 07/2008

»Richtig tolle Sommerlektüre!«
Kleine Zeitung 12.07.2008

»Endgültig zum Großmeister devianter Opulenz ist Marek Krajewski aufgelaufen – mit dem letzten Band seiner Breslau-Trilogie, Festung Breslau…Das muss man nicht mögen, aber ein wichtiges, originelles und faszinierendes Projekt sind die vier Breslau-Romane von Krajewski schon.«
Plärrer 2008/06

»Auch für diesen Roman hat Marek Krajewski akribisch recherchiert, hat Akten, alte Telefon- und Adressbücher, Speisekarten und Stadtpläne gewälzt. So lässt er aus den Ruinen Breslaus eine immer noch lebendige Stadt entstehen, deren quirliger Geist sich zwischen Staub und Trümmern erahnen lässt.«
Kölner Stadtanzeiger 24.05.2008

»›Festung Breslau‹ ist ein wuchtiger Roman.«
Vanity fair 21.05.2008

»Geschichtliches Wissen, Gespür für Spannung und eine beneidenswert gute Sprache machen diesen Roman in jeder Hinsicht zu einem Genuss.«
buechervielfrass.de 21.05.2008

»Eine finstere zwielichtige Geschichte, spannend erzählt bis zur letzten Seite!«
Hamm live Mai 2008

»Hier entfaltet der 42-jährige Autor, der eigentlich Altphilologe ist, seine Blumen des Bösen. Aber (und das macht wohl Krajewskis Krimis so erfolgreich): Bei aller Radikalität in der Schilderung (un)menschlicher Abgründe werden doch nicht einfach Klischees bedient, wie etwa der Versuch belegt, umgeben von Verbrechern ein Verbrechen aufzuklären.«
Badische Neueste Nachrichten 14.05.2008

»Ein düsteres Umfeld für einen Krimi: historisch akkurat beschreibt Marek Krajewski eine Situation aus der alle Menschlichkeit gewichen ist.«
Die Palette Mai 2008

»Ein Stück deutscher und polnischer Geschichte, die noch nie so spannend und realistisch aufgearbeitet wurde.«
Frizz 2008/04

»Ein starker Roman, weil der Pole seine Figuren so plastisch zeichnet, dass Erotik, Trauer und Grausamkeit verschmelzen und man nur noch dem Sog der Story folgen will.«
Kölnische Rundschau 27.02.2008

»Nicht nur die Kritiker auch die Leser sind begeistert.«
Dialog – Deutsch-polnisches Magazin Berlin Mai 2007

»Es ist nicht ohne Ironie, dass ausgerechnet ein Altphilologe einen anderen Abschnitt der deutschen Vergangenheit Breslaus in den Mittelpunkt seiner schönen, zugleich grausamen Literatur stellt… 'Retro-Krimis' nennen einige polnische Rezensenten die Mock-Romane. Das muss nicht abfällig verstanden, sondern darf in zweifachem Sinne anerkennend ausgelegt werden. Zum einen hat Krajewski dem in Polen relativ jungen Thriller-Genre eine historische Tiefenschärfe angedeihen lassen, die bislang die absolute Ausnahme war. Zum anderen hat er es sprachmächtig und wissenschaftlich korrekt bis hin zum ausführlichen Verzeichnis historische Straßennamen vermocht, deutsche Prägungen einer Stadt zum Leben zu erwecken, die es so nicht mehr gibt. Nicht nur hinsichtlich dieser Vergänglichkeitsbeschwörung anverwandelt sich Krajewski auf das Löblichste dem Geist des deutschen Barock in Breslau.«
welt.de 21.12.2006

Dialog Deutsch-polnisches Magazin Berlin, Mai 2007

Nicht nur die Kritiker auch die Leser sind begeistert. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
"Festung Breslau" ist der vierte Teil in der Reihe historischer Kriminalromane des Polnischen Autors Marek Krajewski.
Alle vier Krimis spielen sich ab in der Stadt Breslau in der Ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts. Zwei Bücher spielen sich ab in der Zeit der zwanziger Jahre, das Dritte ist in den in den dreissiger Jahren situiert und "Festung Breslau" hat als Kulisse die Belagerung Breslaus im Kriegsjahr 1945.

Hauptfigur ist auch in dieser Roman wieder der Polizist Eberhard Mock.
Mock war einmal ein hochrangiger Polizist, Kriminaldirektor im Breslauer Polizeipräsidium, aber er hat sich Feinde gemacht in der Polizeiführung und seine Karriere ist im Eimer.
Jetzt dient er bei der Abwehr, der Geheimdienst der Wehrmacht, im Range eines Hauptmanns.
Mock ist auf dem ersten Blick kein sympathischer Held: er betrügt seine Ehefrau, ist enthusiastischer Bordellbesucher (immer gratis als Bulle, versteht sich) und ist ein unverbesserlicher Zynikus. Mock kann die Nazis nicht leiden aber er paktiert mit ihnen um sein Job zu behalten. Er ist ein Sybarit: er geniesst die guten Dingen des Lebens: gutes Essen und Trinken, frische junge Mädels, türkische Zigaretten, teure massgeschneiderte Anzüge und seidene Hemden.

Im März 1945 ist Mock wieder zurück in Breslau. Bei einem Bombenangriff auf Hamburg is er in 1943 schwer verletzt. An die Hände und am Kopf hat er ernste Verbrennungen erlitten und sein Gesicht ist entstellt.
Mocks Ehefrau Karen will raus aus Breslau, bevor die Russen da sind, Mock weiss nicht ob dass noch möglich ist: Hitler hat Breslau zur Festung erhoben und hat die Garnison zur einen fanatischen Widerstand aufgerufen. Auch hat er den rücksichtslosen Nazi-Gauleiter Schlesiens, Karl Hanke, in die Stadt geschickt um die Verteidigung zu führen und um Defaitismus und Schlappmacher zu bekämpfen....mit allen Mitteln.

Am 15. März 1945 bekommt Mock Besuch. Sein Bruder Franz will Ihm sprechen, nachdem sich die Beiden beinahe zwanzig Jahre nicht gesehen haben.
Zwanzig Jahre zuvor würde Erwin Mock, Franz' einziger Sohn, ermordet.
Kriminaldirektor Eberhard Mock löste den Fall und fand der Mörder aber Franz Mock war und ist noch immer der Meinung dass man den Falschen verhaftet und hingerichtet hat.
Franz hat am vorigem Tag einen kurzen, anonymen, getyppten Brief bekommen: "Geh zum Haus nummer 7 an der Viktoriastrasse 43. Dort gibt es etwas dass dich helfen wird den Mörder deines Sohnes zu finden. Beeil dich, sonst sind die Russen schon da.".
Diesen Brief bringt Franz zu Eberhard, mit der Bitte ihm zu helfen.

Die Brüder machen sich auf dem weg nach der Viktoriastrasse, inmitten der Bombenangriffe und des russischen Artilleriebeschusses.
Breslau is nahezu umzingelt von die Sowjetischen Truppen Konievs und die Panik unter der Zivilbevölkerung und der Garnison nimmt zu.

Die Stadt ist voll von Bunkern, Geschützstellungen und Panzergräben.. Volkssturmkompanien und Wehrmachtseinheiten marschieren umher und die Front rückt imer näher heran. In der Stadt gibt es haufenweise Strassensperren bemannt von misstrauischen Feldgendarmen und SS-Patrouillen auf der Suche nach Schlappmachern und Deserteuren.
In diesem absoluten Chaos des Krieges und des Schreckens jagen die brüder Mock einen Mörder. Auf ihrer Jagd begegnen sie einen pathologisch grausamen KZ-kommandanten, geschundene häftlinge, verrückte Professoren, Morphinisten, Feiglinge, Schwarzwarenhändler, Mitlaüfer, Idealisten, Saüfer, arme Schweine, Nutten, fanatisierte Hitlerjungen, Zivilisten, korrumpierte Polizisten, Deutsche, Polen, Russen...

Eberhard Mock liebt nur Eberhard Mock, so denkt man, aber dieser komplizierter Mann hat, zu seinem eigenen Staunen, auch noch ein Bisschen Sinn für Gerechtigkeit. Dieser Charakterzug ist es der ihm zum Entschluss bringt sein altes Handwerk noch einmal auf zu nehmen in der sterbenden Stadt...

Rau, ganz und gar düster und zynisch....Das Buch knistert ja geradezu von Atmosphäre und Spannung. Ein richtiger "Film Noir" in Buchstaben, eben! Charaktere und Handlung sind scharf, bissig und genau geschildert und zusehrst gelungen.
Ein toller Krimi, Fesselnd bis zur letzten Seite! Sehr empfohlen an alle die gute und originelle historische Krimis mögen und an alle die gute Bücher lieben, denn Krajewski hat einen ausgeprägten, soignierten Stil und ist ein Meistererzähler.

Ich hab nur dieses eine kleine Minuspunkt zu bemerken: Lieber Herr Krajewski: ist dies nun wirklich der letzte Mock? Könnten Sie bitte nicht noch einen schreiben? Oder zwei? Tun Sie's doch, mir zuliebe.
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Mord im Krieg 20. April 2012
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
In der Stadt Breslau, im März und April des Jahres 1945, einem Zeitpunkt, an dem hunderte Soldaten und Zivilisten täglich starben und verwundet wurden, einen Mord geflissentlich aufzuklären, das ist wahrlich ein kontradiktorisches Unterfangen.
Abwehroffizier und Polizeikommissar Eberhard Mock, unser markanter Protagonist, erledigt dieses Vorhaben über 300 durchgehend mitreißenden Seiten bravourös.

Nach Abschluß dieses großartigen Kriegskrimis ist der Leser über die verheerenden Zustände in einer Stadt, in der bis zum totalen Untergang gekämpft wurde und die erst vier Tage nach Berlin kapitulierte, betroffen im Bilde und erfährt gleichfalls auch einen ganz und gar absonderlichen Kriminalfall, der in seiner Skurrilität der desolaten Situation Breslaus am Ende des Dritten Reiches ebenbürtig ist.

Hilfreich für alle, die die Ereignisse in der Stadt auch räumlich nachzeichnen möchten, ist das zweisprachige Straßenverzeichnis.

Die Sprache ist sehr ausdrucksstark und markant, die Übersetzerin Paulina Schulz hat eine hervorragende Arbeit geleistet.
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Format:Taschenbuch
Für jemanden der den Krieg und die Umstände von damals nur aus Dokumentationen kennt ist die Beschreibung des Umfeldes sehr anschaulich gelungen. Vor allem da der Autor sich gut in die Seelen der Handelnden reindenken konnte, wenn es denn so war. Das kriminelle des Kriminalromaes bildet eine spannende Klammer. Ein sehr gut geschriebener Roman.
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