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Festung Atlantis. Perry Rhodan 08.
 
 
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Festung Atlantis. Perry Rhodan 08. [Gebundene Ausgabe]

William Voltz
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 416 Seiten
  • Verlag: Moewig Verl.; Auflage: 7 (1981)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3811820117
  • ISBN-13: 978-3811820111
  • Größe und/oder Gewicht: 20,1 x 13,4 x 4,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
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Alfred Rappaport
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Produktbeschreibungen

Klappentext

Als der Robotregent erfährt, daß der Untergang der Erde nichts als ein genialer Bluff Perry Rhodans war, wendet er sich mit der Bitte um Unterstützung gegen eine schreckliche Gefahr an die Menschheit. Immer häufiger werden Planeten der Milchstraße aus dem Nichts attackiert und auf geheimnisvolle Weise entvölkert. Atlan, der Unsterbliche, erinnert sich an ähnliche Vorfälle in ferner Vergangenheit, als er auf der Erde die »Festung Atlantis« errichtete. Spezialisten des Solaren Imperiums gelingt es schließlich, eine Spur zu finden - eine Spur in einen anderen Raum und in eine andere Zeit. Der Kampf gegen die gewaltigen Überlappungsfronten einer Dimension beginnt - und gegen die Unbekannten, die sich diese Katastrophe scheinbar zunutze machen.

Auszug aus Perry Rhodan, Bd.8, Festung Atlantis von Perry Rhodan. Copyright © 1981. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Gemessen an den Jahren, die sie bereits gelebt hatten, waren die meisten der im großen Konferenzraum des Regierungsgebäudes von Terrania versammelten Menschen sehr alt. Trotzdem sahen sie jugendlich aus und wirkten entschlossen. Dieser Anachronismus war die Folge der Zelldusche, die die Betroffenen auf dem Planeten Wanderer von ES, jenem geheimnisvollen Geisteswesen, erhalten hatten. Perry Rhodan, der am Kopfende des Tisches saß und die Lagebesprechung, zu der auch viele Mutanten gekommen waren, leitete, wäre ohne diese Zelldusche ebenfalls ein alter Mann gewesen.
Ein Gefühl des Unbehagens beschlich ihn, als er die anderen beobachtete und an seine eigene relative Unsterblichkeit dachte. Manchmal fragte er sich, ob er nicht eines Tages einen hohen Preis dafür würde bezahlen müssen, daß er Alter und Tod überlistet hatte.
Er gab sich einen Ruck und richtete seine Gedanken auf näherliegende Dinge. Dann stand er auf und wandte sich an die Versammelten. „Sie wissen, daß wir der Galaxis und besonders dem Robotregenten von Arkon vor sechsundfünfzig Jahren die Vernichtung der Erde vortäuschten, um Zeit zu gewinnen. Heute sind wir mächtig genug, dem ebenfalls erstarkten Regenten unsere Bedingungen zu stellen. Die Wiederentdeckung der Erde erfolgte durch Talamon, den Überschweren. Er erkannte mich, als ich vor einigen Wochen Fellmer Lloyd von Volat abholte. Der Regent wurde sofort davon unterrichtet und sendet seit jener Minute ununterbrochen einen Funkruf an uns. Ich soll mich mit ihm in Verbindung setzen. Die Robot-Psychologen glauben, daß sich der Regent in Schwierigkeiten befindet, da er sonst anders reagieren würde. Wir werden also dem Ruf Folge leisten und uns melden. Das wäre die Lage."
Die anderen wußten natürlich längst, daß Rhodan einen Verband größerer Schiffe in den Herrschaftsbereich des Robotregenten von Arkon schicken wollte. Rhodan hatte oft genug davon gesprochen. Nun warteten alle gespannt darauf, wer an dem geplanten Unternehmen teilnehmen sollte. Rhodan hatte lange darüber nachgedacht, aber da er nicht wußte, was sie an Gefahren erwartete, war die Auswahl der Mitglieder eines Einsatzkommandos im Grunde genommen eine Glückssache. Rhodan sagte: „Ich gebe nun die endgültige Aufstellung der Teilnehmer bekannt. Als Hauptgruppe fungiert diesmal das Mutantenkorps, vertreten durch den Telepathen John Marshall, den Telekineten Tama Yokida, den Orter und Telepathen Fellmer Lloyd, den Teleporter Ras Tschubai, den Teleoptiker Ralf Marten und Gucky.
Außerdem die Offiziere und Mannschaften der DRUSUS. Die DRUSUS ist ein Kugelraumer vom Typ der TITAN, anderthalb Kilometer Durchmesser, eintausendfünfhundert Mann Besatzung, vierzig Kaulquappen mit je sechzig Meter Durchmesser an Bord und einer Hypersprung-Kapazität von dreißigtausend Lichtjahren. Alle anderen Daten sind durch die TITAN bekannt. Die DRUSUS wurde auf der Erde gebaut, ist also kein Beutegut. Ich glaube, damit werden wir den Regenten beeindrucken. Während unserer Abwesenheit führt Reginald Bull die Regierungsgeschäfte." „Hm", machte Bully, gab aber keinen weiteren Kommentar. „Ich habe dieses Schiff auch für Demonstrationszwecke konstruieren und erbauen lassen", fuhr Rhodan fort.
„Trotzdem ist es bestens ausgerüstet, auch mit den beiden Fiktivmaterietransmittern. Der Start erfolgt bereits morgen vormittag. An Bord gebe ich die letzten Einzelheiten bekannt. Noch Fragen?"
Ras Tschubai, der stämmige Afrikaner, nickte. „Ist das Robotgehirn auf Arkon davon unterrichtet, daß wir ihm einen Besuch abstatten?" „Natürlich nicht." Rhodan lächelte. „Wir werden morgen einen kürzeren Sprung in den Raum durchführen - mit eingeschalteten Strukturkompensatoren selbstverständlich - und dann Verbindung aufnehmen. Der Regent kann den Sendeort dann ruhig anpeilen. Seine Logik wird ihm sagen, daß wir niemals von der Erde aus einen Hyperfunkspruch senden."
Weitere Fragen wurden nicht gestellt.
„Also morgen", schloß Rhodan die Besprechung und verließ den Raum. Bully folgte ihm, denn er hatte noch einige Fragen. Die Mutanten sahen den beiden Männern nach. Ihnen blieb noch eine Nacht auf der Erde. In fast allen Sektoren der Milchstraße standen die Strukturtaster der Arkoniden. Sie hatten die Aufgabe, jede Transition von Raumschiffen zu registrieren. So kam es, daß der Regent im Zentrum des Imperiums über jede Transition genau orientiert war und seine Schlüsse ziehen konnte.
Die erste Transition der DRUSUS erfolgte im Schutz der Strukturkompensatoren. Niemand in den Tiefen der Milchstraße erfuhr, daß ein gewaltiges Schiff den normalen Raum verließ und an anderer Stelle wieder in ihn zurückkehrte. Niemand erfuhr somit die Position des Planeten Terra.
Aber jeder wußte Stunden später, daß dieses Schiff existierte und wer der Kommandant war.
Die Sterne erschienen auf den Bildschirmen in der Zentrale DRUSUS.
Oberstleutnant Baldur Sikermann, der 1. Offizier des Kugelrau-mers, ein untersetzter, dunkler Typ mit
bulligem Gesicht, atmete erleichtert auf. Er saß neben Rhodan vor den Kontrollen und bemühte sich, mit keiner Miene zu vertraten, daß dieser Flug sein erster ernsthafter Einsatz war.
„Befohlene Position erreicht, Sir. Entfernung von der Erde exakt dreihundert Lichtjahre, neunzig Grad zum Zentrum der Galaxis. Jetzige Geschwindigkeit: 0,98 Licht."
„Danke, Sikermann. Kurs und Geschwindigkeit werden beibehalten."
Rhodan nickte dem 1. Offizier aufmunternd zu, erhob sich und verließ mit energischen Schritten die halbrunde Kommandozentrale. Jeder dieser Schritte, so wußte er, brachte ihn der Entscheidung näher - und es würde eine schwere Entscheidung werden. Vor der Tür zur Funkzentrale wartete jemand auf ihn. Die schlanke Gestalt war ein wenig nach vorn gebeugt und verriet das Alter des Mannes, dessen schneeweiße Haare im Schein der Deckenlampen aufleuchteten. Zwei goldrote Augen in dem durchgeistigten Gesicht verrieten den Albino. Alle reinrassigen Arkoniden waren Albinos, und Crest machte da keine Ausnahme.
„Der Ruf des Regenten ist bisher nicht verstummt, Perry", sagte Crest und lächelte ein wenig zaghaft. „Wir haben das Robotgehirn lange warten lassen." „Es hat viel Zeit, Crest", gab Rhodan zurück. „Wir müssen so tun, als hätten wir die auch." Zusammen mit dem Freund betrat er die geräumige Funkzentrale, in der auch die Hyperanlage ihren Platz hatte. Obwohl es Mittel und Wege gab, das Anpeilen von Hypersendungen unmöglich zu machen, hatte Rhodan es vorgezogen, nicht von der Erde aus Verbindung mit Arkon aufzunehmen. Niemand konnte wissen, welche Erfindungen inzwischen von den Arkoniden gemacht worden waren. Crest jedenfalls hatte geraten, erst im Raum Kontakt mit dem Regenten aufzunehmen.
Leutnant David Stern, ein dunkelhaariger, mittelgroßer Israeli, begrüßte die beiden Männer. „Funkzentrale - alles in Ordnung." „Danke, Stern", sagte Rhodan und zeigte auf die Anlage. „Was macht unser Freund?" Stern schaltete die Empfänger ein. „Ruft immer noch. Der Text wurde inzwischen unbedeutend geändert und scheint mir persönlicher geworden zu sein. Wollen Sie ihn hören?"
„Es wäre vielleicht angebracht. Schalten Sie auch das Bild hinzu, falls eins gesendet wird."
Es dauerte Minuten, bis der ovale Schirm aufleuchtete. Es entstand darauf das wohlbekannte Bild des arkonidischen Regenten - eine gewaltige Stahlkuppel, die auf ihrer Schnittfläche ruhte. Bewegliche Antennen und Meßinstrumente unterbrachen die glatte Schale.
Ruhig und ohne Gefühlsregung kam die Botschaft des Positronengehirns aus dem Lautsprecher: „Ich weiß, daß du lebst, Perry Rhodan von Terra! Warum erfüllst du nicht meine Bitte und nimmst Kontakt mit mir auf? Ich sichere dir zu, daß wir nicht über das Vergangene reden werden. Nur die Zukunft zählt, Perry Rhodan. Deine und meine Zukunft! Melde dich!"
David Stern nickte. „Den Text sendet das Gehirn alle zwei Minuten. Sicher schon seit Tagen. Soll ich umschalten?" „Auf Empfang bleiben, Stern. Aber schalten Sie den Sender hinzu."
Das war der große Augenblick. Crest stand ein wenig abseits und versuchte, seine Erregung zu meistern. Er war Arkonide und hatte einmal zur regierenden Schicht gehört. Nun aber regierte das von den Arkoniden selbst geschaffene Robotgehirn.
Rhodan wartete, bis das Robotgehirn eine Pause machte, dann sagte er mit ruhiger und fester Stimme: „Hier spricht Perry Rhodan, Planet Terra. Ich habe deine Botschaft vernommen, Regent. Wir Terraner sind bereit, den Kontakt mit dir aufzunehmen. Darf ich um Bestätigung bitten."
Der regelmäßig wiederkehrende Funkspruch blieb aus. Das Stahlgebilde auf dem Bildschirm schien plötzlich in grelles Licht getaucht zu werden, das Bild wurde heller.
„Du stehst weit von Arkon entfernt, Rhodan", kam die mechanische Stimme des Regenten ohne jede Verwunderung oder Freude. „Ich erwarte dich."
Rhodan lächelte kalt, als er fragte: „Wo soll der Treffpunkt sein?"
„Ich schlage den dritten Planeten der Sonne Mirsal vor. Dort gibt es eine junge Zivilisation, die meinen Berechnungen zufolge von einer Gefahr bedroht ist. Dorthin werde ich einen Vertreter entsenden."
„Ich schlage den überschweren Talamon vor, weil ich ihn kenne", antwortete Rhodan. „Er war es ja auch, der mich zuerst wiederfand."
Das Robotgehirn schwieg einige Sekunden. Rhodan wußte, daß der gigantische Roboter in dieser Zeitspanne mehr nachdenken oder Berechnungen anstellen konnte, als ein menschliches Hirn in zehn Jahren. „Gut, ich erkläre mich mit Talamon einverstanden, aber ich stelle eine Bedingung: Jeder darf nur mit einem einzigen Schiff erscheinen - und zwar muß dieses Schiff auf dem Heimatplaneten erbaut worden sein. Meins auf Arkon, deins auf Terra."
Rhodans Lächeln vertiefte sich. „Einverstanden, Regent. Es werden also nur zwei Schiffe sein, die sich auf Mirsal III begegnen."
„Ich werde Talamon als meinen Vertreter entsenden und gebe dir die Koordinaten von Mirsal."
„Wann treffen wir uns mit Talamon?" fragte Rhodan und warf Crest einen schnellen Blick zu. Crests Gesicht war völlig ausdruckslos. „In zehn deiner Stunden, Rhodan. Ende der Verbindung."
Das war sehr abrupt, aber schließlich konnte man von einem Robotgehirn nicht verlangen, daß es sich höflich verabschiedete und nichtssagende Redensarten austauschte. David Stern schaltete die Anlage auf einen Wink Rhodans hin ab. Draußen auf dem Gang wandte sich der Terraner an den Arkoniden.
„Nun?" fragte er.
Crest zuckte kaum merklich mit den Schultern und meinte: „Eins steht fest, Perry: Der Regent sitzt dick in der Tinte, wenn ich die irdische Redensart gebrauchen darf. Glaubst du, er hätte sonst ein Treffen arrangiert?"
„Nein", gab Rhodan zu. „Das glaube ich allerdings nicht. Was aber kann passiert sein? Im Imperium scheint alles in bester Ordnung zu sein. Keiner unserer kosmischen Agenten berichtete von Schwierigkeiten."
„Vielleicht sind es Schwierigkeiten", sagte Crest ruhig, „von denen außer dem Robotgehirn niemand etwas weiß."
Rhodan sah Crest lange an, dann nickte er und ging dem anderen voran. Die DRUSUS fiel immer noch mit annähernd Lichtgeschwindigkeit dem Zentrum der Milchstraße entgegen und würde es in etwa dreißigtausend Jahren erreichen. So lange aber hatte niemand Zeit, auch nicht Perry Rhodan.
Sechsmal glitt die DRUSUS in den Hyperraum, um dann wieder zu materialisieren. Die Sprünge führten in unterschiedliche Richtungen, geschahen stets unter dem Schutz der Strukturkompensatoren und führten zur Überbrückung unvorstellbarer Distanzen. Lediglich der siebte und letzte Sprung wurde ohne Schutz und Vorsicht ausgeführt. Er brachte die DRUSUS bis in das System der Sonne Mirsal hinein. Wenn jemand diesen Sprung und die nachfolgende Materialisierung beobachtete und ortete, so würde er zu der erstaunlichen Erkenntnis gelangen, daß der Planet Terra irgendwo jenseits des Milchstraßenzentrums zu finden sein müsse.
Ein verzeihlicher Rechenfehler.
Die Sonne Mirsal sah genauso aus wie Sol, die irdische Sonne. Sie stand 14480 Lichtjahre von Terra entfernt, etwa zwischen Sol und Arkon. Mirsal wurde von fünf Planeten umkreist. In den Katalogen der Arkoniden stand verzeichnet, daß nur der dritte Planet bewohnt war. Die menschenähnlichen Wesen dort hatten eine gewisse Frühkultur entwickelt, standen aber noch weit von der Raumfahrt entfernt. Gelegentliche Besuche aus dem Raum waren ihnen allerdings bekannt.
Die DRUSUS materialisierte sieben Stunden vor dem mit dem Regenten verabredeten Zeitpunkt. Mit Lichtgeschwindigkeit eilte sie weiter, auf Mirsal III zu. Die Mannschaft war auf Gefechtsstationen geeilt und jeden Augenblick bereit, das Feuer eines möglichen Angreifers zu erwidern.
In der Kommandozentrale hatte Rhodan die Mutanten um sich versammelt. Die Reihenschirme gaben das Bild des Weltraums wieder. Oberstleutnant Sikermann saß reglos vor den Kontrollen.
In der Luft schien es förmlich zu knistern.
„Strukturtaster eingeschaltet", meldete David Stern aus der Funkzentrale.

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20 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Alles ist relativ, oder? 29. August 1999
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Im achten Band der Hardcover-Ausgabe von Perry Rhodan taucht ein neuer, unheimlicher Gegner auf, gegen den selbst der Robotregent auf Arkon hilflos ist und deswegen Rhodan, der seit Jahren zumindest als verschollen gilt, um Hilfe bittet. Der geheimnisvolle Gegner taucht seit über zehn Jahren im Imperium des Robotregenten auf, kann sich anscheinend unsichtbar machen und wo er war, bleibt nichts lebendiges zurück. Es scheint auch keinen Schutz vor den unbekannten Waffen des Gegners zu geben. So steht Rhodan, der ein Zweckbündnis mit dem Robotregenten eingegangen ist, seinem bisher wohl gefährlichsten Gegner gegenüber, der anscheinend alle Asse im Ärmel hat. Mit dieser Episode tauchen die Macher von Perry Rhodan in eine der geheimnisvollsten und phantastischten Ergebnisse der modernen Physik ein: Der Theorie, daß möglicherweise Paralleluniversen zu unserem Universum existieren. So kann die Geschichte, auch wenn sie am Anfang etwas weit hergeholt scheint, durchaus nicht als Träumerei verspotten, auch wenn ein endgültiger wissenschaftlicher Beweis noch aussteht. Diese Folge ist nicht nur spannend und lustig geschrieben, sie ist einer der wenigen Folgen, wo auch noch ein Hauch des Geheimnisvollen dabei ist. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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Geheimisvoll, spannend... 18. Februar 2012
Format:Gebundene Ausgabe
und mit einer gehörigen Portion Action präsentiert sich der zweite Band aus dem "Atlan und Arkon"-Zyklus der Perry-Rhodan Serie. Insgesamt handelt es sich um den achten Silberband der legendären SF-Serie.

Zum Inhalt:
Dem bewohnten Universum ist keine Ruheperiode vergönnt, denn ein unsichtbarer, mächtiger und nicht zu fassender Feind entvölkert ganze Kontinente, ohne eine Spur zu hinterlassen. Kein Lebewesen bleibt verschont und keine Leichen werden gefunden. Unter dem Eindruck dieses kosmischen Rätsels entsteht ein Pakt der so ansonsten nicht denkbar gewesen wäre: Der arkonidische Robotregent schließt ein Abkommen mit den Terranern und erbittet deren Hilfe bei der Bekämpfung des gemeinsamen Feindes. Die besten Physiker, Mathematiker, Raumfahrer und nicht zu vergessen das legendäre Mutanten-Korps machen sich daran das dunkle Geheimnis der Unsichtbaren zu lüften.
Im Zuge ihrer Nachforschungen lernen sie unter anderem das Volk der Swoon kennen. Begabte Ingenieure und Mechatroniker, die sich entschließen sich auf die Seite der Terraner zu stellen und ihnen ihre unschätzbaren Dienste anzubieten.
Weniger erfreulich gestalten sich die Kontakte mit den Unsichtbaren, welche sich als eine Intelligenz aus einem parallelen Universum mit eigenem Raum-Zeitrahmen entpuppen. Die Terraner nennen sie Druuf. Atlan, der an Bord des Flaggschiffs Drusus an der Aktion teilnimmt entsinnt sich, dass es bereits vor Äonen, als das Solsystem eben erst intelligentes Leben hervorgebracht hatte und von den Arkoniden entdeckt worden war, bereits zu einem verheerenden Übergriff dieser Wesen auf Terra gekommen war.
Mehrere Zusammenstöße mit den Druuf enden für die bewohnten Welten und die Terraner-Crew mit erheblichen Verlusten. Das Bild eines übermächtigen Gegners, dessen Handlungsgründe vorerst im Dunkeln liegen zeichnet sich immer drastischer ab. Mit feuerkräftigen Raumflotten, überquellenden Arsenalen und unzähligen Schlachtschiffen ist einem solchen Gegner nicht beizukommen, wie das arkonidische Imperium zähneknirschend eingestehen muss. Wissenschaftlicher Erfindungsgeist, Kooperation und Mut, alles herausragende Eigenschaften der Terraner scheinen das Zünglein an der Waage dieses Konfliktes zu sein.

Fazit:
Ausgesprochen flott, fesselnd und spannend geschrieben, entführt die Geschichte in ein Gedankenexperiment mit Raum und Zeit, das über die so oft strapazierte Idee des Paralleluniversums noch um den ein oder anderen faszinierenden Aspekt hinausgeht. Dies eingebunden in die Perry-Rhodan-Serie stellt ein nur zu empfehlendes Lesevergnügen dar.
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