Ein Adventsspiel mit 24 Kästen, die hin und her geschoben werden müssen, damit man das jeweilige Tageskästchen heraus nehmen kann. Ein stilisierter Weihnachtsbaum. Rote Sterne, die vom Himmel fallen. Ein Strauß von rosafarbenen Glitzerkugeln. Eine zauberhafte Schneeflocke. Ein heller Stern aus rautenförmigen Kästen. Ein kleiner Tannenwald. Ein Zauberwürfel für Tüftler. ... und vieles mehr erwartet begeisterte Papierbastler in diesem Buch.
Im vorderen Teil werden die Grundlagen dargestellt. Wie übertrage ich die Vorlagen. Wie stelle ich Schablonen her. Falten und Kleben. Allerdings ohne Bilder der Arbeitsschritte. Danach folgen die 19 Projekte. Auf der linken Seite jeweils die Beschreibung. Rechts ein großformatiges, farbiges Bild des fertigen Adventskalenders. Das Material ist in einer separaten Spalte farbig hervorgehoben. Auch hier gibt es keine fotografische Dokumentation der Arbeitsschritte! Das ist etwas schade, denn nicht immer habe ich auf Anhieb verstanden, was man von mir wollte.
Meine Empfehlung wäre, nicht sofort zu beginnen und Schritt für Schritt abzuarbeiten. Besser: erst den ganzen Text lesen und überlegen ob er so Sinn macht. In einem Fall bin ich z.B. von der Beschreibung abgewichen. Das war beim Adventsspiel. Erst soll man den Rahmen fertigen, auch die Seitenpartien verkleben. Erst danach wird die Führungsschiene/Führungsquadrate eingesetzt. Einfacher fand ich es, den Rahmen erst NACH dem Einsetzen zu verkleben, da die Stellen der Führungsquadrate mit Bleistift eingezeichnet auf dem dunklen grünen Karton fast nicht sichtbar waren, und ich das altbewährte Geodreieck zur Hilfe nehmen musste. Überhaupt war die Vollendung dieses Projektes mühsam. Das lag zum einen an der Formulierung des ersten Arbeitsschrittes, zum Anderen daran, dass zwei Vorlagen zusammen integriert wurden, und mir auf den ersten Blick nicht ganz klar war, wo die Führungsschiene anfing und endete. Im Übrigen habe ich am Ende die Vorlage gar nicht wie gefordert gespiegelt, sondern aufgrund der Masse die gewünschte Größe ausgerechnet und mit einem Lineal auf den Bastelkarton gezeichnet. Hier wäre es ein nettes Extra gewesen, wenn man in der Vorlage die Ziel-Maße angegeben hätte.
Kurz und gut:
+ Abwechslungsreiche Ideen
+ Relativ kostengünstig umsetzbar: man benötigt nur Fotokarton und ein paar Extras. Persönlich verwende ich den
Folia - Bastelkarton SPARPACK 1, 100 Bogen, 50x70 cm.
+ Grundlagen werden beschrieben, allerdings ohne Bilder.
Empfehlenswertes Zubehör damit man etwas schneller und einfacher arbeiten kann:
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Scor -Pal Falzbrett Metric - Man muss zwar manchmal etwas tricksen. Dennoch, seit ich ihn habe geht das Falzen wie von selbst.
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Fiskars Papierschneidemaschine - Kann man zum Schneiden UND zum Falzen verwenden. Außerdem kann man auch mitten im Papier zum Schneiden ansetzen, da die Linealleiste mit der Klinge hochklappbar ist.
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Dahle Roll und Schnitt - NUR Schneiden, insbesondere für große Bögen sinnvoll.
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Hobbymesser - Natürlich nur zum Gebrauch auf einer
Schneideunterlage. Der Vorteil der Ecobra Schneideunterlagen liegt in dem aufgedruckten Raster.
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Bastelband tesa, doppelseitiges Klebeband, 38 mm x 2,75 m - Muss man natürlich zuschneiden, um es auf die richtige Größe zu bringen, ist aber unglaublich haftstark. Ich kenne kein Besseres ;)
Verbesserungsfähig:
- Vorlagebögen sind nicht herausnehmen; die meisten Vorlagen muss man auf 200% vergrößern, manche auch noch waagerecht/senkrecht spiegeln. Nicht immer sind die Vorlagen klar ersichtlich.
- Die Arbeitsschritte werden nur beschrieben, nicht in Bildern gezeigt.
Mein Fazit.
Eine Investition, die sich gelohnt hat. Aus diesem Buch werde ich sicher noch andere Projekte realisieren.
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Und wenn man erst einmal entdeckt hat, wie viel Spaß das Falten und Falzen macht, dann lohnt vielleicht auch ein Blick in die folgenden Bücher:
Origami Card Craft: 30 Clever Cards and Envelopes to FoldOrigami Stationery Kit: Elegant Folded Note Cards and Envelopes for a Personal TouchFast and Fun Folded Cards (Annie's Attic: Paper Crafts)