"Fest Dran Glauben" ist eines der fesselndsten Bücher, die ich je gelesen habe! Virginia E. Wolff beschreibt wie keine andere das Leben eines 15-Jährigen Mädchens, das nicht nur einen außergewöhnlichen Namen hat.
Verna LaVaughn lebt mit ihrer Mutter in einem Slum, in dem Schießereien nichts Besonderes sind, viele schon früh drogenabhängig sind und nicht zur Schule gehen, doch LaVaughn ist anders, sie will aufs Collage, deshalb belegt sie in der Schule ein paar Kurse. Doch auch sie hat Probleme wie alle Teenager: Ihre Freundinnen treten einem ,,Club'' bei, bei dem LaVaughn aber nicht mitmachen will und somit reden sie immer weniger miteinander, als dann ihr Freund aus Kindertagen wieder auftaucht, ist alles plötzlich anders, es ist nicht mehr wie früher mit ihm, das merkt sie sofort, doch er lässt sich von all dem nicht sonderlich beeindrucken. Und dann kommt es zu einem ZWISCHENFALL...
Der Schreibstil von Wolff ist zu Anfang etwas komisch, denn sie teilt den Text auf als wären es Gedichte. Doch nach und nach fällt einem das gar nicht weiter auf, weil einen das Buch so mitreißt.
Allen, die mal wieder ein geniales Buch lesen wollen, kann ich nur raten: Kauft es euch!