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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Sehr gehaltvoll,
Von
Rezension bezieht sich auf: Fest im Sattel. Insider-Strategien zur Jobsicherung (Broschiert)
Ich stimme dem ersten Rezensenten zu: Mit Kapitel 1 konnte ich nicht viel anfangen. (Deshalb ein Punkt Abzug) Aber dann ging es los: Kapitel 2 verrät, wie Unternehmensberater durch Firmen gehen und sehen, ob Leute überflüssig sind. Das fand ich sehr interessant! Habe ich so noch nie gelesen. Klingt eigentlich logisch, aber man macht sich nie Gedanken darübe. Kapitel 3 handelt davon, wie man sich mit Veränderungen arrangieren kann. Nicht mein Problem, aber ich kenne viele Kollegen, die sich sperren. Ich kann Meyer da nur zustimmen: Er hat Recht, das sollten viele lesen, die ewig auf das Althergebrachte pochen. Kapitel 4 ist wirklich der Hammer! Da kommt der Autor mit der Ehrlichkeit, die er verspricht, am besten raus. Es ist nicht wichtig, was man kann, sondern was der Chef denkt, was man kann. Am Anfang bin ich über diese Aussage gestolpert, dann habe ich nachgedacht und die Methoden angewendet, die beschrieben werden. Ja, es funktioniert! Und das Buch hat mich überzeugt. Ich beginne umzudenken. Auch das Kapitel "So überleben Sie Fehler" hat mir sehr geholfen.Alles in allem: Empfehlenswert! Ein Punkt Abzug für das erste Kapitel wie gesagt... Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Schön geschrieben!,
Von Matze (Frankfurt) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Fest im Sattel. Insider-Strategien zur Jobsicherung (Broschiert)
Es ist jetzt ungefähr der zehnte Karriereratgeber, den ich lese. Was mich bisher gestört hat: Die meisten dieser Bücher waren pseudointellektuell geschrieben, aber irgendwie habe ich wenig mitgenommen. Das hier hat mir gut gefallen. Zum einen ist es wirklich fundiert. Man merkt, dass hier jemand aus der Praxis kommt und aus Erfahrung spricht. Was mir gut gefällt, ist der Stil. Das Buch ist locker und leicht geschrieben, was mich am Anfang etwas verwirrt hat. Immerhin geht es doch um ein richtig ernstes Thema!Doch der Autor schafft es immer wieder, von zum Teil bissig formulierten Stellen schnell wieder auf das Seriöse zu kommen. Das Buch ist teilweise richtig unterhaltsam, nämlich, wenn Meyer beginnt, Schwätzer in Unternehmen zu entlarven. Er nennt das die "Luftpumpen-Strategie". Meine Lieblingsstelle: "Mit lässiger Miene sagt Ihr Kollege: Heute Abend treffe ich den Ministerpräsidenten. Wow! Was für ein Satz. Sie erblassen vor Neid. Bitte bleiben Sie auf dem Boden. Sie sind gerade auf die Luftpumpen-Strategie hereingefallen. Das Treffen ist ein kurzer Smalltalk auf einer Veranstaltung mit tausend Gästen, bei der der Ministerpräsident durchschnittlich 4,3 Sekunden mit jedem Anwesenden spricht. Luftpumpen ... lügen nicht, aber sie nutzen ein sehr interpretierfähiges Vokabular, das Dinge größer erscheinen lässt als sie sind." Klasse! Ich kenne viele solcher Menschen und war oft beeindruckt. Jetzt weiß ich, was Luftpumpen sind. :-) "Fest im Sattel" kann ich empfehlen! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Wohl eine Überforderung,
Von Fuchs Werner Dr (Zug Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen (#1 HALL OF FAME REZENSENT) (TOP 50 REZENSENT) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Fest im Sattel. Insider-Strategien zur Jobsicherung (Broschiert)
Was erwarten Leser vom Untertitel "Insider-Strategien zur Jobsicherung"? Ich erwarte, in einem solchen Buch Tipps, Ratschläge und Verhaltensregeln zu finden, wie ich die Wahrscheinlichkeit erhöhen kann, nicht als Erster meinen Arbeitsplatz verlassen zu müssen. Darum geht es laut Vorwort auch Jens-Uwe Meyer. Und weil er nicht nur Polizeikommissar, Reporter, MBA-Absolvent und Programmdirektor eines Radiosenders war, sondern bei einer Umstrukturierungen ein Viertel der Arbeitsplätze abbauen musste, nahm ich an, das Versprochene zu finden. Doch Jens-Uwe Meyer setzt die Gewichtung so, dass es in seinem Buch zum größten Teil darum geht, sich ein wirkungsvolles Frühwarnsystem für Firmenkrisen anzueignen. Aus verschiedenen Gründen glaube ich, dass er mit dieser Aufgabenstellung seine Leser überfordert und sie in eine Sackgasse führt. Außerdem scheint mir diese Gewichtung alles andere als logisch, wenn der Autor immer wieder daran erinnert, dass heute ohnehin kein Arbeitsplatz mehr sicher sei. Wieso sollen sich seine Leser dann in Disziplinen üben, für die es normalerweise viel Knowhow und noch mehr Erfahrung braucht?Ziel ist es jedenfalls, dass der Leser am Schluss des Buches den Meyer''schen Überlebenskompass bekommt, der ihm genau anzeigt, wie sicher sein Arbeitsplatz ist und mit welcher Strategie er am ehesten dort bleiben kann. Das klingt alles sehr gut. Doch glaube ich nicht daran, dass die Leser mit den zwölf Minitests in der Lage sein werden, den Kompass zu richten. Selbst wenn ich meine grundsätzlichen Bedenken gegen Fragebögen ausblende. Alle Tests sind nach dem gleichen Schema aufgebaut: Fünf Fragen, denen man zustimmen kann oder nicht ' und schon weiß man Bescheid. Mit Verlaub, das ist schon beinahe Scharlatanerie. Nehmen wir als Beispiel gleich die erste Standortbestimmung, den Branchentest. Die fünf Fragen lauten da: "1. Der Markt, in dem unsere Firma tätig ist, ist gesättigt. Es gibt kaum noch neue Kunden. 2. Es kommen ständig neue Anbieter in den Markt, die uns Marktanteile abnehmen. 3. Die Kunden sind nicht mehr so treu wie früher. 4. In unserer Branche tobt ein gnadenloser Preiskampf. 5. In einigen Jahren wird es in unserer Branche voraussichtlich weniger Anbieter geben als jetzt." Nun überlegen Sie mal schön und setzen dann ein Kreuz bei "Stimme ich zu" oder bei "Stimme ich nicht zu". So, nun wissen Sie, wie es Ihrer Branche geht und haben den Kompass bereits zu einem Zwölftel gerichtet. Was bei einem üblichen Kompass die Himmelsrichtungen sind, heißt bei Meyer "Die Kollegen", "Die Kultur", "Ihre Position", "Ihre Firma"... Mein Fazit: Wer davon ausgeht, die Jobsicherung lasse sich strategisch planen, indem man zum analytischen Tausendsassa wird, hat seine helle Freude an dieser Gebrauchsanleitung. Wer punkto Aneignung spezifischer Analysefähigkeiten skeptischer ist als der Autor, wird mit diesem Buch kaum glücklich. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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