In einem exklusiven Club lernt Rowan Cassody den Künstler Christian Thorne kennen, der sie sofort anzieht. Rowan, die anfangs als Domina zielstrebig ihr eigenes Ziel verfolgt, beschleicht das unbehagliche Gefühl, dass sie sich nicht nur körperlich zu Christian hingezogen fühlt, sondern dass sie dabei ist, sich in ihn zu verlieben. Christian ist der erste Mann, der sie seit langer Zeit ins Grübeln bringt, der sie herausfordert.
Rowan ist keine devote Person, sondern eine starke Persönlichkeit, die es gewohnt ist, Anordnungen zu erteilen, die auch sofort befolgt werden.
Sie geht auf seinen Vorschlag ein, sich ihm dreißig Tage lang zu unterwerfen.
Christian ist ein äußerst selbstbewusster Mann, etwas kühl, gebildet, aber von Natur aus sehr dominant. Er erkennt sofort, wie viel Stärke hinter ihrer Erscheinung steckt. Rowan ist nicht nur intelligent, sie kann sich auch durchsetzen und wirkt auf ihre dominante Art sehr erotisch. Noch nie hat er sich zu einer Frau derart hingezogen gefühlt. Er macht die erotische Anziehungskraft, die er bei ihr verspürt hat, dafür verantwortlich. Und dabei ist er sich ziemlich sicher, dass das Gefühl auf Gegenseitigkeit beruht. Er hält sich manchmal für einen Sadisten, weil er bei Rowan falsch angefangen hat, aber ich denke er ist ein guter Dom.
Die Autorin beschreibt sehr schön die Gefühle der beiden. Ihr Schreibstil gefällt mir.
Die beiden sind dominant und zärtlich, man spürt, dass sie sich richtiggehend nach jemandem sehnen, dem sie sich ganz und gar hingeben können. Über Rowan erfährt man sogar mehr. Ihre eigenen Erlebnisse inspirieren sie, heimlich an einer Geschichte über ein BDSM-Pärchen zu schreiben, in der sich Rowans Charakter in ihrer Protagonistin Ashlyn widerspiegelt.
Die erotischen Szenen zwischen den Haupt- und Nebenprotagonisten sind fesselnd beschrieben. Keine Szene gleicht der anderen und diese Vielfalt hat mir sehr gut gefallen.
Die Beziehungen zwischen Dom und Sub, ihre Ängste und die inneren Kämpfe um den Kontrollzwang sowie das sadistische bzw. masochistische Verhalten in ihnen, wird von der Autorin verständlich erörtert.
Da ich weder das eine noch das andere praktiziere, was das Buch sehr aufschlussreich für mich. Es hat mir einfach gefallen.
Auch April und Decker haben mir sehr gut gefallen. Die beiden sind sympathische Nebenprotagonisten. Deren Geschichte enthält mehr BDSM Elemente. Es ist von allem etwas dabei.
Das Lesen hat Spaß gemacht.