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Ferrari in der Formel 1. 1950 bis heute. Typen, Fahrer, Fakten
 
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Ferrari in der Formel 1. 1950 bis heute. Typen, Fahrer, Fakten [Broschiert]

Peter Braun , Rainer W. Schlegelmilch


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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Das vorliegende Sonderheft der Zeitschrift "Ferrari World", befasst sich intensiv und ausschließlich mit der nicht immer ruhmreichen, aber stets engagierten Geschichte des ältesten noch operierenden Formel-1-Rennstalls.

Über den Autor

Peter Braun, geboren 1960, ist als Autor und Journalist tätig für den Bayerischen Rundfunk, die Deutsche Welle und den MDR. Zahlreiche Buchveröffentlichungen zu E. T. A. Hoffmann und Hörspiele. Er hat einen Lehrauftrag für Kommunikationswissenschaft ander Universität Bamberg.

Vorwort

die Saison 1996 markiert für Ferrari einen wichtigen neuen Abschnitt in der 45jährigen Formel-1-Geschichte. Zwei neue Piloten, darunter das Idol einer ganzen Generation deutscher Rennsportfans, eine strukturell und personell schlagkräftige und hochmotivierte Rennabteilung sowie ein komplett neues Auto bergen ungeheure Möglichkeiten, aber auch zahlreiche Risiken.

Das vorliegende Sonderheft, das sich intensiv und ausschließlich mit der nicht immer ruhmreichen, aber stets engagierten Geschichte des ältesten noch operierenden Formel-1-Rennstalls auseinandersetzt, will Ihnen am Beispiel der 105 zum Teil sehr weit auseinanderliegenden Grand-Prix-Siege aufzeigen, daß Größe und Ansehen eines Rennstalls nicht nur von den gewonnenen Weltmeisterschaften abhängen. Oftmals waren es gerade die auf den ersten Blick erfolglosen Jahre, die die Entwicklung des Rennstalls maßgeblich vorantrieben und den unsterblichen Mythos Ferrari weitertransportierten.

Im Verlauf seines 45 Jahre langen Engagements für die Königsklasse des Automobilrennsports stand Enzo Ferrari mehr als einmal knapp vor dem wirtschaftlichen Aus. Oft genug fielen die Kritiker über die wohl eindrucksvollste Persönlichkeit der Nachkriegs-Automobilbranche her, wenn die stets rot lackierten Rennwagen nicht ganz vorne in den Siegerlisten der Großen Preise auftauchten - nur um sich in den fetten Jahren, als Ascari, Fangio, Hill, Lauda oder Scheckter das Geschehen auf den Rennstrecken scheinbar nach Belieben beherrschten, lauthals über die Ferrari-Dominanz zu beschweren und Enzo Ferrari vorzuwerfen, er würde sich seinen Vorteil erkaufen.

Mit der gleichen Haltung begegnet die Regenbogenpresse der Verpflichtung Michael Schumachers für ein zugegebenermaßen stattliches Salär, und ich höre die Kollegen schon höhnisch lachen, wenn der Ferrari mit der Startnummer 1 einmal nicht ins Ziel kommt. Dabei war Michaels Entscheidung, zu Ferrari zu gehen, mit Sicherheit keine reine Geldfrage - oder glauben Sie, McLaren, Benetton oder Williams hätten wegen ein paar lumpiger Millionen geknausert, als es um die Verpflichtung des besten Rennfahrers ging?

Michael Schumacher hatte keinen besseren Zeitpunkt wählen können, um sich mit einem Engagement für den ältesten und erfolgreichsten Rennstall der Welt im Geschichtsbuch der Formel 1 zu verewigen. Nicht einfach nur als Weltmeister 1994 und 1995, sondern als Ferrari-Werksfahrer - vielleicht sogar als Ferrari-Weltmeister.

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