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Fernverhör: Ein Gespräch mit Karel Hvízd'ala
 
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Fernverhör: Ein Gespräch mit Karel Hvízd'ala [Taschenbuch]

Václav Havel , Joachim Bruss
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 288 Seiten
  • Verlag: rororo; Auflage: 2 (1. Juni 1990)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499128594
  • ISBN-13: 978-3499128592
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 11,5 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 322.184 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Ein Dokument des ungebrochenen Mutes. Der tschechische Dramatiker und furchtlose Bürgerrechtler Václav Havel, der 1989 zum Staatspräsidenten seines Landes gewählt wurde, berichtet von privilegierter Kindheit und schwieriger Jugend., von seiner Arbeit am berühmten "Theater am Geländer", von der ersten Dubcek-Ära und von den Ereignissen, die zur Gründung der Charta 77 führten, von Verfolgungen und Begegnungen. Sein Selbstporträt wird unvermeidlich zur Kritik des politischen, geistigen und kulturellen Geschehens in der CSSR. Es reflektiert die Rolle des Intellektuellen in schwieriger Zeit.

Über den Autor

Geboren am 5. 10. 1936 in Prag. Wegen seiner Herkunft aus einer «bourgeoisen», nach dem kommunistischen Umsturz 1948 enteigneten Familie konnte Havel nur auf Umwegen Ober- und Hochschulbildung erlangen. 1951 Lehre als Chemielaborant. 1954 Abitur an einer Abendschule. 1955 debütierte er mit Kritiken in der Zeitschrift «Kveten» (Mai), später publizierte er in allen wichtigen tschechischen Literaturzeitschriften. 1959 schrieb er sein erstes Stück, den Einakter «Rodinný vecer» (Familienabend). Nach der sowjetischen Okkupation widersetzte er sich der neostalinistischen Gleichschaltung, bekam Publikationsverbot, wurde wegen der Beteiligung an zahlreichen Protestaktionen schikaniert, geheimpolizeilich observiert und schließlich 1977, als Mitbegründer und Sprecher der Charta 77, zu vierzehn Monaten Gefängnis verurteilt. Danach Hausarrest aufgrund fortgesetzter Aktivitäten als Bürgerrechtler (Gründung des «Komitees für die Verteidigung zu Unrecht Verfolgter» und Veröffentlichungen im Ausland. 1979 Verurteilung zu viereinhalb Jahren Haft, von der ihm nur die letzten Monate wegen einer lebensgefährlichen Erkrankung erlassen wurden. Weil er im Januar 1989 eine Gedenkveranstaltung für Jan Palach mitorganisierte, der sich 1969 aus Protest gegen die Okkupation des Landes selbst verbrannt hatte, wurde Havel erneut festgenommen und zu neun Monaten verschärfter Haft verurteilt; nach weltweiten Protesten Entlassung im Mai. Am 29. 12. 1989 Wahl zum Präsidenten der CSFR. Auszeichnungen: Österreichischer Staatspreis für europäische Literatur (1969); Ehrenpreis der Société des Auteurs, Frankreich (1981); Friedenspreis des Deutschen Buchhandels (1989); Simon-Bolivar-Preis, Venezuela (1990); Rotary-Preis, USA (1990); «Olof-Palme-Preis für öffentliche Verdienste», Schweden (1990); Internationaler Karlspreis der Stadt Aachen (1991).

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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Interviewbuch 12. Mai 2012
Von Villette TOP 500 REZENSENT
"Fernverhör" ist ein Interviewbuch, das im Jahre 1986 entstanden ist. Karel Hvízdala stellt Václav Havel auf ca. 250 Seiten sehr intelligente Fragen, auf die noch intelligenter und unheimlich ausführlich geantwortet wird. Dadurch bekommt man auf der einen Seite einen kurzweiligen, auf der anderen Seite aber auch einen authentischen Eindruck von Havels Leben. Und das kann sich sehen lassen. Künstlerisch und politisch hat Havel sich stets ausgiebig engagiert, und das in einem Land, in dem unabhängiges Denken und Schaffen Staatsfeinde waren. Man kann während des Lesens nur immer wieder den Hut ziehen vor einem Mann, der trotz Widerstände, Haftstrafen und Bedrohungen seine Ziele nie aufgegeben hat und solange für die Wahrheit kämpfte, bis sie schließlich gewann. Soweit reicht das Buch natürlich nicht vor, aber es wird 1989 schließlich das erste Buch, das von Havel frei in der CSSR publiziert wird. Eine zweite Auflage des Gesprächs gab es übrigens 2006 unter dem Titel "Fassen sie sich kurz". Für jemanden, der sich für das Leben von Havel interessiert, ist "Fernverhör" ein guter Einstieg. Was seine Gedanken und Philosophie angeht, so reichen andere Bücher noch tiefer.
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4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Klappentext 2. Juli 2004
Von BeateLiedemann VINE™-PRODUKTTESTER
Ein Dokument d. ungebrochenen Mutes. Der tschechische Dramatiker u. furchtlose Bürgerrechtler Václav Havel, d. 1989 zum Staatspräsidenten gewählt wurde, berichtet von priveligierter Kindheit u. schwieriger Jugend, von seiner Arbeit am berühmten "THeater am Geländer", von d. ersten Dubcek-Ära u. von d. Ereignissen, d. zur Gründung d. Charta 77 führten, von Verfolgungen u. Begegnungen. Sein Selbstporträt wird unvermeidlich zur Kritik d. politischen, geistigen u. kulturellen Geschehens in d. CSSR. Es reflektiert d. Rolle d. Intellektuellen in schwieriger Zeit. [Philosophie ; Osteuropäische Literatur]
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