Pressestimmen
„Ein amüsanteres Berlin-Buch über die neunziger Jahre dürfte kaum zu finden sein.“ --Frankfurter Rundschau, 23. September 2008
-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe:
Gebundene Ausgabe
.
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12. August 2008
„Viele halten Toussaint für den bedeutendsten französischsprachigen Schriftsteller seiner Generation.“ „Wie szenografisch Jean-Philippe Toussaint nicht nur als Regisseur, sondern auch als Schriftsteller denkt, kann (und sollte) man nachlesen, wenn einer seiner leichtesten Roman, die in Berlin spielende Sommergeschichte Fernsehen, in diesem Herbst in einer Neuauflage erscheint.“
-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe:
Gebundene Ausgabe
.
Rezension
„Toussaint holt das memento mori aus der Kirche und lässt es durch die Fußgängerzone unseres Lebens streifen […] Auch wenn Toussaint seinen Ich-Erzähler mit den Umständen seiner eigenen Biographie auflädt, so können wir doch nicht umhin, in ihm einen Phänotyp unserer Zeit zu erkennen, und in dem Phänotyp finden wir reichlich vertraute Züge: uns selbst.“
-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe:
Gebundene Ausgabe
.
Rezension
„… als stünde Wolfgang Tillmans hinter der Kamera, schnell und sehr genau, eine Addition von Bildern aus dem Rauschen des Lebens.“
-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe:
Gebundene Ausgabe
.
Werbetext
„Das ist Philosophie und Parodie in einem. Und ein schieres Lesevergnügen.“ „Toussaint zu lesen ist wie Sommerferien und Oberseminar zugleich. Man liest und grinst und beginnt alsbald kichernd zu denken.“
-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe:
Gebundene Ausgabe
.
Kurzbeschreibung
Sommer in Berlin. Die Familie des Erzählers - ein französischer Kunsthistoriker, der deutliche Züge des Autors trägt - hält sich zum Badeurlaub im Süden auf. Gelegenheit für ihn, sich seiner lang aufgeschobenen Tizian-Studie widmen zu können. Als Erstes schaltet er, bis auf weiteres, den Fernsehapparat ab. Eine Tat, die dem begeisterten Telesport-Verfolger nicht leicht fällt. Gefühle von Entbehrung bis hin zu diffusem Schmerz stellen sich ein. Wie ein Spiegel schaut ihn der leere Bildschirm an und reflektiert nichts anderes als das eigene willensschwache Porträt. Jean-Philippe Toussaint hat ein vergnügliches Buch zum Thema Fernsehen geschrieben. Leichtfüßig durchdringt er die Rätsel des Alltags und fördert dabei existenzielle Fragen zu Tage: Gehen wir unserem eigenen Leben aus dem Weg? Konsumieren wir lieber, als selbst tätig zu werden? Am Ende jener harten Probe der Selbstdisziplin stehen die Erkenntnis, dass es einfacher ist, der Versuchung nachzugeben - und der Erwerb eines Zweitgeräts.
Über den Autor
Jean-Philippe Toussaint, geboren 1957 in Brüssel, ist Schriftsteller, Drehbuchautor und Regisseur. Romanveröffentlichungen, mehrere Filmdrehbücher und führte selbst Regie. Der Autor lebt in Brüssel und auf Korsika.