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Schon der Titel lässt Großes erahnen – und das vorweg: Der Leser wird nicht enttäuscht! Angesiedelt irgendwo zwischen „Herr Rossi sucht das Glück“ und Monty Python, mit einem gewaltigen Schlag Science Fiction. Diese Mischung muss man erstmal verdauen.
Don Fernando ist der Sohn von Christoph Kolumbus. Der hat 1492 Amerika entdeckt. Als Lohn bekam er vom spanischen Königsthron, in Person König Ferdinand und Königin Isabella, das beurkundete Versprechen zehn Prozent aus den Exporteinnahmen des von ihm entdeckten Landes zu erhalten. Ach ja, Don Fernando ist unsterblich – das nur so ganz nebenbei. Nun hat sich das Rad der Geschichte weitergedreht – sehr zum Leidwesen von Don Fernando … und größten Teilen der Menschheit. Seinen Anspruch will er geltend machen, doch ihm fehlt der Beweis seines Anspruches. Die Urkunde. Die ist weg. Sie lagert im Archiv von Nürnberg (wo sonst?!).
Eine klamaukhafte, hanebüchene und wortwitzige Schnitzeljagd beginnt. Hinreißend komische Dialoge, fantasievoll gestrickte historische Zusammenhänge, bitterböse Zungenlaute bestimmen diesen ungewöhnlichen Roman, der bereits Mitte der 90er Jahre geschrieben wurde und jetzt bei arsvivendi erschienen ist. Wikinger, Aliens, Rockstars und ein Physiker, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, Probleme endgültig zu lösen.
Mit scharfer Zunge greift Ewald Arenz nach dem Sternenbanner und überlässt es dem Leser wie damit zu verfahren ist. Einzigartige Charaktere, die in ihrem Handeln so dada sind, dass Lady Gaga wie eine erzkatholische Mutter Oberin zurückbleibt. Dank der geschliffenen Dialoge wird diese bar jeder Vernunft daherkommende Geschichte zum Ereignis, zum Happening, zur Offenbarung. Denn es gibt ein Happy end oder zumindest ein der Gegenwart angemessenes Ende.
Kompromisslos verfolgt Ewald Arenz seine Linie das Unnormale dem vermeintlich Normalen den Vortritt zu lassen. Die Leser müssen sich auf einiges gefasst machen. Nichts in dieser Fiktion ist wie es da draußen in der normalen Welt ist. Müsste man das Buch in einem modernen, klar durchstrukturierten Buchladen suchen … die Suche wäre endlos. Humor, Science Fiction, Lokalkolorit (Nürnberg ist allgegenwärtig) – das sind nur drei mögliche Schubladen, in die sich der Roman aber einfach nicht stecken lässt.
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am 15. April 2006
Der Sohn von Christoph Columkus tauscht im Mittelalter sein Erbe gegen ein paar Bücher, wird durch einen Raketenunfall(!) unsterblich und macht sich mit seinen verrückten spanischen Freunden daran, Amerika zu verklagen. Im Archiv gibt es einen Dschungelkrieg, Esteban zerteilt mit seinem Superdegen einen Kleinwagen und Leif, der Bruder von Erik dem Roten, hat sein Gesicht oft in toten Robben, ist aber sonst der berühmteste Rockstar der Welt.
Ich habe das Buch jetzt ungefähr zwanzig Mal gelesen und muss bei manchen Stellen immer noch lachen ... one of the funniest ever!
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am 26. Dezember 2012
Ich weiß nicht, warum Ewald Arenz bisher an mir vorbei gegangen ist... Es ist auf der einen Seite bedauerlich, dass ich so blind sein konnte, auf der anderen Seite ist es erfreulich, da ich dadurch in der glücklichen Situation bin, dass "Don Fernando erbt Amerika" mein erster Arenz ist und ich somit (noch) einiges vor mir habe... Juhu!
Zum Inhalt will ich gar nichts sagen, da dies bereits ausführlich genug von meinen Vorrezensenten gemacht wurde.
Ich will es nur jedem an's Herz legen, welcher folgende Autoren zu seinen Favoriten zählt: Douglas Adams, Terry Pratchett, Jasper Fforde und Robert Rankin. Mehrfachnennungen sind erwünscht!
Arenz präsentiert seine Geschichte im schillernden Lokalkolorit der Nürnberger und Fürther Kulisse mit einem wunderbaren Humor, welcher auch noch direkt in deutscher Sprache verfasst wurde und dadurch nicht durch schlechte Übersetzungen (siehe die letzten Pratchetts...)verstümmelt werden konnte. Großartig!
Dies ist wohl mein letztes Buch in 2012 gewesen und ich blicke nach Büchern wie "Grau" von Fforde und "Ready Player One" von Ernest Cline sowie diesem wunderbaren Abschluss von Arenz auf ein sehr gutes Literaturjahr zurück.
Auf das 2013 so grandios weiter geht, wie es nun mit "Don Fernando" endet!
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am 1. Juni 2016
Klappentext:
Don Fernando, Sohn von Christoph Kolumbus, hat bei einem Einkaufsbummel in Nürnberg im Jahre 1512 die Urkunde des kastilischen Königs liegen lassen, in der ihm zehn Prozent Amerikas zugesprochen werden. Solche Dinge kommen vor, und nach so langer Zeit ist sowieso alles vergessen. Außer natürlich, wenn einer der Beteiligten versehentlich Unsterblichkeit erlangt und nach fünfhundert Jahren vergeblicher Suche entnervt den Nürnberger Bürgermeister mitten im Wahlkampf entführt, um endlich an seine Urkunde zu kommen. Und damit geht der Ärger erst los, denn die USA ziehen lieber in den Krieg gegen Franken, als den Erben auszubezahlen. Zum Glück findet Don Fernando einige Mitstreiter - Wikinger, aztekische Wissenschaftler, Außerirdische und ein paar Rockmusiker -, die Amerika und dem Rest der Welt mit anarchistischem Humor die Stirn bieten.

Meine Meinung:
Ewald Arenz versteht es scharfzüngig, witzig und in SF-Manier eine Geschichte zu erzählen. Dieses Buch ist so schön schräg, dass es einfach nur Spaß macht, es zu lesen. Die irrwitzigen Situationen, die so lustig beschrieben werden, darf man einfach nicht verpassen.

Fazit:
Dieses Buch ist einfach ein Knaller. Selten habe ich so beim Lesen gelacht. Und daher kann ich dieses tolle Buch, dass inzwischen schon fast ein Klassiker ist, nur jedem, der auch mal lachen möchte und abgedrehte Geschichten mag, ans Herz legen.
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am 22. November 2001
Wo soll man anfangen zu erzählen? Dieses Buch ist so turbulent und gleichzeitig so packend - auf seine eigene Weise surreal, daß man einfach weiter lesen muß! Dazu kommt, daß ich die Orte kenne, die im Buch vorkommen, so daß ich mich in die Story hineinversetzt fühle; es passiert, daß man die Pirkheimerstraße in Nürnberg entlang läuft und erwartet, daß in jedem Augenblick der Rockmusiker Bébé, der Auserirdische Gilead oder gar ein Dutzend verdatterter Azteken (mitten aus dem Nichts!) erscheinen.
In einem kann man sich jedenfalls immer sicher sein: es kommt noch besser!
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am 31. Mai 2009
Don Fernando erbt Amerika habe ich vor etwa 10 Jahren zum ersten mal gelesen. Bei diesem einen Mal ist es nicht geblieben. Das Buch macht immer wieder Spaß. Die Charaktere sind herrlich schräg und das Tempo dieser Geschichte lässt einem gerade genug Zeit alle Lacher auch genüßlich auszukosten.
Der Stil ähnelt meiner Meinung nach ein wenig Douglas Adams Anhalter. Wer also mit skurrilem, temporeichem Humor etwas anfangen kann, der sollte jede sich bietende Gelegenheit nutzen ein Exemplar dieses Buches zu ergattern!
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am 8. September 2013
... aber da die Feier ausfiel, hab ich' s gelesen.
Und das war richtig richtig toll. Am Ende wird' s dann ganz krude, jedoch bis dahin hatte man so viel Spass mit den Kumpanen, da ist man doch platt, was manche Leute so in ihren Gehirnen habe. Weiter so!
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am 29. Mai 2013
Der Waschzettel hat mal wieder keine Ahnung. Natürlich hat der
Autor nicht bei Pratchett geklaut, sondern bei Adams. Aber
erkläre mal jemand einem Waschzettelschreiber den Unterschied
zwischen Humor und Humor.
Das Niveau von Adams erreicht der Autor nicht ganz (daher gebe ich auch
nur viereinhalb Lachsäcke), vor allem wirkt der Plot ein wenig
wie eine Entschuldigung, möglichst viel Chaos anzurichten.
Aber genug genörgelt - geht man versuchsweise davon aus, daß 99% des Bücherregals der Leihbibliothek, welches mit dem Aufkleber "Humor"
versehen ist, vermutlich so lustig wie eine Nierenkolik ist, hat man
hier die seltenen 1% erwischt. Lesen, ablachen und noch ein Geheimtip:
Wer das hier mag, wird "Tetaphrate" noch mehr mögen.
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am 19. November 2001
Eines der witzigsten SF-Bücher der letzten JAhre in deutscher Sprache. Der Oberbürgermeister Nürnbergs wird vom Sohn des Christoph Kolumnus entführt, der durch ein Versehen unsterblich geworden ist und nun nach seinem Erbe - Amerika - sucht. FBI und CIA, langlebige Azteken und Wale, die auf Cocktailparties herunstehen und die KAviarbrötchen essen, kommen auch vor.
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am 7. März 2016
Eins der lustigsten Bücher, die ich je gelesen habe. Steht Douglas Adams und Terry Pratchett in nichts nach, ich finde es sogar noch lustiger, weil es nicht so wirr ist. Man kann es zehnmal lesen und muss immer noch lachen. Ich glaube, das wird mal ein richtiger Klassiker.
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