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Fermats letzter Satz: Die abenteuerliche Geschichte eines mathematischen Rätsels
 
 
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Fermats letzter Satz: Die abenteuerliche Geschichte eines mathematischen Rätsels [Taschenbuch]

Simon Singh , Klaus Fritz
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (170 Kundenrezensionen)
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Simon Singh
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Als Andrew Wiles von der Princeton University 1993 eine Lösung für Fermats letzten Satz verkündete, elektrisierte er die mathematische Welt. Nachdem ein Fehler in der Lösung gefunden wurde, mußte Wiles ein weiteres Jahr daran arbeiten -- er hatte bereits sieben Jahre lang in Abgeschiedenheit gearbeitet -- um nachweisen zu können, daß er die 350 Jahre alte Aufgabe gelöst hatte. Simon Singhs Buch ist eine lebendige, verständliche Erklärung der Arbeit Wiles' und der star-, trauma- und narrenbestückten Geschichte von Fermats letztem Satz. Fermats letzter Satz beinhaltet einige Aufgaben, die eine Kostprobe der Mathematik geben; es beinhaltet aber auch Limericks, die einem ein Gefühl für die alberne Seite von Mathematikern geben. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Neue Zürcher Zeitung

Literatur

Die Entzauberung Fermats

Spe. Es geschieht nicht häufig, dass ein mathematisches Problem auf ein breiteres Interesse stösst. Meistens ist schon die aufgestellte Behauptung so unverständlich, dass man an die Beweisführung erst gar nicht denken mag. Ganz anders verhält es sich bei Fermats letztem Satz. Denn mehr als etwas Schulmathematik bedarf es nicht, um die Fermatsche Vermutung zu begreifen. Zur Popularisierung hat sicherlich auch die schelmische Behauptung Fermats beigetragen, er habe einen wahrhaft wunderbaren Beweis gefunden, doch sei der Buchrand zu schmal, um ihn zu fassen. Mit einer Mischung aus Faszination und Schadenfreude verfolgte das interessierte Publikum, wie sich Generationen von Mathematikern die Zähne an der Fermatschen Vermutung ausbissen. Als das Rätsel aber nach über 350 Jahren gelöst wurde, hatte manch einer das Gefühl, um die Pointe betrogen worden zu sein. Denn der Beweis passte nicht nur nicht auf den Rand eines Buches; er füllte ganze 180 Seiten – und er war so kompliziert, dass selbst Experten Schwierigkeiten hatten, dem verwickelten Gedankengang zu folgen.

Wer nicht nur an den Anekdoten interessiert ist, die sich um das Fermatsche Rätsel ranken, sondern die mathematischen Ideen kennenlernen will, die schliesslich zum Beweis der Vermutung führten, dem sei das Buch «Fermats letzter Satz» von Simon Singh wärmstens empfohlen. Dem Autor gelingt das Kunststück, anhand des Fermatschen Rätsels die abstrakte Welt der Zahlen zum Leben zu erwecken. Die abenteuerliche Geschichte dieses Rätsels beginnt genaugenommen schon mit Pythagoras, dem Begründer der Zahlentheorie, und sie endet mit Andrew Wiles, der sich bereits im Alter von zehn Jahren in den Kopf gesetzt hatte, Fermats Vermutung zu beweisen, nicht ahnend, welche Opfer ihn das kosten sollte. Was aber wäre diese Geschichte ohne das vergebliche Ringen seiner Vorgänger, ohne die unzähligen Lösungsversuche, die für sich genommen zwar zum Scheitern verurteilt waren, in ihrer Gesamtheit aber doch einen Weg zur Lösung des Rätsels wiesen. Mit sicherer Hand führt Simon Singh den Leser durch das Labyrinth dieser Ideen, und mit jedem Schritt wird begreiflicher, was Mathematiker meinen, wenn sie von der Schönheit und der Ästhetik der reinen Mathematik sprechen. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Mathematik unterhaltsam, 10. Mai 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Fermats letzter Satz: Die abenteuerliche Geschichte eines mathematischen Rätsels (Taschenbuch)
In "Fermats letzter Satz" beschreibt Simon Singh die Geschichte der Suche nach dem Beweis ebendieses Theorems; bzw. bis vor kurzem von Fermats letzter Vermutung, denn vor dem exakten Beweis darf sich keine Vermutung mit dem Begriff "Satz" schmücken. Das klingt wie hartes Brot und dröge Lesekost, ist es aber überhaupt nicht, denn zum einen geht es um einen Satz, dessen Inhalt viele, auch mathematisch kaum gebildete und interessierte Leute, durchaus verstehen können. Zum anderen versteht es Simon Singh, die mathematischen Probleme so zu vereinfachen und trotzdem korrekt wiederzugeben, daß man zum einen recht viel verstehen kann und zum anderen immer eine gewisse Spannung verspürt. Die Hauptfigur der Geschichte ist Andrew Wiles, der als Zehnjähriger auf Fermats letzte Vermutung stieß und von da an von dieser gefesselt war. Sing beschreibt eindrucksvoll die Geschichte der Versuche eines Beweises, bis zu der Stelle, an der sich zufälligerweise die Wege von Wiles, inzwischen Mathematikprofessor und einer der Profiliertesten seiner Zunft, und Fermat erneut kreuzen. Wiles hält es für möglich, mit kompliziertesten Methoden der modernen Mathematik den Beweis zu versuchen, und Singh verfolgt ihn dabei und schafft es auch diesen hochkomplexen, für nur einige wenige Fachleute in der Welt annähernd verständlichen, Stoff zu vermitteln. Der Leser fiebert mit und kann das Buch kaum zur Seite legen; etwas, das die Mathematik nicht oft schafft ! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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29 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Atemberaubend!, 26. Dezember 1999
Von Ein Kunde
Dieses Buch ist mit einem Wort atemberaubend! Es geht um eines der letzten großen Rätsel der Mathematik, das nach 330 Jahren Ungewißheit Mitte der 90er Jahre von einem englischen Mathematiker mit immensem Aufwand gelöst wurde. Das Buch beschreibt zunächst die Hintergründe des Problems selbst und dann die einzelnen Lösungsversuche im Laufe der Geschichte. Dabei werden auch Schicksale von Mathematikern geschildert, z.B. der tragische Tod von Galois und der Selbstmord von Taniyama. Der Autor unternimmt auch kleine Abstecher in andere Gebiete der Mathematik, wo dies opportun erscheint. Dann geht es endlich um die siebenjährige abgeschiedene Arbeit von Andrew Wiles, die aufreibenden Ereignisse um die Veröffentlichung seines Beweises und letztlich um den glänzenden Erfolg, der die Ungewißheit beendete und Wiles' Arbeit krönte. Ich habe dieses Buch in wenigen Stunden fast ohne abzusetzen durchgelesen. Es war einfach zu spannend, und ich wollte erfahren, wie die Geschichte weiterging. Der Autor schafft es, tiefliegende mathematische Sachverhalte auf einer Ebene zu erklären, die auch für Normalsterbliche gut verständlich ist. Die geschichtliche Darstellung ist beeindruckend und zeugt von einer hervorragenden Recherche. Ich kann dieses Buch uneingeschränkt und wärmstens empfehlen! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen ein spass und 330 jahre köpferauchen, 15. Januar 2009
Von 
Stephan Urban "stevo" (wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Fermats letzter Satz: Die abenteuerliche Geschichte eines mathematischen Rätsels (Taschenbuch)
ob fermat wohl gewußt hat, was er mit seiner spassigen idee, zuerst das alte a-quadrat + b-quadrat = c-quadrat aus der fläche in höhere dimensionen zu heben (a hoch n + b hoch n = c hoch n, wobei n > 2 ), angerichtet hat?

und dann auch noch zu behaupten, dass es dafür keine lösung gibt und weiter zu behaupten, das auch mathematisch beweisen zu können?

dann ist er verstorben und durch vier jahrhunderte begaben sich alle mathematiker, die von diesem problem gepackt wurden (und das waren gar nicht wenige und primär die besten) auf die suche nach diesem beweis, manche verzweifelten, manche zerbrachen daran.

ein hoher preis wurde ausgesetzt und kurz vor ablauf gelang es dem mathematiker andrew wiles nach jahrelanger arbeit einen mathematischen beweis für die unlösbarkeit des fermat-satzes zu erbringen. er verwendet dafür jedoch die taniyama-shimura-vermutung über modulare kurven - ein mathematisches spezialgebiet, dass zu fermats zeiten noch völlig unbekannt war.

es soll auch nicht viele mathematiker geben, die diesen sich über mehrere seiten erstreckenden beweis verstehen...

falls fermat tatsächlich einen beweis hatte, so ist dieser wohl nach wie vor nicht gefunden, zumal fermat auch anmerkte, dass dieser recht simpel wäre.

dieses buch ist nun eine toll recherchierte, brillant, kurzweilig und spannend erzählte geschichte über diesen wohl - zumindest was investiertes gehirnschmalz betrifft - folgenreichsten mathematischen scherz der geschichte.

keine angst! interesse für mathematik bzw entsprechende kenntnisse sind keine voraussetzung für die lektüre. einen warnhinweis muss ich dennoch abgeben: meine tochter konnte sich nach der lektüre für mathematik interessieren, die sie vorher verabscheute, ihre schularbeiten wurden fehlerfrei und mittlerweile beschäftigt sie sich mit kniffligen mathematischen rätseln - vielleicht wird sie noch mal nach einem einfachen beweis suchen...

großes kino, tolles buch!
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