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Produktinformation
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Apropos Lonely Planet: Der steht ganz oben auf der abschließenden Liste. Unbedingt vermeiden, wie auch die gesamte Ex-DDR, außer dem Kaffeehaus Koldnitz in Sangerhausen und Markneukirchen, Japan und Studenten aus Tromsö. Zwischendrin vegetieren auch ernstzunehmende Tips in diesem Schmunzelband herum, die sind aber in der Minderzahl. Nichtsdestoweniger, schauen Sie die Welt mal aus einer anderen Perspektive an, schütteln Sie den Kopf, lächeln Sie sinnig vor sich hin, liegen Sie in Lachkrämpfen am Boden oder hegen Sie Mordgedanken, aber tun Sie bloß eins nicht: Das Ganze nach deutscher Manier todernst nehmen!!! --HW -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
29 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Leicht näselnder Müßiggang für den Jungsnob von heute,
Rezension bezieht sich auf: Ferien für immer: Die angenehmsten Orte der Welt (Gebundene Ausgabe)
Ja, dieses Buch hat mir Spaß gemacht. Obwohl Kracht und Nickel sich geben wie verwöhnte Bubis reicher Eltern, versnobt und im Grunde genommen unerträglich in ihrer Dekadenz und Arroganz. Die im wesentlichen Geld verjubeln, das sie nicht verdient haben und sich deswegen an Plätze in aller Welt begeben können, um dort gelangweilt im Korbstuhl die Eiswüfel im Drink zu drehen und näselnd Weisheiten von sich zu geben. Aber der Spaß entsteht ja auch gerade durch diese nach alter britischer Noblesse überzogene Sprache. Allein das "man" im modernen Reisebericht verdient ja als solches besondere Beachtung: "Man sitzt auf alten Ledersesseln ..." Das hat was. Und dass sie den Bierhelder Hof oberhalb von Heidelberg ins Buch genommen haben, wenn auch mit einer denkbar platten Story drumrum, ist ein rein subjektiver Bonuspunkt, der zwar keinerlei literarischen Wert hat, aber Kennern der Location sicher ein vergnügtes Grinsen entlockt. Ansonsten liest sich das Ding weg wie ein paar leichte Sommercocktails, danach hat man auch nichts gewonnen aber immerhin das Gefühl, ein wenig verspürt zu haben vom Flair der großen weiten Welt. Und zwar auf wesentlich relaxtere Weise als in den meisten Reiseführern mit Bildungs-Minderwertigkeitskomplex. Als zeitgenössisches Stück der Pop-Literatur ist "Ferien für immer" ja auch schon wieder völlig out: Wer außer Peter Kabel, Paulus Neef und die Haffas hat nach dem Ende der Börsen-Hypes denn noch das Geld, schon in jungen Jahren Ferien für immer zu machen...? So, ich mach jetzt Schluss, muss Lotto spielen!
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20 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
WO GIBT ES DAS BESTE BIER?,
Von martin.schmidt@jet2web.cc (Wien, Österreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Ferien für immer: Die angenehmsten Orte der Welt (Taschenbuch)
In dem Buch „Ferien für immer. Die angenehmsten Orte der Welt" können wir die beiden Autoren auf Ihrer langen Reise begleiten.Mit Ihnen gelangen wir an die verschiedensten Ziele dieses Planeten. Wer jetzt denkt, es handelt sich um einen öden Reisebericht, der hat weit gefehlt: anders als in klassischen Reisebüchern werden hier nicht Orte mit dem Reiseführer in der Hand nach Ihren Sehenswürdigkeiten durchsucht. Im Gegenteil - der „Lonely Planet" als solcher und dessen Verwender werden des öfteren schwer verunglimpft. Ist denn jetzt dieses Buch überhaupt eine Reisebeschreibung? Oder ist es vielmehr Pop-Art-Literatur? Ein guter Tipp: schließen Sie einfach Ihre Schubladen und beginnen sie zu lesen. Kracht und Nickel gehen hauptsächlich in Restaurants und Kneipen und erzählen über die Besonderheiten, die diese zu bieten haben. Der Ort ist letztendlich eine Nebensache; nur selten findet sich eine kurze Beschreibung der Umgebung in den Stories. Viel wichtiger sind die Leute, die uns auf der Reise begegnen. Und noch wichtiger ist das Bier, das getrunken wird: in dem ganzen Buch wird kein einziges Bier konsumiert ohne Angabe der genauen Bezeichnung und des erlebten Geschmacks. Beginnen wir unseren Ausflug: Da gibt es einmal einen homosexuellen Kellner, der darauf wartet bis man das WC betritt, um dann unabsichtlich die Tür zu öffnen. Dazwischen werden wir auf ein Bin-Tang-Bier nach Bali entführt. Kurz darauf landen wir in einem Biergarten in Uruguay, der voll von koksenden Nazis ist. Und schließlich fliegen wir nach Rom zu Mama Abruzzo, deren Speisen uns nicht bekommen; Ihre Statur lässt jedoch keine Verweigerung der Speisen zu. Auf insgesamt 50 Ausflügen begleiten wir die Autoren auf Ihrer Reise. Dabei beweisen Sie ein unglaubliches Gespür für Nebensächlichkeiten, die sie zur Hauptsache der Handlung emporheben. Wer seinen nächsten Pauschalurlaub bereits gebucht hat und dieses Buch lest, der wird sich richtig schlecht fühlen. Denn Nickel und Kracht verabscheuen nichts mehr als den Massentourismus und verabschieden sich von uns mit Hinweisen auf Dinge, die wir auf Reisen unbedingt vermeiden sollten. Schade, dass ich schon wieder zuhause bin, ich wäre gerne noch ein Stück mitgereist. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Sparbuch erster Klasse,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Ferien für immer: Die angenehmsten Orte der Welt (Gebundene Ausgabe)
Ich verreise nicht mehr. Ich meine, was soll das denn noch, dieses Gezwänge und Geschiebe in den Zügen, das Schweiss-Inferno in der economy oder der Brummi-Aktionsstau, der die Autobahn blockiert auf dem Weg in mein beloved Ferienland? Ich nehme mir in Zukunft Bücher wie dieses zur Hand, lehne mich an den wärmeren Tagen im Bikini in meinem Deckchair auf dem Balkon zurück, greife nach dem gekühlten Sencha-Tee, schlürfe ein wenig mit dem Strohhalm darin herum und geniesse den Welt-Tratsch der beiden Coverboys. Da wird einem warm ums Herz, wenn man hört, daß es draussen in der Welt so grauslich ist, und mein Urlaubsgeld muß ich auch nicht über Bord werfen. Was dieses Jahr fehlte, war der Sommer allein. Super-Sparer-Buch also, obwohl darin Unmengen Geld ausgegeben werden. Freue mich auf Weiteres von den listigen Twens Nickel und Kracht. Schon diesen herbst?
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