Die Fenix TK40 ist (wie bei Fenix üblich) qualitativ sehr gut verarbeitet. Die Lampe besteht aus hochwertigen Materialien, hat vergoldete Kontakte, ein teilentspiegeltes, glasklares Schutzglas, so dass man beim ersten Anschauen kurz glaubt, es könnte fehlen. Zudem wirkt die Lampe sehr stabil.
Achtung: Die Lampe ist wirklich überdurchschnittlich groß und schwer, was den Gebrauchswert einschränken kann! Sie ist knapp 21 cm lang, hat am Lampenkopf einen Durchmesser von 6 cm und wiegt mit Batterien bestückt satte 490 g. Da wird selbst eine Jackentasche schnell zu klein. Der Hersteller hat sogar einen Schultergürtel beigelgt.
Das Bedienkonzept mit einem einzigen Druckknopf am Lampenende ist zunächst etwas gewöhnungsbedürftig, bewährt sich dann aber sehr gut. 1 x kurz drücken: die Lampe ist an. Wiederholt kurz drücken: die Lampe ist aus. Im Leuchtbetrieb 1 x lang (ca. 2 Sekunden) drücken: hochschalten zur nächsten Leuchtstufe. Im Leuchtbetrieb 2 x kurz drücken: es werden die entsprechenden Zusatzmodi wie SOS oder Blinken aktiviert.
Die vier Leuchtstufen sind hervorragend aufeinander abgestimmt. Mit 630 Lumen soll die Lampe laut Hersteller höchsten 15 Minuten durchgehend betrieben werden. Die Helligkeit bleibt dank digitaler Regelung konstant - bei zu schwachen Batterien beginnt das Licht laut Hersteller zu flimmern. Die Leuchtkraft von 630 Lumen ist der Hammer! Besonders positiv ist jedoch, dass das Licht für eine LED-Lampe relativ warm wirkt, viel wärmer als bei anderen LED-Lampen. Dadurch wirkt der beleuchtete Rasen, das beleuchtete Laub wieder grün und weniger grün-grau. Die ganze Umgebung wird in ein natürlicheres Licht getaucht.
Die Lampe lässt sich nicht fokussieren. Das Verhältnis zwischen Hotspot und dem Hof ist jedoch sehr ausgewogen: die Umgebung um den Hotspot herum wird relativ breit und relativ hell ausgeleuchtet.
Die Lampe macht riesigen Spaß! Man sollte sich jedoch überlegen, wofür man sie braucht:
Will man unkompliziert eine handliche Lampe unterwegs dabei haben, sollte man zu einem kleineren Modell greifen. Denn 630 Lumen wirken in der Praxis nicht dreimal so hell wie ca. 220 Lumen, so dass man in der Praxis ohnehin viel häufiger die zweithöchste als die höchste Stufe verwendet - 200 Lumen bieten auch viele kleinere Taschenlampen. Will man sich jedoch gegen einen nächtlichen Hundeangriff waffnen, so kann man den Hund mit der Fenix TK40 zunächst blenden und wenn er dann trotzdem angreift, mit der Lampe erschlagen ;-)...
Für Fans von soliden Lampen mit einer großen Leuchtkraft oder ggf. für den professionellen Einsatz ist die Lampe eine hervorragende Wahl!