Die legendäre "Tele" animiert gerade aufgrund ihrer sprichwörtlichen Schlichtheit (im positiven Sinne!!) dazu, mal selbst daran rumzuschrauben. Egal, ob man außer dem obligatorischen Saitenwechsel auch mal andere kleine Service-Arbeiten machen will oder das Teil generös um- oder hochrüsten möchte: man fühlt sich sicherer, wenn jemand einen dabei ein wenig am Händchen nimmt und ihm in aller Ruhe und Ausführlichkeit erklärt, was zu tun oder besser zu lassen ist, was man machen kann oder gar soll und wovon man besser die Griffel läßt und zum Fachmann geht. Worauf achten? Welches Werkzeug? Was tun, wenn...? Was tun, wenn nicht...? Fallstricke, die den Laien scheitern lassen können. Hilfreiche Tricks und Kniffe von Profis. Und Bilder, Bilder, Bilder. Geschichten über die Historie von einst bis jetzt. Bauformen (Telecaster, Nocaster, Squier, Tele mit B-Bender...). Einfach ein Füllhorn an geballter Information. Informativ UND kurzweilig. Jeder, der mehr über dieses Instrument wissen möchte und der auch mal möglichst unfallfrei einen PU wechseln oder die Saitenlage ändern will, sollte dieses Buch in Erwägung ziehen. Besonders positiv finde ich den Grundtenor, der einem nicht suggeriert, mit diesem Buch können man grundsätzlich alles selber machen - die Gilde der Gitarrenbauer wäre dann ja wohl vom Hungertod bedroht. Aber man wird ermutigt, sich auch mal näher mit seinem Instrument zu beschäftigen. Wenn es wirklich "ans Eingemachte" geht, weist das Buch ausdrücklich darauf hin. So nach dem Motto "ab jetzt aber ausdrücklich auf eigene Gefahr!"