Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Femme Fatale
 
Mehr Bilder ansehen
 

Femme Fatale

Rebecca Romijn , Antonio Banderas , Brian De Palma    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Produktinformation

  • Darsteller: Rebecca Romijn, Antonio Banderas, Peter Coyote
  • Regisseur(e): Brian De Palma
  • Komponist: Ryuichi Sakamoto
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.85:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Universum Film GmbH
  • Erscheinungstermin: 16. Februar 2004
  • Produktionsjahr: 2002
  • Spieldauer: 110 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00015BBPW
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 24.294 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Mit dem weit mehr als nur doppelbödigen Thriller Femme Fatale ist Brian De Palma nach einigen Ausflügen in etwas andere Regionen des Kinos zu seinen bevorzugten Themen und Motiven zurückgekehrt. Schon seine ganz frühen, noch unmittelbar von Jean-Luc Godard beeinflussten Filme Greetings und Hi, Mom waren Reflektionen über die Macht und Manipulierbarkeit der Bilder. Man sollte Filmen und Fotographien in De Palmas Werk nie trauen. Sie haben einen ungeheueren Einfluss auf die Menschen, und doch weisen sie ihnen in der Regel nur den falschen Weg.

Die Juwelendiebin Laure (Rebecca Romijn-Stamos) und der Paparazzo Nicolas Bardo (Antonio Banderas) sind Produkte und Opfer der Bilder- und Medienwelt. Als Laure sich bei einem überaus spektakulären Diebstahl während einer Filmpremiere im Rahmen des Festivals von Cannes entschließt, ihre Partner zu betrügen, folgt sie dem Vorbild all der Femmes Fatales, die Hollywood in seiner schwarzen Serie zugleich gefeiert und verteufelt hat. Sie ist davon überzeugt, dass es für Frauen wie sie nur einen Weg gibt, dem sie skrupellos folgen muss. So wird Laure zur Gejagten. Einzig und allein die zufällige Begegnung mit ihrer Doppelgängerin Lily rettet sie vorerst. Doch als Laure sieben Jahre später als Ehefrau des neuen amerikanischen Botschafters nach Paris zurückkehrt, holt sie ihre Vergangenheit durch ein Foto wieder ein, das Nicolas im Auftrag eines Klatschmagazins von ihr macht.

Femme Fatale ist das Dokument einer Flucht. Nicht nur Laure und Nicolas, der eigentlich nie mehr als Paparazzo arbeiten wollte, versuchen alles, um ihrer Vergangenheit zu entkommen, auch ihr Schöpfer selbst ist mit diesem Film einer Welt entflohen, die ihm weniger Möglichkeiten bieten wollte. Nachdem es für Brian De Palma in Hollywood immer schwieriger geworden war, seine Visionen zu realisieren, bot sich ihm Europa als Ausweg an. Hier konnte er seit Jahren zum ersten Mal wieder ein eigenes Drehbuch verfilmen und sich dabei kompromisslos seinen filmischen Obsessionen hingeben. So bricht er im Verlauf der Erzählung immer wieder mit den Konventionen des durch und durch standardisierten Hollywood-Kinos. Laures und Nicolas' Geschichte folgt nicht der Logik eines Genres, sie entsteht vielmehr Stückchen für Stückchen -- wie ein Puzzle oder auch wie eine riesige Fotocollage -- aus De Palmas einzigartigen Bildideen.

Schon mit seinem Titel führt De Palma einen bewusst auf die falsche Fährte. Femme Fatale ist kein Film Noir, auch wenn sich Laure gleich in der ersten Szene Billy Wilders Klassiker Frau ohne Gewissen ansieht. De Palma reagiert eher auf den Fatalismus und den Nihilismus dieser Filmgattung und stellt ihnen seine eigene Interpretation der Figur der Femme Fatale entgegen. So endet dieser überaus elegante Thriller, der als Dekonstruktion eines filmischen Mythos beginnt, schließlich als Glaubensbekenntnis eines Künstlers, der sich gegen die Ausweglosigkeit eines vorherbestimmten Schicksals auflehnt. Und ganz nebenbei beantwortet De Palma auch noch die von dem mexikanischen Filmemacher Alejandro González Iñárritu gestellte Frage, ob Gottes Licht uns nun führt oder blendet. --Sascha Westphal

Produktbeschreibungen

Beim Filmfestival in Cannes raubt die überaus hübsche Laura mit sehr perfiden Methoden den millionenschweren Schmuck eines Filmstars. Doch der perfekte Coup geht in letzter Minute schief. Während ihre Partner gefasst werden, entkommt sie mitsamt der Beute nach Amerika - dank der Hilfe eines ahnungslosen US Ehepaars, dass Laura für seine vermisste Tochter hält. Sieben Jahre später hat es Laura zur Frau des Pariser US-Botschafters gebracht und lebt nun unter dem Namen Lily ein neues Leben. Als ein Foto des Paperazzo Nicolas auf der Titelseite einer Illustrierten erscheint, ist die neue Identität der Diamanten-Diebin gefährdet. Die Vergangenheit holt die Lady wieder ein. Bald sieht sie sich von den ehemaligen Komplizen gejagt und einem reumütig verliebten Fotografen verfolgt. Doch die "Femme Fatale" hat einen teuflischen Plan ...

Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch


Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden

 (Was ist das?)
Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
 

 

 

Kundenrezensionen

17 Rezensionen
5 Sterne:
 (7)
4 Sterne:
 (1)
3 Sterne:
 (4)
2 Sterne:
 (3)
1 Sterne:
 (2)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
3.5 von 5 Sternen (17 Kundenrezensionen)
 
 
 
 
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel:
Die hilfreichsten Kundenrezensionen

10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Konstruierte visuelle Perfektion, 22. Januar 2004
Von 
robotgeorgie "robotgeorgie" (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Femme Fatale (DVD)
Ohne das Finale des Films herausfordern zu wollen, sei soviel verraten: "Femme Fatale" ist eine hübsch ausgedachte "Was wäre, wenn...?" Geschichte, eine filmische Auseinandersetzung darüber, welchen Verlauf Dinge nehmen könn(t)en - und ob man in der Lage ist, in den Verlauf der Dinge einzugreifen.

Mit dem Diebstahl der Diamanten zu Beginn des Films wird auch sein ästhetischer Fortlauf markiert: Zwar ist diese, fast zehnminütige Sex-Szene durchaus "heiß", musikalisch begleitet von Ravel's "Bolero" (um jegliches Mißverständnis aus dem Weg zu räumen), und wirkt zugleich so künstlich und kalt, was freilich durch den Regiesseur Brian de Palma gewollt sein wird. Ähnlich unterkühlt und artifiziell wie das Liebesspiel der beiden Damen wirkt auch der Rest des Films, konstruiert, und das ist zugleich sein größtes Problem. Brian de Palma zitiert gerne Hitchcock, "Dressed to Kill" definierte er selbst als Hommage an den Master of Suspense, doch Hitchcock hätte das Rätsel "Femme Fatale" wesentlich eleganter gelöst. Mit Splitscreens setzt de Palma auf eine zuletzt wieder in Mode gekommene Technik, die klassische Filmschnitte umgeht, und ästhetisch ist sein Film auch gut gemachtes Handwerk: Glücklicherweise läuft das Räderwerk dieses oft sehr mechanisch wirkenden Films recht gemächlich dahin, das ist positiv in einer Zeit, in der jede durchschnittliche Filmproduktion von MTV-Ästhetik infiziert ist (das gegenseitige Übetrumpfen in immer rasanteren Schnittechniken läßt das Produkt Film zur gesichtslosen Massenware verkommen - positiv, daß sich "Femme Fatale" davon abhebt).

Bleibt unterm Strich ein Film für den Ästheten, visueller Genuß (wie schon in de Palmas "Mission to Mars"), der Cineast wird die sperrig inszenierte Story bekriteln, und für Popcornkino-geeichtes Massenpublikum ist der Film sowieso die falsche Empfehlung. Das Publikum muß diesen Film finden, nicht der Film sein Publikum.

Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


27 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Routine vom Meister., 25. Januar 2004
Rezension bezieht sich auf: Femme Fatale (DVD)
FEMME FATALE ist einer derjenigen Filme, deren Bewertung durch den Zuschauer ganz entscheidend von der Erwartungshaltung geprägt sein wird, mit der dieser an ihn herangeht. Viele zeigen sich enttäuscht, kritisieren dünne Story und häufigen Einsatz aufmerksamkeitsstarker filmischer Mittel offenbar nur um ihrer selbst willen.

Sicherlich - an die narrative Intensität von Meisterwerken wie THE UNTOUCHABLES, SCARFACE oder CARLITO'S WAY kann FEMME FATALE ebensowenig heranreichen wie an die inszenatorische Brillianz von MISSION: IMPOSSIBLE oder auch die Bildgewalt von MISSION TO MARS. Tritt man jedoch an den Film heran, ohne sich Brian De Palmas Filmographie vor Augen zu rufen, nimmt man ihn vielleicht ein wenig anders wahr... Erst recht, wenn er, wie beim "Nacht der 1000 Schreie"-Screening in Frankfurt, durch den Veranstalter mit den Worten angekündigt wird: "Alle, die meinen, sie müssen dann noch unbedingt einen erotischen Thriller von Brian De Palma sehen, können sich ja FEMME FATALE angucken." Meine Erwartung lag jedenfalls bei Null - und um so positiver wurde ich überrascht. Zum Beispiel von den Charakterzeichnungen, die zwar nicht unbedingt sehr in die Tiefe gehen, aber zumindest in Bezug auf die Hauptfiguren die (angesichts Filmtitel, Setting, Schauspielern und Storyanlage) eigentlich zu erwartenden Klischees weitgehend umschiffen. Und so dafür sorgen, daß man vom Handeln der meisten Figuren immer wieder überrascht wird. Daß man den Storyverlauf absolut nicht vorhersehen kann, daß das Geschehen immer wieder wilde Kapriolen schlägt und man ungläubig die Situation betrachtet, in der sich die Figuren nun schon wieder befinden. Überhaupt passiert hier relativ viel - Längen werden vermieden, der Unterhaltungsfaktor ist, meiner Meinung nach, hoch.

Ach ja, die Story. Kurz zusammengefaßt: Ein exakt geplanter Juwelendiebstahl während der Filmfestspiele von Cannes läuft nicht so ab wie gedacht, als Laure sich entschließt, die Beute lieber nicht mit ihren Gangsterkollegen zu teilen. Einer von ihnen, Racine, spürt sie aber in ihrem Hotel auf und wirft sie nach einer heftigen Auseinandersetzung einfach über das Treppenhaus-Geländer. Zwar war man in einem der oberen Stockwerke zugange, doch Laure stirbt nicht - stattdessen erwacht sie in einer fremden Wohnung, wo ein altes Ehepaar sich um sie kümmert. Offensichtlich verwechselt es sie mit seiner Tochter - und deren Rolle nimmt Laure bald ein, nachdem sie den Selbstmord der Tochter beobachten mußte. Sie steigt in ein Flugzeug nach Amerika, lernt einen aufstrebenden Politiker kennen - und ist ihrer Vergangenheit, der Kriminalität und Verfolgung, endlich entflohen. So scheint es zumindest. Bis sie sieben Jahre später, an der Seite ihres inzwischen zum US-Botschafter gewordenen Mannes, nach Frankreich zurückkehrt. Ein Foto, das Boulevard-Fotograf Nicolas Bardo dort von ihr schießt, ruft nicht nur ihre ehemaligen Kollegen auf den Plan und bringt sie in Lebensgefahr. Es stößt auch Bardo selbst in einen immer wilderen Strudel von Intrigen, Gewalt, Erotik - und eiskalter weiblicher Strategie. Und er muß, wie der Zuschauer, bald lernen, daß nicht alles ist, wie es zu sein scheint...

Ja, hört sich reichlich kompliziert an. Wäre es im Film vielleicht auch, hieße der Regisseur nicht De Palma und verfügte er nicht über echte erzählerische Klasse. So aber erfährt der Zuschauer immer genau so viel, wie er wissen muß, um zu einem den Filmfiguren gleichberechtigten Teilnehmer des Geschehens zu werden. Wie sie kann er manchmal der Versuchung erliegen, zu glauben, er wäre komplett im Bilde und über alle Verflechtungen der Charaktere und Situationen informiert - nur um dann durch einen Storytwist wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt zu werden. Das gefällt, das läßt einen durchaus in die Story einsteigen. Und gespannt sein, wie das ganze wohl ausgehen wird.

Ein Meisterwerk ist FEMME FATALE dabei jedoch bei weitem nicht. Trotz aller Erotik, die Rebecca Romijn-Stamos als Laure wirklich gnadenlos ausstrahlt, fehlt es dem Film spürbar an Leidenschaft. Sinnbild dafür ist vielleicht die Leistung von Antonio Banderas: unaufgeregt, sehr zurückgenommen spielt er seinen Part als Fotograf Bardo. Zwar sehr routiniert und alles andere als aufdringlich - aber eben auch, ohne weiter groß in Erinnerung zu bleiben. Zu glatt und unerheblich ist FEMME FATALE, um wirklich zu beeindrucken. Das gilt für die Story, die man - zwar bislang meist straighter und auch schwächer erzählt - durchaus schon gesehen hat, und deren Endtwist mehr als enttäuschend ist (kaum zu glauben, daß solche "Kniffe" aus der Hochzeit der Cliffhanger immer noch Anwendung finden...). Das gilt aber auch für die Inszenierung, die zwar auf einige mehr als nur stylische Sequenzen verweisen kann (wie etwa die wundervolle Juwelenraub-Passage) - insgesamt jedoch nichts Neues, nur die bewährte De Palma-Formel bietet, samt einiger Gimmicks im Bereich Kamera und Montage, deren Sinn sich mir bisher nicht erschließt.

Das Fazit: FEMME FATALE ist solide Unterhaltung. Man bekommt einige Überraschungen geboten, wobei kaum eine davon länger im Gedächtnis bleiben wird. Zu den Highlights im Schaffen De Palmas gehört der Film nicht - aber auch nicht zu den großen Enttäuschungen. Wer kann, sollte dem Film eine (in beide Richtungen) vorurteilsfreie Chance geben: zwei Stunden lassen sich auch bedeutend schlechter totschlagen. Und Rebecca Romijn-Stamos ist ein echter Augenschmaus.

Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


16 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Intelligenter und spannender Thriller!, 1. Dezember 2004
Rezension bezieht sich auf: Femme Fatale (DVD)
Spannender Thriller, der im Wesentlichen nicht auf die übliche Action setzt, sondern durch eine intelligente Story, mit einem überraschenden Ende überzeugt. Der Film wurde von Brian de Palma mit viel Liebe umgesetzt. Das Risiko, die als Schauspielerin unbekannte Rebecca Romijn-Stamos in der Hauptrolle einzusetzen, hat sich gelohnt. Sie spielt die vielen Gesichter der Hauptdarstellerin sehr überzeugend. Als "Femme Fatale" ist sie auch noch sehr sexy und hübsch anzusehen.

Das Bonus-Material ist zwar nicht sehr üppig, die Interviews mit Brian de Palma und den Hauptdarstellern sind aber neben der üblichen Lobhudelei doch recht interessant. Leider ist das Bild nur guter Durchschnitt - es sind diverse Unschärfen feststellbar. Der Ton fällt nicht besonders auf, was aber am Film als solchem liegt. Die Sprachverständlichkeit ist gut.

Fazit: Den Film kann man immer wieder sehen und wird noch neue Details bemerken!

Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein

Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel: Eigene Rezension erstellen
 
 
Die neuesten Kundenrezensionen











Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen



Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 

Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:








Das bedeutet, jeder Titel/Artikel muss zu Sachgebiet 1 UND zu Sachgebiet 2 UND... gehören.

Ihr Kommentar