Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Ein sehenswerter Mastroianni/Fellini-Film, 22. Februar 2007
Marcello Mastroianni ist Snaporaz, ein Schürzenjäger par exellence. Auf einer Eisenbahnfahrt kann er seine Augen nicht von der gegenüber sitzenden Frau wenden. Mitten auf der Strecke hält der Zug und Snaporaz folgt der Frau hin zu einem Feministinnen-Kongress...
Damit beginnt ein bizarrer Männertraum, in dem Mastroianni durch die Szenen wandelt und die unterschiedlichsten Frauen kennenlernt. Sicherlich keine leichte Kost, jedoch ist das Spiel von Mastroianni als "Weiberheld" absolut sehenswert.
Wegen leichter Längen ziehe ich einen Stern ab.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Fellini am Höhepunkt seines Schaffens!, 15. Juli 2007
Um diesen Film zu beschreiben, sind einerseits tausend Wörter zu wenig und andererseits ein Wort zu viel. Ja, man muss sich eine eigene Meinung bilden, um dieses Ausnahmewerk zu bewerten. Wie gesagt könnte man hier Romane über die Bedeutungen jeder einzelnen Szene, ja jedes Gemäldes des Films schreiben, doch sehen muss man ihn mit eigenen Augen. Ich stimme der anderen Rezension auch zu, dass der Film "Längen" hat, doch diese sind Teil des Gesamtkunstwerkes. Fellini war Meister seines Fachs, wählte jeden Schauspieler einzeln aus und war sich der Wirkung jeder Szene bewusst. Gerade weil der Film anfangs in milderem Tempo bis hin zum Höhepunkt, zum Phantasiefeuerwerk surrealer Bilder, zusammengefasst in wohl einem der originellsten und kunstvollsten Werke seit Menschen Gedenken, führt, wird man zu Beginn noch von realen Szenarien erfasst, welche sich im Laufe der gut zweistündigen Irrfahrt durch das feminine Gedankenmeer der Erzählperson immer weiter in Traumsequenzen verstricken. Am Ende muss man fast über all diese grandiosen Einfälle schmunzeln, die das Ausnahmegenie uns hinterlassen hat.
Ein Jahrhundertwerk in wunderbarer Qualität und ungekürzt endlich auf DVD erhältlich - Für die Feunde der Kunst, des Humors und der Phantasie!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Smick-Smack, Smick-Smack!, 2. Juni 2009
Frauen. Diesen faszinierenden Geschöpfen ist auch der lüsterne Schürzenjäger Snaporaz (Marcello Mastroianni) verfallen. Gelockt von den wohlproportionierten Reizen einer Zugbekanntschaft folgt er dieser - ohne groß nachzudenken - wohin in seine ungestüme Männlichkeit führt. Getrieben von Erinnerungen und Begierden, beginnt eine Odyssee der ganz besonderen Art, die unseren Casanova in so manche prekäre Situation bugsiert. Ob es sich nun um eine Horde schriller Emanzen handelt, oder das nicht ganz freiwillige Stelldichein mit einer altersgeilen Dame in einem Gewächshaus: seinen kultverdächtigen Schlachtruf "Smick-Smack, Smick-Smack" auf den Lippen, schafft es Snaporaz immer wieder aus der Klemme. Der Meister der Träume und des surrealen Moments, Frederico Fellini, nimmt sich scheinbar spielend auch dieses alles andere als griffige Thema vor: Mannsein in Zeiten des Feminismus. Was andernorts in akademischer Trockenheit verhandelt wird, findet sich bei Fellini in überspitzter, ins Lächerliche gezogener Form wieder, so dass man des Öfteren an sich halten muss, um nicht laut loszulachen. Der unglaubliche starke, abgeklärte Marcello Mastroianni haucht dem smarten Macho Snaporaz auf so beeindruckende Weise Leben ein, dass man gepackt und gespannt mit ihm in die skurrilen Traumwelten Fellinis eintaucht.
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