Der ehemalige Frontmann von Marillion war dem voluminös-schwelgerischen Progrock seit jeher zugetan, und wenn es jemand vergleichbaren in der Filmindustrie gab, dann der italienische Star-Regisseur Federico Fellini. Auch dieser glänzte in seinen Werken mit opulenten Bildern und so widmet Fish seinem partner in mind die neue CD zu seinem 20-jährigen Jubiläum als Sänger. Wie von dem Schotten gewohnt, ist das Album in einem Breitwand-Sound produziert, der einen aber glücklicherweise nicht erschlägt, sondern im Gegenteil immer noch Transparenz und Tiefenschärfe erkennen lässt. Und seine Stimme ist besser denn je. Schon der Opener - ein stimmungsvolles, neun Minuten andauerndes Kunstwerk (3D") - setzt Zeichen. Hier werden keine Gitarrenriffs hingerotzt, sondern mit viel Liebe zum Detail Stimmungen aufgebaut - auch wenn`s mal wieder länger dauert, bis ein Stück vollendet ist. Das Konzeptalbum an sich ist zwar völlig aus der Mode, doch solange die musikalische Qualität wie bei diesem Album stimmt, lässt sich nichts daran aussetzen.