Aus der Amazon.de-Redaktion
Um den
Zauber zufälliger Begegnungen soll es in
Felix gehen. Aber so zufällig ist es gar nicht, dass gerade Felix, ein junger Mann wohnhaft in Dieppe, auf seiner spontanen Reise nach Marseille, eine Reihe von Menschen entdeckt, die ihn in ihr Herz schließen. Denn Felix ist so freundlich und offen, dass Widerstand ein Fehler wäre. Dabei hat er es alles andere als einfach, betrachtet man die Lebenssituation: Er lebt als Nordafrikaner in Frankreich, er ist schwul und Felix hat AIDS. Als er eines Tages noch seinen Job verliert, reagiert er entgegen möglicher Erwartungen nicht frustriert. Was er mit seiner Zeit jetzt anfangen will, weiß Felix noch nicht so recht, aber als er per -- wirklichem -- Zufall in der Wohnung seiner Mutter einen Brief seines ihm unbekannten Vaters entdeckt, ist klar, was er als nächstes machen möchte: Er will ihn kennen lernen.
Mit Felix legt das Regieteam Jacques Martineau und Olivier Ducastel ein Roadmovie vor, das den Kinobesucher mit einem Gefühl der Leichtigkeit des Lebens das Kino verlassen lässt. Das liegt nicht nur an der dem Roadmovie innewohnenden Reisebewegung und dem Kennenlernen reizvoller Städte- und Landschaftsaufnahmen, sondern vor allem an dem Einblick in die Lebensgeschichten, die die einzelnen Begegnungen von Felix erzählen und rechtfertigen können. Das weckt nicht nur Verständnis für seine Mitmenschen, sondern trägt auch zur Erweiterung des eigenen Horizonts bei. Wenig glaubhaft in Felix ist allerdings die Folgenlosigkeit in den Film eingefügter Themen wie Rassismus, Krankheit und Arbeitslosigkeit. Diese Leichtigkeit wird nicht abgenommen, der Rest überzeugt und beflügelt. --Eva Herrmann
Video Jakob Kurzinhalt
Felix und Daniel leben in Dieppe. Einer Reihe von Umständen ist es zu verdanken, daß Felix einen langgehegten Plan umsetzen kann: Er wird nach Marseille reisen, um seinen Vater zu treffen, den er nicht kennt. Aber Felix ist ein wenig schwärmerisch veranlagt und nimmt keine direkte Verbindung mit dem Zug, sondern zieht es vor einfach draufloszufahren. Dazu "leiht" er sich hier und da ein Auto oder reist per Anhalter. Der Zauber des Frühlings, die Landschaft und Begegnungen mit Menschen halten ihn auf. Aufgebrochen, um seinen wirklichen Vater kennenzulernen, baut er sich auf dieser Reise eine ideale Familie zusammen: einen kleinen Bruder, eine Großmutter, einen Cousin, eine Schwester...
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Felix, ein schwuler Franzose arabischer Herkunft, lebt mit seinem Freund in einem Städtchen im Norden Frankreichs. Als er, gerade arbeitslos geworden, zufällig auf die Adresse seines Papas stößt, den er noch nie gesehen hat, fasst er den Plan, diesen in Marseille aufzusuchen. Da er aber ein schwärmerischer Träumer ist, verzichtet Felix auf den Zug und wandert zu Fuß los, um per Anhalter in den Süden zu gelangen. Dabei macht er einige seltsame, komische aber auch bezaubernde Bekanntschaften und findet so auf dem Weg zum Vater eine ganze Familie.
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Mit großem stilistischen Können und brillanten Bildkompositionen inszenierten Olivier Ducastel und Jacques Martineau hier ein warmherziges Road Movie um einen homosexuellen, HIV-positiven Halb-Araber auf dessen unkonventioneller (Selbstfindungs-)Reise. Dabei greifen sie Themen wie Rassismus, AIDS und Arbeitslosigkeit mit so leichter Hand auf, dass die Geschichte zwar berührt aber dennoch nicht an Unbeschwertheit verliert. Trotzdem wird der mit dem Teddy-Award der Berlinale 2000 ausgezeichnete Film wohl nur ein Insidertip bleiben.
Blickpunkt: Film
Der HIV-positive Felix, Franzose arabischer Herkunft, verliert seinen Job und bricht nach Marseille auf, um seinen nie kennen gelernten Vater zu suchen. Warmherziges Road Movie, das ohne Klischees auskommt.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Frisches und witziges Roadmovie über einen Mann, der nach Marseille reist, um seinen Vater zu finden.
Kurzbeschreibung
Felix und Daniel leben in Dieppe. Einer Reihe von Umständen ist es zu verdanken, daß Felix einen langgehegten Plan umsetzen kann: Er wird nach Marseille reisen, um seinen Vater zu treffen, den er nicht kennt. Aber Felix ist ein wenig schwärmerisch veranlagt und nimmt keine direkte Verbindung mit dem Zug, sondern zieht es vor einfach draufloszufahren. Dazu "leiht" er sich hier und da ein Auto oder reist per Anhalter. Der Zauber des Frühlings, die Landschaft und Begegnungen mit Menschen halten ihn auf. Aufgebrochen, um seinen wirklichen Vater kennenzulernen, baut er sich auf dieser Reise eine ideale Familie zusammen: einen kleinen Bruder, eine Großmutter, einen Cousin, eine Schwester...