Felix Faber, der im ersten Band dieser 2 bändigen Reihe von Rainer M. Schroeder schon viele Bekanntschaften macht und Abenteuer erlebt (so befreundet er sich zum Beispiel während einer Gefangenschaft bei den Bergbanditen mit einem gleichaltrigem Chinesen, der später sein bester Freund wird und bei dessen Vater er auch Unterkunft finde) ist am Anfang dieses 2ten Buches bei seinen Verwandten in Deutschland, die ihn deutlich spüren lassen, dass sie ihn nicht mögen. Als er schließlich bei Erreichen seiner Volljährigkeit erfährt, dass seine Verwandten sein ganzes treuhänderisch zu verwaltendes Erbe, das einzige, was ihm von seinem Vater übrig blieb, ausgegeben haben, verläßt er kurzerhand das Haus. Er entschließt sich, den schon lange in ihm keimenden Wunsch, seine chinesischen Freunde wieder zu treffen, in die Tat um zu setzen. Schließlich findet er, mit Hilfe seines inzwischen verhaßten "Freundes", dem Opiumhändler Osborne,seine Freunde in einem Chinesenlager wieder, das bald nach Australien ausgeschifft werden soll, wieder. Er fährt mit ihnen und erlebt mit ihnen als Goldgräber auf den neu entdeckten Goldfeldern noch eine ganze Menge Abenteur in Ballarat/Australien. Mich hat dieses Buch ungemein fasziniert, allein schon wegen den vielen Informationen und Hintergründen, die man im Laufe des Buches erfährt. Die Geschichten, Abenteuer und vielen verschieden Handelsstränge zeichnen das Buch außerdem aus. Ein absolutes Muß für jeden, der informative Abenteuerbücher wie dieses schätzt und auch gerne weiterempfiehlt.