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Feldherren, Krieger und Strategen: Krieg in der Antike von Achill bis Attila [Kindle Edition]

Raimund Schulz
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Was waren das für Menschen, die sich jedes Jahr die Rüstung anlegten und dem Tod ins Auge sahen? Wie verliefen genau Schlachten in der Antike, und wie beeinflussten sie die große Politik? Der Autor revidiert uns vertraute Mythen: Nicht Sparta, sondern die Athener Demokratie war der aggressivste Staat der griechischen Welt. Marathon und Salamis waren keineswegs rauschende Siege, sondern glückliche Abwehrerfolge gegen einen nach wie vor überlegenen Gegner. Und Alexander gewann seine Schlachten nicht, weil er ein Genie war, sondern weil er die politischen Schwächen der Perser nutzte. Selbst das Christentum konnte sich am Ende der Antike der kriegerischen Realität nicht entziehen und erkannte im Sieg auf dem Schlachtfeld den Inbegriff des menschlichen Erfolgs auf Erden.

Klappentext

Was waren das für Menschen, die sich jedes Jahr die Rüstung anlegten und dem Tod ins Auge sahen? Wie verliefen genau Schlachten in der Antike, und wie beeinflussten sie die große Politik? Der Autor revidiert uns vertraute Mythen: Nicht Sparta, sondern die Athener Demokratie war der aggressivste Staat der griechischen Welt. Marathon und Salamis waren keineswegs rauschende Siege, sondern glückliche Abwehrerfolge gegen einen nach wie vor überlegenen Gegner. Und Alexander gewann seine Schlachten nicht, weil er ein Genie war, sondern weil er die politischen Schwächen der Perser nutzte. Selbst das Christentum konnte sich am Ende der Antike der kriegerischen Realität nicht entziehen und erkannte im Sieg auf dem Schlachtfeld den Inbegriff des menschlichen Erfolgs auf Erden.

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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Caliban TOP 500 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTER
Format:Kindle Edition|Verifizierter Kauf
Laut Vorwort stellt das Werk die wechselseitigen Beziehungen von Kriegs- und Gesellschaftsgeschichte im Anschluss an die angelsächsische Literatur in den Mittelpunkt der Überlegungen. Sofort kommt dem interessierten Leser das Werk von Keegan Die Kultur des Krieges in den Sinn. Gegenüber diesem liefert der Verf. eine erfreulich eigenständige Darstellung für den Zeitraum vom Griechenland Homers bis praktisch zum Untergang des römischen Reichs. Sofort springt ins Auge, dass sich das Werk auf dem neuesten Forschungsstand befindet. Dies zeigen etwa die gegenüber Keegan wesentlich differenzierteren Überlegungen zur Entstehung der Hopliten-Phalanx. Während sich bei dem Engländer noch die Vorstellung findet, dass die Griechen regelmäßig eine rasche Entscheidungsschlacht erzwingen wollten, um als Bürger wieder zu Ackerbau und sonstigen Verrichtungen zurückkehren zu können, verdeutlich Schulz hier den ganz grundsätzlich viel kriegerischen Charakter der griechischen Kultur. Vor allem im Rahmen der Abhandlung des attisch-delischen Seebundes wird beeindruckend deutlich, dass die Blütezeit Athens unter Perikles durch ständige Beutezüge der großen Flotte finanziert wurde. Weiß man das, leuchtet auch viel eher ein, warum Athen im Konflikt zwischen Korinth und Kerkyra nicht nachgeben konnte, sondern die Auseinandersetzung mit Sparta riskieren musste: Man hätte sonst die Dominanz in einem wesentlichen Teil des für Beutezüge bestimmten Meeresabschnitts zur Disposition gestellt und die eigene Lebensgrundlage gefährdet. Lesen Sie weiter... ›
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wunderbares Buch 23. Oktober 2012
Format:Gebundene Ausgabe
Ich habe schon einige Bücher des Verfassers mit großem Gewinn gelesen. Sein neues Buch über den Krieg in der Antike übertrifft alle Erwartungen. Er bietet keine trockene Schlachtenbeschreibungen, sondern erklärt, was Krieg in der Antike wirklich bedeutete. Vieles sehe ich nach der Lektüre in völlig neuem Licht. Absolut überzeugend erklärt der Verfasser, dass z.B. die Athener Demokratie nur auf der Basis einer aggressiven Kriegspolitik funktionierte, erst jetzt verstehe ich, warum Alexander seine Schlachten gegen die Perser gewann und was das Geheimnis der römischen Erfolge war. Auch eher dröge Themen wie Logistik und Heeresversorgung werden überaus spannend und auf der Höhe der Forschung behandelt. Eines der vielen Vorzüge des Buches ist schließlich, dass endlich einmal auch die Spätantike gebührend mit einbezogen wird. Das Kapitel über Christentum und den Krieg" ist das Beste zum Thema, das ich je gelesen habe. Schulz versteht es, komplizierteste Sachverhalte klar, einsichtig und spannend zu erklären. Ich habe selten so viel gelernt über die Antike und den Krieg im Allgemeinen: Ein wunderbares Buch. Unbedingt kaufen und weiterempfehlen!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Krieg und seine Entwicklung in der Antike. 28. Januar 2013
Format:Gebundene Ausgabe
Stimmt es, dass die archaischen Helden der Griechen gerne und oft vor ihre Reihen traten und im mannhaften Zweikampf gegen den herausragenden Krieger des Gegners bestehen wollten?

Warum war es unabdingbar notwendig aus den historischen Fakten der Kriegsführung heraus, Troja durch eine List einzunehmen?

Was hat es mit der „schiefen“ Schlachtreihe Alexander des Großen auf sich? Konnte dieser im Gefecht als „Manager der Schlacht“ überhaupt agieren? Waren die Perserkönige feige, wenn sie gut geschützt der Schlacht beiwohnten und bei drohender Konfrontation sicher aus dem Schlachtgeschehen geleitet wurden?

Griechische Helden des Kampfes, die in ihren Streitwagen wie im „Taxi“ zur Schlacht gefahren und, bei Bedarf, zum Ausruhen wieder abgeholt wurden. Elefanten, die Alexander dem Großen intensive Rätsel aufgaben und denen auch Rom im Angesicht Hannibals erst einmal ratlos gegenüber stand.

Spartaner bei den Thermophylen, warum nur 300, wieso wurden „Hilfskräfte“ entlassen und welche Rolle spielte die Machtpolitik bei diesem Krieg gegen die Perser?

Es hatte konkret Gründe, dass Athen bei Marathon ein Sieg gelang. Gründe, die nicht nur mit der Kriegsführung zu tun hatten, sondern auch mit einem geschickt gewählten Zeitpunkt.

Viele Fragen und Impulse sind es, denen Raimund Schulz in seiner detaillierten Betrachtung der antiken Kriegsführung und deren Entwicklung in seinem Buch nachgeht.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Bis in die Antike lässt sich diese rote Spur verfolgen. Der Althistoriker Raimund Schulz erzählt in seinem voluminösen, über 600 Seiten starken Buch eine Geschichte des Kriegs "von Achill bis Attila". Er widmet sich den großen Konflikten der hellenischen und römischen Epoche; von den Expansionskriegen der Perser, Athener und Spartaner, von dem legendären Feldzug Alexander des Großen, der bis an die Grenzen Indiens führte, und natürlich von dem effizienten Niederringen der Gegner Roms durch den militärisch versierten Stadtstaat, der bald die gesamte antike Welt beherrschen sollte.

Dabei hat Schulz aber nicht nur die "großen Schlachten" (Troja, Issos, Seeschlacht von Salamis) im Blick. Bereits in den Anfangskapiteln weist er darauf hin, dass eben gerade nicht sie das Bild des antiken Kriegs ausmachten, sondern meist nur kleine Kampfverbände, eingeschworene Truppen aus 50-100 Mann, die auf der Suche nach Beute umherzogen - organisierte Räuberbanden, könnte man mit böser Zunge behaupten. Der Krieg war eben immer auch ein Handwerk, von dem viele Menschen - nicht nur die Soldaten - lebten; er war nicht nur ein Verheerer, sondern auch ein Ernährer.

Das Hauptaugenmerk des Autors liegt aber freilich auf den "großen" Konflikten der antiken Ära. Er beschreibt umfassend die Bedingungen, unter denen der Aufstieg von Makedonien, Karthago und Rom stattfinden konnte, und wie eng dies mit dem kriegerischen Potential dieser Mächte verbunden war.
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