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Das Feld der Ehre - Passchendaele


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Produktinformation

  • Darsteller: Paul Gross, Michael Greyeyes, James Kot, Jesse Frechette, Rainer Kahl
  • Regisseur(e): Paul Gross
  • Format: Dolby, DTS, PAL
  • Sprache: Deutsch (DTS), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Ascot Elite Home Entertainment
  • Erscheinungstermin: 24. Juni 2010
  • Produktionsjahr: 2008
  • Spieldauer: 110 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (27 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B003H6DBS2
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 12.487 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

Mit Das Feld der Ehre – Passchendaele ist Regisseur Paul Gross ein wahres Leinwand-Meisterwerk gelungen. Gespickt mit viel Realismus, großen Gefühlen und starken Bildern wird die packende Geschichte eines kanadischen Infanteristen in den Wirren des Ersten Weltkriegs geschildert.

Der preisgekrönte Kriegsfilm Das Feld der Ehre – Passchendaele ist die bisher teuerste kanadische Filmproduktion und ein Tribut an die Soldaten, die bei der Schlacht von Passchendaele an vorderster Front kämpften und starben. Die Erlebnisse des eigenen Großvaters dienten Drehbuchautor, Regisseur und Hauptdarsteller Paul Gross als historische Vorlage.
Im Mittelpunkt der Ereignisse steht die 1. kanadische Infanteriedivision, die als Teil des kanadischen Expeditionskorps Ende Oktober 1917 den Befehl bekommt, die bereits schwer angeschlagenen australischen und neuseeländischen Verbände zu ersetzen und das Dorf Passchendaele im belgischen Flandern zu erobern. Die Alliierten hatten zu diesem Zeitpunkt schon mehr als 10.000 Soldaten vor Passchendaele verloren. Der Angriff wurde mit gnadenloser Härte geführt, die Kanadier bezahlten einen hohen Blutzoll und ihre Offensive forderte weitere 5.000 Tote. Nach 16 Tagen Kampf wurde die Schlacht vom britischen Oberkommando eingestellt – aufgrund der großen Verluste! Sergeant Michael Dunne (Paul Gross) hat die ganze Hölle des Stellungskrieges an der Westfront durchlitten: Kälte, Schlamm, Nässe und Todesangst waren seine ständigen Begleiter im Gefecht. Schwer verletzt wird er nach einem besonders harten Angriff zur Genesung zurück ins kanadische Calgary geschickt. Doch der Friede währt für Dunne nicht lange. Als David (Joe Dinicol) der asthmakranke Bruder seiner großen Liebe, sich mit einem Trick zum Fronteinsatz meldet, kehrt auch er in die Schützengräben zurück. Er will den Jungen unter allen Umständen heil wieder nach Hause bringen. Zurück in Europa geraten beide in der Nähe des Dörfchens Passchendaele in eine der blutigsten Schlachten des Ersten Weltkriegs. Im Verlauf der Offensive gerät David in die Hände der deutschen Verteidiger – der Krieg fordert gnadenlos seine Opfer …

VideoMarkt

Kanada zur Zeit des Ersten Weltkriegs. Michael Dunne hat in den vordersten Schützengräben gekämpft und kehrt nun hoch dekoriert, tief traumatisiert und teilversehrt in die heimische Kleinstadt zurück, wo Dave, der asthmatische kleine Bruder seiner Verlobten Sarah, es gar nicht abwarten kann, seinem Beispiel zu folgen. Als es Dave mit einem Trick gelingt, seiner Krankheit zum Trotz eingezogen zu werden, und Sarah ihm darüber Vorwürfe macht, geht Michael ein zweites mal an die Front, diesmal, um seinen Schwager in spe vor dem Heldentod zu bewahren.

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Christian Mewes am 28. September 2010
Format: DVD
Da zu diesem Film etliche Rezensionen vorliegen, gehe ich hier nicht mehr auf Details ein. Hier geht es um eine kleine kitschige Liebesgeschichte deren Nieveau im Bereich Groschenhefte bleibt. Dererlei Filme gibt es unzählige. Im Grunde ist das Weltkriegszenario austauschbar und "Passchendaele" ist nur ein Verkaufsaufhänger! Wer eine bessere Liebesgeschichte sehen möchte, ist mit dem spannenderen, allerdings vor historischen Fehlern strotzende "Flyboys" besser beraten. Wer einen guten neueren Film der auch historisch korrekter ist sehen möchte, sollte sich "The Lost Battalion" besorgen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Running Monk am 18. Dezember 2011
Format: Blu-ray
Der Film:
Zunächst einmal: in gewisser Weise macht die Werbung durchaus eine "Mogelpackung" aus dem Streifen. Die dem Film namensgebende Schlacht von Passchendaele im Rahmen der 3. Ypernschlacht 1917 spielt tatsächlich eine untergeordnete Rolle. Im Prinzip handelt es sich um eine Darstellung Kanadas im Ersten Weltkrieg. Der Schwerpunkt liegt tatsächlich in der sogenannten Heimatfront. Hier werden zahlreiche Facetten der damaligen Zeit dargestellt - Kriegspropaganda und Freiwilligenrekrutierung, mit der der Frontheimkehrer und Hauptdarsteller Seargant Dunne beschäftigt ist, der zu Beginn des Filmes spektakulär durch die Druckwelle einer Explosion durch die Luft fliegt. Für diejenigen, die sich an diesen Punkt stören: in zeitgenössischen Dokumenten wird dies eben genau so umschrieben, und im Gegensatz zu einem eleganten Hechtsprung à la Bruce Willis fliegen Menschen eben unkontrolliert durch die Luft.

Der, man muss schon fast sagen, kanadische Heimatfilm versucht leider, zu viel des Guten einzupacken, um ja alles zu verarbeiten. In diesem Zusammenhang gefiel die Darstellung des Hasses und des Mißtrauens gegenüber den Kanadiern deutscher Abstammung, die bis zur Schändung der Grabsteine mit deutschen Namen führte.

Die Schlacht um Passchendaele schließlich wird halbwegs glaubhaft dargestellt, wenn auch der Schluß des Filmes etwas Schmonzettenhaft rüberkommt. Verwundert reibt man sich allerdings die Augen, wenn die Deutschen beim "Sturmangriff" langsam und vorsichtig herüberschleichen und regelrecht darauf warten, abgeschossen zu werden.
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26 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Mad Fränk am 9. September 2011
Format: DVD
Ich muss sagen, dass es einen annervt, wenn man ständig in Deutschland auf Filme trifft, die die bösen Deutschen immer und immer wieder nur in einer Spur darstellen. Ich glaube kaum, dass im Krieg, wenn es um Sein oder Nichtsein geht, keiner gerade viel Menschlichkeit zeigt. Das gilt für alle Seiten!
Und irgendwo werden die Deutschen ja wohl kaum so schlecht gekämpft haben und übermäßig Leute verloren wie immer so fein dargestellt, wenn sie sich über Jahre hinweg stets einer Übermacht erwehren konnten, das teilweise mit Efolgen. Das wird natürlich immer schön ausgebendet, um ja nicht so was wie Selbstbewußtsein aufkommen zu lassen. Davon impft man aber anderen Nationen inzwischen zuviel ein, die dann sich wieder schön blöd und blind verarschen und verheizen lassen von igendwelchen politischen Verbrechern. Im Film wie auch in anderen Produktionen werden unsere Großväter und Urgroßväter ständig nur als Mörderbande hingestellt. Mein Opa war ein guter Mensch und wollte sicherlich in keinen Krieg!!! Das ist einfach irgendwann zuviel, evtl sollte man mal einen Film drehen, der auch den realen deutschen Soldaten und sein Leid zeigt, wie und wo er gekämpft hat, unabhängig welchem System er dienen musste. Ich frage mich manchmal doch sehr, ob diejenigen, die heute so große Klugscheißer sind, damals nicht am meisten mitgejubelt hätten. Nicht der einfache Landser war das Übel.
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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von James T. Kirk am 12. August 2010
Format: DVD
'Das Feld der Ehre' ist ein erschütterndes Drama, das überwiegend in Kanada und am Ende dann in den Schützengräben des Ersten Weltkrieges spielt. Es schildert die Erlebnisse des Michael Dunne, der schwer verwundet und noch schwerer traumatisiert aus Europa in seine Heimat zurück kommt.

Noch im Krankenhaus verliebt er sich in die Krankenschwester Sarah. Diese ist allerdings deutsch-stämmig und deren Vater hat an der Seite der Deutschen gegen die kanadischen Battalione gekämpft. Als dann ihr jüngerer Bruder - quasi um die Familienehre wieder herzustellen - in den Krieg zieht, folgt im Michael aus Liebe zu Sarah ...

Der Film geht unheimlich unter die Haut - und dabei auch die Szenen, die eigentlich nicht im Krieg spielen. Aber hier kann man sehen, dass es dem Regisseur, Darsteller, Co-Produzenten Paul Gross nicht auf Effekthascherei ankommt sondern er ein durchweg stimmiges Drama inszenieren wollte. Und das ist ihm auch gelungen.

Was moderne Kriegsfilme (egal wo sie spielen, ausmacht) ist immer eine riesige Portion Action. Diese wird hier nur sehr dosiert eingesetzt. Vielmehr gewinnt der Zuschauer einen Eindruck, wie es auf den Schlachtfeldern in Flandern zugegangen ist. Das macht den Film aus.

Alle Schauspieler liefern sehr gute Leistungen ab. Allerdings - es ist ja schließlich ein Drama - kommt es nicht zum Happy End, was ich persönlich sehr schade finde, da ich die Person des Michael Dunne über die gesamte Laufzeit des Filmes sehr geschätzt habe.

Der Schluss des Filmes ist mir dann aber doch etwas zu heroisch geraten (vielleicht kann man das auch anders ausdrücken).
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