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"Feindbild" Lehrer. Ein Beruf in Irritation
 
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"Feindbild" Lehrer. Ein Beruf in Irritation [Gebundene Ausgabe]

Erwin Wabnegger
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 296 Seiten
  • Verlag: EDITION VA bENE (2003)
  • ISBN-10: 3851671376
  • ISBN-13: 978-3851671377
  • Größe und/oder Gewicht: 20,4 x 13,2 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 2.426.835 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Es gibt heute wohl kaum einen Beruf, dessen Kompetenzbereiche dermaßen in Frage gestellt werden, wie der des Lehrers. Von allen Seiten prinzipieller Kritik ausgesetzt und mit einer Fülle von Aufgaben zugeschüttet, sind Lehrer de facto Getriebene, die mit ihren Selbstzweifeln gänzlich unbehaust auf weiter Flur stehen. Ihre Vorschläge und Anliegen verhallen ungehört.
Erwin Wabnegger demonstriert, wie es um den Lehrberuf in Wirklichkeit bestellt ist und wie sehr sich Schule schon gewandelt hat. Der Autor entwickelt mit seiner Analyse ein treffliches Panorama des Berufs und wirft einen Blick hinter die Fassade. Dabei gelingt es ihm, seine Erkenntnisse und Einsichten für den Leser nachvollziehbar zu machen und diesem neue Perspektiven für die spezielle Problematik zu eröffnen. "Feindbild" Lehrer bietet Diskussionssprengstoff für die kritische Öffentlichkeit, welcher der Abwärtstrend an unseren Schulen schon längst Sorge bereitet.
Obwohl an der Schule herumgebastelt und herumgedoktert wird, was das Zeug hält, lassen die Resultate mehr als zu wünschen übrig. Allen Reformbestrebungen zum Trotz steigt die Zahl überforderter Lehrer, Schüler und Eltern dramatisch.
Eine Blitzidee jagt die andere: Noten für Lehrer, legale Schummelzettel, sogenannte Zwei-Phasen-Schularbeiten, welche den Schülern ein nachträgliches Korrigieren ermöglichen sollen, wie die Abschaffung der Reifeprüfung sind die thematischen Highlights der jüngsten bildungspolitischen Diskussionen hierzulande. Als ob man damit die tatsächlichen Probleme kaschieren wollte.
"Feindbild" Lehrer nennt sie beim Namen.
Gelingt die Umsetzung unausgegorener Reformvorhaben nicht, läßt sich - wie seit jeher - den Lehrern der Schwarze Peter zuschieben. Das "Feindbild" Lehrer trägt in jedem Fall die Verantwortung.

Über den Autor

Prof. Dr. Erwin Wabnegger, Jahrgang 1952, ist seit 23 Jahren Gymnasiallehrer. Er unterrichtet die Fächer Psychologie, Philosophie und Deutsch. Zahlreiche Veröffentlichungen zu Fragen der Schule in Zeitungen und Zeitschriften. Buchveröffentlichung zur Vormärzliteratur.
Als ehemaliger Schulpolitiker jahrelang in verschiedenen Gremien der Standesvertretung aktiv, kennt er den Schulbetrieb in- und auswendig.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Treffender geht`s nicht 30. Juli 2003
Von Ein Kunde
Hoffentlich lesen dieses Buch auch zuständige Politiker. Besser, ehrlicher und wahrheitsgetreuer kann man den heutigen Schulalltag nicht beschreiben. Ich war 33 Jahre Pflichtschullehrer, 20 davon als Direktor( ich weiß also wovon ich rede) und war es gerne. Aber was man jetzt mit uns und den Kindern aufführt, reicht mir. Habe jetzt die Schnauze voll und bin in Pension. Wenn sich nicht bald etwas an diesem System (falls es so etwas überhaupt noch ist)ändert,sehe ich für die Schule und für die Wirtschaft in Österreich dunkelschwarz. Herzlichen Dank dem Autor, der mir und vielen meiner Kollegen aus der Seele geschrieben hat.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Endlich eine klare Darstellung des Problems des heutigen Schulwesens, das auch die Lehrer nicht in Schutz nimmt. Es wird aufzeigt, dass das Hauptproblem im derzeitigen gesellschaftlichen Umfeld liegt, dass die Lehrer (aber auch die Eltern - persoenlicher Kommentar) im Regen stehen laesst. Interessant auch die Autobiographie des Authors, seine Erfahrungen in der Politik und seine Lernfähigkeit. Das Buch ist zwar spezifisch auf das österreichische Schulwesen gerichtet, ich kann mir aber vorstellen, dass die grundlegenden Aussagen auch in anderen Ländern gültig sind. Dem Author ist weiters auch zu seinem Mut zu gratulieren, manche Dinge offen anzusprechen (oder ist er schon in Frühpension?). Ein Punkt Abzug, da man speziell von einem Deutschlehrer schon einen etwas strafferen und übersichlicheren Aufbau erwarten kann, es wird auch viel hin- und hergesprungen. Auch werden manche Themen mehrmals behandelt, aber das ist er offensichlich von seinen Stundenwiederholungen gewohnt ;-)
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