In weniger als einer Minute können Sie mit dem Lesen von Feindbild Islam auf Ihrem Kindle beginnen. Sie haben noch keinen Kindle? Hier kaufen.

An Ihren Kindle oder ein anderes Gerät senden

 
 
 

Kostenlos testen

Jetzt kostenlos reinlesen

An Ihren Kindle oder ein anderes Gerät senden

Lesen Sie Bücher auf Ihrem Computer oder auf anderen Mobilgeräten mit unseren GRATIS Kindle Lese-Apps.
Feindbild Islam: Thesen gegen den Hass: Zehn Thesen gegen den Hass
 
 

Feindbild Islam: Thesen gegen den Hass: Zehn Thesen gegen den Hass [Kindle Edition]

Jürgen Todenhöfer
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)

Kindle-Preis: EUR 1,99 Inkl. MwSt. und kostenloser drahtloser Lieferung über Amazon Whispernet

Weitere Ausgaben

Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Kindle Edition EUR 1,99  
Broschiert EUR 4,99  
Sie sind die Jury: Stimmen Sie bei Entdeckt! Der Amazon Autoren-Preis für Ihre Favoriten.


Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch


Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Todenhöfer öffnet mit seinen Thesen einen anderen Blickwinkel auf den 'Kampf gegegn den Terrorismus' und die muslimische Welt - in der aktuellen Debatte um Islam und Isamlismus ein Gewinn." (Westdeutsche Allgemeine )

Kurzbeschreibung

Nach dem Untergang der Sowjetunion brauchte der Westen ein neues Feindbild. Osama Bin Laden lieferte es. 9/11 gab George W. Bush die Gelegenheit zu zwei Kriegen, die für alle Beteiligten desaströs ausgingen. “Feindbild Islam – Thesen gegen den Hass“ schildert prägnant und packend das Verhältnis der westlichen zur muslimischen Welt. Es zeigt die Ignoranz und Gefährlichkeit unserer Politik gegenüber dem Orient. Jürgen Todehöfer zieht die Bilanz von 50 Jahren Reisen in die muslimische Welt und zehn Jahren falscher Antworten auf die Herausforderung 9/11.


Produktinformation


Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Vorgeschlagene Tags zu ähnlichen Produkten

 (Was ist das?)
Setzen Sie den ersten relevanten Tag hinzu (ein Schlüsselwort, das mit diesem Produkt in engem Zusammenhang steht).
 
(2)

 

 

Kundenrezensionen

11 Rezensionen
5 Sterne:
 (7)
4 Sterne:
 (2)
3 Sterne:    (0)
2 Sterne:    (0)
1 Sterne:
 (2)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
4.1 von 5 Sternen (11 Kundenrezensionen)
 
 
 
 
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel:
Die hilfreichsten Kundenrezensionen

162 von 164 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Feindbild Westen, 12. Februar 2012
Mit Jürgen Todenhöfers "Feindbild Islam - zehn Thesen gegen den Hass" geht die seit Jahren geführte Debatte um das Verhältnis der westlichen zur islamischen Welt in eine neue Runde. Das 64seitige Buch hat viel Beifall erhalten, so beispielsweise auch in Form einer überraschend unkritischen Rezension auf der Website des Humanistischen Pressedienstes. Dabei hält vieles, was Todenhöfer schreibt, einer genaueren Überprüfung nicht stand. Es verwundert, dass vielen Rezensenten die zahlreichen Sachfehler der kurzen Schrift offensichtlich entgangen sind. Ich spreche hierbei nicht von Dingen, über die man durchaus unterschiedliche Ansichten haben darf, sondern ich rede von Dingen, die faktisch und überprüfbar einfach Falschaussagen darstellen. Der antiwestlichen Einstellung des Autors mag man kritisch gegenüberstehen oder eben auch nicht, die sich ständig wiederholenden Fehlinformationen hingegen sind einfach nur ärgerlich und diskreditieren die Schrift als ganzes.

Bei seinem Versuch, negative Klischees zu widerlegen, schafft Jürgen Todenhöfer positive Klischees. In paternalistisch-wohlmeinendem Tonfall werden Muslime immer wieder pauschal mit den Attributen "gastfreundlich", "herzlich" und "liebenswert" belegt. Die Wirklichkeit dürfte dann wohl doch etwas differenzierter sein. Todenhöfer möchte offenbar Zerrbildern nicht etwa die Wahrheit, sondern andere Zerrbilder entgegenhalten.

Todenhöfers erste These lautet, der Westen sei viel gewalttätiger als die muslimische Welt. Die These wird durch eine Aufzählung diverser Gewalttaten des Westens, begangen zu verschiedenen Zeiten und von verschiedenen Akteuren, untermauert. Zwar belegt Todenhöfer seine Aussagen nicht sehr oft mit Quellenangaben, dennoch gibt es keinen Grund, die von ihm an dieser Stelle genannten Verbrechen anzuzweifeln (wenn man von einem sehr unkritischen Umgang mit den umstrittenen Ergebnissen der Lancet-Studie über die Anzahl der im Irak getöteten Menschen einmal absieht). Es ist daher auch nicht die Position Todenhöfers, dass der Westen in seiner Geschichte oft gewalttätig aufgetreten sei, die den informierten Leser befremdet, es ist vielmehr seine Verharmlosung und Relativierung der nichtwestlichen Gewalt. "Nicht ein einziges Mal in den letzten zweihundert Jahren hat ein muslimisches Land ein westliches Land angegriffen", schreibt Todenhöfer. Nun hängt der Wahrheitsgehalt dieser Aussage davon ab, was man als westliches Land" alles gelten lässt. Zählt man auch Israel als westliches Land (was man normalerweise tut), so ist Todenhöfers Behauptung angesichts der zahlreichen Angriffe der arabischen Nachbarländer eindeutig falsch. Und es sollte auch daran erinnert werden, dass dem Eintritt des Osmanischen Reiches in den Ersten Weltkrieg ein türkischer Angriff auf russische Schwarzmeerhäfen (ohne Kriegserklärung) vorausging. Letztlich aber sind Todenhöfers "zweihundert Jahre" natürlich auch eine Zeitspanne, in denen der Westen militärisch und machtpolitisch stark, die islamische Welt hingegen ohnmächtig war. Es wäre also an dieser Stelle daher eher auf das Unvermögen und nicht auf den Unwillen zur Aggression zu verweisen. Blickt man hingegen auf eine Epoche, in der Orient und Okzident einander auf Augenhöhe begegnen konnten (oder die islamische Welt gar militärische Überlegenheit genoss), dann erscheinen die Unterschiede im Hinblick auf aggressiv-expansives Verhalten sehr gering.

Es ist diese selektive Wahrnehmung Todenhöfers, die sich durch seine ganze Schrift zieht. Was in sein Weltbild passt, führt er als Beleg an, was nicht passt, lässt er weg. Er thematisiert die Kolonialpolitik des Westens, aber keineswegs die ebenfalls brutale Kolonialisierung Ostafrikas durch die Araber, die nur aufgrund der Unzulänglichkeit der Mittel keinen noch größeren Umfang angenommen hat. Auch gewinnt man den Eindruck, dass ihm das Ausmaß des arabischen Sklavenhandels unbekannt zu sein scheint. Dieser bewegte sich in ähnlichen Dimensionen wie der der westlichen Welt, wenn auch über einen deutlich längeren Zeitraum hinweg. Kolonialpolitik ist sicherlich verdammenswert, aber das Verdammen möge bitte doch mit korrekten und seriösen Argumenten geschehen: Die Alphabetisierungsquote Algeriens, die laut Todenhöfer vor der Kolonialisierung 40% betragen haben soll und danach nur noch 20%, ist ein Einzelbeispiel, dem natürlich bei anderen kolonialisierten Ländern eine gegenteilige Entwicklung gegenübersteht, die Todenhöfer - wieder einmal - verschweigt. Die Kolonialzeit war oft blutig, aber ein von Todenhöfer suggeriertes Goldenes Zeitalter der arabischen Welt hatte es zuvor eben auch nicht gegeben. Die einheimischen Unterdrücker und Ausbeuter waren im Zuge der Kolonialisierung lediglich durch fremde Unterdrücker und Ausbeuter ausgetauscht worden, die manchmal brutaler, manchmal aber auch ein wenig menschlicher auftraten als ihre Vorgänger.

Kein Satz jedoch bringt die realitätsfernen Vorstellungen des Autors deutlicher zur Geltung als dieser hier: "Anders als bei uns gibt es in der muslimischen Welt das Phänomen 'Fremdenfeindlichkeit' überhaupt nicht." Ist Jürgen Todenhöfer, diesem "Kenner der arabischen Welt", etwa wirklich der offene Rassismus, der beispielsweise indischen Gastarbeitern in den Vereinigten Arabischen Emiraten entgegenschlägt und von dem immer wieder bericht wird, völlig unbekannt? Weiß er nichts von dem Progrom an der jüdischen Bevölkerung Bagdads im Jahr 1941? Hat er noch nie etwas von den türkischen Massakern an den Armeniern in den 1890ern und während des Ersten Weltkrieges gehört? Hat er keine Kenntnis davon, dass nicht wenige muslimische Familien erhebliche Vorbehalte gegen einen "fremden" Schwiegersohn haben? Dass in den entlegenen Gebieten der islamischen Welt bereits der Angehörige eines anderen Stammes als "Fremder" gilt (obwohl sprachlich und kulturell eng verwandt), zu dem man deutliche Distanz wahrt? Bekanntlich gibt es rechtsextreme türkische Organisationen und Parteien. Wogegen wenden die sich wohl, wenn nicht gegen Fremde? Die gesamte muslimische Welt ist voller ethnischer und religiöser Konflikte. Die Rechte von Minderheiten sind stark eingeschränkt. Neun der zehn Länder, in denen Christen der größten Verfolgung ausgesetzt sind, sind islamische Länder. Auch was die Verbreitung des Antisemitismus angeht, sind die islamischen Länder Spitzenreiter. Ich wiederhole: An keiner anderen Stelle wird die selektive Wahrnehmung Todenhöfers deutlicher als an dieser.

Phasen der Toleranz im Islam, die es natürlich gegeben hat, werden den blutigsten Kapiteln der christlichen Geschichte gegenübergestellt. Das würde natürlich andersherum genauso funktionieren. Das Christentum sieht sicherlich schlecht aus, wenn man die Kreuzzüge und spanischen Judenvertreibungen mit den Taten Saladins und dem maurischen Andalusien vergleicht, wie Todenhöfer das tut. Die Eroberungskriege des Islam hingegen, die andersgläubige Gebiete unter seine Herrschaft brachten (noch zum Zeitpunkt des ersten Kreuzzuges war die Bevölkerung Ägyptens und Syriens mehrheitlich christlich) und die zahlreich historisch belegten Benachteiligungen von Christen und Juden hätten, als Beispiele herangezogen, eine ganz andere Art von Vergleich erlaubt. Wieder einmal schaltet Todenhöfer seine Fähigkeit zum kritisch-analytischen Denken bewusst aus, wenn er sich seinem Lieblingsthema zuwendet.

Vollends ins Unseriöse gleitet das Buch schließlich ab, als Todenhöfer sich der systematischen Verharmlosung von Diktaturen widmet. Die Anzahl von Synagogen und Kirchen im Iran dient ihm als Beleg dafür, dass die Lage der Juden und Christen dort so schlimm wohl nicht sein könne. Dabei hätte das deutsche Kaiserreich ihm als Beispiel dafür dienen können, dass die bloße Anzahl von Synagogen noch keine Aussage darüber zulässt, wie weit verbreitet Antisemitismus in Gesellschaft und staatlichen Organen ist. Todenhöfer schwärmt von der Existenz jüdischer Kindergärten und Schulen im Iran, weiß aber offenbar nicht, dass die letzte jüdische Zeitung in diesem Land in den 90er Jahren verboten wurde. Auch scheint ihn Präsident Ahmadinedschads Holocaustleugnerkonferenz aus dem Jahr 2006, an der Islamisten und Rechtsextremisten aus 30 Staaten teilnahmen (Horst Mahlers Beteiligung wurde durch die deutschen Behörden verhindert), nicht weiter zu stören. Ahmadinedschad selbst wird zwar von Todenhöfer negativ beurteilt, jedoch auch verharmlost: "Doch dieser politische Antizionismus ist nicht gleichbedeutend mit Judenhass und Antisemitismus." Was Antisemitismus ist, bestimmt Todenhöfer. Und er glaubt auch zu wissen: "Die Behandlung der Palästinenser entspricht nicht der sittlichen Größe und Einzigartigkeit des jüdischen Volkes".

Auch den Christen geht es, wenn man Todenhöfer Glauben schenkt, im Iran doch eigentlich recht gut. In seiner wissenschaftlichen Schrift "Der islamistische Totalitarismus" (herausgegeben von der European Foundation of Democracy) entwirft der Politologe Wahied Wahdat-Hagh ein gänzlich anderes Bild von der Situation religiöser Minderheiten im Iran: Er berichtet von durch Religionswächter organisierten Bibelverbrennungen (die Bibel darf im Iran nicht veröffentlicht werden) und der Verhaftung von Menschen, die zum Christentum übergetreten sind. Es existiert ein Verbot für Predigten... Lesen Sie weiter... ›
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Antiwestliche Propaganda, 12. Februar 2012
Dieses Pamphlet ist das Papier nicht Wert auf dem es gedruckt ist. Im Grunde genommen ist es eine Zusammenfassung Todenhöfers kruder, unreflektierter und einseitiger Weltanschauung. Der Autor nimmt die schlimmsten Beispiele der abendländischen Geschichte und vergleicht sie mit den glorreichsten Zeiten die es in wenigen islamischen Ländern mal gegeben hat. Er verallgemeinert in einem fort, mal über die Juden, mal über die Christen, mal über den Kolonialimus und die Sklaverei, sieht aber bei allem nur die eine Seite, die er sehen will. Es gibt in diesem Buch keinerlei kritische Auseinandersetzung mit der Thematik, sondern nur einseitige, durchschaubare Propaganda. Wer nicht im vorhinein schon die Meinung des Autors hat und weniger naiv ist, als ein 5jähriger, der wird an diesem Buch keine Freude haben, so platt ist alles was darinsteht.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


15 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen der Mann hat recht, 24. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Feindbild Islam: Thesen gegen den Hass: Zehn Thesen gegen den Hass (Kindle Edition)
Ich bin gezwungen hier eine Gegendarstellung zu schreiben. Die andere Rezension ist sowas von hanebüchend dumm.
Ich hab länger in islamischen Ländern gelebt und was Todenhöfer schreibt ist richtig.Ich sage immer, was die Menschlichkeit betrifft sind diese Länder uns voraus. Ich wurde überall freundlich empfangen auch die Kinder sind viel offener und freundlicher als bei uns.
Niemand bedauert die islamischen Terrorakte mehr als die Moslems.Christen und Moslem respektieren sich gegenseitig zB ist keine 400 Meter von der Geburtskirche Jesu eine Moschee. Das gleiche in Syrien Moschee neben Kirche.
Viele Leute machen den Fehler alle Unzulänglichkeiten in arabischen Ländern dem Islam in die Schuhe zu schieben, das macht man ja bei uns auch nicht, alles dem Christentum anzulasten.
Die Gruppe der radikalen Moslems ist im Verhältnis zu der Anzahl der Moslems insgesamt verschwindend gering.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein

Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel: Eigene Rezension erstellen
 
 
Die neuesten Kundenrezensionen









Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen



Beliebte Markierungen

 (Was ist das?)
&quote;
Nach Angaben der europäischen Polizeibehörde »Europol« gab es 2010 in den Ländern der Europäischen Union 249 Terroranschläge. Davon gingen lediglich drei auf »islamistische« Attentäter zurück. Nicht 200, nicht 240  drei! &quote;
Markiert von 5 Kindle-Nutzern
&quote;
Im Iran gibt es 100 Synagogen, 18 sind in Teheran aktiv. Rund 1500 jüdische Kinder besuchen jüdische Schulen. Allein vier befinden sich in Teheran. Daneben gibt es jüdische Kindergärten, sechs koschere Metzger, drei koschere Restaurants, eine jüdische Bibliothek, jüdische Publikationen und ein großes und berühmtes jüdisches Krankenhaus, dem sogar Mahmud Ahmadinedschad Geld spendete. &quote;
Markiert von 3 Kindle-Nutzern
&quote;
die Frage zu stellen, ob George W. Bush und Tony Blair wegen ihres auf Lügen gebauten Irakkriegs nicht auch vor ein internationales Strafgericht gestellt werden müssten? Gilt das Völkerrecht nur für Nichtwestler? &quote;
Markiert von 3 Kindle-Nutzern

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:




Das bedeutet, jeder Titel/Artikel muss zu Sachgebiet 1 UND zu Sachgebiet 2 UND... gehören.