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Feindberührung: Kriminalroman Broschiert – 23. Mai 2011

15 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Broschiert: 384 Seiten
  • Verlag: Albrecht Knaus Verlag (23. Mai 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3813504107
  • ISBN-13: 978-3813504101
  • Größe und/oder Gewicht: 13,5 x 4 x 21,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 236.068 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

„Den hochehrenwerten Professionalismus, den Neu-Schriftsteller Weber in ‚Feindberührung' beschreibt, unterwandert ganz wunderbar die im TV verbreiteten Bilder einsamer Polizeiwölfe, die an dem Elend der Welt und den korrupten Polizeiapparaten zu zerbrechen drohen.” (Spiegel online)

„Der Roman ist meilenweit vom üblichen Grimmigedödel der witzischen und belanglosen Sorte entfernt, er ist ein Kriminalroman im besten Sinne.” (Thomas Wörtche, www.culturmag.de)

„Gregor Webers Krimi verlockt zur atemlos zügigen Lektüre. (...) Im Kern ist Gregor Weber eine erstaunlich einfühlsame, eindringliche Gesellschaftsanalyse in Krimiform gelungen.” (NDR Kultur "Buchtipps")

„Weber inszeniert seinen gut recherchierten Soldaten-Krimi mit erzählerischem Geschick, arbeitet mit raffinierten Rückblenden und hält die Spannung bis zuletzt auf hohem Niveau. Es gelingt ihm aus dem Stand ein beachtliches Debüt.“ (Saarbrücker Zeitung)

„Hier kann jemand mit Sprache umgehen, und es ist jemand, der weiß, dass Sprache mit Sprechen zu tun hat und nicht zuerst mit schön geschraubten Formulierungen auf dem Papier. (…) Es ist ein prägnant und gut geschriebenes Buch mit enormer Sogwirkung.“ (Starnberger Merkur)

„Wer plumpe Klischees befürchtet, wird im Fall von Webers Debütroman in die Irre gehen (...) Hier hat einer hingehört und nutzt das Gelernte, ohne dass es aufgesetzt wirkt.“ (Stuttgarter Zeitung)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Gregor Weber, geboren 1968 in Saarbrücken, ist Schauspieler und vor allem als Hauptkommissar Stefan Deininger im „Tatort“ bekannt. Außerdem ist er Stabsunteroffizier der Reserve. Nach dem Bestseller über das Geschehen in deutschen Profiküchen („Kochen ist Krieg“) legt er mit „Feindberührung“ seinen ersten Kriminalroman vor. Er lebt mit seiner Frau Tanja Weber und zwei Kindern in einem Doppelautorenhaushalt in der Nähe von München.

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Kundenrezensionen

4.4 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

23 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von M. Lehmann-Pape am 2. Juni 2011
Format: Broschiert
Vor allem bekannt ist Gregor Weber aus dem Saarbrücker Tatort, in dem er den Hauptkommissar spielt. Zudem steht er, was wohl weniger bekannt ist, im Rang eines Stabsunteroffiziers der Reserve.

Beide Elemente sind durchaus von Bedeutung für den nun ersten Kriminalroman, den Weber vorlegt. Denn einerseits erinnert der Stil des Buches durchaus an die strukturierte Form eines Films in klar abgegrenzten Kapiteln und einer ebenso klar erkennbaren Spannungskurve, zudem bietet Weber, wie in den Tatorten üblich, ein Ermittlerpaar auf. Inhaltlich siedelt Weber den Ursprung und die Quelle seines Kriminalfalles in der Bundeswehr an, genauer in der Person eines zum Krüppel gewordenen Fallschirmjägers, eine durchaus als 'Elite' zu kennzeichnende Truppe, innerhalb derer jener Lars Rems ein Vorzeigesoldat gewesen ist was Physis und Einsatzbereitschaft anging. Eine Intensität in der Person und der inneren Haltung, die Lars Rems auch nach dem Verlust beider Beine nicht verliert, die ihn aber nun, da er diese nicht mehr konstruktiv im Rahmen seiner 'Berufung' ausführen kann, zu einer Gefahr werden lassen. Selbst nach seiner Ermordung noch.

Hauptkommissar Grewe, ein überzeugter Familienmensch und dennoch nicht ab von der Welt und Kommissarin Therese Swoboda, Single, übernehmen die Ermittlungen. Einen besonderen Reiz dieser 'Buddy' Version macht aus, dass beide für die Reize des anderen durchaus empfänglich sind (aber zumindest Grewe dabei die Haltung zu bewahren weiß).
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Lionme am 24. August 2011
Format: Broschiert
Das vorliegende Buch beschreibt in realistischer Art und Weise die Herausforderungen von Soldaten im Einsatz und zu Hause.
Hinsichtlich der Polizeiarbeit kann ich mir kein Urteil bilden, jedoch schafft es Gregor Weber auch diese Kollegen
in einem natürlichen Licht darzustellen.

Der Spannungsbogen wird die gesamte Zeit gehalten und es kommt zu einer überraschenden Wende, ohne zu viel zu verraten.
Zurückkommend auf die Darstellungen der Bundeswehr finde ich es als Ehemalige hervorragend wie Probleme der Soldaten
dargestellt werden ohne den Einsatz zu glorifizieren. Auch werden sehr kritsche Punkte angeschnitten, die zum Nachdenken
anregen sollten.

Für den "Normalbürger", für den Tunesien schon ein exotisch-aufregendes Land ist, ist dieses Buch ein Wachmacher.
Es ist nicht wichtig, dass Soldaten eine Parade bekommen. Wie wärs mit einem einfachen "Danke" und dem
Verzicht seine konträre politische Meinung an diesen Bürger (in Uniform) auszulassen.

Natürlich ist man sich als Soldat und gerade als Unteroffizier oder Offizier bewußt, dass man in den Einsatz
geht, aber nicht aus Abenteuerlusst oder Geldgier. Sicher gibt es Ausnahmen, aber wo gibt es die nicht.

Vor ein paar Jahren hate ich auf einer Dienstreise in den USA ein bezeichnendes Erlebnis.
Ein amerikanischer Bürger klopfte mir unvermittelt auf die Schulter.
Er bedankte sich bei mir als Vertreter der Bundeswehr, dass ich in dieser diene.
Sicherlich haben die Amerikaner einen anderen Bezug zu ihren Streitkräften, jedoch würde ein einfaches
"Danke" schon reichen.

Das Buch gibt hier genug Anstoßpunkte, wie z.B.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von C. Berg am 5. Februar 2012
Format: Broschiert Verifizierter Kauf
Der Romanerstling von Gregor Weber ist eine wirkliche Bereicherung des deutschen Krimimarktes.
Liebevoll detailliert gestaltet der Autor seine ermittelnden Figuren und entwirft gleichzeitig einen interessanten Fall, der aufgrund seiner gesellschaftlichen Brisanz nie droht, in die Belanglosigkeit mancher Krimidurchschnittskost abzudriften. Zudem hebt sich der Roman wohltuend von anderen deutschen Krimis ab, die leider allzu oft in eine Regionaltümelei abschweifen. Hier stehen nicht Lokalkolorit, sondern die Figuren und der Fall (mit all seinen gut durchdachten Wendungen) im Vordergrund. Beides ist so gestaltet, dass es nahezu überall stattfinden könnte, wodurch das Thema und damit auch der Roman nur gewinnt.
Insgesamt ist Gregor Weber ein spannender Fall gelungen, der intelligent angelegt und nahezu bis zum Ende offen ist, sodass der Lesefluss nie abbricht.
Fast möchte man es als Glücksfall verbuchen, dass der SR das von mir sehr geschätzte Tatort-Duo Kappl und Deininger aus unerklärlichen Gründen abgesetzt hat. So bleibt Gregor Weber mehr Zeit für hoffentlich noch zahlreiche Fälle des Ermittelerteams Grewe und Svoboda! Bleibt zu hoffen, dass der Autor mit diesem Roman die Beachtung findet, die ihm gebührt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Willi Ratsak VINE-PRODUKTTESTER am 2. Juni 2012
Format: Broschiert Verifizierter Kauf
Tja, da war ich doch sehr gespannt, was dabei herauskommt, wenn ein Schauspieler sich als Krimiautor versucht.
Um es gleich vorwegzunehmen: Er hat die Aufgabe grandios gemeistert!!
Die Story:
Ein deutscher BW-Soldat verliert bei einem Bombenattentat in Afghanistan beide Beine und wird dadurch auch zum seelischen Wrack. Monate später wird er in seiner Wohnung ermordet aufgefunden. Er war zueltzt ins Rocker-und Drogenmillieu abgedriftet. Ein Mord im Millieu?
KHK Grewe und seine Mitarbeiterin Therese Svoboda sind sich dessen nicht völlig sicher und ermitteln zweigleisig. Steht die Tat möglicherweise im Zusammenhang mit der Bundeswehrzeit des Opfers?

Die Aufarbeitung:
Als Leser begreift man schnell, dass Weber durch seinen Einsatz als KHK im Saarbrücker Tatort über eine profundes Fachwissen hinsichtlich der Organisatiotn und der Arbeitsweise des Polizeiapparates verfügt.

Was gefiel mir nicht so gut?

Manchmal lässt Weber sich zu übertriebener Detailgenauigkeit hinreißen (Das Mordopfer erhält die Nr. 1 bei der Archivierung durch die Spusi, die Nr 2 erhält....). Das muss man als Leser nicht unbedingt wissen. Webers Schreibstil, der zumindest am Anfang des Romans manchmal zu arg verschachtelten Sätzen führt, ist zunächst gewöhnungsbedürftig . Ein wenig antiquiert ist seine Beschreibung der Umgangsformen innerhalb des Teams. Ich habe weder in anderen Romanen noch in Filmen oder gar im "normalen" Alltag erlebt, dass der Ermittler den Gerichtsmediziner mit Herr Dr. xy und seinen Vorgesetzten mit Herr Kriminaoberrat z anspricht. Das ist Stil der Fünfzigerjahre des vergangenen Jahrhunderts und passt nicht so recht in den heutigen Berufsalltag.
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