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Feindberührung: Kriminalroman [Broschiert]

Gregor Weber
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

23. Mai 2011
Das Krimi-Debut der Saison: In einer deutschen Garnisonsstadt erwacht ein mächtiger Feind: Gewalt.

Er war ein harter Hund, vor dem alle Respekt hatten. Doch dann liegt »Bomber« Rems, der ehemalige Afghanistan-Kämpfer, ermordet in seiner Wohnung. Alles sieht nach einer Tat im "Milieu" aus, aber Hauptkommissar Grewe hat Zweifel. Und schon bald geht es um viel mehr als einen Mord. Sogar für Grewe.

Die Fallschirmjäger sind immer die ersten, die in Auslandseinsätze geschickt werden, die ersten, auf die geschossen wird, die ersten, die zurückschießen, töten, getötet werden. Es sind mutige Männer, harte Schweine. Lars »Bomber« Rems, 31 Jahre, knappe 1,90 groß, 96 Kilo schwer, war einer von ihnen. Mit Leib und Seele. Bis zu seinem letzten Afghanistaneinsatz, wo eine Explosion ihm beide Beine abriss. Obwohl ihn die Kameraden auch in der Heimat nicht fallenlassen, kriegen sie ihn nicht mehr zurück in die Spur. Mit seinem Rollstuhl rast er auf die Hölle zu und wird, als er endlich tot ist, erst recht zum unkontrollierbaren Sprengsatz für ein Gemeinwesen, das Krieg und Gewalt nur aus dem Fernsehen kennt. Auf einmal geht es für Hauptkommissar Grewe um viel mehr als nur um einen Mord. Der erste Spannungsroman von »Tatort«-Ermittler Gregor Weber spielt in einer neuen deutschen Wirklichkeit: Die Soldaten der einstigen Verteidigungsarmee Bundeswehr müssen töten, mit allen Konsequenzen.


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Produktinformation

  • Broschiert: 384 Seiten
  • Verlag: Albrecht Knaus Verlag (23. Mai 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3813504107
  • ISBN-13: 978-3813504101
  • Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 13,4 x 3,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 323.597 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

„Die ‚Feindberührung' von Gregor Weber ist eine Erleuchtung. … ‚Feindberührung' ist etwas, das einem den Glauben an das Wahre und das Gute zurückgibt. Denn all das ist dieser erste Roman von Gregor Weber: er ist wahr und er ist gut.“ (Reinhard Jahn, FOCUS online)

„Den hochehrenwerten Professionalismus, den Neu-Schriftsteller Weber in ‚Feindberührung' beschreibt, unterwandert ganz wunderbar die im TV verbreiteten Bilder einsamer Polizeiwölfe, die an dem Elend der Welt und den korrupten Polizeiapparaten zu zerbrechen drohen.” (Spiegel online)

„Der Roman ist meilenweit vom üblichen Grimmigedödel der witzischen und belanglosen Sorte entfernt, er ist ein Kriminalroman im besten Sinne.” (Thomas Wörtche, www.culturmag.de)

Über den Autor

Gregor Weber, geboren 1968 in Saarbrücken, ist Schauspieler und vor allem als Hauptkommissar Stefan Deininger im „Tatort“ bekannt. Außerdem ist er Stabsunteroffizier der Reserve. Nach dem Bestseller über das Geschehen in deutschen Profiküchen („Kochen ist Krieg“) legt er mit „Feindberührung“ seinen ersten Kriminalroman vor. Er lebt mit seiner Frau Tanja Weber und zwei Kindern in einem Doppelautorenhaushalt in der Nähe von München.

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Kundenrezensionen

4.3 von 5 Sternen
4.3 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hervorragender Krimi eines Tatort Kommissars 2. Juni 2011
Format:Broschiert
Vor allem bekannt ist Gregor Weber aus dem Saarbrücker Tatort, in dem er den Hauptkommissar spielt. Zudem steht er, was wohl weniger bekannt ist, im Rang eines Stabsunteroffiziers der Reserve.

Beide Elemente sind durchaus von Bedeutung für den nun ersten Kriminalroman, den Weber vorlegt. Denn einerseits erinnert der Stil des Buches durchaus an die strukturierte Form eines Films in klar abgegrenzten Kapiteln und einer ebenso klar erkennbaren Spannungskurve, zudem bietet Weber, wie in den Tatorten üblich, ein Ermittlerpaar auf. Inhaltlich siedelt Weber den Ursprung und die Quelle seines Kriminalfalles in der Bundeswehr an, genauer in der Person eines zum Krüppel gewordenen Fallschirmjägers, eine durchaus als 'Elite' zu kennzeichnende Truppe, innerhalb derer jener Lars Rems ein Vorzeigesoldat gewesen ist was Physis und Einsatzbereitschaft anging. Eine Intensität in der Person und der inneren Haltung, die Lars Rems auch nach dem Verlust beider Beine nicht verliert, die ihn aber nun, da er diese nicht mehr konstruktiv im Rahmen seiner 'Berufung' ausführen kann, zu einer Gefahr werden lassen. Selbst nach seiner Ermordung noch.

Hauptkommissar Grewe, ein überzeugter Familienmensch und dennoch nicht ab von der Welt und Kommissarin Therese Swoboda, Single, übernehmen die Ermittlungen. Einen besonderen Reiz dieser 'Buddy' Version macht aus, dass beide für die Reize des anderen durchaus empfänglich sind (aber zumindest Grewe dabei die Haltung zu bewahren weiß). Jene Szene, in der Therese doch einmal die Hüllen fallen lässt und die Luft plötzlich bei aller langjährigen Vertrautheit der beiden Ermittler zu flirren beginnt, mag durchaus als exemplarisch für den Stil und die emotionale Dichte gelten, die Weber in den Raum setzt. Wunderbar erotisch beschrieben ohne stillos zu werden, die innere Ebene beider ebenso offen legend wie ein genaue körperliche Beschreibung, Weber versteht es, den Leser quasi in den gleichen Raum hinein zu ziehen, in dem seine Protagonisten handeln.

Das ganze Buch ist dabei in hohem Tempo erzählt, ohne große Ecken und Kanten, legt dafür aber besonderen Wert auf die Hintergründe der Geschehnisse und der beteiligten Personen. Die Spuren, welche die Kampfeinsätze bei den Soldaten hinerlassen haben, vor allem die inneren Spuren, werden von Weber intensiv vor Augen geführt und bilden im Gesamten einen wichtigen Teil des Erklärungsmusters dessen, was geschieht (und das nicht nur in Bezug auf das Verhalten des Elitesoldaten Rems und seine Ermordung).

Wie überhaupt Weber von dem, worüber er schreibt, durchaus Kenntnisse nachweist. Nicht umsonst fließen sicherlich Hintergründe seiner eigenen Rolle als Hauptkommissar in die Figur Grewes ein, klar erkennbar ist, dass er in Tonfall und Umgangsformen, aber auch in den alltäglichen Abläufen die Bundeswehr von innen her aktuell gut einzuschätzen vermag. Auch gelingt es Weber, in der Aufklärung des Mordes durchaus überraschende Akzente zu setzen..

Mehr als solide legt Gregor Weber einen überzeugenden Kriminalroman vor, der, würde er verfilmt werden, zu einem 'Tatort' der besten Art sich entfalten würde. Nüchtern, sachlich und dennoch mit Intensität und emotionaler Tiefe der Figuren ein überzeugendes Buch.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Lionme
Format:Broschiert
Das vorliegende Buch beschreibt in realistischer Art und Weise die Herausforderungen von Soldaten im Einsatz und zu Hause.
Hinsichtlich der Polizeiarbeit kann ich mir kein Urteil bilden, jedoch schafft es Gregor Weber auch diese Kollegen
in einem natürlichen Licht darzustellen.

Der Spannungsbogen wird die gesamte Zeit gehalten und es kommt zu einer überraschenden Wende, ohne zu viel zu verraten.
Zurückkommend auf die Darstellungen der Bundeswehr finde ich es als Ehemalige hervorragend wie Probleme der Soldaten
dargestellt werden ohne den Einsatz zu glorifizieren. Auch werden sehr kritsche Punkte angeschnitten, die zum Nachdenken
anregen sollten.

Für den "Normalbürger", für den Tunesien schon ein exotisch-aufregendes Land ist, ist dieses Buch ein Wachmacher.
Es ist nicht wichtig, dass Soldaten eine Parade bekommen. Wie wärs mit einem einfachen "Danke" und dem
Verzicht seine konträre politische Meinung an diesen Bürger (in Uniform) auszulassen.

Natürlich ist man sich als Soldat und gerade als Unteroffizier oder Offizier bewußt, dass man in den Einsatz
geht, aber nicht aus Abenteuerlusst oder Geldgier. Sicher gibt es Ausnahmen, aber wo gibt es die nicht.

Vor ein paar Jahren hate ich auf einer Dienstreise in den USA ein bezeichnendes Erlebnis.
Ein amerikanischer Bürger klopfte mir unvermittelt auf die Schulter.
Er bedankte sich bei mir als Vertreter der Bundeswehr, dass ich in dieser diene.
Sicherlich haben die Amerikaner einen anderen Bezug zu ihren Streitkräften, jedoch würde ein einfaches
"Danke" schon reichen.

Das Buch gibt hier genug Anstoßpunkte, wie z.B. Oberleutnant Heinrich und die Clique seiner Freundin,
die einfach nicht wissen wollen, wie es ihm ergangen ist.

Schluss mit den Auszweifungen.
Kurzum: ein gelungenes realistisches Buch, das Spannung und aktuelle Probleme ohne Glorifizierung behandelt.

Mein Tip: kaufen und am Ende anfangen Fragen zu stellen!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr lesenswert! 5. Februar 2012
Von C. Berg
Format:Broschiert|Von Amazon bestätigter Kauf
Der Romanerstling von Gregor Weber ist eine wirkliche Bereicherung des deutschen Krimimarktes.
Liebevoll detailliert gestaltet der Autor seine ermittelnden Figuren und entwirft gleichzeitig einen interessanten Fall, der aufgrund seiner gesellschaftlichen Brisanz nie droht, in die Belanglosigkeit mancher Krimidurchschnittskost abzudriften. Zudem hebt sich der Roman wohltuend von anderen deutschen Krimis ab, die leider allzu oft in eine Regionaltümelei abschweifen. Hier stehen nicht Lokalkolorit, sondern die Figuren und der Fall (mit all seinen gut durchdachten Wendungen) im Vordergrund. Beides ist so gestaltet, dass es nahezu überall stattfinden könnte, wodurch das Thema und damit auch der Roman nur gewinnt.
Insgesamt ist Gregor Weber ein spannender Fall gelungen, der intelligent angelegt und nahezu bis zum Ende offen ist, sodass der Lesefluss nie abbricht.
Fast möchte man es als Glücksfall verbuchen, dass der SR das von mir sehr geschätzte Tatort-Duo Kappl und Deininger aus unerklärlichen Gründen abgesetzt hat. So bleibt Gregor Weber mehr Zeit für hoffentlich noch zahlreiche Fälle des Ermittelerteams Grewe und Svoboda! Bleibt zu hoffen, dass der Autor mit diesem Roman die Beachtung findet, die ihm gebührt.
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Die neuesten Kundenrezensionen
1.0 von 5 Sternen Feindberührung
Lieber nicht. Es ist grausig und der Stil auch. Ich mag Gregor Weber als Schauspieler aber nicht als Schriftsteller.Leider leider.
Vor 3 Monaten von Marianne Fuhrmann veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Rütteln an der Gartenzwerg-Idylle...
will der Autor wohl mit diesem Kriminalroman und bedient sich dabei gleich aus mehreren Töpfen: Die Lage der deutschen Bundeswehr und die Situation unserer Soldaten im bzw. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von isi c. veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Ganz okay, mehr aber auch nicht.
Nur hier bei Amazon haben alle bisherigen Rezensenten Höchstwertung gegeben, auf anderen Portalen liegt dieser Krimi weit darunter und das ist auch meine Ansicht. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Judge veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Einfach hervorragend !!!
Sicherlich etwas ungewöhnlich, dass ein Schauspieler das Genre wechselt und Autor wird, hier ist es ein Glücksfall für den Leser. Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Sitopotika veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Packende Auseinandersetzung mit verdrängten Problemen
Tja, da war ich doch sehr gespannt, was dabei herauskommt, wenn ein Schauspieler sich als Krimiautor versucht. Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Willi Ratsak veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen der beste Krimi seit langem
top recherchiert im Bundeswehr- und Rockermilieu....realistisch geschrieben, kein unsinniger Schmus, keine Unglaubwürdigkeiten .... Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Susanne veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Klasse Roman
Gregor Weber schafft es im Roman, wie auch in seinem Sachbuch "Kochen ist Krieg" zu zeigen, dass er
- mit der Sprache umgehen kann
- mit Fachwissen und Liebe zum Thema... Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von R. Heinrich veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein klasse Krimi und absolut spannend...
... ist Das Buch "Feindberührung" des Tatortkommissars Gregor Weber.

Weber verknüpft in diesem gut geschriebenen, sehr unterhaltsamen und wirklich lesenswerten... Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von "Hamburger Jung" veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein herausragender Krimi,
der auch sprachlich überzeugen kann. Hut ab, Herr Kommissar aus dem Tatort.

Deshalb 5 Sterne, obwohl mir persönlich hier doch viele Szenen zu brutal und... Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von FP veröffentlicht
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