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Der Feind im Schatten: Wallanders letzter Fall
 
 

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Der Feind im Schatten: Wallanders letzter Fall [Audiobook] [Audio CD]

Henning Mankell , Axel Milberg
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (78 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Audio CD
  • Verlag: der Hörverlag; Auflage: gekürzte Lesung (9. April 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3867175438
  • ISBN-13: 978-3867175432
  • Größe und/oder Gewicht: 14,6 x 12,8 x 4,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (78 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 227.963 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Henning Mankell
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Håkan von Enke ist ein Mann mit Prinzipien. An einem verregneten Stockholmer Morgen verlässt der ehemalige U-Boot-Kapitän wie jeden Tag um sieben Uhr seine Wohnung im Stadtteil Östermalm, um seinen ausgedehnten Spaziergang zu machen. Von seiner Frau hat er sich verabschiedet, alles scheint wie immer. Nur das Entscheidende ist anders: An diesem Morgen nämlich kommt Håkan von Enke nicht mehr in seine Wohnung zurück.

Das seltsame Verschwinden des U-Boot-Kommandeurs betrifft Kurt Wallander auf gleich mehrfache Art und Weise. Zum einen ist Håkan von Enke der Vater des Finanzmaklers Hans von Enke, den Wallanders Tochter Lisa heiraten will. Und zum anderen hat Lisas zukünftiger Schwiegervater Wallander auf seinem Geburtstag eine mysteriöse Geschichte erzählt, die Jahre zurückliegt und mit einem russischen U-Boot zu tun hat, das dereinst vor Schwedens Küste kreuzte und durch einen Befehl von höchster Stelle nicht vom heimischen Militär hochgenommen werden konnte. Hat das Verschwinden Håkan von Enkes vielleicht etwas mit diesem Vorfall zu tun, zumal sich der Kommandant ganz offensichtlich bedroht und verfolgt fühlte? Wallander beginnt zu ermitteln – und stößt nicht nur in der Familienhistorie derer von Enkes, sondern auch on der schwedischen Geschichte auf einige äußerst dunkle Kapitel...

Kurt Wallander ist wieder da – und zwar in altbewährter Form! Denn Henning Mankells melancholischer Ermittler hat wieder allerlei private Probleme – so zum Beispiel ein Disziplinarverfahren, nachdem er seine Pistole im Suff in einem Restaurant liegen ließ. Auch diese psychologische Tiefe der Natur sorgt dafür, dass die Spannung über fast 600 Seiten erhalten bleibt, ebenso wie Mankells wundervoll dichte Sprache mit ihren traurig-präzisen Sätzen.

Dass Der Feind im Schatten wohl Wallanders letzter Fall sein wird – das Ende liegt dies nahe –, macht die Sache zwar nicht schöner, sollte aber jeden Krimifan erst recht dazu bewegen, diesen umwerfend gut geschriebenen – und im Übrigen durch Wolfgang Butt kongenial übersetzten – Roman zu verschlingen. -- Stefan Kellerer -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

kulturnews.de

Die Geschichte beginnt mit einem Wutanfall. So fängt es an, das Ende des Kurt Wallander. Es ist ein gewaltloses, ein ganz und gar menschliches Ende, das Henning Mankell seinem berühmten Kommissar auf den Leib schreibt. Und das wiederum passt zur Krimiserie, deren einzelne Bände stets auch für ihre Menschlichkeit gelobt wurden. Wallander erkrankt an Alzheimer, langsam verabschiedet er sich ins trübe Vergessen. Vorher aber lässt Mankell seinen widerspenstigen Helden noch einen Fall bearbeiten; "lösen" wäre zu viel behauptet. Es geht um den Kalten Krieg, es geht um amerikanische und russische Spione und U-Boote, und die Schwiegereltern Linda Wallanders, die Henning Mankell für seine Geschichte eigens kreiert, spielen eine große Rolle. Doch Mankell muss klar gewesen sein: Niemand liest den letzten Wallander, um die Aufklärung eines - im Übrigen nur mäßig gut konstruierten - Kriminalfalles zu verfolgen. Und so ist "Der Feind im Schatten" von der ersten bis zur letzten Seite zuvorderst ein Abschied. Viele der alten Kurt-Wallander-Fälle werden angesprochen, der Kommissar selbst versinkt in Selbstzweifeln und -reflektion, alte Lieben tauchen auf, ungewöhnlich präsent sind große Gefühle. Es ist nicht das beste Buch, das der schwedische Starautor in den vielen Jahren seines Schaffens abgeliefert hat; es ist womöglich eines der schlechtesten. Ein Grund mehr zu sagen: Gut, dass es jetzt zu Ende ist. Und: Es ist an der Zeit für neue Helden. (jul) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

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21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Machs gut Kurt!, 18. Oktober 2010
Jetzt ist es soweit. Es heisst Abschiednehmen vom wohl menschlichsten aller Krimikommissare. Zugegeben, es gab schon spannendere Kriminalfälle von Mankell, aber dieser hier besticht vielmehr durch das ausklingende Schicksal von Kurt Wallander, das in großer Melancholie, ohne in Kitsch zu verfallen, zuende erzählt wird. Der ständige Kampf mit der Einsamkeit und dem nahenden Alter steht im Vordergrund dieses Buches. Immer wieder finden sich beim Lesen Passagen, die trotz schlichter Sprache, von solch großer Aussagekraft sind, dass man immer wieder von den Seiten aufschauen muss.

Dieses Buch Mankells ist wohl sein poetischstes und persönlichstes. Man möchte diesen innerlich zerrissenen Kurt Wallander manchmal einfach in den Arm nehmen.

Hier verblasst auch ein Stieg Larsson, dessen Figuren zwar auch innovativ, aber im Gegensatz zum schonischen Kommissar blass erscheinen. Kurt Wallander ist der Melancholiker, Blomqvist der Aufschneider. Zum wem sich der Leser mehr hingezogen fühlt, ist eine rein subjektive Entscheidung. Fakt ist, das Mankells Bücher mehr vom eigentlichen Menschen mit all seinen Lichtern und Dunkelheiten handeln.

Machs gut Kurt, es war schön Dich kennengelernt zu haben!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Goodbye Kurt Wallander!, 15. Januar 2012
Von 
Ewald Judt (Vienna, Austria) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)    (REAL NAME)   
Das schwedische Ehepaar Maj Sjöwall und Per Wahlöö hat zwischen 1965 (Die Tote im Götakanal") und 1975 (Die Terroristen") mit seinen 10 Romanen um Kommissar Martin Beck den schwedischen/nordischen Kriminalroman revitalisiert. Seitdem eifern die meisten skandinavischen Autoren von Kriminalromanen diesen nach. So auch Henning Mankell, der zwischenzeitlich (von 1991 bis 2002) neun Romane mit seinem Kommissar Kurt Wallander und einen Erzählband veröffentlicht hat. Nunmehr ist mit Der Feind im Schatten" (dtv 21334 - Den orolige mannen", 2009) der zehnte (und so wie es wirklich ausschaut letzte) Kurt Wallander-Krimi erschienen. Kurt Wallander ist alt geworden. In seinem Kommissariat in Ystad kommt kein interessanter Fall vor bzw. wird er kaum mit einem interessanten Fall befaßt. Da verschwindet Hakan von Enke, ein ehemaliger Korvetten- und U-Bootkapitän, spurlos. Dessen Sohn Hans von Enke ist der Lebensgefährte von Wallanders Tochter Linda, die Wallander soeben zum Großvater gemacht hat und ihn ersucht - in Abstimmung mit Kommissar Ytterberg von der Stockholmer Kriminalpolizei private Nachforschungen anzustellen. Doch sowohl Wallander als auch Ytterberg können den Fall nicht aufklären. Da verschwindet auch Louise von Enke, die Frau von Hakan von Enke, und wird später ermordet aufgefunden. Von da an dringt Wallander in das Leben der beiden Verschwundenen ein und versucht es so gut es geht zu rekonstruieren und Gründe für deren Verschwinden zu finden. Damit begibt er sich auf ein Thema, das immer schon nahezu alle Schweden berührt hat: das Eindringen von fremden U-Booten in schwedische Gewässer. Langsam, ganz langsam kommt er der Lösung des Falles näher und sie ist - wie bei Wallander üblich - eine unerwartete jedoch logische Lösung. Was jedoch beim Lesen des Buches nervt sind Mankells ständige Rückblicke auf Wallanders Leben und die umfassende Behandlung von dessen Furcht vor dem Alter. Also nur 4****. Berührend die letzten beiden Absätze. Daher und auch in Hinblick auf die 10 Bände 5*****. Goodbye Kurt Wallander!
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ja, so muss ein spannender Krimi geschrieben sein,, 9. August 2011
Von 
Peter Krueger "Musikfan" (Nürtingen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
auch wenn viele Rezensenten ganz anderer Meinung sind.

Mir gefällt der Schreibstil von Henning Mankell einfach gut, sein Kurt Wallander ist mir irgendwie an's Herz gewachsen.

Ich empfand die Handlung keineswegs als langweilig oder depressiv, wenngleich teilweise doch etwas traurig.

Ein alleinstehender Mann um die 60 mag so wie Kurt Wallander auf sein Leben zurückblicken, nach einer gescheiterten Ehe und einer nicht zustandegekommenen Ehe.

Wie auch immer, die Handlung ist spannend und schlüssig, alles ist vorstellbar. Der Roman liest sich wie eine Mischung aus Geschichte, Politik und Fiktion. Damit hebt sich die Handlung sehr wohltuend von den meisten anderen Thrillern ab, in denen es meistens sehr unwahrscheinlich und häufig auch sehr blutrünstig zugeht.

Natürlich musste die Wallander-Serie irgendwann beendet sein, ich läse gern noch einen weiteren Roman dieser Art.
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Buch-Cover des neuen Wallander-Krimis 2 01.01.2012
Nicht hilfreich??? 0 08.05.2010
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