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Produktinformation
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Das seltsame Verschwinden des U-Boot-Kommandeurs betrifft Kurt Wallander auf gleich mehrfache Art und Weise. Zum einen ist Håkan von Enke der Vater des Finanzmaklers Hans von Enke, den Wallanders Tochter Lisa heiraten will. Und zum anderen hat Lisas zukünftiger Schwiegervater Wallander auf seinem Geburtstag eine mysteriöse Geschichte erzählt, die Jahre zurückliegt und mit einem russischen U-Boot zu tun hat, das dereinst vor Schwedens Küste kreuzte und durch einen Befehl von höchster Stelle nicht vom heimischen Militär hochgenommen werden konnte. Hat das Verschwinden Håkan von Enkes vielleicht etwas mit diesem Vorfall zu tun, zumal sich der Kommandant ganz offensichtlich bedroht und verfolgt fühlte? Wallander beginnt zu ermitteln – und stößt nicht nur in der Familienhistorie derer von Enkes, sondern auch on der schwedischen Geschichte auf einige äußerst dunkle Kapitel...
Kurt Wallander ist wieder da – und zwar in altbewährter Form! Denn Henning Mankells melancholischer Ermittler hat wieder allerlei private Probleme – so zum Beispiel ein Disziplinarverfahren, nachdem er seine Pistole im Suff in einem Restaurant liegen ließ. Auch diese psychologische Tiefe der Natur sorgt dafür, dass die Spannung über fast 600 Seiten erhalten bleibt, ebenso wie Mankells wundervoll dichte Sprache mit ihren traurig-präzisen Sätzen.
Dass Der Feind im Schatten wohl Wallanders letzter Fall sein wird – das Ende liegt dies nahe –, macht die Sache zwar nicht schöner, sollte aber jeden Krimifan erst recht dazu bewegen, diesen umwerfend gut geschriebenen – und im Übrigen durch Wolfgang Butt kongenial übersetzten – Roman zu verschlingen. -- Stefan Kellerer -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Machs gut Kurt!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Der Feind im Schatten: Roman (Gebundene Ausgabe)
Jetzt ist es soweit. Es heisst Abschiednehmen vom wohl menschlichsten aller Krimikommissare. Zugegeben, es gab schon spannendere Kriminalfälle von Mankell, aber dieser hier besticht vielmehr durch das ausklingende Schicksal von Kurt Wallander, das in großer Melancholie, ohne in Kitsch zu verfallen, zuende erzählt wird. Der ständige Kampf mit der Einsamkeit und dem nahenden Alter steht im Vordergrund dieses Buches. Immer wieder finden sich beim Lesen Passagen, die trotz schlichter Sprache, von solch großer Aussagekraft sind, dass man immer wieder von den Seiten aufschauen muss.Dieses Buch Mankells ist wohl sein poetischstes und persönlichstes. Man möchte diesen innerlich zerrissenen Kurt Wallander manchmal einfach in den Arm nehmen. Hier verblasst auch ein Stieg Larsson, dessen Figuren zwar auch innovativ, aber im Gegensatz zum schonischen Kommissar blass erscheinen. Kurt Wallander ist der Melancholiker, Blomqvist der Aufschneider. Zum wem sich der Leser mehr hingezogen fühlt, ist eine rein subjektive Entscheidung. Fakt ist, das Mankells Bücher mehr vom eigentlichen Menschen mit all seinen Lichtern und Dunkelheiten handeln. Machs gut Kurt, es war schön Dich kennengelernt zu haben! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Goodbye Kurt Wallander!,
Von Ewald Judt (Vienna, Austria) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 1000 REZENSENT) (HALL OF FAME REZENSENT) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Der Feind im Schatten: Kriminalroman (Taschenbuch)
Das schwedische Ehepaar Maj Sjöwall und Per Wahlöö hat zwischen 1965 (Die Tote im Götakanal") und 1975 (Die Terroristen") mit seinen 10 Romanen um Kommissar Martin Beck den schwedischen/nordischen Kriminalroman revitalisiert. Seitdem eifern die meisten skandinavischen Autoren von Kriminalromanen diesen nach. So auch Henning Mankell, der zwischenzeitlich (von 1991 bis 2002) neun Romane mit seinem Kommissar Kurt Wallander und einen Erzählband veröffentlicht hat. Nunmehr ist mit Der Feind im Schatten" (dtv 21334 - Den orolige mannen", 2009) der zehnte (und so wie es wirklich ausschaut letzte) Kurt Wallander-Krimi erschienen. Kurt Wallander ist alt geworden. In seinem Kommissariat in Ystad kommt kein interessanter Fall vor bzw. wird er kaum mit einem interessanten Fall befaßt. Da verschwindet Hakan von Enke, ein ehemaliger Korvetten- und U-Bootkapitän, spurlos. Dessen Sohn Hans von Enke ist der Lebensgefährte von Wallanders Tochter Linda, die Wallander soeben zum Großvater gemacht hat und ihn ersucht - in Abstimmung mit Kommissar Ytterberg von der Stockholmer Kriminalpolizei private Nachforschungen anzustellen. Doch sowohl Wallander als auch Ytterberg können den Fall nicht aufklären. Da verschwindet auch Louise von Enke, die Frau von Hakan von Enke, und wird später ermordet aufgefunden. Von da an dringt Wallander in das Leben der beiden Verschwundenen ein und versucht es so gut es geht zu rekonstruieren und Gründe für deren Verschwinden zu finden. Damit begibt er sich auf ein Thema, das immer schon nahezu alle Schweden berührt hat: das Eindringen von fremden U-Booten in schwedische Gewässer. Langsam, ganz langsam kommt er der Lösung des Falles näher und sie ist - wie bei Wallander üblich - eine unerwartete jedoch logische Lösung. Was jedoch beim Lesen des Buches nervt sind Mankells ständige Rückblicke auf Wallanders Leben und die umfassende Behandlung von dessen Furcht vor dem Alter. Also nur 4****. Berührend die letzten beiden Absätze. Daher und auch in Hinblick auf die 10 Bände 5*****. Goodbye Kurt Wallander!
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ja, so muss ein spannender Krimi geschrieben sein,,
Von Peter Krueger "Musikfan" (Nürtingen) - Alle meine Rezensionen ansehen (VINE®-PRODUKTTESTER) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Der Feind im Schatten: Roman (Gebundene Ausgabe)
auch wenn viele Rezensenten ganz anderer Meinung sind.Mir gefällt der Schreibstil von Henning Mankell einfach gut, sein Kurt Wallander ist mir irgendwie an's Herz gewachsen. Ich empfand die Handlung keineswegs als langweilig oder depressiv, wenngleich teilweise doch etwas traurig. Ein alleinstehender Mann um die 60 mag so wie Kurt Wallander auf sein Leben zurückblicken, nach einer gescheiterten Ehe und einer nicht zustandegekommenen Ehe. Wie auch immer, die Handlung ist spannend und schlüssig, alles ist vorstellbar. Der Roman liest sich wie eine Mischung aus Geschichte, Politik und Fiktion. Damit hebt sich die Handlung sehr wohltuend von den meisten anderen Thrillern ab, in denen es meistens sehr unwahrscheinlich und häufig auch sehr blutrünstig zugeht. Natürlich musste die Wallander-Serie irgendwann beendet sein, ich läse gern noch einen weiteren Roman dieser Art. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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