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Feierabend hab ich, wenn ich tot bin: Warum wir im Burnout versinken [Broschiert]

Markus Väth
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

11. August 2011
Burnout wird ein immer wichtigeres Phänomen in Wirtschaft und Gesellschaft, die Kosten belaufen sich auf Milliardenbeträge. Bisher gilt Burnout als Problem des Einzelnen, doch der steht in Wahrheit am Ende einer Kette von Fehlentwicklungen: das inhumane Prinzip Multitasking, die Entgrenzung des Arbeitslebens, die Illusion des Zeitmanagements, schlecht ausgebildete Chefs und fragwürdige Werte.
Burnout geht alle an: Führungskräfte und Unternehmenslenker, die Auswege suchen aus der Weiter-so-Mentalität und nicht zuletzt den 'normalen' Arbeitnehmer.
Das Buch analysiert die unternehmerischen und gesellschaftlichen Missstände und zeigt, wie wir eine menschlichere und damit letztlich produktivere Arbeitswelt schaffen können.

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Feierabend hab ich, wenn ich tot bin: Warum wir im Burnout versinken + Digitale Demenz: Wie wir uns und unsere Kinder um den Verstand bringen
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Produktinformation

  • Broschiert: 240 Seiten
  • Verlag: Gabal; Auflage: 4. (11. August 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3869362316
  • ISBN-13: 978-3869362311
  • Größe und/oder Gewicht: 22,2 x 15 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 23.776 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Dieses Buch kann jedem empfohlen werden, der mehr wissen will über das Massenphänomen Burnout als nur simple 'Jetzt helfe ich mir selbst' - Ratschläge. Es bietet viele spannend recherchierte Informationen und Querverweise zum Weiterlesen. --managerSeminare, Ausgabe 12/2011

Das wichtigste Buch, das bislang zum Thema Burnout auf den Markt gekommen ist. [..] Die optimale Lektüre für lange Abende. --CVJM-Magazin, Ausgabe 01/2012

Über den Autor

Markus Väth (Nürnberg), Dipl.- Psychologe, ist Inhaber der Beratungsfima Mensch & Chance, Nürnberg und tätig als Experte für Business Coaching und Changemanagement in mittelständischen Unternehmen.

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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
So steht es auf der Rückseite des Buches, und diese Frage zeigt, worum es dem Autor geht: nämlich um den Aspekt, dass Burnout eben NICHT nur eine sehr persönliche Sache ist, sondern dass es auch ein Umfeld gibt, das einen Burnout begünstigt bzw. sogar hervorruft.

Als Burnout-Betroffener möchte ich rufen: "Endlich greift mal jemand diesen Aspekt auf, der in der medialen Betrachtungswelle bisher kaum jemals berücksichtigt wurde!!!" Ja, auch das Umfeld trägt - zum Teil entscheidend - dazu bei, ob jemand, der für das Ausbrennen empfänglich ist, wirklich in den Burnout hinein gerät. Das sozioökonomische Umfeld des Burnout-Betroffenen wird vom Autor kritisch unter die Lupe genommen und sprachlich sehr treffend analysiert und skizziert.

In den folgenen Kapiteln wird das postindustrielle Arbeitsumfeld entmythologisiert und seine zunehmende Entmenschlichung charakterisiert:
1. Die alltägliche Überforderung
2. Die Burnout-Industrie
3. Mythos Multitasking
4. Illusion Zeitmanagement
5. Information Overload
6. Die Entgrenzung der Arbeit
7. Das Chef-Problem
8. Markt und Moral
9. Der Cooldown - eine Utopie?

Einen herzlichen Dank an Herrn Väth, die Thematik von dieser speziellen Seite beleuchtet zu haben. Viele Ratgeber zum Burnout machen es sich zu einfach, wenn sie z.B. postulieren: "Lernen Sie, 'Nein' zu sagen!" Wenn das Nein-Sagen im betrieblichen Umfeld keine Option ist, habe ich zwei Möglichkeiten: Nein zu sagen und auf der Straße zu stehen, oder weiterzumachen bis zum Burnout. Beides sind keine wirklich wünschenswerten Optionen. That's real life außerhalb jeglicher psychotherapeutischen Wohlfühlwolke.

So wichtig es für den einzelnen Betroffenen ist, wieder innerlich stabil zu werden, so nötig ist es, dass Arbeitsumfelder geschaffen werden, die Burnout-Prävention nicht nur als Vermittlung von Coaches und Therapeuten verstehen. Auf die Unternehmen, ja die ganze Gesellschaft kommt ein wichtiger Paradigmenwechsel zu: nicht einfach "immer schneller, immer weiter so", sondern die Ausrichtung des Arbeitsumfeldes an den tatsächlichen menschlichen Gegebenheiten, damit wieder kreativ und produktiv gearbeitet werden kann.

Ein in meinen Augen hervorragendes und längst überfälliges Buch.

Kann man eigentlich auch mehr als fünf Sterne vergeben???
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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ja unbedingt! 23. August 2011
Format:Broschiert|Von Amazon bestätigter Kauf
Endlich mal jemand, der die Thematik von vielen Seiten und damit umfassend beleuchtet und klar Stellung bezieht. Denn die entscheidende 0-Phase, die Markus Väth dem klassischen Burnout-Modell vorschaltet, muss deutlicher in den Fokus rücken, muss zwingender zum Thema werden.

Es ist zum einen ein sehr persönliches Buch, das jeden Einzelnen zur Eigenreflexion einlädt, das die derzeitige umfassende Entwicklung durchaus infrage stellt, nicht hilflos anklagend, sondern mit dem Appell, das Thema "dahinter" selbst gestaltend anzugehen. Der Psychologe lässt grüßen, der Typ Psychologe, den man zwischendurch mal gerne hilfreich an seiner Seite hätte.

Es ist aber kein Buch für Burnout-Opfer oder die, die es werden wollen. Es ist vor allem ein Buch, das die Unternehmen, unsere gesamte Gesellschaft betrifft.

Sehr erfrischend, dass Markus Väth dabei kein Blatt vor den Mund nimmt. Er benennt sie, die fatale Win-win-Situation, "in der Unternehmen und Burnout-Anfällige sich gegenseitig wunderbar in die Hände spielen".

Auch die Kirche bekommt ihr Fett weg, weil sie sich aus ihren ureigensten Themen inzwischen komplett raushält, ihre ursprüngliche Rolle als moralisch Halt gebende Institution nicht mehr wahrnimmt. Das ist aber nur ein Aspekt von vielen, die Markus Väth recht fundiert anreißt.

Das Buch ist zudem sprachlich ein Genuss. Tiefgreifender und schwerwiegender Inhalt, recht locker zu lesen.
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gutes Buch zum Thema Burnout 25. August 2011
Von Netzcoach
Format:Broschiert
Nahezu jeder Businesscoach kennt Klienten, die akut von Burnout betroffen sind. In allen psychiatrischen Krankenhäuser sind sehr viele Patienten untergebracht, die auch unter extremem Burnout leiden.

Auch beim Coach Markus Väth rufen viele an, die sich über ein beginnendes Burnout beklagen und um einen Termin anfragen.

Laut Autor sind es jährlich 9 Millionen "Ausgebrannte", die dem deutschen Gesundheitssystem jährlich Kosten in Milliardenhöhe beschert. Und es sind die Engagierten, die Leistungsträger, Mitarbeiter, die sich gerne mit überdurchschnittlicher Leistung für ihren Arbeitgeber engagieren.

Gleichzeitig haftet Menschen mit Burnoutsyndrom der Makel der Schwäche an: "Nur die Harten kommen in den Garten", so hat es der Chef einer Betroffenen ausgedrückt.

Was mir an diesem Buch besonders gefällt ist die sehr deutliche Sprache von Markus Väth. Er redet Klartext und deckt auch die Missverständnisse auf. Dies betrifft vor allem den Mythos Multitasking und die Illusion Zeitmanagement oder auch "Work-Life-Balance". Auch die jeweils ins Kapitel einführenden Fallbeispiele zeigen die ganze Bandbreite des Phänomens Burnout auf.

So zeigt er z.B. die Illusion Multitastking sehr deutlich auf und dass dies auf Dauer nicht gut gehen kann und es die Menschen überfordert. Dazu gibt es Forschungen: Aufgaben, die parallel erledigt werden, werden schlecht erledigt. Der Computer kann das, der Mensch nicht.

Auch das Thema Zeitmanagement nimmt er kritisch unter die Lupe: "Zeit wird als objektivierbare Größe betrachtet, als etwas, das außerhalb von uns existiert eine Annahme, die dem Alltagserleben zuwiderläuft." Ständige Hetze und permanentes Überfordertsein sind dann die Folgen.

Durch seine große Erfahrung im Unternehmenskontext analysiert Markus Väth auch die Unternehmensstruktur und die Chefetagen kritisch. Wie dies alles eine Burnoutkultur hervorbringt, das zeigt er sehr deutlich.

Das Literaturverzeichnis zeigt, dass der Autor sich sehr intensiv mit dem Thema beschäftigt und reichlich Recherche betrieben hat. Auch hier hat er sehr gute Arbeit geleistet.

Wie das alles besser gehen könnte, das zeigt er uns in einem Ausblick, sinnigerweise "Cooldown" genannt. Natürlich ist das eine Vision, jedoch wird die Zeit auch dafür kommen, davon ist der Autor fest überzeugt.

Der Gabal-Verlag hat sich mit der Gestaltung des Buches sehr viel Mühe gemacht. Das Cover sticht schon von weitem gut ins Auge und ist sehr farbenfroh gehalten. Gut gebunden verträgt es das Buch auch, auf Geschäftsreisen gelesen zu werden.
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5.0 von 5 Sternen Absolut empfehlenswert - für Betroffene und Arbeitgeber
Ein Buch, dass zur Reflexion einlädt - und zwar egal, ob man betroffen ist oder nicht. Der Autor beschreibt sprachlich sehr treffend, wie unser Umfeld Einfluß auf die... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Tagen von Frau Schmidt veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen herrlich
Dieses Buch ist herrlich zu lesen, allerdings kein Selbsthilfebuch für Burn-out Betroffene, sondern ein zynisches Werk über den Systemdefekt in der deutschen Wirtschaft... Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Hard Luck Woman veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Markus Väth macht ein großes Fass auf
Die Medien sind voll von Beiträgen über Burnout. Meist geht es dabei um Zahlen, um Fälle Betroffener, um medizinische Diagnosen, um Prophylaxe und um... Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Constantin Sander veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Absolut lesenswert! Der Blick über den Burnout-Tellerrand.
Anfangs war ich skeptisch, was ein weiteres Buch Thema Burnout wohl an Wissenswertem geschweige denn neuen Erkenntnissen bringen könnte. Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Cordula Rosenfeld veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Wege aus dem Burnout
Dass die (Big) Player der Wirtschaft Ressourcen nicht selten in unverantwortlicher Weise ausbeuten, das ist schon lange bekannt. Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Anne M. Schüller veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Inhaltlich und sprachlich rund
"Als Gesellschaft haben wir einen Überfluss an Geld und einen Mangel an Zeit als gesellschftlichen Erfolg normiert. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von Lydia Girndt veröffentlicht
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