newseasonhw2015 Hier klicken Jetzt Mitglied werden lagercrantz Cloud Drive Photos Professionelle Fotografie2 Learn More praktisch Kühlen und Gefrieren Shop Kindle Shop Kindle Artist Spotlight Autorip
  • Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Nur noch 5 auf Lager (mehr ist unterwegs).
Verkauf und Versand durch Amazon.
Geschenkverpackung verfügbar.
Menge:1
Fehlermeldung: Der Mann u... ist in Ihrem Einkaufwagen hinzugefügt worden
Gebraucht: Gut | Details
Verkauft von Warehouse Deals
Zustand: Gebraucht: Gut
Kommentar: Gelesene Ausgabe in gutem, sauberen Zustand. Seiten und Einband sind intakt (ebenfalls der Schutzumschlag, falls vorhanden). Buchrücken darf Gebrauchsspuren aufweisen. Notizen oder Unterstreichungen in begrenztem Ausmaß sowie Bibliotheksstempel sind zumutbar. Amazon-Kundenservice und Rücknahmegarantie (bis zu 30 Tagen) bei jedem Kauf.
Möchten Sie verkaufen?
Zur Rückseite klappen Zur Vorderseite klappen
Anhören Wird wiedergegeben... Angehalten   Sie hören eine Probe der Audible-Audioausgabe.
Weitere Informationen
Alle 2 Bilder anzeigen

Fehlermeldung: Der Mann und seine Krisen Broschiert – 20. Juli 2009

8 Kundenrezensionen

Alle Formate und Ausgaben anzeigen Andere Formate und Ausgaben ausblenden
Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Broschiert, 20. Juli 2009
EUR 16,95
EUR 4,00 EUR 0,01
Hörbuch-Download, Gekürzte Ausgabe
"Bitte wiederholen"
8 neu ab EUR 4,00 17 gebraucht ab EUR 0,01 1 Sammlerstück ab EUR 7,95

Hinweise und Aktionen


Wird oft zusammen gekauft

  • Fehlermeldung: Der Mann und seine Krisen
  • +
  • Murp!: Hartmut und ich verzetteln sich<br /> Roman (Unterhaltung)
  • +
  • Wandelgermanen: Hartmut und ich stehen im Wald (Unterhaltung)
Gesamtpreis: EUR 34,85
Die ausgewählten Artikel zusammen kaufen
Jeder kann Kindle Bücher lesen — selbst ohne ein Kindle-Gerät — mit der KOSTENFREIEN Kindle App für Smartphones, Tablets und Computer.



Produktinformation

  • Broschiert: 255 Seiten
  • Verlag: Gütersloher Verlagshaus (20. Juli 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3579068962
  • ISBN-13: 978-3579068961
  • Größe und/oder Gewicht: 13,8 x 2,5 x 21,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 545.201 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Oliver Uschmann wurde 1977 in Wesel geboren. Er studierte in Bochum Germanistik und in der Berliner Werbebranche die Wirklichkeit. Heute lebt er mit seiner Frau Sylvia Witt im Münsterland. Gemeinsam erschaffen sie dort die "Hui-Welt" rund um die Romane der "Hartmut und ich"-Reihe, zahllose weitere Prosawerke für Jungs ("Finn"-Reihe) und junge Erwachsene ("Das Gegenteil von oben", "Nicht weit vom Stamm", "Log Out!") sowie humorvolle Führungen durch den Dschungel des Daseins ("Fehlermeldung", "Überleben auf Festivals"). Ihre "Hui-Welt" machen sie dauerhaft im Netz (www.hartmut-und-ich.de) begehbar und durften sie 2010 sogar als Ausstellung "Ab ins Buch!" auf dem Kulturgut Haus Nottbeck aufbauen. Als Journalist schreibt Uschmann über Videospiele (GEE), Musik (Visions) und Literatur (Federwelt, Am Erker). Als "Wortguru" gibt er Workshops zum Schreiben und betreut Nachwuchstalente. Oliver Uschmann und Sylvia Witt haben zwei Katzen, hundert Teichfische und eine Teilzeit-Tochter.

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

M.A., geb. 1977, lebt mit Frau, Katzen und Fischen freiwillig auf dem Land. Gemeinsam entwerfen sie dort die Romane der „Hartmut und ich“-Reihe, deren tiefe Kenntnis des männlichen Wesens nun auch in „Fehlermeldung“ ihren Ausdruck finden. Seine Kindheit verbrachte Uschmann größtenteils in der Badewanne, seine Adoleszenz u.a. als Packer, Aktivist, Veranstalter, Rockjournalist und Punkrocksänger. Er studierte Literaturwissenschaft, Linguistik und Anglistik in Bochum, wallraffte in Berlin als Werbetexter und ist „Theorieadministrator“ in der Online-Galerie „Haus der Künste“, die er mit seiner Frau Sylvia Witt betreibt. Ferner gibt er als „Wortguru“ Schreibseminare und fördert Nachwuchsautoren.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Ich weiß, wovon ich schreibe. Ich habe jahrelang mit einem Mann zusammengelebt. Nein, nicht wie Sie jetzt denken. Mein Mitbewohner und ich hatten lediglich ein inniges, freundschaftliches Verhältnis. Wir ergänzten uns gut. Eines Abends hockten wir auf dem Sofa, schoben "Assassins" - das stilvolle Duell zwischen Sylvester Stallone und Antonio Banderas - in den Videorekorder und störten uns nach 15 Minuten Film über das noch eingeschaltete Licht an der Zimmerdecke. Drei Glühlampen enthielt der dortige Strahler. Zwei davon waren seit Wochen ausgefallen. "Wir sollten das Licht ausmachen", sagte mein Mitbewohner. Ich seufzte, holte einen Hocker, stellte ihn unter den Leuchter und begann unter Flüchen und Schmerzenszuckungen die letzte heiße Glühlampe bei eingeschaltetem Licht herauszudrehen. Mein Mitbewohner sah sich das Schauspiel fassungslos, aber gelassen an und wartete, bis ich wieder neben ihm auf der Couch saß. Erst nach zehn weiteren Minuten des Films verriet er mir, warum sein Blick statt auf die beiden echten Kerle im Fernseher weiter auf mich gerichtet blieb, nur unterbrochen von langsamem Kopfschütteln. "Du hättest auch einfach den Schalter betätigen können", sagte er mir, während meine Fingerkuppen noch qualmten und ich schwöre - diese einfache Tatsache wurde mir erst in diesem Moment bewusst.
Überhaupt entzogen sich große Teile meines Handelns dem Verständnis meines Mitbewohners. Meine Zielstrebigkeit in beruflichen Dingen etwa, oder mein Anspruch, im Alleingang die komplette Gesellschaft zu verändern. Für beide Zwecke konnte ich wochenlang so sehr in theoretischen Schriften und detailreichen Recherchen versinken, dass sich meine aktuelle Lieblingswelterklärung wie das zweite Augenlid eines Krokodils über meine Wahrnehmung legte und alles andere ausfilterte. Ein Ende fand so ein Rausch meist erst, wenn ich als Fahrer nach einer nüchtern durchlebten Festlichkeit weiter in Gedanken versunken frohen Mutes und ohne zu gucken bei Rot in einen einspurigen Tunnel einfuhr, der nur dem Gegenverkehr Raum gelassen hätte, hätte es in dem Moment welchen gegeben.
Glauben Sie mir, ich kenne die Männer.
Seit der Zeit in der Wohngemeinschaft habe ich in vielen Städten gelebt, viele Berufe ausgeübt und viele Milieus von innen gesehen. Ich kenne das Leben in Krankenhäusern, Getränkelagern und Fließbandhallen. In Universitäten, Redaktionen, Radiostationen und Werbeagenturen. In Großstädten, Megastädten und Provinzdörfern. Und wo ich auch gehe und stehe, stelle ich eines fest: Männer sabotieren sich selbst. Das ist ab und an lustig, hier und da auch liebenswert, aber alles in allem meistens erbärmlich. Daher sollten sie sich befreien. Von Gewohnheiten, Denkweisen und Mechanismen, die sie gefangen halten in einem Käfig, der nicht guttut, auch wenn er manchmal saubequem sein mag.
Was ich hier vorschlage ist manchmal nicht leicht, aber es funktioniert und macht Spaß. Neben zahlreichem Gedankengut aus der Philosophie, der Psychoanalyse, der Systemtheorie, dem Anarchismus oder dem Liberalismus treiben meine Analysen sowie meine Lösungsvorschläge vor allem die psychologische Theorie und Methode der Transaktionsanalyse an. Diese habe ich mir sowohl aus akademischen wie auch aus persönlichen Gründen mehrere Jahre lang intensiv angeeignet, möchte und kann hier allerdings nur die allergröbsten Grundzüge einbauen. Dennoch empfehle ich allen, die nach dem Lesen meiner satirischen Erkenntnisse weiter forschen und ihre eigenen Selbstsabotagen endlich beheben wollen, sich näher damit auseinanderzusetzen. Eine Leseliste mit den wichtigsten Werken dazu sowie zu allen anderen angerissenen Theorien finden Sie am Ende des Buches.

An die Damen:

Ein sehr kluger Mann hat einmal zu mir gesagt: "Je weniger wir etwas verstehen, desto magischer kommt es uns vor." Der Mann heißt David Braben, ist Programmierer und Designer von Videospielen und beschäftigt sich daher sehr viel mit künstlicher Intelligenz. "Diese", so erklärte er mir, "erscheint von außen betrachtet absolut unerklärlich, solange man ihren inneren Aufbau nicht begriffen hat. Hat man das, geht man mit ihr viel gelassener um." Ich denke, dass für Männer etwas Ähnliches gilt. Sicher stehen Sie oft vor Ihrem Gatten, Verlobten, Freund oder Teilzeitgefährten und fragen sich, was sich Tausende von Menschen jeden Tag anlässlich der Fehlermeldungen ihres Computers fragen: "Was macht er denn jetzt wieder?" Meist folgt auf diese Frage keine Antwort, sondern nur Systemabsturz, Frust und die Bestätigung der Überzeugung, "dass man den Dingern einfach nicht trauen kann". Kennt man sich allerdings mit dem Inneren der launigen Maschinen aus, lässt sich auf eine Fehlermeldung mit ruhiger und gelassener Kenntnis der Gründe reagieren. Genau dazu soll Sie dieses Buch befähigen, das zutiefst ehrlich die Algorithmen und laufenden Prozesse in Männern offenlegt und somit dazu beiträgt, dass Sie als Anwenderin nicht so schnell aufgeben und zu einem neuen Betriebssystem wechseln.

Dank:
Ich danke meiner Frau Sylvia Witt, ein Leben führen zu können, das mich gegenüber den tragikkomischen Figuren in diesem Buch eher ein mitfühlender Freund denn immer noch ein Leidensgenosse sein lässt. Dem war nicht immer so. Ferner danke ich Renate Hofmann, dass sie es mir anvertraut hat, zum Thema Männer diesen humoristischen Hochsitz zu bauen, von dem das Dilemma hoffentlich besser zu überschauen ist. Allen realen Personen, die sich in den Charakteren wiedererkennen, möchte ich sagen: Ich schätze euch und nein, ihr seid nicht so schlimm wie hier gezeichnet. Nicht immer ...

Die Männer in diesem Buch

Es gibt zwei Regeln, die jeder Schriftsteller beherzigen sollte, gerade dann, wenn er Lehrreiches zu verkünden hat.
Erstens: Schreibe niemals über Dinge, die du nicht selber kennst.
Zweitens: Gib konkrete Beispiele.
Diesen Regeln möchte ich folgen und illustriere somit die mir bekannten Probleme des modernen Mannes auf den kommenden Seiten anhand der Lebensgeschichten von fünf Männern, die das Buch einige Jahre begleitet.
Hier sind sie:

BERND (34-38 Jahre)
Philosoph und Germanist. Machte einen exzellenten Magisterabschluss, erstickte aber die akademische Karriere zugunsten einer Tätigkeit als freiberuflicher EDV-Dozent im Keim. Unterer Mittelstand. Wurde von der Mutter zu stark betüttelt und hat vom Vater eine neurotische Haltung zum Geld übernommen. Plant Finanzen und Privatleben mittels Exceldateien bis zu fünf Jahre im Voraus, ist vertrauensselig sowie bedeutend zu freundlich und lagert sämtliche Tätigkeiten abseits seines Berufes an (unfähige) Dritte aus. Passt sich den Frauen, mit denen er zusammenlebt, aus Angst vor Liebesentzug maximal an, sogar wenn sie Scientologinnen sind. Hält sich selber klein, weil er gelernt hat, dass der "kleine Mann" moralisch im Recht ist. Ist Meister der Selbstsabotage.



Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


In diesem Buch

(Mehr dazu)
Ausgewählte Seiten ansehen
Buchdeckel | Copyright | Inhaltsverzeichnis | Auszug
Hier reinlesen und suchen:

Kundenrezensionen

3.9 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von junior-soprano TOP 500 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 19. Februar 2010
Format: Broschiert
Der siebte Sinn, Max Goldt, Fight Club, Warum Männer nicht zuhören und Frauen nicht einparken können, Generation X - daran erinnerte mich Oliver Uschmanns Fehlermeldung. Mit diesem Buch, das Ratgeber und Roman ist, wirbt Uschmann sehr gut für seine anderen Werke, denn das er unterhaltsam und interessant schreiben kann, beweist er mit diesem Buch von 2009 sehr eindrucksvoll. Der Autor begleitet fünf fiktive Männer, die zwischen 29 und 52 Jahre alt sind, über einen Zeitraum von mehreren Jahren. Nach einigen Szenen aus dem Leben dieser Figuren, die als Fehlerbeschreibung dienen, folgt die Erklärung (Warum ist das so?) und die Fehlerbehebung. Klingt verspielt oder zu technisch? Liest sich aber sehr flüssig und wird in den Erklärungen und Lösungsvorschlägen sehr konkret und interessant. Das sind tatsächlich nützliche Tipps!

Uschmann zeigt seine (glaubwürdigen und sympathischen) Figuren in alltäglichen und extremen Situationen, schildert mit viel Humor wie sie sich selbst behindern.

Gemäß dem häufig gehörten Tipp zum Schreiben, berichtet auch Uschmann von Situationen und Personen, die er selbst kennt. Uschmann hat studiert, ist von populärer Musik begeistert, zeigt sich als nachdenklicher und sensibler Mann und versucht Ideale und Praxis in Einklang zu bringen. Und so sind dann auch seine Charaktere. Jeder ist wohl ein Stück Uschmann oder jemandem aus seinem Umfeld ähnlich.
Also ist das Buch für Frauen und nicht studierte, Musik ignorierende Leser uninteressant? Ich denke nicht.
Lesen Sie weiter... ›
2 Kommentare War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Hartwig am 2. Oktober 2011
Format: Taschenbuch
Das Buch fiel mir in dr Buchhandlung auf, ich las mittendrin ein paar Zeilen und kaufte es sofort in der Annahme es sei ein Männerroman a la Jaud oder Husmann: Lustig, harmlos, stereotyp. Das stellt sich aber schnell als Irrtum da. Uschmann seziert effizient und brutal die Männerpsyche in dem er Geschichten von modernen Archetypen erzählt, die einem irgedwie sehr vertraut sind. Das Lachen bleibt einem manchmal im Halse stecken und man schaut hinter der Tür und unterm Bett nach ob man nicht heimlich beobachtet wird.
Ich zumindest habe mich mies ertappt gefühlt, aber auch etwas getröstet, ich bin wohl nicht allein. Die Analyse und Vorschläge sind innovativ und praktisch, und sehr einprägsam und einleuchtend vorgebracht. Ich ertappe mich dabei, den ein oder anderen auszuprobieren.

Ein wirklich unterhaltsames, aber trotzdem ernstes Buch für den Mann in uns allen.
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Matthias am 15. Juli 2010
Format: Broschiert
Nach dem Lesen des Buchumschlages erwartet icheine nicht ganz ernstgemeinte Psychoanalyse des Mannes. Darum bin ich auf den ersten Seiten versucht, die Fehlerbehebungen als sarkastische und homuristisch aufbereitetet Weisheiten abzutun. Aber sehr bald musste ich feststellen, dass die Charackterbeschreibungen, Fehlermeldungen und deren Lösung auf fundierten Grundlagen beruhen und durchwegs anwendaber sind. Alles in allem ein sehr leicht zu lesendes Buch, das auf eindrückliche weise den Mann seziert, die Einzelteile im Grundansatz beschreibt und gereinigt und geläutert wieder zusammenfügt.
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Format: Broschiert
Fünf prototypische Männer hat sich der 1977 geborene Schriftsteller Oliver Uschmann für ein Buch herausgesucht und näher beschrieben, das auf eine lustige und dennoch ernsthafte, auf eine satirische und dennoch realistische Weise die Dilemmata des heutigen Mannes umkreist.

Dabei geht er jeweils in drei Schritten vor. Zunächst gibt er eine höchst köstlich zu lesende Fehlerbeschreibung, um sich danach einer jeweils sehr sensibel und verständnisvoll formulierten Analyse nachzugehen, in der er erklärt, warum es zu der jeweiligen "Fehlermeldung" gekommen ist.

Er macht in einem dritten Schritt Vorschläge zur "Fehlerbehebung", die, das ist positiv hevorzuheben, allesamt nicht aus der von den Frauen so oft beklagten männlichen Werkzeugkiste stammen. Seine Vorschläge haben alle eines gemeinsam: sie versuchen, zu entschleunigen, zur Selbstreflexion anzuregen und den dieses Buch lesenden Männern Mut zu machen für den ersten und vielleicht dann auch noch für den folgenden Schritt, an sich selbst zu arbeiten.

Weil Oliver Uschmann mit seinen Veränderungsvorschlägen nicht gleich das Unmögliche will, sondern humorvoll realistisch bleibt, kann man dieses Buch auch für diejenigen Partnerinnen von Männern empfehlen, die etwa mehr von der Funktions- und Denkweise des Mannes erfahren wollen, um dann vielleicht mit mehr Verständnis gemeinsam an der Beziehung zu arbeiten.

Uschmanns Sprache und seine Beispiele sind erfrischend, witzig und dennoch von einem großen Ernst getragen. Ich kann das Buch nur empfehlen.
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen

Ähnliche Artikel finden