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Fegefeuer der Eitelkeiten
 
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Fegefeuer der Eitelkeiten [Unbekannter Einband]

Tom Wolfe
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (24 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Unbekannter Einband
  • Verlag: Wien, Buchgemeinschaft Donauland, (1988)
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B003RTJF5M
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (24 Kundenrezensionen)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
42 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
New York, Mitte der 1980er Jahre: Sherman McCoy hat alles, wovon viele nur träumen können. Er arbeitet als erfolgreicher Wall-Street-Broker. Er residiert in einer 3,5 Millionen Dollar teuren Park Avenue-Wohnung. Er ist verheiratet mit einer High-Society-Gattin, die nebenbei Ambitionen als Innenarchitektin hegt. Und er ist Vater einer kleinen Tochter, die natürlich auf eine Privatschule geht. Für den letzten Schliff seines Lebens sorgt Maria, eine gelangweilte promiskuitive Mittzwanzigerin, die einen 71-Jährigen geheiratet hat und sich bei Sherman holt, was sie zu Hause nicht erhält. Kurzum: Sherman kann alles, hat alles und ist ganz oben.

Der Höhenrausch findet ein abruptes Ende, als Sherman sich mit Maria in der Bronx verirrt. Hier kollidieren Welten, und zwar buchstäblich. Das Amour fou-Pärchen fährt einen jungen Farbigen an und begeht in Panik Unfallflucht. Für kurze Zeit scheint es, als sei nichts passiert. Sherman wahrt mehr oder weniger die Contenance, bis die Bronxer Staatsanwaltschaft und die Presse von der Angelegenheit Wind bekommen. Sie legen eine Schlinge um Shermans Hals und ziehen sie zu. Der junge Unterstaatsanwalt Larry Kramer wittert seine große Chance: den großen weißen Schuldigen. Ähnliche Hoffnungen hegt Peter Fallow, der alkoholabhängige Journalist: Er sieht die Story, den Scoop ... den Pulitzer-Preis für investigativen Journalismus. Sherman McCoys Stern hingegen ist im Sinken begriffen. Und Morddrohungen sind angesichts dessen, was ihn erwartet, bei weitem nicht das größte Übel.

Tom Wolfes „Fegefeuer der Eitelkeiten" gilt als moderner Klassiker. Bissig und amüsant schildert Wolfe den sukzessiven Untergang eines Yuppies. Nebenbei gewährt er tiefe Einblicke in eine dekadente upper class, die sich in ihrer alltäglichen Langeweile dem Rausch des Luxus' hingibt. Bemerkenswert ist an diesem Roman die erfrischende Art, in der er geschrieben wurde. Fast scheint es, als hätte der Autor während des Schreibens permanent ein sardonisches Lächeln auf den Lippen gehabt. Die vielen Seitenhiebe und bösen Anspielungen sprechen dafür. Ein wirklich großes Buch!

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22 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Tom Wolfe hatte schon eine überaus erfolgreiche Karriere als Journalist hinter sich, als er 1987 seinen eigentlichen ersten Roman veröffentlichte. Die Hauptrolle in diesem Buch spielt der sehr erfolgreiche Börsenmakler Sherman McCoy. Er ist erfolgreich, lebt in einer relativ glücklichen Ehe und kann sich nebenher noch eine Geliebte leisten. Doch diese wird ihm zum Verhängnis, als wir während einer Irrfahrt durch die New Yorker Bronx einen schwarzen Jungen anfahren. Dieses Ereignis wird das gesamte Leben von Sherman McCoy umkrempeln, denn nun beginnen sich alle für wichtig haltenden Gruppen, auf diesen Unfall zu stürzen. Dabei gehts nur nebenrangig um Gerechtigkeit für diesen Jungen, wichtigstes Ziel aller Beteiligten ist es, sich zu profilieren. Seien es nun Journalisten, die hoffen die Story ihres Lebens gefunden zu haben, oder Politiker, schwarz und weiß, die die Ereignisse für ihre politischen Propagandazwecke nutzen wollen. Eine Straftat, die man ohne Aufsehen hätte abhandeln können, wird zur Farce. Dadurch gelingt es Tom Wolfe meisterhaft, die amerikanische Gesellschaft zu sezieren und bloßzulegen. Dieser Roman ist ein New York-Roman. Man erkennt, dass Wolfe sich sehr viel Mühe gegeben hat, alles so genau wie möglich darzustellen. Man könnte dieses Buch auch als Reiseführer nutzen. Was sich in diesem Roman in New York abspielt, wird zum Spiegelbild einer amerikanischen Gesellschaft, die in den achtziger Jahren immer noch versuchte, die Kämpfe der verschiedenartigen politischen und kulturellen Gruppen in den Griff zu bekommen, aber eigentlich schon längst daran gescheitert war. Diese Konflikte waren längst von der Oberfläche verschwunden. Die amerikanische Gesellschaft hatte sie verdrängt. Aber unter dieser Oberfläche brodelte es, und es bedarfte nur eines kleinen Anlasses, um alles explodieren zu lassen. Was Wolfe in seinem Roman so meisterhaft dargestellt hatte, sollte für Amerika noch einmal Realität werden: 1991 Unruhen in Los Angeles nachdem Rodney King-Urteil. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Passender Titel 10. Dezember 2004
Von ccheesy VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Broschiert
Der New Yorker Investmentbanker Sherman McCoy holt seine heimliche Geliebte, Maria Ruskin, am Flughafen ab und verpaßt auf der Fahrt nach Manhattan die Ausfahrt. Er landet in der berüchtigten Bronx, muß auf der Suche nach dem richtigen Weg aus dem Wagen aussteigen, um ein Hindernis zu entfernen und fühlt sich von zwei näher kommenden Schwarzen bedroht. Voller Panik vor einem Überfall wirft er dem einen Schwarzen den weggeräumten Gegenstand, einen Reifen, entgegen und versucht zu fliehen. Währenddessen setzt sich Maria ans Steuer und rammt bei der Flucht den anderen Schwarzen.
Froh, dieser unangenehmen Situation entronnen zu sein, versuchen beide diesen Vorfall zu vergessen. Nach und nach wird dieser Unfall, bei dem der Schwarze Henry Lamb so schwer verletzt wurde, daß er ins Koma fällt, hoch gespült. Vor allem der schwarze Reverend Bacon, der scharf auf den Bürgermeisterstuhl ist, forciert die negative Stimmungsmache und bald regt sich der schwarze Mob in der Bronx.
Unterstützt wird dieser Vorgang durch den Reporter Peter Fallow mit seinen einseitigen und sensationslüsternen Reportagen.
Und der Oberstaatsanwalt, Abe Weiss, der sich Sorgen um seine Wiederwahl macht, sieht sich dermaßen unter Druck gesetzt, daß er eine ungeheure Kampagne gegen McCoy startet, als dessen Beteiligung an dem Unfall bekannt wird. Geleitet werden die Ermittlungen von dem Unterstaatsanwalt Larry Kramer, der seine persönliche Chance sieht, ins Rampenlicht zu treten und Karriere zu machen.
Das nur ganz grob zu der sehr komplexen und wohl durchdachten Story.
Ich habe selten ein Buch gelesen, bei dem der Titel (obwohl nicht original) so gut gepaßt hat wie bei "Fegefeuer der Eitelkeiten", denn Eitelkeit und Egoismus sind die Hauptcharakterzüge der Hauptpersonen in diesem Roman. Jeder ist auf seinen Vorteil bedacht, was in der heutigen Gesellschaft (und auch in der Historie) ja nichts Neues ist. Da dieses Buch aber in der New Yorker Upperclass spielt, treten die genannten Wesenszüge beim Kampf um Macht und Geld noch deutlicher hervor.
Tom Wolfe schafft es mit einem gehörigen Maß an Zynismus, das Verhalten der hohen Gesellschaft New Yorks und derer, die ihr gerne angehören würde, zu skizzieren. Da seien ihm einige langatmige und auch nervige Passagen (bei 870 Seiten keine Wunder) verziehen. Seinen (Anti-)Helden McCoy fand ich nicht immer ausgereift. Einerseits der toughe Banker, andererseits ein nervöses Weichei. Das paßte nicht so ganz.
Ansonsten dieses Buch unbedingt empfehlenswert!
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Vor 11 Monaten von Kiepura veröffentlicht
Fegefeuer der Eitelkeiten
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Vor 13 Monaten von Christine Kaula veröffentlicht
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Vor 14 Monaten von Helmut Schmid veröffentlicht
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Der Inhalt wurde an anderer Stelle bereits hinreichend beschrieben. Tom Wolfe entwirft in seinem Roman "Fegefeuer der Eitelkeiten" das Sittengemaelde Amerikas in den 80-ziger... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. Dezember 2009 von faustino888
Die Tücken des Lebens...
Ich habe den Roman in kurzer Zeit verschlungen. Das ist bei über 900 Seiten zwar nicht ganz einfach, aber es hat sich gelohnt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. Juni 2009 von Queeze
Zynischer Spass
Das Buch zu lesen hat mir sehr viel Vergnügen bereitet - und jedem der an satirischen Überspitzungen Freude hat und schon immer wußte, dass in Amerika, besonders in... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. September 2007 von Volker Wrusch
Leicht angestaubt.
Jede, ausnahmslose jede Figur dieses Romans trägt ihre eigenen Eitelkeiten zu Markte. Wenn so das Fegefeuer aussieht, möchte man gar nicht mehr so genau wissen, wie dann... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. August 2007 von Susanne Preusker
Niedergang eines Erfolgsmenschen - spannend!
Vordergründig geht es in "Fegefeuer der Eitelkeiten" um den bissig-satirisch geschilderten Niedergang des Yuppies Sherman McCoy. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Juni 2006 von Rolf Dobelli
Ärgerliche Übersetzung
Gegen das Buch ist nichts einzuwenden, aber die Übersetzung von Benjamin Schwartz (bei Knaur) ist oft holprig und wenns darum geht Slang oder Amerikanismen zu übersetzen... Lesen Sie weiter...
Am 23. März 2004 veröffentlicht
Ein Blick hinter die Fassaden....
..ehrgeizgetriebener New Yorker Karrieremänner verschafft uns Tom Wolfe mit seinem Meisterwerk "Fegefeuer der Eitelkeiten", welches 1987 erschien. Lesen Sie weiter...
Am 16. Oktober 2003 veröffentlicht
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