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Kundenrezensionen

2,4 von 5 Sternen5
2,4 von 5 Sternen
Format: Blu-ray|Ändern
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am 8. November 2012
Es ist wirklich eine Schande, wie lieblos man im Hause Warner mit vielen seiner Backkatalogtitel umgeht.

Brian DePalmas "Fegefeuer der Eitelkeiten" ist zwar kein großer Erfolg an den Kinokassen beschieden gewesen, der Film ist dennoch grandios. Die Besetzung ist bis in die kleinste Nebenrolle hochkarätig angefangen mit den top aufspielenden Tom Hanks, Bruce Willis und Melanie Griffith, die hier das spielt, was sie am besten kann - "Das dumme Blondchen". Der Film strotzt geradezu von bitterbösen, rabenschwarzen Seitenhieben auf die High Socienty der 80er Jahre und die Finanzhaie der Wall Street, brillant geschieben, brillant gespielt und brillant in Szene gesetzt.

DePalmas Regie und sein visueller Stil, der Carrie, Scarface, Mission Impossible und The Untouchables zu unvergesslichen Klassikern machte ist auch in Fegefeuer unverkennbar. Allein die fast sechs Minuten andauernde Kamerafahrt zu Beginn des Films aufgenommen in nur einem Take mit dutzenden Statisten, mehreren Ebenen und einem unschlagbar aufspielenden Willis ist schlicht unbeschreiblich genial.

Soweit das Positive zum Film. Die Blu-ray Umsetzung von Warner ist ein Graus! Benutzt wurde ein Uraltmaster, welches zu keinem Zeitpunkt HD taugliches Material auf den Bildschirm oder die Leinwand bringt. Das Bild ist extrem unscharf und verwaschen, die Farben kraftlos und der Schwarzwert desaströs. Hinzu kommt ein unruhiger Bildstand und sogar ein in vielen Szenen auffallendes Flimmern.

Diese Blu-ray ist qualitativ unterirdisch! Auch der Ton (o-Ton wie Synchro) in 2.0 (Deutsch Dolby Digital) ist mehr als kraftlos und vollkommen auf den Center fixiert. Als Extras ist lediglich der Kinotrailer (in schlechter SD Qualität) enthalten.

Wie bei Warner üblich gibt es kein Wendecover und diese unglaublich fragilen, angeblich umweltfreundlicheren Elite Blu ray Boxen mit großen Aussparungen im Plastik. Dass sich jemand so einen Schwachsinn als Verpackung ausgedacht hat und es noch als Öko verkaufen will, ist schon schlimm, dass Warner diese Dinger auch noch verwendet, ist noch schlimmer.

So grandios der Film "Fegefeuer der Eitelkeiten" auch ist, so wenig kann ich vor dem Hintergrund der mangelhaften technischen Umsetzung zum Kauf der Blu-ray raten. Warner sollte endlich begreifen, dass man auch bei Backkatalogtitel ein gutes Produkt liefern muss.
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TOP 500 REZENSENTam 19. Februar 2016
Zum Film
Der Film ist eine Verfilmung von Tom Wolfes gleichnamigem Bestseller. Die Handlung wird originalgetreu wiedergegeben. Die Schauspieler sind gut. Man sieht einen fantastischen Tom Hanks in einer seiner ersten Rollen. Regie führte der Star-Regisseur Brian De Palma. Man merkt dem Film seine Handschrift an. Am Anfang des Films gibt es eine minutenlange Kamerafahrt, die absolut sehenswert ist.

Zur Blu-ray
Ich hatte den Film bisher nur als DVD und habe ihn mir wegen der erhofft besseren Bildqualität als Blu-ray zugelegt. Verglichen mit der DVD ist die Qualität allerdings nicht so, wie ich das von einer Blu-ray erwartet hatte. Der Ton ist nach meinem Empfinden zwar kraftvoll und klar, aber das Bild ist nicht scharf genug. Außer dem amerikanischen Trailer gibt es keine Extras auf der Blu-ray.

Für den Film gebe ich 5 Sterne, für die Umsetzung als Blu-ray 1 Stern, das macht im Schnitt 3 Sterne.
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Da in diesem Film sehr viele bekannte (und eigentlich auch gute) US-Schauspieler mitspielten (Tom Hanks, Bruce Willies, Morgan Freeman etc.) konnte man doch nichts falsch machen, wenn man sich diesen Film über Amazon Prime Video ausleihen würde...
...haben wir gedacht und lagen mit diesem Gedanken aber so etwas "von daneben"!

In dieser Story, die von ihrer Idee her gar nicht so schlecht war, wimmelt es nur so von Klischees:
Wenn Männer auf Frauen treffen, dann gibt es nur das Eine,
In New York gibt es Stadtteile, in denen mehr Autos brennen, als in Kriegsgebieten im Nahen Osten
Wenn Reporter eine Story wittern, stürzen sie sich in einer Meute auf den Betroffenen, dass dieser schier erdrückt wird etc., etc., etc.....

Wir wollten es uns nicht antun, diesen Film bis zum Ende anzusehen!

Fazit: Ein Fehlkauf.
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am 18. Dezember 2013
Der Film auf Blu-ray ist hervorragend. Die Schauspieler sind ebenfalls große Klasse und das Thema sicherlich immer noch aktuell, auch ist die Handlung äußerst spannend. Diesen Film würde ich allen meinen Bekannten empfehlen.
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am 20. Mai 2013
VORWORT: Ich bin wie einige andere hier auch über die Buchvorlage auf diesen Film gestoßen. Weshalb dies jedoch eine Bewertung relativieren soll, konnte von den eigentümlichen Fans dieses unterirdischen Machwerks bisher nicht zweifelsfrei erläutert werden.

Zum Film:
Ich hatte keinesfalls erwartet, daß Tom Wolfes auf über 800 Seiten geschaffenes Sittengemälde über die New Yorker Society in all seiner Tiefe und Ausschmückung in einen Film transferiert werden kann. Aber daß der Regisseur, ein gewisser Brian De Palma, aus diesem prächtigen Gemälde nichts außer einer erbärmlichen Strichzeichnung macht, ist mehr als traurig.

Fast so traurig ist auch, daß fast sämtliche Figuren unerklärlicherweise in dem Film einen trotteligen Grundtenor verpaßt bekommen haben.

Staatsanwalt Kramer: ein verwachsener Depp mit der Ausstrahlung einer AOK-Broschüre
Judy McCoy: ein oberflächliches, aber dafür äußerst überkandideltes Dummchen ohne jede Würde (besonders schlecht gespielt von Sex and the city Nervensäge Kim Cattral)
Sherman McCoy alias Tom Hanks: mag in diesem Machwerk alles darstellen, nur keinen von sich selbst durch und durch überzeugten Wall Street Überflieger. Man merkt deutlich, daß der Film eindeutig aus der Pre-Philadelphia/Forrest Gump Zeit stammt, als Hanks noch durch seine Teilnahme an Blödelfilmen wie "Schlappe Bullen beißen nicht" oder "Scott und Huutch" auffiel. Besonders schön kommt dies zum Ausdruck, als McCoy mit seiner Flinte in seiner Bude rumballert, um die ungebetenen Gäste hinauszukomplimentieren.
Reverend Bacon: wird von einem ränkespielenden, aggressiv agierenden Aktivisten für die Rechte der Schwarzen auf einen Velour-Trainingsanzug tragenden Widerling mit der Aura eines Zuhälters reduziert

Es heißt, jeder Schauspieler hat mal einen Film gemacht, den er am liebsten ungeschehen machen würde. Fegefeuer der Eitelkeiten müßte dann der von Bruce Willis sein. Nach einer völlig überzogenen Anfangsszene, die einen unheilvollen Ausblick auf die restlichen 120 Minuten des Films gewährt, folgt dann im Rest des Films ein Bruce Willis, der mit seiner unverhohlenen Lustlosigkeit zur fleischgewordenen Fehlbesetzung mutiert.

Ironischerweise gelingt es dem Film zu keinem Zeitpunkt bei auch nur einer der Hauptfiguren das zentrale Motiv der Eitelkeit (daß der Film "Fegefeuer der EITELKEITEN!!!" heißt, scheint kaum jemand der Applaudierenden hier bemerkt zu haben) herauszuarbeiten bzw. flüchtig zu skizzieren. Der ebenfalls nicht ganz unwichtige seelische Verfall McCoys wird wie weiter oben bereits beschrieben in billiger Slapstick-Manier abgehandelt.

Fazit: Als Romanverfilmung eine Totalkatastrophe, als bloßer Film an sich immer noch ranzig.
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