Die Celtic Tenors - James Nelson, Matthew Gilsenan und Daryl Simpson - haben ihre neue CD herausgebracht. Sie ist einfach wunderschön, beginnend mit 'Going Home' aus dem Film Gods and Generals und schon hier wird deutlich, was für wunderbare Harmonien diese drei Stimmen zusammenbringen! Und sie wären nicht Iren, käme dann nicht 'Red Haired Mary', fröhlich und flott gesungen und was ich an den Dreien so liebe, man versteht jedes Wort! Da merkt man doch die fundierte Sängerausbildung. 'No Frontiers' vom Songwriter Jimmy MacCarthy, den ich sehr gerne mag, ist das nächste, dann das Solo von Matthew Gilsenan 'Galileo' , auch von einem Iren Declan O'Rourke geschrieben, ein ganz liebes Lied, wunderbar gesungen. Ja, der nächste Songwriter, den sie bringen, das ist jemand, den wir lange als Cat Stevens kannten, jetzt heisst er Yusuf Yslam und das Lied heisst 'Silent Sunlight' und ist zauberhaft. 'Feels Like Home', das der CD den Titel gibt, ist das nächste Lied und auf das habe ich mich besonders gefreut. Ich bin an sich nicht so sehr ein Randy Newman Fan, aber dieses Lied ist eindringlich schön und wie sie es singen geht unter die Haut. Dann kommt das Daryl Simpson Solo 'Better', begleitet von den Harmonien der beiden anderen, ich kannte es vorher noch nicht. Das nächste singen sie a cappella, es heisst 'She moved through the fair', ist toll gesungen und ich kriege eine zentimeterdicke Gänsehaut, wenn ich es höre. Es ist irisch, und ich kann mir nie klar werden aus dem Text, ob das Mädchen lebt oder tot ist... Dann ist das Solo von James Nelson dran, ganz wunderschön, es heisst 'Wild Mountainside' und ist ein Home-Coming-Song. Der nächste Titel war mir auch unbekannt, ist vom irischen Songwriter Oliver Cole und heisst 'I know that you care'. Und etwas ganz Besonderes ist 'Dimming of the Day', es ist herzzerbrechend und eindringlich gesungen. Beim nächsten Lied verstand ich erst einmal nichts, bis ich draufkam, dass es ein Schlafliedchen aus Wales ist, es heisst 'Suo Gan' und tröstet nach dem Kummer, den man bei Dimming of the Day empfindet, denn hier wird einem neuen Leben ein Lied gesungen, während im vorigen Lied das alte sich langsam verabschiedet. Aber eben in gälisch, so habe ich mir die Übersetzung aus dem Internet gesucht. Ich habe es auch schon von den Wiener Sängerknaben gehört, aber so gefällt es mir besser. Und die CD endet mit dem flotten Celtic Folk Song 'Westering Home', den ich schon sehr lange kenne. Was für ein schöner Schluss!
Ja, zusammenfassend kann ich nur sagen, vor Jahren schrieb ich einmal in einem Rev. über sie, ihre Musik wäre wie ein paar Hände, die sich immer weiter öffnen, so dass man immer mehr Schätze entdeckt und jetzt - ja da sind halt ein paar Juwelen drin...