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Feel it!: So viel Intuition verträgt Ihr Unternehmen
 
 
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Feel it!: So viel Intuition verträgt Ihr Unternehmen [Gebundene Ausgabe]

Andreas Zeuch
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 262 Seiten
  • Verlag: Wiley-VCH Verlag GmbH & Co. KGaA; Auflage: 1. Auflage (9. Juni 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3527504672
  • ISBN-13: 978-3527504671
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 14,8 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 58.858 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Andreas Zeuch
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Auf knapp 250 sehr lesenswerten Seiten befasst sich der Berater Zeuch mit der Frage des Umgangs mit Intuition in Unternehmen und deren Professionalisierung...Feel It! ist ein lesenswertes und kurzweiliges Buch, das spannende Einsichten und manche Überraschung bietet."
http://blog.karlshochschule.de/, 21.06.2010

Kurzbeschreibung

Andreas Zeuchs Buch fokussiert Intuition als professionelle Kompetenz in Unternehmen und Organisationen. Dies geschieht auf zwei Ebenen: Erstens, als individuelle (Führungs-)Kompetenz, die es zu fördern gilt, da Intuition nicht nur eine Entscheidungshilfe ist, sondern auch zu Fehlurteilen führen kann. Zweitens auf der Ebene der Entscheidungskultur, denn die Förderung individueller Kompetenz ist nur sinnvoll, wenn sie auch kulturell akzeptiert ist. Was bedeutet eine "effektive Entscheidungskultur", wozu ist sie gut, wie kann sie erreicht und aufrecht erhalten werden? Zentraler Bestandteil sind Interviews mit zahlreichen Top-Managern aus Unternehmen wie Deutsche Bank Bauspar AG, de Sede AG, Zumtobel AG, CHANEL Deutschland und andere mehr.

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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von A. Klages
Format:Gebundene Ausgabe
Ich hab die Situation selbst oft genug erlebt: Entscheiden müssen ohne ausreichende Informationen. Im Laufe der Zeit erlaubte ich mir, immer intuitiver zu werden. Und das war der Auslöser, mir das Buch zu kaufen. Besonders gereizt haben mich daran zwei Dinge: Die Frage, wie ich meine Intuition und die meiner Mitarbeiter stärken kann. Und welche Rolle und Bedeutung Intuition in Unternehmen hat.

Gleich eins vorweg: Das Buch hat mich echt überrascht, und zwar positiv. Nach dem ersten Kapitel (Unternehmerische Lügengeschichten - warum der Kopf allein kein Unternehmen führt), war mir klar: Ohne Intuition gehts gar nicht. Die Argumente vom Autoren waren überaus überzeugend. Die allgemeine Vorstellung, das Gefühle und Intuition unprofessionell seien sind ziemlich unsinnig. Und vor allem: irrational. Das war für mich der Clou dieses ersten Kapitels: Der Autor nennt das "paradoxe Pseudorationalisten", alle die, die mit irrationalen, weil wissenschaftlich widerlegten Argumenten die Rationalität zum allein seelig machenden erklären.

Toll war auch, dass Intuition nicht nur einfach über den Klee gelobt wird, denn jeder hat im Beruf auch schon erlebt, dass man mal intuitiv ziemlich daneben lag. Andreas Zeuch nennt das dann Intuitionsfallen und erklärt kurz und verständlich, wie intuitive Fehlentscheidungen entstehen.

Im vierten Kapitel musste ich dann köstlich lachen: Da gibts eine großartige Satire über den üblichen Wahnsinn in Unternehmen. Auf witzige Art wird dem Leser klar, was Unternehmer, bzw. die Geschäftsführer und das Topmanagement tun und lassen sollten, wenn sie Intuition intelligent nutzen wollen.

Das fünfte und sechste Kapitel zeigt, wann Intuition nützlich ist und wie man sie trainieren kann. Zeuch stellt zwei Methoden ausführlich vor. Eine als Einzelübung, eine Kommunikationsmethode für Gruppen. Ich fands sehr gut, mal nicht mit 27 Tools überrannt zu werden, sondern lieber 2 Methoden für eine langfristige Entwicklung an die Hand zu bekommen.

Das absolute Highlight ist dann das letzte Kapitel sieben: Hier zeigt der Autor, wie man eine effektive Entscheidungskultur entwickeln kann. Spätestens jetzt wird deutlich, dass Intuition wirklich viel mehr ist, als eine persönliche "Entscheidungskompetenz", wie es Zeuch nennt. Und das ist eines der wichtigsten Unterscheidungsmerkmale zu allen anderen auch guten Büchern über Intuition. Denn dieses Fass hat bisher noch keiner aufgemacht. Super. Mehr will ich nicht übers Kapitel verraten...

Letztlich noch folgendes: Sehr gut gefielen mir die vielen Fallbeispiele, gut verständlich verarbeiteten wissenschftlichen Experimente und vor allem die Interviews, die extra für das Buch geführt wurden. Und zwar mit den CEO's und Geschäftsführern von Unternehmen aus Deutschland, Österreich, Schweiz und USA. Das sind kleine und große mittelständische Unternehmen aus ganz unterschiedlichen Branchen, die zum Teil auch global aufgestellt sind (z.B. Veka AG oder Guardian Industries). Wieder ein Unikum.

Meine Empfehlung: Für alle die mit Entscheiden zu tun haben, unbedingt kaufen und lesen. Ist nicht nur relevant, sondern auch noch ein Lesevergnügen.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Feel it! - Read it! 13. Juli 2010
Format:Gebundene Ausgabe
Feel it - Read it!

Andreas Zeuch erklärt in seinem Buch "Feel it! So viel Intuition verträgt ihr Unternehmen", warum die Intuition in der Wirtschaft von wesentlicher Bedeutung ist. Der Grundgedanke des Autoren ist, dass es irrational ist, das Irrationale, das Nicht-Beschreibbare, das Nicht-in-Zahlen-Ausdrückbare, das oft auch nicht eindeutig Erklärbare, sprich das Intuitive aus dem Wirtschaftsleben auszublenden.

Er baut eine schlüssige und in sich stimmige Argumentation rund um diesen Grundgedanken auf. Er verdeutlicht sein Verständnis mit eindringlichen Beispielen und untermauert seine Argumentation mit wissenschaftlichen Erkenntnissen.

Beim Lesen der ersten Hälfte des Buches drängte sich mir die Frage auf, warum die Intuition - so wie Andreas Zeuch es vorschlägt - nicht eine breitere Anwendung im wirtschaftlichen Handeln und in der Ausbildung erfährt. Die Antwort auf diese Frage gibt der Autor im Laufe des Buches indirekt selbst. Er macht den professionellen Umgang mit Intuition von zwei wesentlichen Aspekten abhängig.

Der individuelle Mensch als (auch) intuitives Wesen

Zum einen braucht es für den professionellen Umgang mit Intuition ein Individuum, das sich seiner nicht-rationalen Teile bewusst ist und achtsam mit den oft irrationalen Elementen seiner Weltsicht umgeht. Sprich es braucht einen neugierigen, lernbereiten, "durchlässigen" Menschen, der sich sowohl als Gestalter seiner Welt als auch von der Welt gestaltet versteht. Um es mit den Worten des Autoren auszudrücken: "Wer wirklich denkt, erkundet auch gedankliches Neuland. Wer wirklich denkt, bestellt nicht seinen eigenen geistigen Schrebergarten. Wer wirklich denkt und dem Denken Ehre macht, denkt auch über sein eigenes Denken nach. Wir sind nur dann rationale Denker, wenn wir unsere eigenen mentalen Modelle reflektieren. (S. 140)"

Damit stellt der Autor den selbst denkenden, den selbständigen und eigen-artigen Menschen in das Zentrum seiner Überlegungen. Was bleibt ihm auch anderes übrig, wenn sein Thema die Intuition ist? Das Problem dabei ist nur, dass diese Form von Wissen mit dem heutigen Verständnis nicht gelehrt oder gelernt werden kann. Diese Form von Wissen ist nicht vermittelbar, es kann nur - im wahrsten Sinne des Wortes - er-fahren(!) werden. Es kann auch nicht standardisiert werden und dem zu Folge auch nicht geprüft, geschweige denn zertifiziert werden. Es entzieht sich der neoliberalen Vorstellung von Wert - es lässt sich einfach nicht zählen. Wir wissen nicht, was dabei herauskommt - nahezu ein ketzerischer Gedanke in unserer Zeit.

Die kulturellen Voraussetzungen für intuitives Wirtschaften

Weiters braucht es eine neue "Kultur des Wirtschaftens", das den intuitiven Anteil am Individuum selbst, an der Kommunikation und an der Entscheidung akzeptiert. Diese neue Kultur schafft einen Raum, in dem professionell und im Sinne des Unternehmenszwecks die Intuition der in dem Unternehmen handelnden Individuen in das gemeinsame wirtschaftliche Handeln einfließen kann. Als Basis für diesen "Kulturwandel" schlägt Andreas Zeuch auf Seite 198 folgende grundlegende Prinzipien
Anfängergeist - das Gegenteil zur Spezialisierung

Selbstorganisation - das Gegenteil zu Hierarchie

Fehlerfreundlichkeit - das Gegenteil zur Standardisierung

Möglichkeitsräume - das Gegenteil zu Planung und Steuerung

Vertrauen - das Gegenteil zum Primat der extrinsischen Motivation

vor.

Diese Zuwendung zum Menschen und die "neue Kultur des Wirtschaftens" sind Grundvoraussetzung für ein intuitives Wirtschaften und erklären auch, warum professionelle Intuition noch keine breitere Anwendung in unserem Wirtschaftsleben gefunden hat. Diese Gedanken widersprechen dem, was bislang in den meisten Unternehmen gelebt und an fast allen Unternehmen gelehrt wird. Dabei denkt der Autor nur das konsequent zu Ende, was vielerorts als Unbehagen wahrgenommen und beschrieben wird. Er nennt das beim Namen, an dem wir als Gesellschaft und als Individuen unter dem heutigen Verständnis von Wirtschaft leiden.

Er bietet einen Ausgang an, der auf den ersten Blick einen schmerzhaften Paradigmenwechsel darstellt. Aber ist er wirklich so schmerzhaft. Ich verstehe das Buch als berechtigte Forderung, uns auch in der Wirtschaft als mehrdimensionale Menschen und als individuelle Persönlichkeiten zu verstehen, wahrzunehmen und uns entsprechend zu begegnen, sprich zusammenzuarbeiten. Warum sollen auch in der Wirtschaft, die immer mehr von der Kreativität, vom Unternehmergeist, von der Kommunikationsfähigkeit, von der Motivation und von der Selbständigkeit der Akteure abhängig ist, andere "Gesetze" herrschen als im zwischenmenschlichen Bereich des Alltagslebens. So verstanden wäre es weniger ein schmerzhafter Paradigmenwechsel als eine "Normalisierung", wenn nicht "Gesundung" des Wirtschaftsleben, mit dem handelnden, kooperierenden und wert-schaffenden Individuum im Zentrum!

Langer Rede, kurzer Sinn - einfach ein lesenwertes, inspirierendes Buch - Read it!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Dr. Andreas Zeuch, seines Zeichens promovierter Erziehungswissenschaftler, Mitbegründer der »beratergruppe sinnvoll wirtschaften« und Herausgeber des Buches »Management von Nichtwissen in Unternehmen«, hat mit seinem aktuellen Buch »Feel it! So viel Intuition verträgt Ihr Unternehmen« einen erfrischenden und im allgemeinen einen sehr guten Beitrag zur Managementliteratur geboten, der meines Erachtens weit über das Thema Intuition hinausreicht. Und darin sehe ich das grundlegende thematische Problem. Doch dazu später mehr. Zunächst eine grobe inhaltliche Zusammenfassung.

Unser Denken und Fühlen beeinflusst sich gegenseitig. Kopf und Bauch sind Bestandteile des menschlichen Organismus, sie lassen sich sich nicht trennen. Wenn wir uns aus dem (Gehirn im) Kopf heraus entscheiden, d.h. rational, spielt beim Ergebnis unserer Entscheidung immer auch das Gehirn im Bauch, d.h. unter anderem unsere Intuition, eine Rolle. Da aber Entscheidungen in Unternehmen augenscheinlich auf vermeintlich rationaler Basis - Andreas nennt das "pseudorationalistisch" - getroffen werden, plädiert er in seinem Buch leidenschaftlich für die Professionalisierung von Intuition. Der Einfluss und die Vorteile von Intuition bei Entscheidungen müssen anerkannt werden. Intuition muss entwickelt und bewußt angewendet werden. Hierfür sind grundlegende strukturelle und kulturelle Veränderungen notwendig. Entscheidungen aber ausschließlich auf Basis von Intuition zu treffen ist nicht zielführend und kann, aufgrund einer Reihe von "Intuitionsfallen", zum "Blindflug" führen. Deshalb sollte sich jeder fragen "Wie viel Intuition verträgt [mein] Unternehmen?". Es gilt eine Balance zwischen "Planung" und "Improvisation" hinzukriegen.

Mit wenigen Einschränkungen habe ich das Buch sehr gerne gelesen. Eindrucksvoll und zum Teil amüsant erleuchtend werden die getroffenen Aussagen, die für eine Professionalisierung von Intuition sprechen, von Studien, Unternehmensbeispielen und Auszügen aus Interviews mit Unternehmensvertretern untermauert. Erfrischend und abwechslungsreich ist, dass man ab und zu auch aufgefordert wird sich ein Video im Internet aunzuschauen, was einen möglichen Aha-Effekt weiter verstärkt. Auf die Studien, Beispiele und Interviews wird später immer wieder erinnernd zurückgegriffen, wenn das "Konzept der professionellen Intuition" beschrieben wird. Eventuelle Unklarheiten werden in der Regel sogleich erklärend ausgeräumt. Hilfreich sind die zusätzlichen "Lesetipps" am Ende jedes Kapitels, so wie auch das "Glossar" im Anhang, in dem die wichtigsten Begriffe zum Thema nochmals zusammengefasst dargestellt werden.

Inhaltlich hat mir insbesondere die Beschreibung der "Intuitionsfallen", der »häusliche« Aufbau professioneller Intuition sowie "Das Fünfeck des Nichtwissens" in Verbindung mit der Forderung nach "Anfängergeist [zulassen!]" zugesagt. Beim Fundament professioneller Intuition - "Achtsamkeit [und Wahrnehmung] verfeinern" - hätte ich mir allerdings mehr Anregungen gewünscht, wie man diese konkret weiterentwickeln kann. Mit "Meditation" als eine Möglichkeit, hätte ich vielleicht nicht begonnen, da sich über solche Übungen immer noch der Schleier des Esoterischen legt. Oft werden sie deshalb als unseriös angesehen.

Am Ende des Buches werden die notwendigen strukturellen und kulturellen Voraussetzungen für eine "effektive Entscheidungskultur", die Intuition berücksichtigt, angesprochen und ausgiebig dargelegt - "Anfängergeist", "Selbstorganisation", "Fehelerfreundlichkeit", "Möglichkeitsräume" (Freiräume) und "Vertrauen". Und hier sehe ich das generelle thematische Problem des Buches. Was Andreas fordert, ist eigentlich eine radikale Umorientierung bei den Prinzipien des Managements. Die wird so oder so ähnlich auch in anderen Zusamenhängen, bei denen es um humane und soziale Aspekte des Unternehmens geht, gefordert und als die großen Managementherausforderungen des 21 Jhd. beschrieben. Äußerst problematisch, diese auch im Zusammenhang mit dem Randthema Professionalisierung von Intuition zu fordern. Nicht so sehr weil es sich bei Professionalisierung von Intuition um ein Randthema handelt, sondern weil Intuition, aufgrund des menschlichen Strebens nach Sicherheit, mehr noch als Rationalität, die eine solche Sicherheit nur suggeriert (Stw. Pseudorationalismus), mit Unsicherheit behaftet ist. Bei hoher Unsicherheit radikale Veränderungen zu verlangen, das ist problematisch. Andererseits ist vielleicht gerade dies revolutionär oder visionär

Fazit:
- Verständlichkeit: Auch für Laien geeignet! Sehr anschaulich, informativ und unterhaltsam.
- Innovation: In jedem Fall
- Praktischer Nutzen: Noch nicht unbedingt, vielleicht aber in der nahen Zukunft
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