Mit "Feels Like Me" veröffentlichen Perfidious Words nun Ihren dritten Longplayer und beweisen eindrucksvoll, dass sie zu den ganz großen im Synthie-Pop gehören, wohl leider bis jetzt unterbewertet. Die Vocals erinnern stark an Dave Gahan, allerdings klingt der Sound keineswegs nach einem Depeche-Mode-Klon, sondern weiß mit einer eigenständigen Mischung zu überzeugen, die vor allem durch Ihre wunderbar melancholischen Melodien, den treibenden Rhythmus und den eindrucksvollen Gesang begeistert. Zwar verlieren die Songs zum Ende des Albums ein wenig an Tempo, geben aber der Stimmung des Albums keinen Abbruch.
Und alle diejenigen, die in Perfidious Words die Gefährdung Ihres Depeche-Mode-Weltbildes sehen, verpassen mit Ihrer Engstirnigkeit und Unakzeptanz die wohl bisher schönesten und emotionalsten Songs des Jahres.