Fee ist ein Buch über Verbundenheit wie sie jeder kennt, der Geschwister hat. Ich selbst habe eine Schwester und vielleicht weil wir, genau wie Fee und Claire, wie Licht und Schatten sind, konnte ich mich in Claire so gut hineinversetzen.
Nach dem Tod ihrer geliebten Schwester, macht sie mit ihrem Freund eine Reise nach Schottland, wo sie die Tagebücher ihrer Mutter ließt, die diese in den letzten Jahren geschrieben hat und lernt ihre Eltern aus einer ganz anderen Perspektive kennen. So begreift sie, das sie Abschiednehmen muss und das sie nur weitermachen kann, indem sie loslässt.
Eine Geschichte die niemanden kalt lässt und mir den waren Wert eines Menschen bewusst gemacht hat. Mich hat dieses Buch meiner Schwester, nach langer Zeit wieder näher geführt.
Es ist traurig aber auch voller Hoffnung. Als ich fertig war, spührte ich eine gewisse Zufriedenheit in mir, eines der wenigen Bücher dieser Art, die das geschafft haben.
Nachdem ich dieses Buch gelesen hatte, verspürte ich den Wunsch selbst nach Schottland zu fahren und irgendwann, werde ich das auch tun.