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Feast of Wire


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Musik

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Fotos

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mit 40 Alben, 6 Fotos, Videos, Diskussionen und mehr.

Produktinformation

  • Audio CD (7. Februar 2003)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: City Slang (EMI)
  • ASIN: B000084HZX
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (31 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 65.553 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. Sunken Waltz
2. Quattro (World Drifts In)
3. Stucco
4. Black Heart
5. Pepito
6. Not Even Stevie Nicks...
7. Close Behind
8. Woven Birds
9. The Book And The Canal
10. Attack El Robot! Attack!
11. Across The Wire (Widescreen)
12. Dub Latina
13. Güero Canelo
14. Whipping The Horse's Eye
15. Crumble
16. No Doze

Produktbeschreibungen

Amazon.de

Die Geschichte der US-amerikanischen Band Calexico ist eine ungewöhnliche Erfolgsstory. Als das Duo Joey Burns (Gitarre, Gesang) und John Convertino (Drums) -- beide bekannt als Sidemen von Howe Gelb bei der Arizona-Band Giant Sand -- mit ihrem Nebenprojekt Spoke vor einigen Jahren anfingen, hätte niemand gedacht, dass daraus einmal eine der in Europa erfolgreichsten amerikanischen Indie-Bands werden würde. Das schöne Debüt Spoke, 1996 beim kleinen bayerischen Label Hausmusik erschienen, blieb ein Geheimtipp. Erfolgreich wurde das Duo, als man sich aus rechtlichen Gründen umbenennen musste, und man den Namen eines Wüstenkaffs, Calexico, annahm. Die Mixtur aus schon von Giant Sand her bekanntem Südwest-Rock mit Country und Folk sowie mexikanischen Einflüssen führten Calexico mit den beiden Alben The Black Light (1998) und Hot Rail (2000) fort. Wobei die Band auch live auf eine extrem große Fangemeinde zählen konnte, zuletzt mit einem kleinen Mariachi-Orchester zusammen unterwegs waren. Feast Of Wire, ein frühes Highlight des Jahres 2003, führt die Erfolgsgeschichte von Calexico fort. Ohne vom grundsätzlichen Weg abzuweichen, erneuern Burns und Convertino mit ihren Gastmusikern den Calexio-Sound und betreten auch Neuland. Ein Konzept habe es hinter dem neuen Werk nicht gegeben, erzählt Joey Burns gegenüber Amazon.de: "Es ist vielleicht ein persönlicheres Album, als die Vorgänger", sagt er, "die Mariachi-Elemente sind etwas in den Hintergrund getreten, dafür wollten wir die verschiedenen Qualitäten unseres kollektiven musikalischen Backgroundes einbringen."

Der mexikanische Einschlag ist natürlich nach wie vor stark, ob nun im großartigen Tex-Mex-Walzer "Sunken Waltz", der das Album eröffnet, in "Close Behind" oder in "Across The Wire", einem mit Bläsern, Pedal Steel und Akkordeon umrahmten Drama um mexikanische Auswanderer, die versuchen über die Grenze in die USA zu kommen. "Wo es beim ersten Album "The Black Light" um die Flucht von den USA nach Mexiko ging, hat dieser Song ganz klar einen sozialen Hintergrund", sagt Joey Burns, gehe es hier doch um die typischen Fluchtbewegungen vom armen Süden in den reichen Norden.

Auch im Latin-Titel "Güero Canalo" -- der Titel trägt den Namen einer verrufenen Kneipe auf der Southside von Calexicos Heimatstadt Tucson -- spielt man mit mexikanischen Elementen. Eher ungewohnt ist das schräge Stück "Attack El Robot! Attack!", dessen verquere Harmonien auch an die Avantgarde-Combo Residents erinnert, das aber viel eher, so Burns, vom Los-Lobos-Sideprojekt Latin Playboys inspiriert sei. Als Fleetwood-Mac-Fan gibt sich Burns auf "Not Even Stevie Nicks..." zu erkennen, wenngleich dieser Bezug zur Mac-Sängerin Nicks auch auf einen Inside-Joke zurückgeht.

Neu ist die Arbeit mit größeren Streicherarrangements bei den beiden sehr schönen Tracks, dem düsteren "Black Light" und "Close Behind". Joey Burns: "Nachdem ich Lambchop mit diesen Streichern gesehen hatte und auch Yann Tiersens Arrangements unserer französischen Freundin Françoiz Breut sehr schätze, wollte ich auch schon länger mal mit Streichern arbeiten." Also habe er seinen Kollegen John Convertino gefragt, ob der etwas gegen Streicher bei diesen Songs hätte. Der meinte nur amüsiert. "Mach die Tracks nur so Led-Zeppelin-mäßig wie du sie möchtest."

Ungewöhnlich sind auch der "Dub Latina", das düstere "Whipping The Horse's Eye" sowie das jazzige Filmmusikinstrumental "Crumble". Einen der schönsten Titel, "Quattro", hat man für die Singleauskopplung ausgewählt, wobei Joey Burns hier auf einer venezuelanischen Ukulele, der Cuarto, zu hören ist. So ist Feast Of Wire ein ganz hervorragendes Album geworden, das nicht nur beinharten Calexico-Fans gefallen muss, sondern auch Neueinsteiger ansprechen wird. --Thomas Bohnet

kulturnews.de

Das neue Album der Giant-Sand-Ableger ist ein Resümee aus Texmex, Borderrock, Wüstenfolk, purem Jazz ("Crumble") und Freistil-Gedaddel ("No doze"). Ein Resümee, das offenbar kalkuliert gezogen wurde, um nun forsch voranzuschreiten in Richtung Pop. Denn John Convertino and Joey Burns wollen weder ewiger Ableger bleiben noch in ihrer musikalischen Nische verharren. So erinnert manche Melodie, mancher Harmoniesatz bereits an großen Americana-Pop, wie ihn etwa die Jayhawks spielen. Ein Album des Übergangs. Die Band, die bisher Soundtracks fürs Abendrot im Monument Valley lieferte, musiziert jetzt für den Sonnenaufgang in ... ja, wo eigentlich? In Nashville jedenfalls (noch) nicht. (mw)

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Kundenrezensionen

4.5 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Gerald Wetzel am 21. Februar 2003
Format: Audio CD
Mit diesem Werk sind Calexico in die Oberliga aufgestiegen. Dabei mag man noch an die alten Zeiten denken, wo die Burschen "Geheimtipp" waren und man sich den Namen der Band zuraunte und vielsagend nickte, wenn jemand von ihnen sprach. Ihr Border-Rock ist inzwischen erwachsen geworden, ohne dass die Spielfreude auf der Strecke blieb. Texmex-Elemente und Wüsten-Touch kreuzen sich wieder mit solidem Americana Pop, wie man es z.B. von Bands wie The Jayhawks kennt. Dass Calexico dabei durchaus ihre individuelle Note entwickeln, bescheinigt die CD "Feast Of Wire" eigentlich während der gesamten Lauflänge. Schade, dass die Scheibe so schnell durchgelaufen ist. Mal sehen, ich höre das jetzt glatt nochmal...
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Alexander Van Der Louw am 19. Februar 2003
Format: Audio CD
Etwas schmerzbefreit sind die Herren Burns und Convertino allerdings schon. Ein Cover-Artwork auf dem Titel, dass es den Betrachter schüttelt und mit „Sunken Waltz" einen gewöhnungsbedürftigen Schunkel-Track zum Einstieg. Da muss man durch. Aber danach winkt eine Belohnung wie ein für die Hyänen in den Staub geworfenes Stück Grillgut. Convertinos nach wie vor famose Schlagwerk-Arbeit taucht Calexicos Klangwelten wie gewohnt in einen leichten Wellblechhütten-Sound. Und der Bogen, den diese Truppe auf „Feast of Wire" spannt! Filmreife Streicher, sägende Trompeten, schmalzige Country-Hooklines, knüppeltrockene Gitarren, flockiger Pop, geschmeidiger Bar-Jazz. Selbst wenn man ausschließlich in der Lüneburger Heide einen gepflegten Pensions-Urlaub verbringt, tauchen staubige Bilder von Landstraßen, klobigen Kakteen und ausgeblichenen Kuhschädeln wie oft gesehen vorm geistigen Auge auf.
Wunderschön: „Pepita", „Not even Stevie Nicks", „Dub Latina". Vertraut: „Close Behind", „Across the Wire". Schräg: „Attack el Robot! Attack!". Jedem ans Herz gelegt sei auch die Sonder-Edition dieser Platte, u.a. mit dem lustigen Bonus-Track „Corona".
„Feast of Wire" ist schlicht, ergreifend und unumwunden ein blendendes Werk und fördert die Lust auf diesen Sound. Gut möglich, dass es bald mehr Kerle gibt, die in der Kneipe auf den Boden spucken.
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53 von 64 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 5. Januar 2004
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Nachdem mich "The Black Light" begeistert hatte, habe ich mir auch "Hot Rail" und eben "Feast of Wire" bestellt. Leider hatte ich dabei den viel zu kleinen Warnhinweis übersehen, dass es sich dabei um einen mutwillig mit Defekten ("Kopierschutz") versehenen Tonträger handelt.
Der Tonträger sieht zwar aus wie eine CD, ist aber keine, da er nicht den Standards entspricht. Man muss daher damit rechnen, dass er auf vielen Playern nicht läuft und dass es vor allen Dingen auch sehr viel schneller ganz den Geist aufgibt, weil hier die Fehlerkorrekturmechanismen von CDs dazu missbraucht werden, Abspielgeräte zu verwirren. Die "Reserven", die eine echte CD hat, um z.B. kleine Kratzer auszugleichen, werden hier dazu verwendet, den ehrlichen Käufer mit manipulierten Daten zu prellen, so dass auch leichter Störgeräusche (Knackser) auftreten können.
Im Computer kann man das Ding zwar auch abspielen, kriegt jedoch dafür eine üble Zwangssoftware aufs Auge gedrückt und vor allen Dingen nur eine lausige Qualität von 48 kbps (entspricht Radio, für CD-Qualität mindestens 128, besser 160 erforderlich), bei der von Hörgenuss keine Rede mehr sein kann.
Selbstverständlich verhindert dieser "Kopierschutz" nicht etwa Kopien der Pseudo-CD, sondern sorgt lediglich für inakzeptable Qualitätsminderungen des Originals. Reine Kundenverarschung also.
Fazit: Würden Sie sich beim Bäcker verschimmeltes Brot andrehen lassen? Falls nein, dann Hände weg von dieser Pseudo-CD!
PS: Für die Musik hätte es durchaus 5 Sterne gegeben. Aber was nützt es einem, wenn der Tonträger vermurkst ist?
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Bernie 3000 am 1. März 2003
Format: Audio CD
Schon bei den ersten Klängen fühlt man sich in die Hitze von Arizona vesetzt. Auch wenn die flirrenden Wüstenklänge und Mariachi-Trompeten nicht mehr dominieren, der Sound von Calexico ist auch auf diesem Album unverwechselbar.
Dennoch ist Vielseitigkeit diesmal Trumpf: schwelgerisch, düster, ausgelassen, traurig - viele Stimmungen sind vertreten.
Das geht alles so wunderbar ins Ohr, dass auch breitere Hörerschichten in den Genuss dieser Musik kommen sollten.
Dabei ist das alles wenig kommerziell, was man schon an dem Vorhandensein vieler Instrumental-Tracks erkennen kann. Deren Fehlen wäre auch sehr schade, denn genau diese Songs sorgen mit ihren ausgefeilten Arrangements für die besondere Calexico-Atmosphäre.
Tolle Platte!
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Martin Vterlein am 15. Januar 2003
Format: Audio CD
Ach ja, stimmt! Nach drei Jahren war es für Calexico mal wieder an der Zeit, eine neue Platte zu machen.
Und ja, es wird auch endlich Zeit, dass sich dieses über Maßen erfolgreiche Projekt auf die eigenen Beine stellt und nicht nur das Wüstenrock-Klischee bedient.
Richtig ist auch, wenn Joey Burns betont: "The theme of this record is about being down and out, which is what most people are these days." Danke für das Mitgefühl, Joey!
Calexico ist also endlich die richtige Platte zum richtigen Zeitpunkt gelungen. Menschen, die seit jeher das Mutterschiff Giant Sand wertschätzen, werden nun endlich auch mit dem bisher etwas schwankenden Beiboot Calexico versöhnt. Natürlich wird noch ein wenig Fiesta gefeiert und die mexikanischen Trompeten schmachten („Across the wire"), aber auf „Feast of wire" ist auch etwas von der Tiefe mancher Giant Sand Komposition zu spüren. Hoffnungslosigkeit regiert. Da rasen junge Menschen über die Klippe und nicht einmal Stevie Nicks kann sie noch retten. Wir sitzen mit den Jungs aus Tucson in ausgebluteten, mexikanischen Dörfern, wo nur Hass wächst und begleiten Flüchtlinge auf ihrem Weg ins gelobte Land, das natürlich längst den früheren Glanz verloren hat.
Besonders sind aber die neun (!) Instrumentals gelungen. Hier zeigt sich, dass Calexico mittlerweile wirklich zur Band gereift sind. Das Zusammenspiel funktioniert mehr als routiniert und das Spektrum reicht von Folk bis Jazz.
„Feast of wire" definiert den schlimmen Zustand unserer Welt („in a time sacrificed for the sake of trade the soul is bent, feels the weight of truth - falling through"), bietet schöne Americana-Musik und beweist, dass Calexico weit mehr sein können als eine Tequila-Band.
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