Rock-Pop mit einer Prise Jazz und Swing und einer gehörigen Portion No Doubt spielen die nach einem Motorrad aus dem Kultfilm "Fear And Loathing In Las Vegas" benannten THE VINCENT BLACK SHADOW.
Auch wenn gesanglich Gwen Stefani eine ehrwürdige Referenz für Sängerin Cassandra Ford ist, so muss man dazu sagen, dass diese Messlatte beim Singsang-Hochsprung nie ganz erreicht, vielleicht höchstens mitgenommen wird. Gerade in kurzen Blockgesängen muss sie zurückstecken. Aber auf alten, fremden Schiffen lernt man segeln.
Ein Potential findet sich bei THE VINCENT BLACK SHADOW doch durch die Bank weg, springen sie doch gekonnt auf ihrem Debüt "Fears in the Water" in sämtliche genannten Stilrichtungen und peppen diese noch zusätzlich durch moderne E-Gitarren auf. Ist ja auch kein Wunder, wurden die drei Brüder schon auf dem Wickeltisch mit Papas Musik aus dem Vancouver Symphony Orchestra beschallt. Dieser schien dann so stolz auf seine Jungs zu sein, dass diese ihm gleich noch einen Gastauftritt mit seiner gerühmten Trompete in dem Song "This Road is Going Nowhere" verschafften.
"Fears in the Water" zeigt sich also durchweg kompetent im Stilmix, was kein leichtes Unterfangen ist. Etwas eingestaubte Musikrichtungen werden wieder neu aufgelegt, demnach sollten sich THE VINCENT BLACK SHADOW von ihrem Lehrschiff trennen und einen eigenen Weg einschlagen. Teilweise zeigen sie, dass sie das können.