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Produktinformation
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Koontz gives Snow and Bobby a lingo that does for surfer talk what Austin Powers did for the Swinging '60s, and his metaphors are almost as madcap as Tom Robbins's: "As the chains of the swinging light fixture torqued, the links twisted against one another with enough friction to cause an eerie ringing, as if lizard-eyed altar boys in blood-soaked cassocks and surplices were ringing the unmelodious bells of a satanic mass." Sometimes Koontz's style goes over the top and wipes out, surfer-style, but for the most part, Fear Nothing will have readers bellowing "Cowabunga!" -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
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Plot:
Christopher Snow leidet an einer seltenen genetischen Zellkrankheit, die ihn überempfindlich gegenüber Licht macht (Ich hab' mal befreundete Ärzte gefragt und die sagen, ist sehr, sehr selten, gibt's aber wirklich). Normalerweise werden solche Leute Opfer des Hautkrebses und nicht älter als höchstens 15. Chris ist schon weit in den Zwanzigern. Aber er lebt noch - ohne Anzeichen von ausbrechendem Krebs - mit einem großen Neufundländer, Orson, alleine im abgedunkelten Haus seiner Eltern. Die Mutter ist vor Jahren bei einem Unfall gestorben und der Vater liegt schwerkrank im Krankenhaus. Das Haus steht in einer Kleinstadt, Moonlight Bay, in Kalifornien. Dort ist Chris wegen seiner Krankheit bekannt wie ein bunter Hund. Er lebt nur nachts und kennt die Stadt in- und auswendig. Das Buch beginnt damit, dass Chris seinen Vater nachts im Krankenhaus besucht, weil dieser im Sterben liegt. Er macht sich also auf den Weg, doch Vater ist schon tot. Chris entschließt sich dann, seinen Vater doch noch einmal zu sehen und geht in den Leichenraum im Keller. Und von da an lässt einen das Buch nicht mehr los. Chris bekommt mit, wie zwei sonderbare Kerle die Leiche seines Vaters abtransportieren und dabei fängt Chris sehr merkwürdige Gesprächsfetzen auf. Wieder zu Hause findet er eine Pistole auf seinem Bett vor und Orson gräbt wie verrückt Löcher im Garten. Beim Leser schleicht ab da langsam aber unausweichlich das Gefühl einer unheimlichen Bedrohung mit eiskalten Fingern den Rücken hoch.
Ich will nicht zu weit vorgreifen, nur soviel: Das gesamte bisherige Leben von Chris wird in Frage gestellt und er enthüllt immer mehr eine wahrlich schauderhafte, bedrohliche Wahrheit, in der seine Krankheit und er selbst im Mittelpunkt zu stehen scheinen. Es erinnert schon fast an "The Matrix" und der "red or blue pill" Entscheidung. Alle sagen immer wieder zu Chris, er solle nicht weiterforschen, wäre besser für ihn - und seine Freunde.
Klingt alles abgedroschen und bekannt. Aber ich fand es noch nie so gut wie in diesem Buch umgesetzt. Ich habe das Buch wirklich an einem Stück in einer langen Nacht durchgelesen, weil ich einfach weiterlesen musste. Und als ich es durch hatte, habe ich gleich nochmal von vorne angefangen. Das hat kein Koontz Buch danach mehr geschafft - vielleicht war's auch nur die Faszination des Neuen.
Koontz versteht es meisterhaft, einen Spannungsbogen aufzubauen. Die Personen werden sehr detailliert und liebenswert beschrieben. Ich finde nicht, dass er dabei zu sehr ins Detail geht oder zuviele Rückblenden und subplots verwendet. Ich habe jede Information über das Leben von Chris veschlungen, um so langsam Teil für Teil des Puzzels zusammenzufügen. Dabei bleibt das Buch erstaunlich glaubhaft. Hier unterscheidet es sich zu manch anderem Koontz Buch, die doch manchmal sehr weit hergeholt erscheinen ("Sole Survivor" nenne ich da mal als Beispiel).
Das Buch zeigt ein Beispiel bedingungsloser Freundschaft auch in den allergefährlichsten Situationen. Nicht nur zwischen Chris und Orson (Jeder Hundebesitzer wird an Orson eine wahre Freude haben, er spielt eine sehr wichtige Rolle im Buch) sondern noch zwischen Chris's Freundin, einer Nacht-Radio-Moderatorin, und seinem besten Freund schon aus Kindertagen, einem stinkreichen Surfer, der den Traum eines jeden Surfers war gemacht hat und wirklich nur noch für das Surfen lebt. Von eben diesem Surfer kommt dann auch eine "strategy of living", über die es sich ernsthaft lohnt nachzudenken.
In manchen spannenden Flucht- oder Verfolgungsszenen fühlte ich mich in das klassische Playstationspiel "Resident Evil" versetzt. Immer die nagende Angst, da könnte jetzt aus dem Dunkeln irgendeine Kreatur auf mich losgehen. Sehr stark gemacht.
"Fear Nothing" ist übrigens der erste Teil einer Trilogie. Daher hat es auch mehr oder weniger ein open end, was aber nicht wirklich stört, es hat einen netten Höhepunkt am Schluss. Bisher ist nur der zweite Teil erschienen, "Seize the Night". Den kann ich nicht mehr so empfehlen, da er leider eines dieser eher unglaubwürdigen Bücher von Koontz ist. Um daran Gefallen zu finden, muss man gegenüber den Themen Zeitreise und Paralleldimensionen schon sehr aufgeschlossen sein.
An intriguing and satisfying read. I would thoroughly recommend to anyone to read this book, whether they are a fan or not! Lesen Sie weiter...
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