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Einige blendende Bilder, der ausufernde Humor der stolpernden Blödmänner und die beherzte Performance Depps und Del Toros werden der durchgeknallten, paranoiden Verrücktheit von Thompsons gefeierter Romanvorlage zwar streckenweise gerecht, aber nach zwei Stunden neigt die drastisch überzogene Darstellung dazu, einem gehörig auf die Nerven zu gehen. Es ist beinahe so, als wäre man als einziger nüchterner Gast auf einer Party, auf der sich sonst nur Betrunkene befinden. Wenn Gilliams Film mit der Zeit einen bescheidenen Kultstatus erlangen sollte, liegt das ausschließlich daran, dass das Publikum, dem Fear And Laothing In Las Vegas gefällt, ebenso stoned ist wie die Hauptcharaktere des Films. --Jeff Shannon
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
94 von 100 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Fear And Loathing in 4 Phasen,
Von Jens Nienaber (Oberhausen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Fear and Loathing in Las Vegas (DVD)
Wenn man sich „Fear And Loathing..." anschaut, laufen die Reaktionen auf diesen Film in 4 Phasen ab:1. Man ist geschockt und irritiert von dem Film, denkt sich: Was soll das? 2. Man entwickelt eine gewisse Sympathie für die beiden Hauptdarsteller, besonders für Johnny Depp (und das auch völlig zurecht, genau wie in „Fluch der Karibik" ist das eine Rolle, die ihm und nur ihm auf den Leib geschnitten ist. Was er aus der Person des Raoul Duke macht, ist oscarverdächtig und balanciert zwischen saukomisch und abschreckend). 3. Die dritte Phase ist die bemerkenswerteste. Irgendwie schafft es der Film, das man sich plötzlich dabei erwischt, wie man die Sprüche, Geräusche und Bewegungen der Protagonisten im wirklichen Leben nachahmt, freundlich ausgedrückt zitiert. Und dann ist auch die 4. Phase nicht mehr weit. 4. Zu guter letzt schaut man sich den Film wieder und wieder an, man findet den Film plötzlich gut, tiefgründig, bedrückend, urkomisch und saucool. Der Film ist aber in jeder Hinsicht einen Blick wert, man muss ihn gesehen haben, darüber nachgedacht haben, um sich ein Urteil zu bilden und lohnen tut er sich allein schon wegen Johnny Depp. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
48 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Johnny Depp in dionysischer Traumwelt! Genial!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Fear and Loathing in Las Vegas (DVD)
Ich habe mir FALILV vor einigen Wochen zum ersten Mal angeguckt. Erst konnte ich dem Film - mal abgesehen von Johnny Depps schauspielerischer Leistung und den teilweise echt witzigen Situationen - nicht viel abgewinnen. Insgesamt hatte der Film eine eher abschreckende Wirkung auf mich.Erst beim zweiten Ansehen habe ich gemerkt, dass ich bisher nur selten einen so tiefgründigen Film gesehen habe. Sicherlich: In erster Linie ist der Film eine sartirische Aufbereitung des guten alten "American Dream" und der Hippiebewegung, aber dahinter tun sich ganze Interpretationsabgründe auf. Für mich ist es hauptsächlich ein Film über Morbidität - über den Wahnsinn des Lebens und die Krankheiten, die sich hinter einer scheinbar geordneten Welt verbergen. Die bunte, künstliche Kulisse von Las Vegas unterstreicht wunderbar die bizarren und dionysischen Abgründe, die sich vor Raoul Duke und Dr. Gonzo öffnen. Abgründe, denen sich jeder Mensch früher oder später, mehr oder weniger ausgeprägt stellen muss: Dem Verfall des Lebens und dem Versuch der Zerstreuung und Verdrängung, welche sich im Film in der Drogensucht von zwei Angehörigen der aussterbenden Art "Hippie" darstellen. Auch wenn einige Szenen durchaus komisch sind, würde ich den Film eher als Drama einstufen. Empfehlen würde ich diesen Film allen, die nicht nur den oberflächlichen Hollywood-Kitsch à la "God bless America" sehen wollen, sondern Filme mögen, die auch nach mehrfachem Anschauen nicht langweilig werden und immer wieder zum Nachdenken anregen. Wer eine fertige Story mit Antworten erwartet, sollte von diesem Film die Finger lassen! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
35 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein Wahnsinn von einem Film, aber...,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Fear and Loathing in Las Vegas (DVD)
Ich habe "Fear And Loathing..." schon mehrmals gesehen und trotzdem wird der Film nie langweilig. Faszinierend finde ich vor allem, wie es dem Regisseur gelungen ist, die frühen Siebziger derart authentisch (bunt, bunt, bunt...)einzufangen. Man möchte glauben, der Streifen stamme aus dieser Zeit, dabei wurde er 1996 aufgenommen.Nun aber zum eigentlichen Inhalt des Films: Wie einigen bekannt sein dürfte, handelt es sich um eine (fiktive oder tatsächlich erlebte, wer weiß?) Geschichte des kürzlich verstorbenen (Selbstmord) Autors Hunter S. Thomson. Dieser fährt unter dem Decknamen Raoul Duke (gespielt von Johnny Depp)zusammen mit seinem etwas exzentrischen Anwalt Dr. Gonzo (gespielt von Benicio DelToro) nach Las Vegas, wo Thompson alias Duke von einem Motorradrennen berichten soll. Um den Aufenthalt im Spielerparadies standesgemäß abzurunden, hat das Duo eine äußerst sortenreiche Auswahl an Drogen im Gepäck. Diese werden schon während der Fahrt reichhaltig verkostet, was zu gelegentlichen Ausfallerscheinungen beider Akteure führt. In Las Vegas angekommen, geht's dann erst richtig ab... Der Film ist, trotz ein paar tragischer Momente, zum Niederknien komisch, jedoch nur für Leute mit einem ausgeprägteren Sinn für Humor. Tragikomödie oder Satire nennt man das, glaube ich... Als Fazit kann man sagen, daß F.A.L.I.L.V. für alle Freunde von skurrilem und schrägem Humor genau der richtige Film ist, ABER...(jetzt kommt's): Es gibt leider in der heutigen Gesellschaft einige merkwürdige Individuen, die diesen Film fälschlicherweise als eine Art Anreiz sehen, sich dem Drogenkonsum hinzugeben. "Fear..." ist sicherlich keine Anti-Drogen-Predigt, aber es ist eine Geschichte mit offenem Ende. Der einigermaßen mitdenkende Zuschauer merkt irgendwie, daß ein Sequel zu "Fear..." sicherlich ganz anders aussehen würde. Man überlegt sich, wie die Charaktere wohl nochmal 10 Jahre später leben würden. Inzwischen clean und "normal" (was immer das bedeutet) oder doch Suchtkreislauf, Verelendung, Krankheit, Tod? Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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