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Fear and Loathing in Las Vegas [VHS]

Johnny Depp , Benicio Del Toro    Freigegeben ab 16 Jahren   Videokassette
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (262 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Begleitet von seinem Anwalt Dr.Gonzo rast Raoul in seinem Cabrio gen Las Vegas. Für ein Magazin soll er dort von einem Autorennen in der Wüste berichten. Doch für die beiden steckt hinter dem Ausflug sehr viel mehr als eine bloße Reportage. Ausgerüstet mit jeder denkbaren Droge brechen sie auf zu ihrer Mission - und lassen sich auch nicht von feindseligen Drogencops, dienstbewußten Highwaypolizisten, arroganten Hotelangestellten und ständig wiederkehrenden Horrortrips unterkriegen...

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Ursprünglich war Alex Cox als Co-Autor und Regisseur von Fear And Loathing In Las Vegas vorgesehen. Dessen früheres Werk Sid And Nancy lässt vermuten, dass er auch für Hunter S. Thompsons psychotropes Meisterwerk der Underground-Literatur die perfekte Wahl gewesen wäre. Unglücklicherweise sprang Cox auf Grund der üblichen kreativen Differenzen doch noch ab. So kam es, dass der Regie-Job Terry Gilliam aufgedrängt wurde, dessen großartige Fähigkeiten als visonärer Filmemacher für diese äthervernebelte Erzählung mit ihren scheinbar unverfilmbaren Elementen verschwendet wurde. Das Ergebnis ist ein Film, dessen Essenz ein einziger Witz ist, der schließlich auch noch auf der Strecke bleibt. Eine Aneinanderreihung von Szenen zügellosen Drogenmissbrauchs und der halluzinogenen Auswirkungen einer Autofahrt, die völlig außer Kontrolle gerät. Johnny Depp (Dead Man, Edward mit den Scherenhänden) spielt Thompsons Alter Ego, den Journalisten Raoul Duke und Benicio Del Toro stellt Dukes so genannten Anwalt Dr. Gonzo dar. Im Verlauf einer gemeinsamen Fahrt nach Las Vegas nehmen die beiden eine ansehnliche Mischung verschiedenster Substanzen zu sich, und Gilliam gibt sein Bestes, uns den halluzinierenden Zustand ihrer ausgeklinkten Gehirne vor Augen zu führen.

Einige blendende Bilder, der ausufernde Humor der stolpernden Blödmänner und die beherzte Performance Depps und Del Toros werden der durchgeknallten, paranoiden Verrücktheit von Thompsons gefeierter Romanvorlage zwar streckenweise gerecht, aber nach zwei Stunden neigt die drastisch überzogene Darstellung dazu, einem gehörig auf die Nerven zu gehen. Es ist beinahe so, als wäre man als einziger nüchterner Gast auf einer Party, auf der sich sonst nur Betrunkene befinden. Wenn Gilliams Film mit der Zeit einen bescheidenen Kultstatus erlangen sollte, liegt das ausschließlich daran, dass das Publikum, dem Fear And Laothing In Las Vegas gefällt, ebenso stoned ist wie die Hauptcharaktere des Films. --Jeff Shannon

Movieman.de

Moviemans Kommentar zur DVD: Der sagenhafte Tonpart der Disc besticht und die Optik ist durchaus überzeugend, obwohl eine kleine Steigerung der Werte wohl noch möglich wäre. Terry Gilliams Abgesang auf die westliche, insbesondere amerikanische Kultur ist nicht nur trefflich, sondern auch in eine Ästhetik verpackt, die keinen Widerspruch duldet. In canabis veritas. Gilliams Ausdruckswelt ist nicht jedermanns Sache, aber selten war ein Filmemacher näher an der Wurzel der Kunst, die den meisten Filmen als reine Industrieware fehlt, als hier.

Bild: Es scheint, als sei ein klein wenig mit dem Kontrast gegeizt worden, denn im Kino wirkte der Film noch einen Hauch farbintesiver und plastischer. Ansonsten hübsche Werte, auch wenn die Schärfe nicht stechend genug ist, um etwa das Pokerblatt in einer Halbnaheinstellung wirklich prägnant abzubilden (00:23:35), so bleibt die Tiefe des Bildes doch immer souverän im Focus. Mit Kamerabewegungen hat das relativ rauscharme Bild keine Schwierigkeiten, diese laufen ohne jeden Schärfeverlust oder andere Instabilitäten ab (00.14.20, Pullback, Neonreklame).

Ton: In dem opulenten Soundspektakel, das von immenser Transparenz und dynamischer Substanz ist, gehen kleine Mankos fast unter, zumal, wenn sich diese nur in der deutschen Fassung zeigen. Dort aber ist eine leichte Aufdringlichkeit in der Sprache nicht von der Hand zu weisen, etwa bei 00.08.40, wo der Erzähler mit zuviel Bass in seiner Stimme aufwartet und auch etwas zu sehr in den Vordergrund gemischt ist. Die Kulisse ist glasklar und malt ein differenziertes Tongemälde, das besonders feinsinnig die Casino-Atmosphäre (00.16.15) oder Rennplatzstimmung abbildet (00.22.40), dort umkreist einen ein Chopper in bedrohlicher Authentizität. --movieman.de

VideoMarkt

Los Angeles, 1971: Der Journalist Raoul Duke erhält von Magazin "Sports Illustrated" den hochdotierten Auftrag, über das 400-Meilen-Wüstenrennen von Nevada zu berichten. Gemeinsam mit seinem Freund und Anwalt Dr. Gonzo fährt Duke zum Ausgangspunkt der Motorrad-Rallye: Las Vegas. Mit sich führt das Gespann Unmengen von Drogen. Am Ziel angekommen, können die beiden kaum noch stehen, das Rennen verschwindet hinter undurchdringlichen Nebelwolken und die Glitzermetropole mutiert zum Hort des Grauens...

Video.de

Der hypnotische Bildersturm des "Twelve Monkeys"-Regisseurs Terry Gilliam entspricht perfekt den Wahn-Visionen des Journalisten Hunter S. Thompson, Autor der gleichnamigen Buchvorlage. Unterstützt von einem mitreißenden Sixties-Soundtrack und dem entfesselten Spiel der Stars Johnny Depp ("Donnie Brasco") und Benicio del Toro ("The Fan") entwickelt sich dieses temporeiche Road Movie zu einem vehementen Angriff auf die kleinbürgerliche US-Moral. In witzigen Cameos sind unter anderem Cameron Diaz, Ellen Barkin und Christina Ricci zu sehen.

Blickpunkt: Film

Drogengeschwängerter Trip in das dunkle Herz Amerikas, der alle filmischen Gesetze mißachtet.

Blickpunkt: Film Kurzinfo

Drogengeschwängerter Trip in das dunkle Herz Amerikas, der alle filmischen Gesetze mißachtet.

Synopsis

Begleitet von seinem Anwalt Dr.Gonzo rast Raoul in seinem Cabrio gen Las Vegas. Für ein Magazin soll er dort von einem Autorennen in der Wüste berichten. Doch für die beiden steckt hinter dem Ausflug sehr viel mehr als eine bloße Reportage. Ausgerüstet mit jeder denkbaren Droge brechen sie auf zu ihrer Mission - und lassen sich auch nicht von feindseligen Drogencops, dienstbewußten Highwaypolizisten, arroganten Hotelangestellten und ständig wiederkehrenden Horrortrips unterkriegen...

Rezension

Irgendjemand da draußen, der diesen Film noch nicht gesehen hat? Dann wird's höchste Zeit. Für alle anderen ist jetzt der Zeitpunkt gekommen, sich "Fear and Loathing in Las Vegas" zum zweiten, dritten oder vierten Mal anzugucken. Denn der Kultstreifen von Terry Gilliam erscheint als Director's Cut, mit verbesserter Bildqualität und neuem Bonusmaterial auf DVD. Der Journalist Raoul Duke (Johnny Depp) ist gemeinsam mit seinem Freund, dem Rechtsanwalt Dr. Gonzo (Benicio Del Toro), in der Wüste nahe Las Vegas unterwegs, um für ein Sportmagazin über ein Off-Road-Autorennen zu berichten. Die Fahrt gerät zum Drogentrip: Raoul und Dr. Gonzo werfen so ziemlich alles ein, was man an berauschenden Mitteln konsumieren kann. Infolgedessen erleiden sie die absurdesten Halluzinationen, verwirren einen Anhalter (Tobey Maguire), gabeln ein junges Mädchen (Christina Ricci) auf, zerstören Hotelzimmer. Was soll man sagen: Die Geschichte ist cool. Die Darsteller sind cool. Die Kulissen sind cool. Die Inszenierung ist cool. Der Director's Cut dieser DVD ist zwar nur minimal länger als der normale Film; doch schon wenige Minuten mehr werden echte Fans glücklich machen. (jul)Extras Interviews, Entfernte Szenen, B-Roll, Trailer -- kulturnews.de -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
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