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Fear of a Blank Planet
 
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Fear of a Blank Planet [Import]

Porcupine Tree Audio CD
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (72 Kundenrezensionen)
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Musik

Bild des Albums von Porcupine Tree

Biografie

Porcupine Tree is unquestionably one of the most difficult-to-categorize and innovative bands working today.

The band is fronted by Steven Wilson, who also is well-known for his work producing other artists, from Swedish progressive metal group Opeth, to Norwegian chanteuse Anja Garbarek. He also has several other projects, including No-Man, Bass Communion, and Blackfield.

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Produktinformation

  • Audio CD (10. Oktober 2007)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Format: Import
  • Label: Atlantic
  • ASIN: B000O75F7C
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (72 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 234.054 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
56 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Wird mal ein Klassiker 31. Juli 2007
Format:Audio CD
Porcupine Tree machen Alben, die eine Weile brauchen bis sie so richtig zünden. Zumindest geht es mir so. Ich habe seit 1994 alle Stilwechsel dieser Band überlebt und gestehe ihr die Freiheit zur Weiterentwicklung zu.
Jedes Album klingt ein wenig anders, manchmal auch total anders.
Und genau DAS ist es was diese Band nach all' den Jahren noch großartig macht. Einige Fans sind zwischenzeitlich abgesprungen, viele neue sind hinzugekommen. Ich bin wie viele andere auch geblieben und wurde bisher auch noch nicht enttäuscht.
Über die Musik und den thematischen Inhalt ist hier schon viel geschrieben worden, daher erspare ich mir weitere Einzelheiten.
Auffallend ist jedoch, daß auf diesem Album wieder mehr Wert auf Atmosphäre gelegt wird und so erinnert mich das Album oft an Signify, das mit Sicherheit schwermütigste Album der Band.
Wer PT kennt, weiß daß dies nicht unbedingt Schlechtes bedeutet. Schöne Melodien, wie My Ashes und Sentimental werden dann in melancholische Arrangements verpackt, die das Herz bluten lassen. Die härtere Gangart, die man schon von In Absentia und Deadwing kennt wird hier selbstverständlich auch zelebriert, jedoch verhaltener als bei den Vorgängern. Vom Riff-Gewitter des Titelsongs bis hin zur Industial-Hymne Sleep Together bieten PT hier hohe, wenn auch für sie vertrackte musikalische Kunst. Für mich ist Fear Of A Blank Planet das bisher rundeste Album der Band. Und das auch, weil sie hier den schwereren Weg gehen und bekannte Stärken wie betonte Eingängigkeit der Songs, dem Konzept zuliebe opfern und komplexer und düsterer musizieren. Ein Wagnis, daß sich aber ausgezahlt hat.

Fans der eingängigeren Seite von PT, die mit Songs wie Lazarus, Tains oder Blackest Eyes ihren bisherigen Höhepunkt gefunden hat, werden wahrscheinlich enttäuscht sein.
Dies macht das Album aber keineswegs schlechter, nur eben anders. Dies sollten Kritiker des Albums aber auch beherzigen. Aussagen wie 'Mangel an Kreativität' oder 'Einfallslosigkeit' sind meines Erachtens hohle Floskeln, die schnell geäußert sind ohne wirklich darüber nachgedacht zu haben. Alben sind die musikalische Vision eines Künstlers, die aus einem kreativen Prozess entstanden ist. Letztlich liegt es an einem selbst, ob man mit einem Album etwas anfangen kann oder nicht und NICHT an dem Künstler. Das ist eine Geschmacksfrage und da sollte man schon mal sachlich bleiben.

Aber: Ich glaube nicht, daß Steven Wilson nach diesem Album, dessen Stilrichtung mit In Absentia begann, dieser noch viel Neues abgewinnen kann. Es wird dann Zeit für einen weiteren Richtungswechsel.
Letztlich wird Wilson aber wohl das Album machen, daß ihm vorschwebt - wie auch hier. Und auch diese Freiheit gestehe ich ihm zu.

Großes, stimmungsvolles Album, daß auch Fans von Tool und NIN zusagen könnte. Wird mit Sicherheit ein Klassiker in der Band-Geschichte.
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44 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD|Von Amazon bestätigter Kauf
Entfremdung in der Famile. Vernachlässigung Heranwachsender. Mediale Verwahrlosung. Selbstaufgabe. Pure, das Dasein bestimmende Dekadenz. Porcupine Trees neuntes Studioalbum ist eine thematische Auseinandersetzung mit den Abgründen modernen Lebens. Eine bittere Gesellschaftsanalyse voller Hoffnungslosigkeit, Tragik und Düsternis. Der Soundtrack der Unterschicht - in rein thematischem Sinne, versteht sich.
Steven Wilson scheint den Glauben an die Menschheit endgültig verloren zu haben. Die Abrechnung mit den Fehlentwicklungen der Gesellschaft ist in textlicher Hinsicht die mit Abstand ambitionierteste und interessanteste Veröffentlichung der britischen Prog-Koryphäe und seiner Mitstreiter, denen Alex Lifeson von Rush und Robert Fripp von King Crimson unterstützend zur Seite stehen.
Bei "Fear of a blank planet" handelt es sich um ein klassisches Konzeptalbum. Wie gesehen, setzt sich das Werk intensiv mit einer bestimmten Problematik auseinander. In musikalischer Hinsicht sind die Übergänge mal mehr, mal weniger fließend und alles ordnet sich der deprimierenden Grundstimmung unter. Es dominiert eine bedrohungsschwangere Atmosphäre, die nach intensiver Beschäftigung geradezu schreit. Statt der vergleichsweise sanften Melancholie in Moll früherer Alben wird "Fear of a blank planet" durch ein bitterkaltes, fast schon schroffes und beängstigendes Flair beherrscht. Man beginnt phasenweise unweigerlich zu frösteln. Inhalt und Atmosphäre gehen damit eine nahezu perfekte Symbiose ein. Wer bei einem Album gerne in die Tiefe geht, wird die ausgiebigen Kopfhörersessions mit Booklet in der Hand kaum noch erwarten können. Das Coverartwork transportiert die Stimmung übrigens sehr gut.
Anders als noch bei "Deadwing" fügen sich die härteren Passagen diesmal nahtlos ins Klangbild ein. Statt zum reinen Selbszweck existierend, wie das beispielsweise noch bei "Arriving somewhere but not here" der Fall war, wirken sie hier zur jeder Zeit songdienlich und sorgen nicht selten dafür, dass man von der nervenzerrenden Spannung erlöst wird, wie etwa im pulsierenden 18-minütigen Schwergewicht "Anesthetize, wo sie teilweise mit eine Urgewalt röhren, dass einem angst und bange werden kann. Besagtes Lied ist thematisch und musikalisch das Kernstück des Albums und zugleich eine Reminiszenz an die eigene Musik. Eine die Grenze des Erträglichen austestende Spannung, die immer wieder in grandiosen Refrains kulminiert, welche durch Wilsons weltentrückten Gesang der ohnehin eindringlichen Atmosphäre das I-Tüpfelchen aufsetzen. In "Anesthetize" finden alle Markenzeichen der Band ihren Niederschlag, so dass die anderen Songs fast schon wie Beiwerk wirken. Doch wer einmal "Sentimental" gehört hat, will vorläufig keine andere Ballade mehr hören. Ähnlich verhält es sich mit dem übrigen Material. Jedes Lied hat seine Existenzberechtigung. Nichts wirkt deplatziert oder wie ein Lückenfüller. Alle Songs strotzen vor Selbstbewusstsein. So war es schon immer bei Porcupine Tree. Man merkt einfach: diese Band hat trotz inzwischen über 20jährigen Bestehens noch viel zu sagen.
Leider fehlt "Fear of a blank planet" ein einprägsames Grundthema, das man sofort im Gedächtnis behält und ständig mit dem Album assoziiert, worunter der Wiedererkennungswert ein wenig leidet. Dennoch vergeht die Zeit wie im Fluge. Die Repeattaste leiert aus. Man kann sich einfach nicht satthören.
"Fear of a blank planet" ist die logische Fortsetzung der Entwicklungsgeschichte dieser Band, doch zugleich eine Rückbesinnung auf alte Traditionen. Es ist einerseits so psychedelisch und floydig wie einst "Up the downstair" (1993), andererseits frisch, unverbraucht und modern, wie man das von den Tools, Nine Inch Nails, Radioheads und Porcupine Trees dieser Welt eben erwartet.
Mit "Fear of the blank planet" können Porcupine Tree souverän ihre Ausnahmestellung als unangefochtene Speerspitze des New Art-Rock untermauern. Inhaltlich ambitioniert, atmosphärisch und musikalisch auf allerhöchstem Niveau.
"Fear of a blank planet" ist ein starkes, reifes, kontroverses und nachwirkendes Album geworden. An die genreübergreifende Genialität eines "In Absentia" reicht es jedoch nicht herran, was mangels Vergleichbarkeit aber nicht weiter tragisch ist. Spätestens mit diesem Album wird auch der letzte anerkennen müssen, dass Porcupine Tree die derzeit innovativste und einfach beste Band des gesamten Prog-Genres und darüber hinaus sind.
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25 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD|Von Amazon bestätigter Kauf
Ich verstehe, was meine Vorredner meinen und stimme dem meisten zu. Eine Band, die seit geraumer Zeit in ihrer eigenen Liga spielt, weckt ein Erwartungsniveau beim Hörer, von dem andere Musiker nur träumen können -- und das lese ich letztlich auch aus den hier geschriebenen Kritiken heraus.

Ja, es ist wahr. PT haben ihren Sound und Stil offenbar zunächst gefunden und dieses Album ist eher ein wunderschönes Schaustück ihrer handwerklichen Professionalität als ein weiteres Kreativunikat früherer Tage. Aber das machen andere Bands auch und wandern Song für Song den schwierigen Grad zwischen gewolltem wiedererkennbarem Soundprofil und geschmähter Kopie alter Erfolge.

Ich stimme vor allem zu, dass man dieses Album komplett durch hören sollte - denn eigentlich ist es ein einziger Song. Wer nicht auf das CD Display schaut, der wird Anfang und Ende eines Stückes kaum identifizieren können. Und erst dann merkt man doch wieder, dass auch auf diesem PT Album noch immer ein akkustisches Erlebnis hinter jedem Takt lauert.

Das Besondere an PT ist für mich immer gewesen, dass ihre Musik neugierig bis zur Suchtgrenze macht. Kein Song hört auf wie er beginnt, Tempo-, Sound-, Lautstärkewechsel und Gesangsarrangement halten das Ohr gefesselt in dem Wunsch, es möge nie aufhören und dann stellt man plötzlich fest, dass man tatsächlich für kurze Zeit die Welt um sich vergessen hat. Auch dieses Album hat mich solchermassen letztlich wieder gebannt und lässt die 50 Minuten Spielzeit vergehen wie im Fluge. Bezeichnend ist die letzte laute Snaredrum am Ende. Man zuckt zusammen und ist zurück auf Erde. Daher doch 5 Punkte, auch wenn ich nach dem ersten Anspielen wie auch meine Vorredner skeptisch war.

Nein, ein musikalisches Wunderwerk wie "In Absentia" ist es nicht, aber verdammt gute Unterhaltung auf höchstem Niveau. Thank You, Mr Wilson !
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Die neuesten Kundenrezensionen
HAmmer
..Top Qualität und einer der besten Scheiben von Porcupine Tree Definitiv!! Ich empfehle ebenfalls die Live in Warschau bzw. Warzawa absolut Top!!!
Vor 6 Monaten von Sky_Blue veröffentlicht
Wunderbare CD
Man lege die CD auf einer langen, nächtlichen Autobahnfahrt ein und genieße den perfekten Soundtrack zum Spiel von Licht und Schatten. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Sarumännchen veröffentlicht
Die Angst vor einem leeren Planeten
Steven Wilson trifft mit dem Album - Fear of a blank planet - genau den Nerv der heutigen Zeit. Harte, aber auch melancholisch-nachdenkliche Titel, gewürzt mit extrem... Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Alexander Hoefer veröffentlicht
Ein weiterer Schritt in der PT Entwicklung - darkscene.at
(Review aus dem Jahre 2006)

Porcupine Tree bei Roadrunner Records? Ja, exakt diese Botschaft kam mehr als überraschend vor einigen Monaten daher geschippert. Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Werner G. veröffentlicht
Der Planet mit solcher Musik ist keinesfalls leer
Wenn ein im Grunde guter Song wie "Sleep Together" der Tiefpunkt des Albums ist, aus welcher Welt stammen dann die ersten fünf Tracks?! Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Jaws veröffentlicht
Fear of a Blank Planet von Porcupine Tree
Sehr geiles Album über denn Wertezerfall der heutigen Gesellschaft und Desintresse der Jugend (mich mit eingeschlossen, ist mir doch egal. Das Schlagzeug ist der Hammer!! ).
Vor 20 Monaten von Rafnix-Matthias veröffentlicht
Konzept-Meisterwerk
Porcupine Tree veröffentlichen mit "Fear of a blank planet" ein Album, das Geduld erfordert. Zwar wissen der Titeltrack, große Teile von "Anesthetize" und "Way out of... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. Januar 2009 von Bastian Eckel
When you're sleeping, dreaming of this...
Das viel umjubelte Opus Magnum übertreffen ohne es nur einfach besser zu kopieren - wie gelingt einer Band ein solches Vorhaben? Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. November 2008 von Peggy
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Ich habe das Album seit seinem Erscheinungstag und habe mir bewusst lange Zeit gelassen, um eine Bewertung zu schreiben. Warum? Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. November 2008 von Markus Bolz
Progressiver Rock wie er sein soll!
Fear of a Blank Planet ist ein klasse Album, das für Fans des progressiven Rocks eine echte Bereicherung ihrer Sammlung ist. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. August 2008 von T. Jacobi
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10 Die Zehn! 10 0 09.04.2011
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