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Feanors Fluch. Sonderausgabe. [Taschenbuch]

John R. R. Tolkien , Wolfgang Krege
2.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Kurzbeschreibung

2002
Feanor, der Sohn Finwes, wurde geboren, als das Glück der Elben in Valinor im Zenit stand. Viele Hoffnungen ruhten auf dem stolzen, feurigen Kämpfer und eigenwilligen Künstler. Aber gerade mit seinem Meisterwerk, den Silmaril, trug er zum Unglück seines Volkes und zur Verdunkelung Valinors bei. Sein Fluch gegen Morgoth, den Schwarzen Feind der Welt, den grausamen Mörder Finwes und Räuber der Silmaril, wird zum Ausgangspunkt jenes endlosen, bitteren Krieges in Mittelerde, den Tolkien in seinem Hauptwerk beschreibt. Denn gegen den Willen der Valar verlässt Feanor das Glückselige Reich und geht in die Verbannung, um Morgoth die drei kostbaren Edelsteine mit Gewalt wieder zu entreißen. Die Geschichte von Feanors Fluch ist damit der Schlüsselmythos zum "Herrn der Ringe".

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 124 Seiten
  • Verlag: Dtv (2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 342308586X
  • ISBN-13: 978-3423085861
  • Größe und/oder Gewicht: 19,8 x 12,1 x 1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 638.773 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor

John Ronald Reuel Tolkien wurde 1892 in Bloemfontein, Südafrika, geboren. Nach dem Tod seines Vaters kehrte die Familie wieder nach England, in die Nähe von Birmingham, zurück. Tolkiens herausragende Sprachbegabung wurde schon früh entdeckt und nach Schulabschluss beherrschte er neben Englisch noch neun weitere Sprachen (Latein, Griechisch, Spanisch, Deutsch, Französisch, Altenglisch, Altnordisch, Isländisch und Finnisch). Bevor Tolkien sich 1916, während des Ersten Weltkrieges, bei den Lancashire Fusiliers meldete, schloss er sein Studium ab. Die Teilnahme am Kriegsgeschehen veränderte den jungen Mann und beeinflusste seine künstlerische Entwicklung entscheidend.Seine Abneigung gegen die Unmenschlichkeit und die Grausamkeit des Krieges, sein Hang zur romantischen Epoche, seine Begeisterung für die Mythologie, seine tiefe Liebe zur englischen Landschaft und sein Faible für Sprachen, all jene Charakteristika waren später typisch für sein literarisches Werk.Von 1918 bis 1920 war er Mitarbeiter am legendären Oxford English Dictionary. Und seit 1920 lehrte er bis 1959 als Professor für englische Sprache an verschiedenen Universitäten. Während dieser Zeit publizierte er unzählige wissenschaftliche Aufsätze, die von außergewöhnlicher Kompetenz zeugen und ihm große Anerkennung einbrachten. Doch neben seinen fundierten Abhandlungen schrieb er seit den dreißiger Jahren auch kurze Texte für seine Kinder. 1937 schließlich wurde das Kinderbuch »Der kleine Hobbit« (dtv junior Klassiker 7151) zum ersten Mal veröffentlicht. »Mit witziger Psychologie führt der Autor als Hauptkonflikt in Bilbo Beutlin, dem Hobbit, den oft burlesken Widerstreit zwischen Spießer und Abenteurer aus, zwischen der Sehnsucht nach behaglich idyllischem Leben, der Angst vor Gefährdung und der Kühnheit, List und Ausdauer eines Nachkommen aus altem Herrschergeschlecht: Verantwortungsscheu contra Bewährung, die keineswegs gesucht, aber doch glänzend geleistet wird, wenn alle äußeren Hilfen versagen.« (Süddeutsche Zeitung 1971) Der große Erfolg dieser zugleich spät- und vorzeitlichen, mythischen und total gegenwärtigen Geschichte veranlasste Tolkiens Verleger dazu, den Autor um eine Fortsetzung zu bitten. Erst 17 Jahre später wurde der Wunsch erfüllt. Mit der 1200 Seiten umfassenden Trilogie »Der Herr der Ringe« legte Tolkien sein literarisches Hauptwerk vor. Wenngleich er immer offen und konstruktiv gegenüber Kritik an seinen Texten war, so wehrte er sich vehement gegen die Behauptung, seine Bücher seien allegorisch oder politisch zu verstehen.

J.R.R. Tolkien verstarb 1973 im Alter von 81 Jahren in Bournemouth, wo er zuletzt gemeinsam mit seiner Frau gelebt hat.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
143 von 146 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Besser gleich das Silmarillion 19. Dezember 2002
Von Ein Kunde
Die Geschichte von Feanor ist erstmals in dem Zyklus "Das Silmarillion" erschienen und nur für wahre Tolkien-Fans zu empfehlen, da man sich noch viel mehr als bei DHdR in die Welt von Mitterlerde hineindenken muss.
Wahre Fans besitzen das "Silmarillion" ohnehin schon und den Neueinsteigern kann ich es auch nur wärmstens ans Herz legen, da die Geschichte "Feanors Fluch" gesamt und im Kontext darin enthalten ist und außerdem noch nützliche Hintergrundinfos zu DHdR.
Diese Ausgabe ist im Grunde nur reine Geldschneiderei.
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25 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Beantwortet einige Fragen, wirft aber neue auf 26. April 2003
Von S. Isolde
Ich fand Feanors Fluch eine durchaus informative Erzählung um die Vorgeschichte zum Herrn der Ringe. Das Buch ist allerdings sehr schwer zu lesen, und erst nach einigen Seiten bzw. Kapiteln kann man wirklich behaupten zu verstehen um was es geht. Erst nachdem ich auch "Das Silmarillion" gelesen habe, weiß ich, dass es sich nur um einen Ausschnitt einer längeren Erzählung handelt. NAchdem ich die Vorinformationen aus dem Silmarillion hatte konnte ich behaupten, das Buch wirklich versatnden zu haben.
Das Buch ist zwar gut geschrieben, aber jemanden den die Sagen um Mittelerde wirklich interessieren würde ich empfehlen "Das Silmarillion" (auch) zu lesen.
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4.0 von 5 Sternen Mythos aus der Vorzeit Mittelerdes. 3. August 2012
Von Redaktion Literaturtipp.com TOP 50 REZENSENT
Was sind eigentlich Elben? An welche Götter glauben die Protagonisten des "Herrn der Ringe"? Warum sind Celeborn und Galadriel so alt? Antworten auf diese Fragen kann man in "Feanors Fluch" von J. R. R. Tolkien finden, dem Schlüsselmythos zu den Ereignissen rund um Frodo und den Ring der Macht. Schließlich steht auch "Der Herr der Ringe" im Zusammenhang eines großen mythologischen Werkes, bei dessen Ausarbeitung der Sprachwissenschaftler Tolkien sich unter anderem auf alte keltische Sagen und Schriften stützte. "Das Silmarillion" von J. R. R. Tolkien ist eine Sammlung von mythologischen und frühzeitlichen Fragmenten, die die Entstehung Mittelerdes, die Taten der ersten Götter, Menschen und Elben beschreiben. "Feanors Fluch" stellt einen Auszug aus diesem Werk dar.

Die Geschichte in "Feanors Fluch" handelt wie eine klassische Sage von der Überheblichkeit der ersten Elben, die als nahezu unsterbliche Ebenbilder der Götter geschaffen wurden und neben ihnen auf einem Kontinent westlich des damaligen Mittelerdes leben. Einer von ihnen ist Feanor, ein begabter Elbenschmied, der, wie kein zweiter, magische Kunstwerke und Juwelen erschafft. Sein Meisterstück sind die Silmaril, in denen er das Licht der zwei heiligen Bäume der Götter und Elben einfängt. Der böse Gott Melkor jedoch streut Gerüchte und erzeugt so Angst und Habgier bei Feanor, der, besessen von dem Gedanken die Silmaril zu verlieren, das Schwert gegen seinen Halbruder zieht. Hierauf wird er verbannt und versteckt die Juwelen. Als er sich mit dem Bruder vor den Göttern, den Valar, bei einem Fest aussöhnt, vernichtet Melkor zusammen mit der Spinne Ungolianth die beiden lichtspendenden heiligen Bäume, und raubt die Silmaril, die als einzige die vergifteten Gewächse wiederherstellen könnten, aus Feanors Festung. Zornig schwört Feanor einen Eid, den Gott zu verfolgen und zu vernichten, und geht mit einem Teil des Volkes der Elben, den Noldor, gegen den Rat und den Befehl der Götter nach Mittelerde. Sein Halbbruder folgt ihm zusammen mit anderen Elben.

Was nun folgt, ist eine Kette von tragischen Ereignissen, bei denen Feanor sich immer wieder an seinem Volk und seinem Halbbruder aus persönlicher Habgier versündigt, bis er Mittelerde erreicht und in einer Schlacht gegen den Gott Melkor fällt. Die Elben, die mit ihm und seinem Halbbruder Fingolfin nach Mittelerde kamen, sind nun aus dem Paradies neben den Göttern vertrieben. Die beiden Familienlinien Feanors und Fingolfins söhnen sich aus und beginnen in Mittelerde zu leben. Ihr Leben ist nicht mehr idyllisch, denn unter dem Licht des nach der Vernichtung der Bäume neu erschaffenen Mondes und der Sonne, müssen sie sich weiterhin gegen Melkor behaupten, der immer wieder Böses im Schilde führt. Hier schließt die Erzählung von den ersten Elben auf Mittelerde, die auch in "Der Herr der Ringe" noch über die Welt zerstreut sind und mit den Menschen Freundschaft halten.

"Feanors Fluch", aus dem Englischen von Wolfgang Krege übersetzt, ist eine Sage und kein ausgearbeiteter Roman, so erklärt sich der "hohe" sprachliche Stil des Buches, der nicht unbedingt leicht verdaulich ist. Ereignisse werden zuweilen stark gerafft wiedergegeben, und wer sich noch nie mit der Welt Mittelerdes befasst hat, wird Probleme bekommen, Zusammenhänge im Detail zu verstehen, obwohl ein Stichwortregister und einige Karten im Anhang das Verständnis deutlich erleichtern. Ohne Eigeninitiative und Kreativität lässt sich die Sagenwelt Mittelerdes nicht entschlüsseln. Irgendwann jedoch stehen die Anfänge von J. R. R. Tolkiens Universum vor einem, und man beginnt zu durchschauen, dass hier ein Autor am Werk war, der sich in den Sagenwelten aller Kulturen extrem gut auskannte. J. R. R. Tolkien stellt den gewachsenen Mythen der Völker einen von ihm konstruierten an die Seite, der genau wie die "echten" Sagen menschliche Schwächen und Qualitäten durchblickt und sie dem Leser vorführt.

Wer sich auf diese Welt und ihren Sprachstil einlassen will, wird an "Feanors Fluch" große Freude haben, auch weil diese Sage noch eine der leichter verständlichen aus dem "Silmarillion" ist. Ein Buch für Tolkienfans, natürlich. Aber auch eines, das das Können und die Genialität J. R. R. Tolkiens als Sprachwissenschaftler und Schriftsteller jedem Menschen offenbart, der sich darauf einlässt. Man muss den "Herrn der Ringe" nicht gelesen haben, um dieses Buch zu mögen.
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