Na, der Titel sollte einen nicht von der Lektüre abhalten ... Und ja, irgendwie ist es ein philosophischer Roman, aber hey, die Hauptfiguren sind Philosophen. Aber der Rumpl kann erzählen und das macht er: er erzählt von einem gescheiterten Philosophen, der einen sehr erfolgreichen Gegenspieler (und Freund) hat: auch Philosoph, auch an Fausts Frau interessiert. Und Rumpl führt seinen Faust voll in die Gegenwart, und setzt ihn dem Leben aus (ja, auch dem Erwerbsleben). Eben deshalb kein Campus-Roman. Ich finde: sollte man lesen, jawohl.