Wenn man die negativen Kritiken zu dieser Verfilmung liest, fragt man sich zweierlei:
a) Haben diese Leute tatsächlich diesen Film gesehen und
b) Was erwarten die Leute eigentlich von einer Faustverfilmung?
Ich hatte schon einen längeren Kommentar fast fertig, doch habe ich ihn wieder gelöscht, weil es es mir einfach nicht wert ist, auf diese Kritken einzugehen. Dass Faust keine leichte Kost ist, weiß man vorher und ihn leicht verdaubar mit opulenter Teufelskulisse zu erwarten, zeugt lediglich von schlechtem Geschmack.
Die Dinge sind wirklich so einfach, wie sie sein sollten (nur manche erkennen es, auch welchen Gründen auch immer, nicht):
Die Besetzung ist DURCHGEHEND hervorragend, mit einer Ausnahme:
Gustav Gründgens, der war genial.
Der Text wurde von niemandem zu schnell gesprochen, anscheinend aber von einigen Zuschauern zu langsam verstanden.
Die Kulisse ist, typisch für die 60er Jahre, eher spröde, was aber hier sinnvoll ist.
Es gibt wenige Literaturverfilmungen, die es mit dieser aufnehmen können, einfach erstklassig!.
Lediglich die Kritik an fehlenden Untertiteln möchte ich stehen lassen, das sollte einfach "zum guten Ton" selbstverständlich dazugehören, 5 Sterne gibt's aber trotzdem.