Faust: Der Tragödie erster Teil und über 1,5 Millionen weitere Bücher verfügbar für Amazon Kindle. Erfahren Sie mehr

Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Der Artikel ist in folgender Variante leider nicht verfügbar
Keine Abbildung vorhanden für
Farbe:
Keine Abbildung vorhanden

 
Beginnen Sie mit dem Lesen von Faust: Der Tragödie erster Teil auf Ihrem Kindle in weniger als einer Minute.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Faust I: Der Tragödie erster Teil [Taschenbuch]

Johann Wolfgang. Goethe
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (77 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.


Weitere Ausgaben

Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Kindle Edition EUR 0,00  
Taschenbuch --  
Audio CD, Audiobook EUR 9,50  

Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch


Produktinformation

  • Taschenbuch
  • Verlag: Reclam, Ditzingen, (1996)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3150000017
  • ISBN-13: 978-3150000014
  • Größe und/oder Gewicht: 14,8 x 9,6 x 1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (77 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 4.872 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Produktbeschreibungen

Faust 1. Der Tragödie erster Teil.

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


In diesem Buch (Mehr dazu)
Ausgewählte Seiten ansehen
Buchdeckel | Copyright | Auszug
Hier reinlesen und suchen:

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
27 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unbeschreiblich - ein Erlebnis 31. Januar 2005
Format:Taschenbuch
Goethes "Faust - Der Tragödie erster Teil", erstmals 1808 vollständig veröffentlicht, gehört unbestritten zum Größten, was die Literatur je hervorgebracht hat. Viele Jahre Beschäftigung mit dem Stoff, den Goethe schon im „Urfaust" (1775) und „Faust - ein Fragment" (1790) bearbeitet hatte und eine außergewöhnliche sprachliche Brillanz sind in das Drama eingeflossen, dessen Komplexität und Vielfalt sowohl sprachlich als auch inhaltlich Maßstäbe setzen. Die Geschichte um den erkenntnisbesessenen Faust, der einen Pakt mit dem Teufel schließt und daraufhin mit ihm auf eine Weltfahrt geht, ist von Goethe sehr humorvoll, spannend und auf hohem Niveau realisiert worden. Hier treffen hoher Anspruch und Unterhaltung in einer Weise zusammen, wie ich es selten erlebt habe. Es steht mir nicht zu, abschließend über diesen Meilenstein zu urteilen, aber für mich persönlich war es ein unvergleichliches Erlebnis, ebenso wie der zweite Teil.
Da der Inhalt überaus anspruchsvoll und vielseitig ist, empfehle ich die kommentierten Ausgaben von Erich Trunz und Ulrich Gaier, welche mit profunden Erläuterungen aufwarten, welche das Verständnis und den Zugang ungemein erleichtern.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
30 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Am Anfang herrscht ein Missverständnis. Da ist dieser Doktor, der seine Seele an den Teufel verkauft - das wissen alle, ganz gleich, ob sie den Faust gelesen haben oder nicht. Doch warum tut er das? Für ein Leben in Saus und Braus? Ganz und gar nicht!

Am Anfang ist die Depression. Der belesene und studierte Faust erkennt, dass er nichts erkennen kann. Er ist als Wissenschaftler und als Mensch an seine Grenzen gestoßen. Und nun, da er sich zur Elite der Gattung Mensch zählen darf, fühlt er sich leer und ohne jeden Funken Freude.

Was tut er in all seiner Verzweiflung? Er flüchtet in die Welt der Geister und Dämonen, sucht also Rat in der Esoterik, ganz konkret in den rätselhaften Botschaften von Nostradamus. Doch auch das vermag ihn nicht aus seiner Verzweiflung zu reissen. Gerade will er eine Ampulle mit Gift nehmen, da hält ihn das Glockengeläut am Ostersonntag zurück. Nach einem Spaziergang durch die Natur trifft er auf einfaches Volk, das ihm Respekt erweist und sich vor ihm verneigt. Das schmeichelt ihm, und als er am Abend in sein Heim zurückkehrt, erblüht in ihm wieder Hoffnung. "Ach wenn in unserer engen Zelle/ Die Lampe freundlich wieder brennt,/ Dann wird's in unserem Busen helle,/ Im Herzen, das sich selber kennt./ Vernunft fängt wieder an zu sprechen, Und Hoffnung wieder an zu blühn;/ Man sehnt sich nach des Lebens Bächen,/ Ach! nach des Lebens Quelle hin."

Doch kaum hat er sich mit der Welt ausgesöhnt, gerät die innere Balance auch schon wieder durcheinander. Und warum? "Wir sind gewohnt, dass die Menschen verhöhnen,/ Was sie nicht verstehen./ Dass sie vor dem Guten und Schönen,/ das ihnen oft beschwerlich ist, murren". Und so nimmt er sich selbst gespalten wahr: einerseits als ein Mensch, der sich mit dem arrangieren will, was er hat und ihn umgibt und seine Umwelt akzeptiert. Andererseits verachtet er diese mit Selbstzufriedenheit einhergehende Beschränktheit des Denkens. Aus dieser Zerrissenheit rühren - ach! - die zwei Seelen in seiner Brust. Die eine klammert sich an das, was ist, die andere drängt in höhere Sphären und nach Erkenntnis.

In diesem Augenblick erscheint Faust Mephisto, der Fürst der Finsternis. Und was macht Faust? Nun, er versucht nur halbherzig, das Böse mit Beschwörungsformeln von sich fernzuhalten. Das gelingt ihm dann auch gar nicht - vielleicht, weil ihm dabei unbewusst ein Fehler unterläuft. Denn nach Paracelcus müsste er die vier Elementardämonen verfluchen, den Salamander für das Feuer, Undine für das Wasser, Sylphe für die Winde und den Kobold für die Erde. Letzteren verwechselt er aber und nennt an seiner Stelle den Incubus, also den "teuflischen Sexualpartner einer Hexe", wie es in den Erläuterungen heißt.
Der Mephisto erscheint also, und der Moment seines Erscheinens ist nicht zufällig gewählt. Faust beschäftigt sich mit der universellen Frage, was die Welt im Innersten zusammenhält und hadert mit der korrekten Übersetzung des allerersten Bibelsatzes. "Im Anfang war das Wort." Nein, "das Wort" erscheint ihm gar nicht angemessen, er wählt stattdessen den Begriff "die Tat" - und will also bewusst in Kauf nehmen, dass im Schöpfungsweg Versuch und Irrtum eingeschlossen sind. Just da taucht also Mephisto auf und stellt sich als den Geist vor, "der stets das Böse will und stets das Gute schafft - ein Teil des Teils, der anfangs alles war". Also nichts weniger als ein abgespaltener Teil von Gott. Und zwar jener Teil, bei dem der Irrweg zum Selbstzweck geworden ist. Denn einerseits ist sein Selbstverständnis, alles mit Recht zu verneinen - weil alles, was entstehe, es wert sei, dass es zugrundegehe. Bis dahin geht es nur um den normalen Zyklus des Werdens und Vergehens. Mephisto geht allerdings noch einen Schritt weiter und behauptet böse, es wäre demnach besser, wenn gar nichts erst entstünde. Faust reflektiert dieses lebensfeindliche Moment später noch einmal, als er sich wünscht, er wäre gar nicht erst geboren worden.

Dann kommen Faust und Mephisto ins Geschäft - die Schlüsselszene des gesamten Stücks. Zu welchem Zweck aber verkauft nun der Doktor seine Seele? Eben nicht, "um ein leichtes Leben" zu führen. Im Gegenteil. Mit Genuß will er ganz und gar nicht betrogen, "nicht mit Lock- und Gaukelwerk umspannt" werden, wie es in Anspielung auf Platons Höhlengleichnis heißt. Sollte dem Teufel dieser Betrug gelingen, will Faust sofort die Wettschuld einlösen und an Mephisto seine Seele übereignen. Oder eher: alle zwei.

Aber was zum Teufel möchte Faust denn nun, wenn es nicht Hedonismus ist? Lauter Dinge, die ihm keine substanzielle Freude bereiten! Genüsse, die unerfüllbar bleiben und somit ewige Sehnsucht garantieren: Speise, die nicht sättigt; ein Spiel, bei dem man nie gewinnt; ein Mädchen, das an seiner Brust schon mit einem anderen flirtet.

Zunächst einmal versucht ihn Mephisto zu überlisten, führt ihn durch die Welt, um ihm zu zeigen, "wie leicht sichs leben lässt" - aber das beeindruckt Faust nicht. Unbeteiligt, ja, gänzlich unbeeindruckt steht er am Rand in Auerbachs Keller, wo gezecht, gesungen und gelacht wird.
Dann geht die Reise weiter in die Hexenküche. Dort weist Mephisto die Hexe zurecht, als die ihn "Satan" nennt, denn dieser sei längst in die Sagenbücher entschwunden. "Heute nenne man den Teufel lieber Baron" - eine Anspielung auf die Käuflichkeit des Titels und ein Seitenhieb auf dubiose "Finanz- und Schlotbarone" zu Goethes Zeit.
Die Hexe braut einen Trank für Faust, der ihn verjüngt. Und dann entdeckt er etwas, das in ihm ein erstes Begehren weckt: das Bild einer nackten Frau! Allein das Bild fasziniert ihn, denn er entdeckt in dieser Projektion, die keiner real existierenden Frau zuzuordnen ist, den "Inbegriff von allen Himmeln". Mephisto entgegnet listig: "Natürlich, wenn ein Gott sich erst sechs Tage plagt,/ Und selbst am Ende Bravo sagt,/ Da muss es was Gescheites werden."

Mephisto verspricht eiligst, ihm eine solche Frau zu verschaffen. Oder besser: ein solches Bild von einer Frau, dem "Muster aller Frauen", denn es geht ja um die Projektion eines begehrenswerten Subjekts. Mit dem Zaubertrank der Hexe, sagt Mephisto, sehe er "bald Helenen in jedem Weibe". Das sollte eine Anspielung auf Helena von Troja sein, die als die schönste Frau der Welt gegolten hat - und für die Griechen sogar der Auslöser des Trojanischen Krieges war.

Auf diese Weise wird nun also das Gretchendrama eingeleitet. Denn Gretchen ist die erste Frau, die Faust über den Weg läuft. Sofort verliebt er sich in sie, kommt aber nicht umhin, sie gespalten wahrzunehmen - als Objekt einerseits, wenn er sie "Püppchen" nennt, als Heilige andererseits, wenn er sie etwa als "Engel" bezeichnet. Mit beidem kommt Gretchen nicht zurecht, sie wird ins Unglück gestürzt. Oder besser: sie spiegelt ein ähnliches Dilemma wie das von Faust. Denn der Schmuck, mit dem sie von Mephisto geblendet wird, verfehlt seine Wirkung nicht und entfacht in ihr Begehren: "Nach Golde drängt,/ Am Golde hängt/ Doch Alles. Wir Armen."
War diese Rezension für Sie hilfreich?
8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht ganz gelungenes e-book 10. April 2012
Von Gelegenheitsleser TOP 50 REZENSENT
Format:Kindle Edition|Von Amazon bestätigter Kauf
Bei dieser Rezension kann es m.E. nur darum gehen, ob es gelungen ist, dieses JUWEL der deutschen Kultur in der Form des e-books zu präsentieren. Und grundsätzlich kann man das bejahen.
Vorteile gegenüber dem Druckwerk:
1. Man kann Textpassagen anstreichen und mit Kommentaren versehen, was ich als einen ganz gewaltigen Vorteil gegenüber dem Druckwerk ansehe.
2. Außerdem ist es möglich, Personen und Textstellen m.H. der Suchfunktion zu finden.
3. Markierung der "geflügelten Worte", vor denen dieses Werk ja nur so wimmelt, ist auch möglich.

Warum nun nur 4 Sterne?
1. Ein Inhaltsverzeichnis würde das Navigieren innerhalb des Textes erleichtern, obwohl er ja so lang nicht ist.
2. Es gibt überhaupt keinen Fettdruck: Text und Bezeichnungen von Schauplätzen und Personen gehen daher fast nahtlos ineinander über.
3. Erklärende Fußnoten wären hilfreich, ist wahrscheinlich aber für ein kostenlos überlassenes Werk, wofür ich Amazon sehr danke, zu viel verlangt.

Fazit: Ich bin sehr froh, den Faust jetzt auch in der digitalen Ausgabe zu besitzen, da ich großen Spaß daran habe, immer mal wieder darin zu schmökern, was mir nun auch unterwegs - ganz spontan - möglich ist.
Zusatz vom 12.05.12: Ich habe gekauft Saemtliche Werke von Johann Wolfgang von Goethe (Illustrierte) worin natürlich auch der Faust I enthalten ist und die bemängelten Fehler nicht hat. Und bei dem Preis von 2,68 € kann das keine schwierige Entscheidung sein. (s. meine Rezension!)
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Die neuesten Kundenrezensionen
2.0 von 5 Sternen ich fühl mich nicht angesprochen
dieses buch lässt sich schwer lesen, manche passagen muss man mehrmals lesen um den sinn überhaupt zu verstehen.. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Tag von I. Schmidt veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Okay.
Okay.Zuverlässiger Verkäufer. Das Produkt entspricht vollkommen der Beschreibung in der Produktinformation. Empfehlenswert.
Sehr gerne wieder. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Tagen von Berwanger veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Top
Schneller Download in sehr guter Qualität. Das Produkt entspricht den Erwartungen voll und ganz. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Tagen von T. Krieg veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen wunderbarer klassiker
ich hab das buch gelesen als es bei einem referat in der schule vorgestellt wurde. es hat mich gleich in seinen bann gezogen.
Vor 14 Tagen von Theresa veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Klassiker
Ich liebe den Faust und lese immer mal wieder gerne einzelne Passagen. Das Buch ist nach wie vor ganz aktuell.
Vor 16 Tagen von Hans-Hellmuth Merg veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Goethe immer neu
Wer ihn liebt ist mit der Ewigkeit vermählt . Ich verstehe seine Sprache genauso wie die heutige Literatur . Lesen Sie weiter...
Vor 17 Tagen von angelika messerer veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen was man schwarz auf weiß besitzt
Faust begleitet mich mein ganzes denkendes Leben, nun auch elektronisch und immer wieder nachschlagbar ( mit Lesezeichen ) ohne Eselsohren .toll !!
Vor 23 Tagen von Hightower veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Faust
Das Buch ist sehr gut Geschrieben aber für meinen Geschmack ist der inhalt zu schwer
Nur zu Empfehlen wenn jemanden auf ältere sachen steht
Vor 26 Tagen von sprenger veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Alles bestens
Der Artikel ist wie beschrieben,
Der Versand war schnell. Alle bestens
Die Abwicklung war unkompliziert
Jederzeit würde ich wieder bei dem Händler... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Garogai veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Der olle Goethe
Ich glaube, im 10. Schuljahre war's, noch vor LK Zeiten, also Mittelstufe, da zwang man uns, die "grossen Meister " zu lesen. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von hagazussa veröffentlicht
Kundenrezensionen suchen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Ihr Kommentar