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Faulfleisch Broschiert – 29. November 2012


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Produktinformation

  • Broschiert: 352 Seiten
  • Verlag: Low, Torsten; Auflage: 1., Auflage (29. November 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 394003617X
  • ISBN-13: 978-3940036179
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 18 Jahren
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12,6 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 462.721 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Kundenrezensionen

3.6 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von progue TOP 1000 REZENSENT am 5. November 2013
Format: Broschiert
Wakendorf II - das klingt doch schon nach Land, Ruhe, Frieden und vielleicht sogar ein bisschen Langeweile. Aus genau diesem Grund sind Liam und Sandra von Hamburg dorthin gezogen: damit die Kinder ohne Angst abseits der Großstadt aufwachsen können. Doch es kriselt in der Ehe und Sandra ist mit den Kindern mehr bei ihrer Mutter als zuhause. Liam langweilt sich und unternimmt lange Spaziergänge in dem weiten, freien Land. Eines Tages bemerkt er dabei auf einem abgelegenem Hof einen nackten Mann mit Knebel im Mund; der Besitzer des Hofes winkt ihn mit einer Sado-Maso-Homo-Erklärung weiter. Eine blutige Hand an einem Fenster macht Liam noch misstrauischer - befindet er sich an dem Schauplatz eines Verbrechens? Nur kurze Zeit später wird es noch schlimmer: der Hund des Hofbesitzers schleppt eine Menschenhand mit sich herum und dann verschwinden immer mehr Leute ... Liam und Tim, sein Freund und zufälligerweise auch Reporter, beschließen, der Sache auf den Grund zu gehen und geraten dabei nicht nur in eine tödliche Gefahr für sich, sondern der ganzen Menschheit.

Zombies gibt es nicht, oder? Genau das ist die Kernfrage dieses Buches, die sich der Protagonist Liam stellt bzw. ist es sogar eine essentielle Frage, der er sich hier stellen muss. Ich nehme es vorneweg: Ich finde, er macht das nicht sonderlich gut, dieser Liam. Würde ich bereits mehrmals Verdacht in diese Richtung schöpfen, könnte ich noch so rational veranlagt sein - allein um meine Kinder zu schützen, würde ich anders handeln, als es Liam tut. Denn der handelt lange Zeit überhaupt nicht, und das ist es, was dem Buch die Spannung nimmt.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Fancynote am 9. Oktober 2013
Format: Broschiert Verifizierter Kauf
"Faulfleisch" ist die Geschichte des Anfangs einer Pandemie. Dabei ist Voss nicht unbedingt ein sprachliches Genie und leider auch keines, was den Aufbau und den Handlungsfluss angeht. Die erste Hälfte passiert relativ wenig und das, was passiert, hat wiederum wenig mit Zombies zu tun.

Liam (wer denkt sich eigentlich solch einen Namen aus) ist in einem Beziehungsstatus, den man wohl als "es ist kompliziert" bezeichnen würde. Er vergöttert seinen Sohn Jack (wer denkt sich eigentlich solch einen Namen aus) und muss damit leben, dass seine Familie auseinanderzubrechen droht. Das ist schon mal sehr spannend, weil man das ja noch nie irgendwo gelesen hat. Ein paar Häuser weiter lebt in einem alten Haus ein Gerichtsmediziner, der geistesgestörte Gelüste hat.

Das ist der Anfang, der sich wie gesagt über die Hälfte des Buches hinzieht. Wirklich spannend wird es auf den letzten 40 Seiten...

Aber die Idee der Herkunft des Zombie Virus ist gut. Es macht auch Spaß, das Buch zu lesen, wenn man sich eben durch die Langeweile der ersten Hälfte durchgekämpft hat. Es hätte einen Lektor und eine bessere Aufbaustruktur gebraucht um das Buch wirklich gut zu machen. 14,00€ ist dafür leider nicht angemessen, daher drei Sterne für durchaus Potenzial in der Geschichte aber Schwächen in der Ausführung.
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22 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Horror and more am 10. Januar 2013
Format: Broschiert
Als Liam seinen Wohnsitz aus der Großstadt ins beschauliche und ruhige Örtchen Wakendorf II verlegt, braucht er zunächst eine Weile, um sich an die ungewohnte Stille zu gewöhnen. Als ehemaliger Großstadtmensch fällt ihm auf dem Land fast die Decke auf den Kopf. Deswegen beginnt er, in seiner Freizeit die Umgebung zu erkunden. Dabei wird er auf einen abgelegenen Hof aufmerksam, auf dem sich merkwürdige Dinge abspielen. Er trifft auf einen nackten, gefesselten und geknebelten Mann, der zudem noch sehr angeschlagen wirkt. Außerdem entdeckt er noch einen blutigen Handabdruck an einem der Kellerfenster.
Liam's Neugierde lässt ihm keine Ruhe. Also besorgt er sich ein Fernglas mit Nachtsichtfunktion, um der mysteriösen Sache auf den Grund zu gehen. Als er realisiert, wie sich die Dinge zu entwickeln scheinen, steht er kurz vor einem Nervenzusammenbruch.

Nachdem ich im Sommer bereits in den Genuß von Vincent Voss' erstem Roman "172,3" kam, war für mich im Anschluß klar, dass ich mir sofort sein nächstes Werk kaufen würde.
Gesagt - getan. Vor einigen Wochen zog dann "Faulfleisch" in meine heiligen Regale ein und wie (fast) immer hatte ich den richtigen Riecher.

Wie der Titel schon vermuten lässt, handelt es sich bei "Faulfleisch" um einen Zombie-Roman. Allerdings überfällt Voss den Leser nicht gleich zu Anfang mit einer ausgereiften Zombie-Apokalypse, in der eine kleine Gruppe Überlebender Millionen von Untoten wegmetzelt. Ganz im Gegenteil. In Wakendorf II ist anfangs noch weit und breit kein Zombie in Sicht und es dauert tatsächlich eine ganze Weile, bis das Wort "Zombie" überhaupt im Text erscheint. Klingt langweilig? Von wegen!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Litis am 5. Dezember 2013
Format: Broschiert
Zum Inhalt:
Liam ist mit seiner Freundin Sandra und seinen 2 Kindern nach Wakendorf gezogen. Eine ländliche Idylle im Moor, abseits des Großstadttrubels.
Zwischen Liam und Sandra kriselt es etwas, so dass Sandra bei ihren Eltern und Liam allein in ihrem gemeinsamen neuen Haus wohnt.
Weil Liam sich langweilt, unternimmt er einen Spaziergang im Moor und beobachtet einen sich auffällig verhaltenden Nachbarn. Liam kauft sich ein Fernglas, um diesen besser beobachten zu können und als er irgendwann eine abgetrennte menschliche Hand entdeckt, ist es schon längst zu spät und das Grauen hat Einzug in Wakendorf gemacht.

Meine Meinung:
Das Cover zeigt einen blutigen Handabdruck auf einer Fensterscheibe. Im Buch gibt es eine Situation, in der Liam eben diesen Abdruck beim Nachbarhaus entdeckt. Allerdings wundern mich die kaputten Scheiben auf dem Cover. Das Nachbarhaus ist bewohnt und keine Ruine, daher ist das Cover nicht ganz richtig.

Am Anfang plätschert die Geschichte so vor sich hin. Man lernt Liam kennen und begleitet ihn bei seinen Moor-Spaziergängen. Als er aber die ersten merkwürdigen Dinge beim Nachbarhaus beobachtet, erwartet man, dass die Story in Fahrt kommt. Leider war dem nicht so. Es plätscherte weiter... und weiter...
Die Eintönigkeit wird zwar ab und an durch spannende Szenen unterbrochen, aber nur, um dann wieder an die erste Stelle zu rücken. Herr Voss schafft es einfach nicht, mich zu fesseln und den Leser am Ball zu halten.

Der Hauptprotagonist Liam trägt noch zur Eintönigkeit bei. Er ist langweilig und absolut nicht ansprechend. Ein Hineinversetzen in den Charakter oder gar eine Identifikation mit diesem ist nicht möglich.
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