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Flags of our Fathers / Letters from Iwo Jima (Collector's Edition, 3 DVDs im Steelbook)
 
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Flags of our Fathers / Letters from Iwo Jima (Collector's Edition, 3 DVDs im Steelbook)

Clint Eastwood    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)
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Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Flags Of Our Fathers: Clint Eastwoods thematisch ambitioniertes und emotional komplexes amerikanisches Epos Flags of our Fathers weiss eine Menge über Heldentum und Krieg zu berichten. Basierend auf dem Bestseller von James Bradley (Koautor: Ron Powers), adaptiert für das Kino von Million Dollar Baby-Autor Paul Haggis (William Broyles Jr, verantwortlich für Jarhead schrieb eine erste Fassung, die verworfen wurde als Eastwood in das Projekt einstieg), ist Flag of our Fathers weniger konventioneller Kriegsfilm, als vielmehr eine zum Nachdenken anregende Meditation über das kollektive Bedürfnis nach Heldentum. Indem die Geschichte der sechs Männer (fünf Marines und ein Navyarzt) nacherzählt wird, die am 23.Februar 1945 die amerikanische Flagge auf Iwo Jima gehisst haben, erreicht Eastwood zweierlei: Zum einen führt er uns durch die exakt recherchierten und so authentisch als möglich inszenierten Schlachtsequenzen den Horror von Krieg vor Augen - zum anderen wird der Focus auf das weitere Schicksal dreier überlebender Flaggenträger (gespielt von Adam Beach, Ryan Philippe und Jesse Bradford) gelegt. Die Aufnahme von AP-Fotograf Joe Rosenthal, der das Hissen der Flagge für die Nachwelt festgehalten hat, wird durch die Propagandamaschinerie ausgeschlachtet – es ist heute das wohl berühmteste Foto der Militärgeschichte - und die Überlebenden Flaggenträger werden auf eine physisch und psychisch erschöpfende Tournee durch Amerika geschickt. Der Film entwickelt sich durch diese Beobachtung zu einer pointierten Studie über Tapferkeit, Kriegstraumata und die wahre Bedeutung von Heldentum in Kriegszeiten – so ganz nebenbei ist Flags of our Fathers auch eine Betrachtung über die Gefahren fehlgeleiteter Identifikationswünsche durch die Massenmedien. Eastwood erlaubt dem Zuschauer durch die zurückhaltende Inszenierung eigene Schlüsse zu ziehen und vermeidet klugerweise die Bezugnahme zu aktuellen Ereignissen. Das Schicksal der Flaggenträger erlaubt Rückschlüsse auf die Risiken von öffentlichem Ruhm und das gesellschaftliche Bedürfnis nach Vorbildern, gerade in Krisenzeiten. Die Erwartungen derer, die sich einen geradlinigen Kriegsfilm erhoffen, werden nicht eingelöst. Statt dessen ist Flag of our Fathers ein zutiefst bewegender, handwerklich ausgezeichnet gemachter Film, der durchaus patriotische Züge enthält (in der Betrachtung der Kameradschaft unter den Soldaten im Gefecht), ohne es zu versäumen die grundsätzliche Sinnlosigkeit von Krieg zu dramatisieren. Eastwood hat in Letters of Iwo Jima, einer Fortsetzung, wenn man so will, den Konflikt aus der japanischen Perspektive beleuchtet.--Jeff Shannon

Letters From Iwo Jima: Von Kritikern bejubelt und umgehend in den Rang eines modernen Klassikers erhoben, ist Clint Eastwoods Letters from Iwo Jima ein Appell an die Menschlichkeit und eine erschütternde Anklage gegen die Schrecken des Kriegs. Mit bemerkenswert liberalem Weltverständnis, hat Eastwood mit Hilfe eines knappen, konzentrierten Drehbuchs der Erstlingsautorin Iris Yamashita einen japanischen Film gedreht, mit japanischen Dialogen (untertitelt) und auch stilistisch mit deutlich spürbarem japanischen Einschlag. Letters from Iwo Jima funktioniert sowohl als Gegenstück, als auch als Ergänzung zu Eastwoods bereits zuvor veröffentlichtem Film Flags of our Fathers. Während der zuletzt genannte Film eine komplexe, nicht lineare Struktur bevorzugt, mit aufwändigen Produktionswerten eine der blutigsten Schlachten des zweiten Weltkrieges in Szene setzt und sich mit den traumatischen Auswirkungen des Krieges auf amerikanische Soldaten befasst, zeigt Letters from Iwo Jima die japanische Perspektive. Zahlenmäßig hoffnungslos unterlegen, ohne die Hoffnung auf Unterstützung, in einem Tunnel- und Höhlensystem gefangen, waren die Japaner zur unausweichlichen Niederlage und schlussendlich dem eigenen Tod verdammt. Eastwood benutzt viele der in konventionellen Kriegsdramen bereits erprobten dramaturgischen Kniffe. Er rückt die Konflikte zwischen den Soldaten und ihren Vorgesetzten in den Focus und beleuchtet ihre Entstehung in Anbetracht überwältigender Umstände. Es wird auf die Notwendigkeit eingegangen sich selbst und andere opfern zu müssen während man verzweifelt um die Wahrung der eigenen Würde ringt. Angefangen vom Überdruss des jungen Rekruten Saigo (Kazunari Ninomiya) bis hin zur verzweifelten Strategie des japanischen Oberbefehlshabers Tadamichi Kuribayashi - gespielt vom zum Oscar-nominierten Ken Watanabe (Last Samurai) – dessen Briefe nach Hause die Titelgebung des Films inspiriert haben, vermeidet Letters from Iwo Jima jegliche Verherrlichung, selbst eine nicht selten anzutreffende Romantisierung des Krieges. Der Film benutzt ausgewaschene Farben um die Trostlosigkeit in der Schlacht zu verdeutlichen und zollt statt dessen den Männern Tribut, mit denen es das Schicksal nicht allzugut gemeint haben kann und die von der Behaglichkeit ihres Zuhauses nur träumen konnten.--Jeff Shannon

VideoMarkt

"Flags of Our Fathers": Noch während 1945 der Kampf um die japanische Insel Iwo Jima tobt, werden die drei überlebenden der sechs Soldaten, die die amerikanische Flagge dort gehisst hatten, nach Hause abgezogen. Auf einer Tour durch die Staaten sollen sie die Werbetrommel für Kriegsanleihen rühren. "Letters from Iwo Jima": Die japanischen Truppen auf Iwo Jima leisten den amerikanischen Invasoren erbitterten Widerstand. Doch die meisten von ihnen ahnen bereits, dass sie die Insel nicht lebend verlassen werden.

Video.de

Clint Eastwoods erschütterndes, in zwei Filme aufgeteiltes Kriegsdrama, das den Kampf um japanische Insel Iwo Jima aus den beiden sich gegenüberstehenden Perspektiven schildert. Während Eastwood sich in "Flags of Our Fathers" ebenso drastisch wie kritisch mit amerikanischer Heldenverehrung und Propaganda auseinandersetzt, bietet der in japanischer Sprache gedrehte "Letters from Iwo Jima" die japanische Sicht auf die legendäre Schlacht, bei der rund 20.000 Soldaten ihr Leben lassen mussten. Ein cineastischer Coup.

stern

Das Außergewöhnliche an dem Doppelschlag von Clint Eastwood sind nicht die einzelnen Filme. Weltkriegsfilme, die die Gräuel des Kampfes und der Belagerung in oft konventionellen Szenen schildern. Außergewöhnlich sind die Perspektiven. Die Schlacht um eine Pazifikinsel, mal aus US-, mal aus japanischer Sicht. Die 3er-DVD würdigt das leider wenig. Die Extras sind getrennt und nehmen kaum aufeinander Bezug. Eine vertane cineastische Chance.

--Matthias Schmidt

Blickpunkt: Film Kurzinfo

Clint Eastwoods erschütterndes Kriegsdrama sowohl aus amerikanischer als auch japanischer Sicht.

Kurzbeschreibung

"Flags of our Fathers" 1945: Ein Foto fasziniert die kriegsmüde amerikanische Öffentlichkeit: Sechs Soldaten hissen die US-Fahne auf einer kleinen Insel vor Japan. Die Fahnenhisser werden nach Hause geschickt, um sich als Helden feiern zu lassen und Kriegsanleihen verkaufen, mit denen der Krieg finanziert werden soll. Sie spielen ihre Rolle in der PR-Maschinerie perfekt, doch innerlich empfinden sie anders sie spüren, dass ein Teil ihrer Seele auf dem schwarzen Sand von Iwo Jima zurückgeblieben ist zusammen mit ihren gefallenen Freunden und Kameraden. Laufzeit: 126 Min. Produktionsjahr: 2006 Regie: Clint Eastwood Darsteller: Christopher Bauer, Adam Beach, Jamie Bell, Jesse Bradford, Joseph Cross, John Benjamin Hickey, Judith Ivey, Melanie Lynskey, Thomas McCarthy, Neal McDonough, Robert Patrick, Barry Pepper, Ryan Phillipe, John Slattery, Paul Walker; "Letters from Iowa" Oscar-Preisträger Clint Eastwood erzählt die bislang unbekannte Geschichte der japanischen Soldaten, die ihr Heimatland gegen die amerikanischen Angreifer während des zweiten Weltkrieges verteidigten. Mit wenig mehr als ihrem bloßen Willen und dem schwarzen Gestein der Vulkaninsel Iwo Jima verwandelten die mutigen Strategien von General Tadamichi Kuribayashi ein aussichtsloses Himmelfahrtskommando zu 40 Tagen heldenhaftem und einfallsreichem Kampf. Ihr Mut und ihre Opferbereitschaft leben weiter in diesem packenden Meisterwerk. Laufzeit: 135 Min. Produktionsjahr: 2006 Regie: Clint Eastwood Darsteller: Takumi Bando, Lucas Elliot, Tsuysoi Ihara, Ryo Kase, Yuki Matsuzaki, Shido Nakamura, Kanzunari Ninomiva, Eijiro Ozaki, Hiroshi Watanabe, Ken Watanabe, Takashi Yamaguchi, Nae Yuuki;
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